DE16514C - Schaftmaschine - Google Patents

Schaftmaschine

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Publication number
DE16514C
DE16514C DENDAT16514D DE16514DA DE16514C DE 16514 C DE16514 C DE 16514C DE NDAT16514 D DENDAT16514 D DE NDAT16514D DE 16514D A DE16514D A DE 16514DA DE 16514 C DE16514 C DE 16514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
shaft
lever
drawings
rockers
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Active
Application number
DENDAT16514D
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English (en)
Original Assignee
C. Werner in Glauchau
Publication of DE16514C publication Critical patent/DE16514C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/02Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0144Single-lift mechanisms
    • D03C2700/015Single-lift mechanisms of closed-shed type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
C. WERNER in GLAUCHAU. Schaftmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1881 ab.
Die Seitenwandungen C der Maschine sind durch Querhölzer D zu einem Ganzen verbunden, und bewegt sich in demselben das Nadelbrett N, welches ebenfalls durch die Seitenwandungen E und Verbindungsriegel F zu einem Ganzen verbunden ist, in den auf allen vier Seiten eingesetzten Führungsleisten G auf und nieder.
Die Auf- und Niederbewegung der Maschine wird vermittelst des Hebels H erreicht, welcher um die an das Gestell C (Seitenwandung) angeschraubte Lagerung J drehbar ist.
Durch das Nadelbrett selbst gehen zwei Reihen Nadeln K hindurch, welche in die eingebohrten Oeffnungen des darunter liegenden Cylinders L und dessen Musterkarte M einstofsen.
Die Nadeln K haben in dem sich auf- und abbewegenden Nadelbrett N unten, und dessen Verbindungsriegel F oben, durch die angesetzten Leisten O ihre Führung.
Durch die Seitenwandungen E des Nadelbrettes ist eine Welle P geschoben, an welcher die T-förmigen Winkelhebel W drehbar sind.
Je zwei Nadeln K greifen nun in die an den Winkelhebeln W eingenieteten Stifte Q ein.
H sind die Platinen; dieselben werden durch zwei über das Nadelbrett JV gezogene, eingeschnittene Führungsleisten T so gehalten, dafs ihnen nur eine Rechts- und Linksbewegung gestattet ist.
Diese Rechts- und Linksbewegung wird nun hervorgebracht, indem jede Platine in der Mitte des Nadelbrettes N einen eingenieteten Stift U trägt, welcher wiederum in den Schlitz V eines jeden darüberliegenden Winkelhebels eingreift.
Vor jeder Platine befindet sich, durch eine Führung al am Nadelbrett gehalten, ein Blechstreifen b1 mit Oehr, durch welches die betreifende Platine hindurchstofsen kann.
Diese Oehre bl sind nun nach oben mit den Schwingen c1 durch Schnüre verbunden, desgleichen nach unten mit den Querschemeln dl im Stuhl, welche mit den Schwingen e1 die Schäfte ziehen.
Auf der anderen Seite der Maschine sind die Schäfte direct mit den Schwingen c1 in Verbindung.
Das Muster wird auf der Karte durch eingesetzte Stifte f1 erlangt.
Wird nun die Maschine in Bewegung gesetzt, so wird durch Hebel IT das Nadelbrett mit den betreifenden Nadeln gehoben und durch die Haken gl der Cylinder um eine Karte gedreht.
Beim Rückgang stofsen nun die Nadeln K auf die Musterstifte der Karte und drängen dadurch die Platinen durch b1 hindurch nach rechts oder links aus. Hebt sich nun die Maschine wieder, so ziehen die durch die Oehre b1 gehenden Platinen infolge der Schemel- und Schwingenverbindung die Schäfte auf und ab.
Noch ist hervorzuheben, dafs bei Anordnung dieser Maschine gleichzeitig eine schnelle Musterwechselung zu ermöglichen ist.
Aus diesem Grunde ruht der Cylinder L in seinen Zapfen auf zwei nach vor- und rückwärts verschiebbaren Leisten K1 auf.
Eine Welle h1 läuft parallel hinter dem Cylinder und greift durch die Nasen P in die Stifte der Leisten K\
Wird nun an einer Schnur /l gezogen, so

Claims (1)

  1. läfst sich die Welle hl durch Hebel ml drehen und schiebt dadurch den Cylinder um ein Loch der Karte nach rechts oder links. Die Musterwechselung mufs demnach auf der Karte in die Oeffnungen ι und 3 sowie 2 und 4 aufgesteckt sein.
    Die sich mit auf- und abbewegenden Bügel s1 dienen dazu, bei dem Niedergang der Maschine die Schwingen cx wieder in horizontale Lage zu bringen.
    Patenτ-Anspruch:
    Dje aus den Zeichnungen ersichtliche Gesammtanordnung der dargestellten Schaftmaschine, bei welcher für jeden Schaft zwei verticale Nadeln KK vorhanden sind, deren von der Pappenkarte M hervorgerufene und durch Zwischenhebel W auf den Riegel R übertragene Bewegung die zeitweilige Verbindung des Messerkastens N mit einem der beiden, mit dem Schaft zwangläufig verbundenen Blechstreifen b1 b1 hervorbringt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16514D Schaftmaschine Active DE16514C (de)

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