DE166366C - - Google Patents

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DE166366C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/007Safety arrangements on railway crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Gleiskreuzung mit Entgleisungsweichen. Das Neue besteht darin, daß bei der Durchfahrt eines Zuges auf dem einen Gleise die Spurkränze der Räder eine durch Federn an die eine Schiene angedrückte Druckschiene nach der Seite verschieben, wodurch die Entgleisungsweichen des anderen Gleises selbsttätig geöffnet werden und so ein auf diesem Gleise sich
ίο nähernder Zug zur Entgleisung gebracht wird. In den beiliegenden Zeichnungen zeigen
Fig. ι einen Grundriß der Gleiskreuzung, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 und
Fig· 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. i.
Die sich kreuzenden Gleise 1, 2 und 3,4 sind in bekannter Weise auf Schwellen 5 verlegt. Parallel mit den Schienen 1, 4 und zu beiden Seiten der Gleiskreuzung sind mit eingebogenen Enden 7 versehene Druckschienen 6 seitlich verschiebbar angeordnet, denen gegenüber feste, mit eingebogenen Enden 7 versehene Führungsschienen 8 angebracht sind.
Zwischen den Druckschienen 6 und den Führungsschienen 8 sind auf den Schwellen Kasten 10 befestigt. In jedem Kasten 10 befindet sich eine Feder 11 (Fig. 3), die gegen eine auf der Stange 13 befestigte Scheibe 12 drückt. Diese Stangen 13 sind mit den verschiebbaren Druckschienen 6 fest verbunden. Die Federn 11 dienen dazu, die Druckschienen 6 stets an die Schienen 1 oder 4 anzudrücken. An den Druckschienen 6 sind Stangen 14 befestigt, die je mit dem einen Arm eines Winkelhebels 15 beweglich verbunden sind, dessen anderer Arm an eine parallel mit dem Gleise verlaufende ZugStange 16 angelenkt ist. Die Stange 16 ist durch Winkelhebel 17 mit einer Zugstange 18 verbunden, die mittels der Winkelhebel 19 und der Stangen 20 auf die Entgleisungsweichen 21 und den Anschlaghebel 22 einwirkt. Jede Entgleisungsweiche 21 (Fig. 2) ist mittels eines Gestänges 21, 24, 25, 26, 27 mit einem Signalflügel 28 verbunden, so daß dem Führer eines ankommenden Zuges ein Zeichen gegeben wird, welche Lage die Entgleisungsweiche einnimmt.
Wenn ein Zug auf dem Gleise 1, 2 durchfährt, verschieben die Spurkränze der Räder die Druckschiene 6 von der Schiene 1, wodurch die Entgleisungsweichen des Gleises 3, 4 geöffnet werden. Der sich auf dem Gleise 3, 4 der Gleiskreuzung nähernde Zug entgleist somit, ehe er mit dem auf dem anderen Gleise 1, 2 laufenden Zuge zusammenstößt. Der Signalflügel 28 wird, wenn sich die Entgleisungsweiche öffnet, in eine Lage gedreht, in der er eine Gefahr anzeigt, so daß dem Führer eines ankommenden Zuges ein Zeichen gegeben wird, daß Gefahr vorhanden ist. Durch die Federn 11 werden nach der Durchfahrt die Entgleisungsweichen und die Druckschienen wieder in die Ruhelage gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gleiskreuzung mit Entgleisungsweichen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchfahrt eines Zuges auf dem einen Gleise (1,2 oder 3, 4) die Spurkränze der Räder eine durch Federn (11) an die eine Schiene (1 oder 4) angedrückte Druckschiene (6) nach der Seite verschieben, wodurch die Entgleisungsweichen des anderen Gleises (3, 4 oder i, 2) selbsttätig geöffnet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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