DE16299C - Neuerungen an Läufen für Feuerwaffen - Google Patents

Neuerungen an Läufen für Feuerwaffen

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DE16299C
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Germany
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DENDAT16299D
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English (en)
Original Assignee
P. MAUSER in Oberndorf a. Neckar, Württemberg
Publication of DE16299C publication Critical patent/DE16299C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/24Barrels or gun tubes with fins or ribs, e.g. for cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
PAUL MAUSER in OBERNDORF a. Neckar. Neuerungen an Läufen für Feuerwaffen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1881 ab.
Die Läufe der Feuerwaffen, Gewehre, Kanonen etc. sind mit Ausnahme des Patronenlagers oder der Pulverkammer bei weitem stärker im Metall, als es der höchste Grad der von innen wirkenden Gasspannungen erfordert, weil auch äufsere Ursachen, die Manipulation der Waffe, Stöfse u. s. w. auf die Läufe einwirken und eine gröfsere Stabilität nothwendig machen. Bisher wurden alle Läufe von äufserlich rundem oder polygonalem Querschnitt hergestellt, und sie wurden, um die verlangte Stabilität zu erreichen, daher sehr schwer.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, die Läufe leichter im Gewicht zu machen, ohne dafs sie an ihrer Stabilität Embufse erleiden (oder doch nur unbedeutend).
Als Beispiel ist in der beiliegenden Zeichnung ein Flintenlauf dargestellt. Die Erfindung kann jedoch auch auf Geschützrohre Anwendung finden.
Fig. ι ist die Oberansicht eines Flintenlaufes.
Fig. 2 bis 5 sind Querschnitte, die verschiedene Formen zeigen, vtfh denen Fig. 4 mit der Fig. 1 correspondirt.
Um den Lauf α im Gewicht zu erleichtern, ohne seine Stabilität merkbar herabzuziehen, wird er über den gröfsten Theil seiner Länge, vom Patronenlager an bis zum Oberring (oder auch ganz) mit Cannelirungen b versehen, so dafs zwischen zwei Cannelirungen immer ein Stab c unberührt stehen bleibt. Natürlich wird dadurch der Lauf um so viel leichter, als das Gewicht des fortgenommenen Metalles beträgt. Für die Erfindung ist es übrigens gleichgültig, welche Form die Cannelirung an und für sich besitzt, oder wie sie hergestellt wird. Fig. 2 bis 5 zeigen 4, 6, 8, 10 Cannelirungen und ebenso viele Rippen, doch kann irgend eine andere als die gezeichnete wünschenswerthe Form und Anzahl angenommen werden. Auch ist es nicht nothwendig, dafs die Cannelirungen in geraden Linien laufen, sie können auch spiralförmig angeordnet werden.
Für Gewehre mit Eisen- oder Stahlläufen ist ein Fräsen der Vertiefungen mit passend geformten Fräsrädchen eine praktische Herstellungsmethode, die indessen andere, wie Schmieden oder Ziehen, nicht ausschliefst.
Kommt es dabei darauf an, genau dieselbe Stabilität zu bewahren, die der Lauf haben würde, wenn er einfach von rundem Querschnitt wäre, so mufs er von Anfang an etwas stärker im Durchmesser genommen werden. Doch ist das im allgemeinen nicht nöthig, da selbst ausgekehlt oder cannelirt die Läufe nicht im Verhältnifs des fortgenommenen Materials, also der Leichtigkeit, an Stabilität verlieren.
Geschützrohre können durch Ausfräsen oder Fagonschmieden erleichtert werden, oder wenn sie gegossen werden, indem die Gufsform von vornherein dafür passend hergestellt wird.
. Es ist selbstverständlich, dafs die Auskehlungen nur so tief gehen dürfen, dafs noch ein solider Hohlcylinder stehen bleibt, der in allen Punkten stark genug ist, dem Druck der von innen wirkenden Gase zu widerstehen, und dafs

Claims (1)

  1. das Aufhören und Anfangen der Cannelirungen von dem Ermessen des Constructeurs und der Construction der Waffe selbst in Betreff des Visirs, Korns) Haften, Schildzapfen und dergleichen abhängt.
    Pa τ ent-An spruch:
    Die Auskehlung oder Cannelirung b von beliebiger Querschnittsform der Läufe α aller Arten von Feuerwaffen, um deren Herstellung mit kleiner Bohrung und grofsem Umfang zu ermöglichen, so dafs die Läufe bei gegebener Länge genügende Haltbarkeit gegen Verbiegen, Brechen, Verdrücken etc. erhalten, ohne durch ihre Schwere unbrauchbar und untragbar zu werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120230A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Carl Walther Gmbh, 7900 Ulm Lauf fuer handfeuerwaffen, insbesondere sport- und jagdgewehre
WO2014134645A1 (de) * 2013-03-07 2014-09-12 Steyr Mannlicher Gmbh Verfahren zum herstellen eines laufs mit laufflutungen

Cited By (5)

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DE3120230A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Carl Walther Gmbh, 7900 Ulm Lauf fuer handfeuerwaffen, insbesondere sport- und jagdgewehre
WO2014134645A1 (de) * 2013-03-07 2014-09-12 Steyr Mannlicher Gmbh Verfahren zum herstellen eines laufs mit laufflutungen
AT514020A1 (de) * 2013-03-07 2014-09-15 Steyr Mannlicher Gmbh Verfahren zum Herstellen eines Laufs mit Laufflutungen
AT514020B1 (de) * 2013-03-07 2015-05-15 Steyr Mannlicher Gmbh Verfahren zum Herstellen eines Laufs mit Laufflutungen
US9446440B2 (en) 2013-03-07 2016-09-20 Steyr Mannlicher Gmbh Method for producing a gun barrel having barrel flutings

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