DE166330C - - Google Patents
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- DE166330C DE166330C DENDAT166330D DE166330DA DE166330C DE 166330 C DE166330 C DE 166330C DE NDAT166330 D DENDAT166330 D DE NDAT166330D DE 166330D A DE166330D A DE 166330DA DE 166330 C DE166330 C DE 166330C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/14—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Dampers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine bei sämtlichen rollenden Fahrzeugen
anbringbare Vorrichtung, mittels welcher die Einwirkung der infolge Unebenheiten des
Bodens entstehenden Stöße auf das Wagengestell oder den Wagenkasten vermindert werden soll.
In beiliegender Zeichnung ist eine der Erfindung gemäß eingerichtete Stoßauffangvorrichtung
dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι
eine Vorderansicht der Vorrichtung in Ruhestellung mit rückwärtiger Gehäuseplatte und
mit durchschnittener Achse. Fig. 2 ist eine Draufsicht.
Mit der Achse A ist der Gleitbacken B fest verbunden, welcher als Führung für die
Achse in dem Schlitz S der Gehäuseplatte G dient. Dieser Gleitbacken ist mit zwei
Böcken α und b versehen, in welchen die Bolzen ρ und c der Zugstangenpaare D und F
gelagert sind. Diese Zugstangenpaare stehen mittels der Zapfen r und q mit den Armen d
bezw. e der dreiarmigen Winkelhebel def in
Verbindung, die mittels der Bolzen u in der Gehäuseplatte G drehbar gelagert sind. Die
Winkelhebel d ef wirken andererseits mittels der Arme f durch den um den Zapfen h
drehbar gelagerten Führungsbolzen k auf je eine stellbare Evolutfeder E ein. Die Hebelarme
d der Winkelhebel sind länger als die Hebelarme e. Die Hebel def, die Zugstangen
D und F und die Federn E sind symmetrisch zur Achse A angebracht. Die
Federn sind schräg nach unten gegeneinander gerichtet angeordnet, vorteilhaft unter 25
bis 300 gegen die Horizontale.'
Sobald die Stoßkraft auf die Achse A einwirkt, weicht letztere, entsprechend dem
Widerstand in der Schlitzführung 5 der Gehäuseplatte, in der Pfeilrichtung α zurück und
überträgt die zufolge des Stoßes auftretende Kraft vermittels der Zugstangenpaare D und F,
und zwar anfangs durch beide gleichzeitig und im weiteren Verlaufe der Bewegung infolge
der ungleich langen Arme d e der Winkelhebel durch die Zugstangen F allein
(wobei die Zugstangen D vermöge ihrer Längsschlitze eine Verschiebung auf dem
Zapfen ρ erfahren) unmittelbar auf die Zapfen r bezw. q der Winkelhebel d ef.
Hierdurch werden die Winkelhebel verschwenkt und die Evolutfedern E zusammengepreßt.
Ist die Stoß wirkung zu Ende, so werden sämtliche Teile der Stoßauffangvorrichtung
und damit auch die Achse A unter Einwirkung der nunmehr sich ausdehnenden
Federn E in die ursprüngliche Stellung selbsttätig zurückgebracht.
Durch die Zugstangenpaare D und F, welche zuerst beide gleichzeitig wirken, während
das Zugstangenpaar F im letzten Teil des W7eges, welchen die Winkelhebel bei
ihrer Verschwenkung zurücklegen, allein auf die letzteren einwirkt, wird erzielt, daß die Stoßkraft,
die anfangs unter Vermittlung der langen Arme d auf die Federn ^übertragen und dadurch
mit größerer Empfindlichkeit aufgenommen wird, beim Anwachsen derselben über ein bestimmtes
Maß durch die Zugstangen F auf die kürzeren Hebelarme e wirkt, so daß auch
kräftige Stöße auf dieselben Federn über-
tragen werden können, ohne sie zu überlasten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stoßauffangvorrichtung für Wagen,dadurch gekennzeichnet, daß auf der Wagenachse (A) ein Gleitbacken (B) mit symmetrisch an denselben angelenkten Zugstangenpaaren (D und F) befestigt ist, ίο welche an ungleich langen Armen (d e) von zwei gleichfalls symmetrisch zur Achse angeordneten dreiarmigen Winkelhebeln (def) angreifen, deren Abmessungen so gewählt sind, daß die auf die Wagenachse einwirkenden Stöße zunächst durch die langen Arme (d) und später nur durch die kurzen Arme (e) auf die an den Armen (f) angelenkten, schräg nach unten und gegeneinander gerichteten, sich gegen die am Wagenkasten befestigte Gehäuseplatte (G) stützenden Evolutenfedern übertragen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166330T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166330C true DE166330C (de) |
Family
ID=5685776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166330D Active DE166330C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166330C (de) |
| FR (1) | FR340165A (de) |
-
0
- DE DENDAT166330D patent/DE166330C/de active Active
-
1904
- 1904-02-03 FR FR340165A patent/FR340165A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR340165A (fr) | 1904-06-28 |
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