DE139915C - - Google Patents
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- DE139915C DE139915C DENDAT139915D DE139915DA DE139915C DE 139915 C DE139915 C DE 139915C DE NDAT139915 D DENDAT139915 D DE NDAT139915D DE 139915D A DE139915D A DE 139915DA DE 139915 C DE139915 C DE 139915C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/02—Single-lift jacquards
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
PATENTAMT.
ΛΙ139915 KLASSE 86 b.
Bei den gegenwärtig bekannten Jacquardmaschinen ist jede der Nadeln, welche bestimmt
sind, die Wirkung der durchlochten Karte aufzunehmen, unveränderlich mit der
entsprechenden Platine, welche den Faden trägt, verbunden.
Dies hat Reibungen zur Folge, welche für die gute Erhaltung der Maschine sehr schädlich
sein können. Diese Verbindung zwischen der Nadel und ihrer Platine besitzt außerdem
den schweren Übelstand, die Vornahme von Ausbesserungen irgend welcher Art sehr zu
erschweren. Will man gegenwärtig eine verdrehte Platine oder eine Platine, welche ihren
Platz verlassen hat und dabei ihre notwendigerweise beschädigte Nadel mit sich zieht, wieder
einstellen, so ist man gezwungen, alle Teile, welche demjenigen, welchen man wieder in
Ordnung bringen will, benachbart sind, zu verschieben und läuft dabei Gefahr, dieselben zu
verdrehen.
Andererseits muß notwendigerweise, damit die Nadel wieder nach vorn zurückgelangt,
wenn sie durch die Karte zurückgestoßen worden ist, die Nadel durch eine beliebige Kraft,
wie z. B. durch eine Feder, eine Hakenanordnung oder dergl., nach vorn getrieben werden.
Aber dann muß die Karte den nötigen Widerstand besitzen, um diese gegenwirkende Kraft
zu überwinden, ohne durch die Nadel durchbohrt zu werden.
Ein anderer Übelstand bei den gegenwärtigen Jacquardmaschinen, bei welchen die Platinen
unmittelbar durch die Messer des beweglichen Messerkastens gehoben werden, besteht
darin, daß häufig eine Platine, welche in einer Reihe nicht gehoben worden ist, während
des Heruntergehens des Messerkastens hinter das der benachbarten Reihe entsprechende
Messer gelangen wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Übelständen abzuhelfen, wobei sie aber noch
Verbesserungen an den Jacquardmaschinen herbeiführt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen vollständig von den Nadeln
und den Messern des beweglichen Messerkastens unabhängig sind. Die Verbindung zwischen diesen Teilen wird mit Hülfe von
zwischengeschalteten Klinken erzielt, welche an den Messern des Messerkastens aufgehängt
sind und mit den Platinen, je nachdem die entsprechende Nadel eine leere oder volle Stelle
in der Karte getroffen hat, in oder außer Ein-
griff treten.
Bei dieser Anordnung hat die Nadel nur zu bewirken, daß die zwischengeschaltete Klinke
um ihre Aufhängungsachse schwingt, wobei sie aus ihrer senkrechten Stellung herausgebracht
wird, und die Nadel wird gerade durch das Gewicht dieser Klinke selbst nach vorn
zurückgebracht. Bei allen diesen Bewegungen sind keinerlei Reibungen zu überwinden, wodurch ermöglicht wird, die gegenwärtigen
Karten durch sehr dünnes Papier zu ersetzen. Die Platinen verlassen niemals ihre senkrechte
Stellung, sie verschieben sich in senkrechter Richtung, wobei sie vom Anfang bis zum Ende
ihrer Bewegung vollkommen geführt werden.
Endlich ist die Prismenlade, auf welcher die Papierkarte aufliegt, vollständig hohl, so daß
die Nadeln niemals andere volle Stellen treffen können, als diejenigen des Papiers. Außerdem
und im Gegensatz zu der Einrichtung bei den gegenwärtig bekannten Maschinen, nehmen die
ίο Prismenlade und die Nadeln an der Auf- und
Abwärtsbewegung des Messerkastens teil.
Die neue Anordnung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι einen Schnitt durch eine Jacquardmaschine
in einer zur Achse der Prismenlade parallelen vertikalen Ebene, Fig. 2 einen Schnitt
in einer zur Achse der Prismenlade senkrechten vertikalen Ebene. Fig. 3 ist ein teilweiser
Grundriß. Fig. 4 und 5 stellen einzelne Teile in größerem Maßstabe dar. Fig. 6 zeigt eine
Abänderung in der Ausführungsform der Platinen und Fig. 7 in größerem Maßstabe einen
Teil der Fig. 3.
Das Gestell der Maschine besteht aus zwei Metallständern α und b, welche auf zwei Balken
c und d befestigt sind. Die beiden Ständer α und b sind an ihrem oberen Teil durch
ein Zwischenstück e verbunden. In dem Ständer α ist ein vertikaler Schlitz / (Fig. 1 und 2)
und in dem Ständer b ein ähnlicher Schlitz g vorgesehen. Diese Schlitze dienen als Führungen
für zwei T-Eisen h und i, welchen eine geeignete Vorrichtung, die in den Zeichnungen
nicht dargestellt ist, eine vertikale Hin- und Herbewegung mitteilt. In ihrem unteren Teile
tragen die Ständer α und b einerseits den Boden k für die Platinenschnüre, andererseits
einen Rost von Metalldrähten m, welche zur Achse der Prismenlade parallel liegen und bestimmt
sind, die Entfernung zwischen den verschiedenen Platinenreihen aufrecht zu erhalten.
Die neue Jacquardmaschine besitzt zwei bewegliche Kästen: Der äußere Kasten besteht
aus zwei vertikalen Platten η und 0, welche entsprechend auf den Schenkeln der T-Eisen h
und i aufgenietet sind. Die Platten η und 0
sind mit Hülfe von zwei Querstegen p und χ
miteinander verbunden. Dieser Kasten trägt eine Welle q, welche zur Achse der Prismenlade
parallel ist.
Der innere Kasten oder Messerkasten ist durch zwei vertikale Platten r und s, die den
Platten η und ο parallel sind, gebildet. Jede
der Platten r und j besitzt eine Nut t bezw. 11,
in welchen sich die Stege p und χ des äußeren Kastens verschieben. Die Länge dieser Nuten
ist derart, daß der äußere Kasten während einer gewissen Zeit in die Höhe gehen kann
während welcher die Stangen p und χ in den Nuten t und u gleiten. Wenn aber der äußere
Kasten seine Aufwärtsbewegung fortsetzt, nimmt er den Messerkasten mit. Letzterer
trägt die Platte y für die Nadeln (Fig. 1), die Messer 2 und die Zapfen 1 (Fig. 5), um welche
die Arme 2, die die Prismenlade tragen, schwingen.
Die Platinen 3 sind, wie aus Fig. 1 ersicht-. lieh, jede durch einen Metalldraht gebildet,
welcher zweimal um sich selbst gebogen ist, derart, daß seine äußeren Enden in der Nähe
des einen Endes des so gebildeten Ringes wieder aufeinander treffen. Diese Platinen sind
vertikal in Reihen angeordnet und die einander folgenden Reihen sind voneinander durch die
Drähte nt getrennt. Alle Platinen berühren sich, so daß sie, wenn in einer und derselben
Reihe eine gewisse Anzahl Platinen gehoben ist, zwischen den benachbarten Platinen, welche
ihnen als Führung dienen, gleiten. Die Länge der Platinen ist eine solche, daß sie im Gegensatz
zu den gegenwärtigen Anordnungen nicht die Höhe der Nadeln erreichen. Ebenso sind
es nicht die Messer ζ selbst, welche die Platinen in die Höhe heben. Auf einem jeden dieser
Messer sind ebensoviele zwischengeschaltete Klinken 4 aufgehängt, als Platinen 3 in einer
Reihe vorhanden sind. Jede Klinke befindet sich in einer zur Prismenlade senkrechten vertikalen
Ebene, welche durch die Achse der entsprechenden Platine hindurchgeht, deren beide
Arme in einer zur Prismenlade parallelen Ebene liegen (Fig. 3 und 7). Diese Klinken
(Fig. 4 und 5) besitzen einen langen Arm, welcher am einen Ende eine Öse 5 (Fig. 4
und 5) und am anderen einen Sporn 6 trägt, und einen kurzen Arm 7, welcher von dem
langen Arm in einem Punkte desselben getrennt ist, der sehr nahe an der Öse 5 liegt.
Die beiden Arme der Klinke 4 reiten auf dem Messer z, so daß jede Klinke um diesen Aufhängungspunkt
nach Art eines Pendels schwingen kann. Befindet sich eine Klinke in vertikaler Stellung, so liegt der Sporn 6 zwischen
den Armen der entsprechenden Platine 3 und unter diesen Umständen wird der Messerkasten
bei seinem Hochgehen diese Platine mit sich nehmen. Im Gegenteil wird, wenn durch ein beliebiges Hilfsmittel die Klinke 4
aus ihrer vertikalen Stellung herausgebracht wird, ihr Sporn 6 zwischen den Armen der
Platine 3 heraustreten und wenn der Messerkasten in die Höhe geht, wird diese Platine
nicht mitgehoben werden.
Die Bewegung jeder Klinke 4 ist in beiden Richtungen begrenzt. Einerseits wird, wenn
die Nadel sie in Schwingung versetzt (Fig. 5), der lange Arm gegen den unteren Teil des
Messers ζ der benachbarten Reihe stoßen, so daß diese Klinke nicht die Platine 3, welche
unter diesem Messer liegt, berührt. Wenn die
Platine sich selbst überlassen wird, wird sie durch ihr Gewicht in die vertikale Stellung
zurückgeführt und um zu vermeiden, daß sie dieselbe überschreitet, wird der kurze Arm 7
gegen einen zwischen den Wandungen r und s des Messerkastens gespannten Draht 10 stoßen.
Andererseits sind, um zu vermeiden, daß die Klinken parallel zu den Messern ζ schwingen
können, Drähte 11 angeordnet, die auf zwei Stegen 12 und 13 aufgerollt sind, deren
ersterer 12 festsitzt, während der zweite 13 beweglich
ist (Fig. 2) und mit Hülfe von Schrauben 14, welche die Bestimmung haben,
die Drähte 11 zu spannen, verschoben werden kann.
Die Nadeln 8 sind durch sehr feine Metalldrähte gebildet. Das eine ihrer Enden ist in
der Üse 5 der Klinke 4 befestigt, während das andere Ende in der entsprechenden Öffnung
der Verteilungsplattey ruht; um jede Nadel in einer genau vertikalen Ebene zu halten, ist
eine Reihe von Metalldrähten 9 vorgesehen (Fig. 4), welche über zwei Stege gespannt
sind, die in den Wandungen r und .? des Messerkastens befestigt sind. Diese Nadeln
setzen der Karte oder dem Papier 23 nicht den geringsten Widerstand entgegen, da die einzige
Kraft, die sie auszuüben haben, nur darin besteht, die Klinken 4, deren Gewicht unbedeutend
ist, zum Schwingen zu bringen. Sind sie einmal sich selbst überlassen, so werden
sie augenblicklich in ihre Ruhestellung durch die Klinke 4 zurückgebracht, welche ihre vertikale
Stellung wieder einnimmt, und zwar ist diese Bewegung dadurch gesichert, daß das
Gewicht der größten Nadel bedeutend geringer als dasjenige einer Klinke ist. Die Rückwärtsbewegung
ist im übrigen eine sehr schnelle, eben infolge der geringen Länge der Klinke 4.
Durch diese Einrichtung wird jede schädliche Reibung der Platine oder der Nadel aufgehoben.
Jede Platine 3 gleitet in vertikaler Richtung zwischen den benachbarten Platinen
und ohne Reibung, denn der eine ihrer Arme kann sich biegen und gibt dem geringsten
Drucke nach. Andererseits ist sie von der Nadel unabhängig und besitzt ein vollkommen
genügendes Spiel. Die Nadel 8 gleitet nur in ihrer Öffnung der Verteilungsplatte y oder
zwischen den Drähten 9, deren Entfernung voneinander einem mehrfachen der Stärke der
Nadel gleich ist. Die vorzunehmenden Ausbesserungen sind sehr einfach, da die Nadeln
sehr leicht von den Platinen getrennt werden können. Jeder Teil kann dabei mit der größten
Leichtigkeit entfernt und durch einen anderen ersetzt werden.
Die Verteilungsplatte 3» besteht aus drei Teilen (Fig. 1), von welchen sich jeder in den
Nuten 31, welche in den Stegen 32 und 33 (Fig. 4 und 5) des Messerkastens vorgesehen
sind, verschieben kann. Schrauben 34 ermöglichen, jeden der Teile der Platte y in einer
beliebigen gewünschten Lage festzustellen.
Jeder horizontalen Reihe von Nadeln 8 entsprechen zwei Messer z, zwei Reihen von Klinken
4 (Fig. 4 und 5) und zwei Reihen von Platinen 3 (Fig. 7). Alle diese einzelnen Teile sind schachbrettförmig angeordnet.
Fig. 6 stellt eine andere Form der Platinen 3 dar, bei welcher die beiden Arme einander im
unteren Teil näher gerückt sind. Der obere Teil besitzt allein eine genügende Breite, um
ein Eingreifen der Klinken zu ermöglichen. Werden hierbei die Drähte m durch ein in geeigneter
Weise durchlochtes Blech 35 ersetzt, so gestattet diese Anordnung, die Platinen an
ihrem Kopfe festzuhalten und infolgedessen die Durchbohrungen in dem Platinenbrett k
zu vergrößern. Die Folge hiervon ist, daß die Schnur an der entsprechenden Platine sehr
leicht befestigt werden kann, da diese Befestigung erfolgen kann, bevor die Platine ihren
Platz auf der Maschine eingenommen hat. Die Anbringung erfolgt, indem man zunächst die
Schnur durch die gewünschte Öffnung" in dem Blech 35 und dann durch diejenige des Brettes
k hindurchsteckt.
In den Fig. 2, 4 und 5 ist noch gezeigt, in welcher Weise bei der vorliegenden Jacquardmaschine
die aus vier Blechen 22 bestehende Prismenlade angeordnet ist, indem nämlich
deren Achse 15 durch die um die einen Teil des Messerkastens bildenden Zapfen 1 drehbaren
Arme 2 getragen wird. Die Drehung des Prismas erfolgt durch zwei um eine Achse 19 drehbare Schalthaken 18, welche auf
den beiden Ständern α und b des Gestells befestigt sind und in die Laterne des Prismas
eingreifen, die durch zwei durch Stifte 17 verbundene Platten 16 gebildet wird.
Stifte 21 in Holzstücken, die zwischen auf der Achse 15 aufgekeilten Metallplatten 20
liegen, dringen in öffnungen der Verteilungsplatte y und des Papiers 23 ein, welches einen
endlosen Riemen um die Prismenlade und die mittlere von drei Rollen 25,24,26 bildet
(Fig. 2), deren Achsen in Einschnitten in frei um die Achse 15 schwingenden Gabeln 27
ruhen. Die Rollen werden mit Hülfe zweier Klammern 28 (Fig. 2) in derselben Ebene gehalten,
während an der Achse 24 angreifende Haken 29 um auf dem Gestell festsitzende Stifte 30 drehbar sind.
Die Maschine arbeitet folgendermaßen:
Befindet sich der Apparat in Ruhe (Fig. 1 und 4), so werden, wenn man den äußeren
Kasten η ο in die Höhe gehen läßt, indem man
auf die Eisen h und i wirkt, die beiden Quer- iao
stege p und χ in den Nuten t und u des Messerkastens
in die Höhe gehen, bis sie gegen die oberen Enden dieser Nuten anstoßen. Während
dieser Bewegung läßt die Stange q, welche mit dem äußeren Kasten, von welchem sie einen
Teil bildet, in die Höhe geht und in die Nuten 36, welche in den Armen 2 vorgesehen sind,
eindringt (Fig. 5), die Arme 2 sich drehen und infolgedessen auch die Prismenlade um
die Zapfen 1, wodurch dieselbe aus der in Fig. 4 dargestellten Lage in diejenige der
Fig. 5 geführt wird. Diese Figur stellt die Teile in dem Augenblick dar, wo der erste Teil
der Bewegung vollendet ist. Die beiden Bleche 22, welche der Platte 3/ gegenüberliegen, werden
mit ihren äußeren Enden gegen die Ränder der Platten r und s, welche den Messerkasten
bilden, stoßen, so daß das Papier 23 gut auf die Spitzen der Nadeln trifft, ohne jedoch
die Platte y zu berühren. Jede Nadel 8, welche nicht eine Öffnung in dem Papier 23 gefunden
hat, wird durch dasselbe zurückgestoßen und läßt ihre Klinke 4 schwingen, welche ihrerseits
die entsprechende Platine 3 freigibt.
Der äußere Kasten setzt seine Aufwärtsbewegung fort, nimmt den Messerkasten mit
sich lind infolgedessen die Prismenlade, wie
in Fig. 5 dargestellt ist, und mit ihr alle Platinen 3, welche den Öffnungen im Papier 23
entsprechen.
Beim Hinuntergehen behalten die Teile die Stellung der Fig. 5 so lange bei, bis der
Messerkasten auf dem Gestell aufruhen wird. In diesem Augenblick wird der äußere Kasten
seine Abwärtsbewegung allein fortsetzen und die Welle q sich auf den unteren Rand der
Nut 36 aufstützen tind die Prismenlade in ihre geneigte Stellung (Fig. 4) zurückführen. In
diesem Altgenblick ergreifen und halten die Haken 18 diejenigen der Stifte 17, welche sich
oben und rechts (Fig. 5) befinden, zurück und erteilen hierdurch der Prismenlade eine Vierteldrehung
um die Achse 15, wodurch das Papier um einen Schritt vorrücken wird. Damit ist
alles für den folgenden Vorgang bereit. Denn sobald die Prismenlade die Berührung der
Platten ■;■ und .? verlassen hat, nehmen die Nadeln
8, welche zurückgestoßen worden waren, ihre normale Stellung wieder ein.
Claims (3)
1. Jacquardmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen vollständig" von
den Nadeln und den Messern des bewegliehen Messerkastens dadurch unabhängig"
gemacht werden, daß die Verbindung dieser Teile mit Hülfe von zwischengeschalteten
Klinken hergestellt wird, welche an den Messern des Messerkastens aufgehängt sind
und mit den Platinen, je nachdem die zugehörige Nadel eine offene oder volle Stelle
in der Karte getroffen hat, in oder außer Eingriff treten.
2. Jacquardmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
Messern aufgehängten Klinken (4), die mit Ösen (5), in welchen winklig" umgebogene
Nadeln angreifen, und mit Haken (6) zur Mitnahme der Platinen ausgerüstet sind, in der Ruhelage bestrebt sind, mit den Platinen
in Eingriff zu bleiben und beim Auftreffen einer vollen Stelle der Karte auf die Nadeln derart gedreht werden, daß die
Platinen freigegeben werden.
3. Jacquardmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei ineinander gelagerte
Kästen, von denen der innere (rs) die Messer (z) mit den Klinken (4),
die Nadeln (8) und das ausschwingbar gelagerte Prisma trägt und mit Nuten (t u)
versehen ist, in denen die Querstücke (p x) des äußeren Kastens (r s p x) gleiten, der
bei seiner Abwärtsbewegung zunächst vermittelst einer in Schlitze (36) der Prismenarme
(2) eingreifenden Welle (q) das Anschlagen des Prismas an die Nadeln und bei
weiterem Hochgang die Mitnahme des inneren Kastens und der dem Muster entsprechend
eingestellten Platinen bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139915C true DE139915C (de) |
Family
ID=407626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139915D Active DE139915C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139915C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5883549A (en) * | 1997-06-20 | 1999-03-16 | Hughes Electronics Corporation | Bipolar junction transistor (BJT)--resonant tunneling diode (RTD) oscillator circuit and method |
-
0
- DE DENDAT139915D patent/DE139915C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5883549A (en) * | 1997-06-20 | 1999-03-16 | Hughes Electronics Corporation | Bipolar junction transistor (BJT)--resonant tunneling diode (RTD) oscillator circuit and method |
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