DE16680C - Zähl- und Kontroiapparat für Dreschmaschinen - Google Patents

Zähl- und Kontroiapparat für Dreschmaschinen

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DE16680C
DE16680C DENDAT16680D DE16680DA DE16680C DE 16680 C DE16680 C DE 16680C DE NDAT16680 D DENDAT16680 D DE NDAT16680D DE 16680D A DE16680D A DE 16680DA DE 16680 C DE16680 C DE 16680C
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threshing
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Application number
DENDAT16680D
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Original Assignee
H. Graf ATTEMS auf Schlofs Ehrenhausen, Steiermark; Vortreter: SPECHT, ZlESE & Co. in Hamburg, FKchmarkt 2
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES !
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1881 ab.
ψ MVύ ClU
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Zähl- und Controlapparat für Dreschmaschinen, welcher automatisch und vollkommen genau die Menge des von der Maschine ausgedroschenen Getreides angiebt.
In beiliegender Zeichnung ist der neue Zähl- und Controlapparat in Fig. 1 in einer Vorderansicht und in den Fig. 2 und 3 in Seitenansicht dargestellt. . Fig. 4 zeigt den Mefskübel im Detail. Statt an die Auslaufröhre m einer Dreschmaschine (mit Einsackungsvorrichtung) einen Sack zu hängen, wie dies bisher häufig der Gebrauch war, werden unter derselben zwei Arme α an die Wand der Maschine befestigt, in welchen an einer Axe ein umkippbarer Kübel K hängt. Dieser Kübel, der ein bestimmtes Mafs, z. B. 1 hl fafst, ist inwendig prismatisch geformt, während die ganze äufsere Rückwand, wie Fig. 4 zeigt, derart abgerundet ist, dafs sie einen Theil der Mantelfläche eines Cylinders bildet, dessen Axe die Drehungsaxe des Kübels, um welche derselbe umgekippt werden kann, bildet. Die Auslaufröhre m der Dreschmaschine wird durch eine über ihr befestigte Kappe C derartig vergröfsert, dafs der senkrecht hängende Kübel vollkommen überdeckt wird und die Fortsetzung der Auslaufröhre m genau über der Oeffnung des Kübels steht. Wenn nun der Kübel, um entleert zu werden, mittelst der Handhabe h nach vorwärts umgekippt wird, schliefst sich die kreisförmige Rückwand desselben der an die runde Rückwand anpassend geformten Fortsetzung der Auslaufröhre m an, so dafs hierdurch die Auslaufröhre so lange geschlossen bleibt, bis sich der Kübel wieder in senkrechter Stellung befindet.
Hinter der Oeffnung η des Kübels K ragt ein Zahn ζ über die Seitenwand desselben empor, welcher in ein aufserhalb des Kübels an der Dreschmaschine befestigtes kleines Zahnrad r eingreift. Dieses mit einem Sperrrädchen versehene Zahnrad r wird mit irgend einem beliebigen Zählwerk bekannter Construction derartig in Verbindung gesetzt, dafs es bei jeder Bewegung des Kübels nach vorwärts den Zeiger um eine Einheit vorrückt, während es bei der Rückbewegung des Kübels leer geht. Um eine willkürliche oder zufällige Verrückung der Zeiger am Zählwerke unmöglich zu machen, müssen die Räder desselben mit Sperrfedern versehen sein, die nach jeder Vorrückung einschnappen. Um zu verhüten, dafs aus dem Kübel etwas herausgenommen werde, ohne dafs das Zahnrad r und daher das ganze Zählwerk spielt, mufs die Kappe C über dem Kübel K noch um die ganze Breite der Kübelöffnung η über denselben vorstehen, so dafs, wenn die. Oeffnung η zum Vorschein kommt, der Zahn ζ am. Kübel jedenfalls das Zahnrad r bereits passirt und daher das Zählwerk markirt haben mufs. Da aber das Getreide dennoch auslaufen würde, wenn man den Kübel K so weit nach vorwärts oder rückwärts drehen könnte, dafs die gerade Seite desselben nach aufwärts zu stehen käme, so müssen an den Enden der Kübelaxe Zapfen p angebracht sein, welche eine Bewegung nach vorwärts nur soweit zulassen, als zum Entleeren des Kübels K nöthig ist und eine Rückwärtsbewegung nur bis zur senkrechten Lage des Kübels gestatten. Damit man sehen kann, wann der Kübel voll ist, sind an den beiden Seiten seines oberen Randes starke Glastafeln g
oder feine Drahtgitter eingesetzt. Wenn man nun über das oben erwähnte Zahnrad und ganze Zählwerk einen Kasten k mit versperrbarem Deckel stülpt und an der Wand der Maschine derart befestigt, dafs sämmtliche Schrauben nur vom Innern dieses Kastens aus zugänglich sind, und ferner der Kübel, sowie dessen Stützen und die Kappe nicht mit Schrauben, sondern mit festen Nieten befestigt sind, so kann der Besitzer der Dreschmaschine dieselbe wochenlang zum Lohndreschen wegschicken, ohne besorgen zu müssen, dafs er um einen Theil des Lohngetreides verkürzt werde, nachdem man leicht dem Zählwerke eine „Eintheilung bis in die Tausende geben kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Zähl- und Controlapparat für Dreschmaschinen, im wesentlichen bestehend aus einem unter der Auslaufröhre m der Dreschmaschine derart angebrachten Kübel K, dafs beim jedesmaligen Umkippen' desselben zu seiner Entleerung ein Zählwerk in Bewegung gesetzt wird, so dafs das ausgedroschene Getreide durch das Entleeren des Kübels K automatisch durch das Zählwerk gemessen und angegeben wird.
    z. Bei einem Zähl- und Controlapparat für Dreschmaschinen die Anwendung eines Kübels K, dessen Rückwand einen Theil der Mantelfläche eines normalen Kreiscylinders bildet, dessen Axe die Drehungsaxe des Kübels ist.
    3. Bei einem Zähl- und Controlapparat für Dreschmaschinen die Combination des Kübels K mit der durch eine Kappe C, welche bei senkrechter Stellung des Kübels denselben vollständig überdeckt, vergröfserten Auslaufröhre m, deren Ende sich an die runde Rückwand des Kübels K anschliefst, so dafs bei senkrechter Stellung des Kübels die Auslaufröhre m genau über der Oeffnung n des Kübels K steht, und während des Umkippens des Kübels kein Getreide aus der Röhre m ausströmen kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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