DE26602C - Zielübungspatrone - Google Patents
ZielübungspatroneInfo
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- DE26602C DE26602C DENDAT26602D DE26602DA DE26602C DE 26602 C DE26602 C DE 26602C DE NDAT26602 D DENDAT26602 D DE NDAT26602D DE 26602D A DE26602D A DE 26602DA DE 26602 C DE26602 C DE 26602C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/02—Cartridges
- F42B8/10—Cartridges with sub-calibre adaptor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
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Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
WILHELM LORENZ in KARLSRUHE (Baden). Zielübung s patrone.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1883 ab.
Die vorliegende Zielübungspatrone ist hauptsächlich durch den durch Ziehen und Pressen
aus einem Stücke hergestellten Geschofsführungslauf α mit angeprefstem oder eingesetztem Ambos
b und durch die zum Centriren der Patrone im Patronenlager angeschnittenen federnden
Lappen h charakterisirt.
Die bisher für Zielübungspatronen eingeführten Geschofsrohre sind durch Ausbohren und sonstiges
Bearbeiten gegossener oder geschmiedeter Metallstücke auf der Drehbank hergestellt. Infolge
dessen zeigen diese Läufe im Innern Ungleichheiten in ihrem Längsprofil von mehr
oder minder mefsbarer Gröfse, und werden aufs'erdem die stets im Material enthaltenen
porösen Stellen blofsgelegt, so dafs dem durchgehenden Geschofs ungleiche AViderstände entgegenstehen,
die auf dessen Rasanz und Trefffähigkeit um so ungünstigeren Einfiufs ausüben, je kleiner das Gewicht des Geschosses gewählt
werden mufs.
Die vorliegenden Geschofsführungsläufe α da-' gegen sind infolge ihrer Herstellung aus Rondellen
mittelst Ziehens und Pressens über absolut geradem Dorn von durchaus überall gleichem
Durchmesser, in ihrem Innern entsprechend absolut gerade und an allen Stellen von genau
gleichem Caliber. Sie erhalten zudem durch das Strecken des Materials unter hohem Druck,
also durch die Verlängerung jedes einzelnen Materialtheiichens zu Materialfasern, eine innere
Oberfläche mit mehr oder weniger sichtbaren Längsriefen, welche eine unendliche Anzahl
gerader Züge darstellen, anstatt der durch Drehen entstehenden Querriefen, wodurch das Geschofs
eine wesentlich bessere Führung erhält.
Diese Längsriefen können ferner zu förmlichen geraden oder mit angemessenem Drall
versehenen Zügen ausgebildet werden,. wie solches in den Fig. 7 und 8 schematisch dargestellt
ist, und werden in solchen Fällen die Dorne mit entsprechenden Rinnen versehen und
also diese Züge gleichzeitig mit der Laufwandung durch Pressen hergestellt.
Diese Herstellungsart von Geschofsführungsläufen hat den weiteren Vortheil, dafs neben
der starken Verdichtung des Materials und der dadurch herbeigeführten gröfseren Widerstandsfähigkeit
und gröfseren Dauerhaftigkeit dieser Läufe dieselben im Innern eine durchaus harte
und ohne jede fernere Bearbeitung glatte Materialhaut
erhalten, welche die Rasanz der Geschosse erhöht und den Verschleifs sowie das Ausbrennen des Innern verhindert.
Der Geschofsführungslauf α erhält den Ambos b in der Regel angeprefst, vereinigt also einen
Gewehrlauf mit einem Patronenhülsenambos zu einem einzigen Stück. Der Ambos b kann
jedoch auch gesondert hergestellt und in den Lauf α eingesetzt werden.
Die äufsere Form der Zielübungspatrone entspricht, wie üblich, der Form scharfer Patronen,
so dafs man mit dieser Zielübungspatrone alle Exercitien genau so wie mit scharfen Patronen
ausführen kann.
Zum Ersatz der Geschofskörper scharfer Patronen dienen die Kapseln d, welche entweder,
analog der Einsetzung der wirklichen Geschosse, in die Hülse c, Fig. 1, oder über dieselbe,
Fig. 2, geschoben werden, in welch letzterem Falle die Hülse auf der Strecke m η so viel
eingezogen wird, als die Wandstärke der Kapsel
Claims (4)
- beträgt, wodurch die Patrone wieder in das Patronenlager pafst. Die Kapsel d kann ferner auch mit der Hülse c in der Form der betreffenden fertig laborirten Patronen in einem ,■Stück gezogen werden, wie Fig. 6 zeigt.Der Geschofsführungslauf wird mit der Hülse und der Kapsel zusammen vernietet und dient in vorerwähnten beiden ersteren Fällen gleichzeitig zur festen Verbindung der Hülsen c mit den Kapseln d.Da die Zielübungspatronen in Gewehren oder Geschützen mit ungleich weiten Patronenlagern benutzt werden müssen, ist es zur Erzielung genauerer Schufsresultate erforderlich, dafs die Patrone in ihrem Lager centrirt wird. Zu dem Zwecke sind drei oder mehr Lappen h ausgeschnitten und etwas nach aufsen gebogen, so dafs sie die Maximalweiten der Patronenlager noch mit gewisser Federkraft, anstreifen, in den Minimalweiten derselben aber fast ganz in die Ebene der Wandung zurücktreten. Es ist ersichtlich, dafs hierdurch in jedem Patronenlager eine selbstthätige Centrirung der Zielübungspatrone stattfinden mufs.Diese Lappen h werden entweder durch Aufschneiden der Ränder der Kapseln d, Fig. 4, oder durch Aufschneiden der Hülsenränder c, Fig. 3, oder durch Einschneiden der Wandungen der eingeschobenen Kapseln d, Fig. 5, oderder im Ganzen gezogenen Hülsen c, Fig. 6, hergestellt.Patenτ-Ansρrüche:ι. Die durch Ziehen und Pressen hergestellten Geschofsführungsläufe mit angeprefsten oder eingesetzten Ambossen und mit mehr oder weniger hervortretenden eingeprefsten und gezogenen geraden oder gewundenen Zügen.
- 2. Die Combination des durch Ziehen und Pressen aus einem Stücke hergestellten Geschofsführungslaufes a mit einer Patronenhülse c und einer in letztere eingesetzten oder darüber geschobenen, der wirklichen Geschofsform entsprechenden Kapsel d, wobei der Geschofsführungslauf mittelst Vernietung mit dem Hülsenboden und der Kapselkuppe verbunden wird und so gleichzeitig zur festen Verbindung der Hülse mit der Kapsel dient, Fig. 1 und 2.
- 3. Die Combination des durch Ziehen und Pressen aus einem Stücke hergestellten Geschofsfübrungslaufes α mit der in einem Stücke mit der Kapsel durch Ziehen und Pressen hergestellten Hülse C, Fig. 6.
- 4. Die federnden Lappen h, Fig. 3, 4, 5 und 6, zum Centriren der Zielübungspatrone in verschieden weiten Patronenkammern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE26602T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26602C true DE26602C (de) |
Family
ID=5621092
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DENDAT26602D Active DE26602C (de) | Zielübungspatrone | ||
| DENDAT29663D Active DE29663C (de) | Zielübungspatrone |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29663C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4162578A (en) * | 1978-06-05 | 1979-07-31 | Astriat Emmanuel G | T-square |
| JPS5697648A (en) * | 1979-12-27 | 1981-08-06 | Fmc Corp | Transmitting chain for speed changable power transmission device |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4162578A (en) * | 1978-06-05 | 1979-07-31 | Astriat Emmanuel G | T-square |
| JPS5697648A (en) * | 1979-12-27 | 1981-08-06 | Fmc Corp | Transmitting chain for speed changable power transmission device |
| US4349343A (en) * | 1979-12-27 | 1982-09-14 | Pt Components, Inc. | Chain for variable speed transmission |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29663C (de) |
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