DE1639622U - Fleischwolfmesser. - Google Patents

Fleischwolfmesser.

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DE1639622U
DE1639622U DE1951P0001726 DEP0001726U DE1639622U DE 1639622 U DE1639622 U DE 1639622U DE 1951P0001726 DE1951P0001726 DE 1951P0001726 DE P0001726 U DEP0001726 U DE P0001726U DE 1639622 U DE1639622 U DE 1639622U
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DE
Germany
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knife body
cutting
blade
knife
body according
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Expired
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DE1951P0001726
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English (en)
Inventor
Ernst Pump
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • "Fleischwolfmesser." Man hat verschiedenartige Schneidmesser für Fleischwölfe vorgeschlagen, die sternförmig ausgebildet und mit radialen Schneiden versehen waren, die auf gelochten Platten umliefen, denen die Fleischmasse durch eine Schnecke zugeführt wurde.
  • Da die Messer sich leicht abnutzen, hat man die Klingen auswechselbar eingerichtet und auch zwei-
    schneidige Messerkörper zwischen zwei parallelen
    c
    Lochplatten angeordnet. Man hat die Schenkel der
    Messerkörper mit schrägen Nuten versehen, in die
    die Vesser etwa rechtwinklig gegeneinander geneigt und durch eine Schraube o. dgl. verriegelt werden konnten. Die Messerklingen wurden aus Stahlplatten gearbeitet, die rechtwinklig oder schräge angeschliffen und starr waren, sodass sie infolge der größeren Umlaufgeschwindigkeit in der Nähe des Umfanges dort schneller abgenutzt wurden als in der Nähe der Achse. Die Folge war, dass die Schneidwirkung bald nachliess und die Messer ausgewechselt werden mussten. Dazu kam, dass auch die Führungsnabe der Messerkörper einer starken Abnutzung in den Laufbuchsen unterlagen, sodass die Messerkörper keine einwandfreie Führung mehr hatten und infolgedessen der gesamte Schneidsatz einem grossen Verschleiss unterlag.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung einen Messerkörper für Fleischwölfe mit auswechselbaren Klingen, der sich dadurch auszeichnet, dass eine nachgiebige Stahlklinge in einer hohlzylindrischen oder ähnlichen Ausnehmung der Schneidarme unter Durchbiegung der Klinge so gehalten wird, dass die Klinge mit je einer Schneide an beiden Seiten über den Umriss des Messerkörpers hinausragt, vorzugsweise so weit, dass die Schneidkanten federn. Die Klingen werden in der radialen Ausnehmung der Schneidarme der Messerkörper zweckmässig durch ein Klemmstück in der durchgebogenen Lage gehalten, das mittels einer Schraube o. dgl. gegen den Arm des Messerkörpers gezogen werden kann. Zweckmässig ragen die beiden Schneidkanten aer Klinge schräg etwa im Schnittwinkel in der Schneidrichtung aus der Ausnehmung des Armes des Messerkörpers heraus.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Führungsnabe der Messerkörper mit auswechselbaren Laufringen versehen. Diese Laufring sind vorzugsweisw als Federringe und einem Metall, vorzugsweise einem solchen Stahl, gearbeitet, dass sie weicher als der Werkstoff der Laufbuchse sind. Sie sind mit einem Befestigungsmittel, z. B. kleinen Zapfen, die in entsprechende Vertiefungen der Nabe des Messerkörpers passen, federnd und abnehmbar angeordnet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Satz Messerkörper zwischen Lochscheiben in einem Fleischwolf, wobei die Messerkörper nach der Linie A-B der Fig. 2 geschnitten sind.
  • In Fig. 2 ist ein Messerkörper in Aufsicht dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt einen Schnitt in Richtung C-D nach Fig. 2.-Fig. 4 zeigt einen Schnitt in Richtung E-F nach Fig. 2.
  • In Fig. 5 ist eine Klinge in Aufsicht dargestellt.
  • In Fig. 6 ist ein Laufring schaubildlich dargestellt.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind in an sich bekannter Weise zwischen Lochplatten 1, 21 von abnehmender Lochweite, denen das Gut, z. B. das Fleisch, in Richtung des Pfeiles G in bekannter Weise durch eine nicht dargestellte Schnecke zugeführt wird, Messerkörper 4 angeordnet, die auf einer Welle 5 sitzen, während die Lochscheiben 1, 2, 3 gegen Drehung gesichert in der Schneidkammer eines Fleischwolfes in bekannter Weise befestigt sind.
    Die Hesserkörper 4 bestehen aus einer
    Nabe 6, an der beispielsweise fünf Schneidarme 7-
    befestigt sind. Diese Schneidarme 7 haben an einer
    Seite eine hohlzylindrische oder ähnliche radial gerichtete Ausnehmung 8, in die eine dünne Stahlklinge 9 gelegt und durch Stifte, die durch Löcher 10 hindurchgeführt werden, in der Lage gehalten wird. Nun wird auf äussere Fläche der Stahlklinge 9 ein Klemmstück 11 gelegt und dieses mittels einer Schraube 12 so angezogen, sodass die innere Andrückfläche des Klemmstückes die Klinge 9 auf die Auflagefläche 8 des Armes 7 drückt und die Klinge mit ihren Schneiden 13 zu beiden Seiten aus dem Umriss des Messerkörpers 4,7 hinausragt. Das aus dem Arm 7 herausragende Stück der Messerklinge ist so gross, dass die herausragenden Kanten federn und sich bei Zusammendrücken der Scheiben 1, 2, 3 federnd gegen die Oberfläche der Lochscheiben legen.
  • Wenn die Schneidkanten 13 infolge der grösseren Umfangsgeschwindigkeit am äusseren Umfang schneller abgenutzt werden als innen, so wird diese Abnutzung infolge der Federung der Klingen aufgehoben und kann weiter durch stärkeres Zusammenpressen der Lochscheibe 1, 2,3 ausgeglichen werden. Die Messer nach der vorliegenden Erfindung mit federnd anliegenden Schneiden haben also eine wesentlich höhere Lebensdauer als die bisherigen.
  • Ist die Abnutzung weiter fortgeschritten, so braucht man die Klingen 9 nur umzudrehen, sodass der Umfangsteil nun nach innen, also der Welle 5, gelangt, wonach sie wiederum für eine Zeit lang gebraucht werden können. Erst wenn sie so weit abgenutzt sind, dass sie nicht mehr federn, müssen sie durch neue Klingen ersetzt werden, was sich leicht bewerkstelligen lässt.
  • Der andere Teil der Messerkörper 4, der einer starken Abnutzung unterliegt, ist die Nabe 6, die an ihrem äusseren Umfang in einer Laufbuchse in den Platten 1, 2, 3 abgenutzt wird, sodass die Messerkörper nicht mehr einwandfrei geführt werden" und zu schlagen beginnen. Dadurch werden die Schneidkanten der Messer in kürzester Zeit unbrauchbar. Bisher musste man dann die ganzen Messerkörper ersetzen.
  • Erfindungsgemäss wird nun über die Nabe 6 des Messerkörpers 4 je ein Laufring 14 gelegt, der, wie in Fig. 6 dargestellt ist, aus einem federnden geschlitzten Ring besteht, der mit körnerartigen Erhöhungen 16 versehen ist, die in entsprechende Vertiefungen der Nabe 6 passen. Der Laufring 14 wird zu beiden Seiten aussen über die Nabe 6 unter Federung geschoben, bis er mit den Körnern 16 in die Vertiefungen der Nabe 6 einschnappt und hält sich so gegen Verdrehung und gegen axiale Verschiebung gesichert. Der Laufring 14 besteht vorzugsweise aus einem Werkstoff, der weicher ist als der Werkstoff der Laufbuchse der harten Schneidplatten 1, 2, 3. Sind die Laufring abgenutzt, so werden sie nur entgegen der Federkraft von der Nabe abgehoben, sodass die Körner 16 aus den Vertiefungen herausgelangen, dann von den Naben 6 abgezogen und neue Laufring darauf gesetzt.
  • Es hat sich gezeigt, dass mit den neuen Messerkörpern eine vorzügliche Schneidwirkung und eine lange Betriebsdauer erzielt wird. Die Messer haben stets einen vorzüglichen Schnitt, was bekanntlich für die Herstellung von Fleischwaren von ausschlaggebender Bedeutung ist, da die Konsistenz der Fleischwaren in unerwünschter Weise verändert wird, wenn die Messer stumpf sind und die Fleischmasse nicht glatt abgeschnitten,
    sondern zerquetscht und dadurch erwärmt wird.
    Patentansprüche :
    /

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    1.) Messerkörper für Fleischwölfe mit auswechselbaren Klingen, dadurch gekennzeichnet, dass eine nachgiebige Stahlklinge (9) in einer hohlzylindrischen oder ähnlichen Ausnehmung der Schneidarme (7) unter Durchbiegung der Klinge so gehalten wird, dass die Klinge mit je einer Schneide (13) an beiden Seiten über den Umriss des Messerkörpers (7) hinausragt, vorzugsweise so weit, dass die Schneidkanten federn. 2.) Messerkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingen in der radialen Ausnehmung (8) der Schneidarme (7) der Messer- körper (4) zweckmässig durch ein Klemmstück (11) in der durchgebogenen Lage gehalten werden, das mittels einer Schraube o. dgl. (12) gegen den Arm des Messerkörpers (7) gezogen werden kann. 3.) Messerkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schneid- kanten (13) der Klinge (9) schräg etwa im Schnitt- winkel in der Schneidrichtung aus der Ausnehmung des Armes (7) des Messerkörpers herausragen. 4.) Messerkörper nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnabep. (6) der Messerkörper (4) mit auswechselbaren Lauf- ringen (14) versehen sind. 5.) Messerkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufringe (14) vorzugs- weise als Federringe und einem Metall, vorzugsweise einem solchen Stahl, gearbeitet sind, dass sie weicher als der Werkstoff der Laufbuchse sind. 6.) Messerkörper nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufring (14) mit einem Befestigungsmittel, z. B. kleinen Zapfen (16), versehen sind, die in entsprechende Vertie- fungen der Nabe (6) des Messerkörpers passen, federnd und abnehmbar angeordnet sind.
DE1951P0001726 1951-02-26 1951-02-26 Fleischwolfmesser. Expired DE1639622U (de)

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DE1639622U true DE1639622U (de) 1952-06-11

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ID=30462439

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