DE163643C - - Google Patents

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DE163643C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/02Mechanical devices for operating points or scotch-blocks, e.g. local manual control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 163643 KLASSE 20f.
JOH. JORDAN in ALZEY.
mit Klappschloß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungs- und Überwachungseinrichtung der von Hand bedienten Weichen im Eisenbahnbetrieb, die es dem Dienst tuenden Stationsbeamten ermöglicht, sich jederzeit ohne Unterschied der Witterung und ohne vorher auf der Station irgendwelche Handlungen vornehmen zu müssen, von dem sicheren Verschluß der spitzbefahrenen Weichen und hiermit auch von deren Lage auf dem Stationsbureau zu überzeugen. Solche Sicherungs- und Überwachungseinrichtungen sind an sich bereits bekannt. Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausführungsform erblickt, welche sie für sogenannte Weichenklappschlösser geeignet macht; Die Einrichtung läßt sich leicht an bereits vorhandenen Weichenklappschlössern anbringen. Ein solches Schloß, welches nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, ist hier in Fig. ι und 2 in Vorder- und Seitenansicht gezeichnet, während die Teile bdefx gh i k die Erfindung darstellen. Auf der Klappe α ist die Gabel b und an den Bolzen c (Fig1· ι und 2), welche das Schloß gleichzeitig mit der Weichenplatte verbinden, das Gestell d für die Drehachse des Winkels / befestigt. Der eine Schenkel derselben ist durch eine Verbindungsstange f beweglich mit der Schere b verbunden, der andere Schenkel nimmt den Drahtzug χ auf. Letzterer wird nach dem Stationsbureau geführt zu einem Gehäuse (Fig. 4 und 5), in welchem ein rotes und weißes Feld senkrecht auf und ab bewegt werden kann. Die vordere Wand des Gehäuses besitzt Schauöffnungen, welche rotes oder weißes Feld zeigen, je nachdem die Weichen verschlossen oder unverschlossen sind. Für jede Weichenzunge nebst Weichenschloß ist ein Feld vorgesehen, welches mit der Nummer der betreffenden Weiche und dem Vorzeichen -j-> wenn die Weiche auf dem geraden Strang, und dem Zeichen —, wenn die Weiche auf dem abzweigenden Strang verschlossen ist, bezeichnet wird (Fig. 4). Die rote und weiße Scheibe i (Fig. 3 und 5) ist an dem Vierkantstab k, welcher im Winkel g geführt wird, befestigt. Der Vierkantstab geht nach unten in einen Rundstab über, um welchen die Feder h gelegt ist. An dem außerhalb des Gehäuses befindlichen Ende nimmt der Rundstab in dem Punkte m (Fig. 3 und 5) den Drahtzug χ auf. Ist das Weichenschloß geöffnet, dann zeigt die runde Öffnung (Fig. 4) rotes Feld; die Feder h ist ohne Spannung. Wird die Weiche verschlossen, dann macht die Klappe α eine Bewegung in der Pfeilrichtung η und zieht die Drahtleitung χ an, wodurch die Feder h (Fig. 5) zusammengezogen und die Scheibe nach unten bewegt wird; die runde Öffnung (in Fig. 4) zeigt alsdann weißes Feld.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 6s
    Sicherungs- und Überwachungseinrichtung für von Hand bediente Weichen mit
    Klappschloß, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkel (e) durch eine an einem seiner Schenkel angreifende Stange (f) so mit dem Deckel des Klappschlosses verbunden ist, daß er beim Umlegen des Deckels sich um eine feste Achse dreht und mittels eines am anderen Schenkel angreifenden Drahtzuges (x) eine Signalscheibe an der Uberwachungsstelle bedient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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