DE64856C - Gleiskreuzung mit selbstthätiger Einstellung zum stofsfreien Durchfahren - Google Patents
Gleiskreuzung mit selbstthätiger Einstellung zum stofsfreien DurchfahrenInfo
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- DE64856C DE64856C DENDAT64856D DE64856DA DE64856C DE 64856 C DE64856 C DE 64856C DE NDAT64856 D DENDAT64856 D DE NDAT64856D DE 64856D A DE64856D A DE 64856DA DE 64856 C DE64856 C DE 64856C
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- DE
- Germany
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- crossing
- free passage
- automatic setting
- rails
- track crossing
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- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/28—Crossings
- E01B7/30—Jump-over crossings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Den Gegenstand der vorliegenden.Erfindung bildet eine Gleiskreuzung, welche zufolge ihrer
eigenartigen Anordnung ein betriebssicheres und prellstofsfreies Durchfahren von Zügen gestattet.
In den beiliegenden Zeichnungen wird die neue Vorrichtung zur Darstellung gebracht, und
zwar ist Fig. 1 ein Grundrifs, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie x-x von Fig. 1, Fig. 3 ein Grundrifs
in gegen Fig.' 1 verschobener Stellung.
Der Einfachheit halber soll die Stellung nach Fig. 3 mit A, diejenige nach Fig. 1 mit B bezeichnet
sein.
Die Herzschienen 2 des mit der neuen Vorrichtung ausgestatteten Gleises werden von
Schleifplatten 1 unterfangen, auf welchen die Zwangschienen 3 ruhen. Die Herzschienen 2
sind den Gleisen entsprechend gelagert und weisen an den Enden Gehrungen 4 auf; die
Zwangschienen 3 bilden ein geschlossenes Parallelogramm, dessen Seiten mit den Herzschienen
2 durch die Schleifplatten 5 in Verbindung stehen.
An jeder Ecke der Kreuzung befindet sich je eine Winkelschiene 6, welche auf den Schleifplatten
ι gleiten und dazu bestimmt sind, jeweilig die Einfahrt zu dem einen der sich
kreuzenden Gleise in der Art zu decken, dafs der von irgend einer Richtung her kommende
Zug sich die Zufahrt zur Kreuzung selbst öffnet und dabei zu gleicher Zeit den Zugang zum
kreuzenden Gleise verschliefst, so dafs Prellstöfse wie bisher nicht mehr eintreten können.
Je einer der Schenkel der Winkelschienen 6 ist nach aufsen gekröpft und bildet so ein
Zwangstück 7 zur sanften und zuverlässigen Führung der die Kreuzung passirenden Räder.
Die Schenkel der Winkelschienen 6 sind hierbei so gelagert, dafs, wenn der eine die Herzschiene
freiläfst, der andere die kreuzende Herzschiene schliefst, und sind durch Diagonalstreben
8 zwangläufig mit einander verbunden. Diese Streben 8 bethätigen zugleich eine Signalvorrichtung,
welche die jeweilige Stellung der Kreuzung erkennen läfst. Im Herz der Kreuzung
befindet sich eine Platte 9, welche einen Bolzen 10 trägt. Um diesen schwingen die beiden
Hebel 11, welche die Streben 8 gelenkig umschlingen,
derart, dafs die Bewegung derselben stets parallel, aber entgegengesetzt gerichtet ist.
Einseitig zur Kreuzungsmitte ist starr ein Stift 12 vorgesehen, um welchen ein Kniehebel 13
schwingt, dessen beide Enden gelenkig an zwei einander kreuzende Diagonalstreben . 8 angeschlossen
sind. Dadurch sind sämmtliche Winkelschienen 6 zwangläufig mit einander verbunden.
Befindet sich nun z. B. die Kreuzung in der in Fig. 3 dargestellten Lage A und naht ein
Zug in der kreuzenden Richtung, so klemmen die Spurkränze der Räder die Winkelstücke 6
von den Laufflächen der Schienen ab und die Kreuzung stellt sich so um, dafs dieselbe für
die Fahrtrichtung offen ist.
Claims (1)
- Pa tent-Ansprüche:
Gleiskreuzung mit selbstthätiger Einstellung zum stofsfreien Durchfahren, gekennzeichnet durch die an den Ecken der Kreuzung angebrachten Winkelzwangschienen 6, welche derart zwangläufig mit einander verbunden sind, dafs sie stets eine Gleisrichtung offen und die kreuzende gesperrt halten.Die unter ι. genannte zwangläufige Führung der Winkelstücke 6 in der Art, dafs zwei sich kreuzende parallele Diagonalstrebenpaare, welche die entsprechenden Winkelschienen verbinden, durch die beiden Hebel (i i) und einen Kniehebel 13 gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64856C true DE64856C (de) |
Family
ID=338697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64856D Expired - Lifetime DE64856C (de) | Gleiskreuzung mit selbstthätiger Einstellung zum stofsfreien Durchfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64856C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10340784B4 (de) * | 2003-09-02 | 2007-04-12 | Thyssenkrupp Gft Gleistechnik Gmbh | Kreuzung oder Weiche |
-
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- DE DENDAT64856D patent/DE64856C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10340784B4 (de) * | 2003-09-02 | 2007-04-12 | Thyssenkrupp Gft Gleistechnik Gmbh | Kreuzung oder Weiche |
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