DE162986C - - Google Patents

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DE162986C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstanzeigende, schwingbar gelagerte Schießscheibe und bezweckt die Erzielung einer leichten Regelbarkeit der Empfindlichkeit soleher Scheiben.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer derartigen Anordnung der schwingbaren Schießscheibe, daß sie unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes oder eines Gegengewichtes sich nach vorn, d. h. entgegengesetzt der Schußrichtung gegen einen festen Anschlag stützt, so daß sie in ihrer Ruhelage den durch äuftreffende Geschosse auf sie ausgeübten Stößen einen gewissen Widerstand entgegensetzt.
Der Scheibenstützpunkt wird hierbei zweckmäßig vor der Drehachse der Scheibe angeordnet, so daß der die Scheibe tragende Hebelarm nach vorn geneigt ist. Durch entsprechende Einstellung des Anschlages kann alsdann die Größe des Neigungswinkels und damit das Widerstandsmoment der Scheibe gegenüber den Stößen der Geschosse geregelt werden. Ferner kann man auch die Gegengewichte auf ihren Hebelarmen einstellbar anbringen und hat dann dadurch ein weiteres Mittel in der Hand, die Empfindlichkeit der Scheibe gegenüber den Geschossen zu regeln.
Man ist somit in den Stand gesetzt, den Widerstand, welchen die Scheibe einer Drehung nach hinten entgegensetzt, so zu bemessen, daß er einer ganz bestimmten Stoßkraft entspricht; dadurch ist es ermöglicht, dieselben Scheiben nach entsprechender Einstellung beim Schießen auf verschiedene
Entfernungen und mit Feuerwaffen verschiedenen Kalibers zu benutzen.
Die Einstellmöglichkeit gestattet ferner, durch entsprechende Benutzung der Scheibenfläche im Vergleich zum Gewicht usw. selbstanzeigende Scheiben herzustellen, welche bei großer Empfindlichkeit gegen bestimmte Geschosse wenig empfindlich gegen den Einfluß des Windes sind.
Auf der Zeichnung zeigen die
Fig. ι und 2 zwei Ausführungsformen der selbstanzeigenden Schießscheibe.
Fig. 3 stellt von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt eine aus mehreren Teilen bestehende Figurscheibe dar.
Fig. 4 zeigt dieselbe Scheibe in Vorderansicht.
Die Schießscheibe nach Fig. 1 setzt sich zusammen aus einem nach vorn geneigten Arm α, welcher bei χ gekröpft ist und hier die eigentliche Scheibe b trägt. Der Arm a kann sich um eine Achse d drehen und wird in seiner Schwingung begrenzt durch Anschläge e f. In der Ruhelage stützt sich der Arm α gegen den Anschlag e, welcher derart einstellbar ist, daß man den Arm α mehr oder weniger nach vorn neigen kann. Der Neigungswinkel, das Gewicht der schwingbaren Teile α b und die Länge des Hebelarmes bestimmen den Widerstand der Scheibe gegenüber den in der Richtung^ ankommenden Geschossen bezw. · die Empfindlichkeit des selbsttätigen Anzeigens durch die Scheibe. Ein unten am Arm α vorgesehener Zapfen c dient dazu, eine elektrische Kontaktvorrichtung g in Tätigkeit zu setzen, welche eine

Claims (2)

in der Nähe des Schützen vorgesehene Anzeigevorrichtung h in Tätigkeit setzt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel bildet der Tragarm α den einen Teil eines Winkelhebels. Der andere Arm i dieses Winkelhebels ist mit einem verstellbaren Gegengewicht k ausgerüstet. Diese Anordnung bildet eine Ergänzung der Regelungsvorrichtung für das Widerstandsmoment ίο der Scheibe. Eine Pufferfeder /, welche in demselben Sinne wirkt wie das Gegengewicht k, kann gleichfalls zur Vergrößerung der Kraft herangezogen werden, welche die Scheibe gegen den festen Anschlag e drückt. Die Ergänzungseinstellung mit Hilfe von Gegengewichten findet insbesondere Anwendung bei mehrteiligen Scheiben nach Art der in Fig. 3 und 4 dargestellten, um den Tragarmen aller Scheibenteile dieselbe Neigung geben zu können und um die Verschiedenheiten in den Längen der Arme a durch entsprechende Einstellung der Gegengewichte k auszugleichen. Es wird hierdurch möglich, zu erreichen, daß alle Seitenteile bei gleichem Neigungswinkel der Tragarme α den Stoßen der Geschosse den gleichen Widerstand entgegensetzen. Um die Kontaktvorrichtungen g und die Welle d gegen Beschädigungen durch zu tief gehende Geschosse und gegen Witterungseinflüsse zu schützen, sind sie nach Fig. 3 und 4 von einem kugelsicheren Gehäuse m umgeben, welches zugleich die Anschläge e und/ trägt. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Selbstanzeigende Schießscheibe mit schwingbar angeordneten Scheibenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Scheibenteil (a b) durch Eigen- oder Gegengewichtswirkung einseitig belastet ist, so daß er sich in der Ruhelage gegen einen vor der Drehachse (d) gelegenen Anschlag (e) stützt, beim Auftreffen eines Geschosses aber eine einmalige Hin- und Herschwingung zwischen zwei Anschlägen (e und f) ausführt und dabei auf eine elektrische Anzeigevorrichtung (g) wirkt, wobei der Scheibenschwerpunkt während der ganzen Dauer der Schwingung sich vor der lotrechten Ebene durch die Drehachse (d) befindet.
2. Selbstanzeigende Schießscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des vorderen, die Scheibenbewegung begrenzenden Anschlages (e) mit Bezug auf die Drehachse (d) der Scheibe verändert und dadurch die Größe des Neigungswinkels der Scheibe in ihrer Ruhelage und ihr Widerstandsmoment beim Auftreffen von Geschossen geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der REicrtsDRUCKESEf.
DENDAT162986D 1903-09-11 Active DE162986C (de)

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