DE296573C - - Google Patents

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DE296573C
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DENDAT296573D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
    • F41J5/052Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist besonders aus früheren Arbeiten des Erfinders vorliegenden Gegenstandes bereits bekannt, selbstanzeigende Schießscheiben mit radial um den Mittelpunkt an Tragarmen in verschiedenen achsialen Ebenen verteilten Teilscheiben anzuordnen, die infolge Geschoßaufpralls federnd gegen ihre Rückseite gehaltene Druckstangen zum Schließen eines Anzeigestromkreises rückwärts schleudern.
ίο Das Neue des Erfmdungsgegenstandes besteht darin, daß die einzelnen Teilscheiben elastisch sind, aber starr an starren Tragarmen befestigt sind, die durch starre Verbindungsglieder, mit einem starren Gestell starr verbunden sind.
Durch die neue Anordnung wird der Fehler der bisher bekannten Scheiben ähnlicher Bauart, daß nämlich entweder die zugehörigen Kontakte einer getroffenen Teilscheibe nicht sicher wirken oder beliebige Kontakte nicht getroffener Scheiben mit in Tätigkeit treten, vollständig vermieden, indem durch Anwendung des »elastischen Stoßes« die gesamte der Scheibe durch einen Treffer mitgeteilte Erschütterung zum Zurückschleuderh der zugehörigen Bolzen ausgenutzt wird, ohne daß auf die starren Verbindungsteile irgendeine Erschütterung übertragen wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen: Fig. 1 die Gesamtanordnung der Scheibe von der Seite im Schnitt, Fig. 2 die Scheibe von vorn, Fig. 3 das Druckstück für das Zentrum, Fig. 4 eines der Druckstücke für eine Teilscheibe.
Die Scheibe besteht aus einer Boden-./ platte i, die ein senkrechtes Gestell 2 trägt.
Das Gestell ist in der Mitte durch eine Stütze 3, am oberen Ende durch eine Stütze 4 gegen die Bodenplatte abgesteift. Hinten ist die Scheibe von einem Schutzschild 5 überdeckt.
Vorzugsweise in der Mitte des Gestells 2 ist eine - Hülse 6 angeordnet, in die eine Röhre 7 gesteckt ist. Diese besitzt an jedem ihrer Enden (Fig. 3) ein Gewinde, auf das am hinteren Ende eine Überwurfmutter 8, am vorderen Ende ein schalenf örmiges Stück 9 aufgeschraubt ist. Die Überwurfmutter 8 besitzt eine Bohrung, durch die das mit dem Zentrum der Scheibe in Verbindung stehende Druckstück 10 geführt ist; dieses kann unter dem Stoß eines Geschosses auf das Zentrum 13 nach rückwärts ausweichen und dort in bekannter Weise mittels zweier Kontakte 11 einen Strom schließen. Auf das Rohr 7 sind in regelmäßigen Abständen voneinander ringförmige Scheiben 15 aufgesetzt, zwischen denen die Naben 16 von radialen Tragarmen 17 angeordnet sind, die die einzelnen Teilscheiben 18, 19, 20 tragen. Diese Teilscheiben sind rings um das Zentrum verteilt und übergreifen einander in verschiedenen Ebenen (Fig. ι und 2). Mit jeder dieser Teilscheiben sind ein oder mehr Druckstücke 21 verbunden, deren Aufbau im einzelnen aus Fig. 4 ersichtlich ist; sie bestehen aus einem Rohr 22, welches das Gestell 2 durchdringt und an seinem hinteren Ende Kontaktstücke 23 trägt, durch die die Stromkreise 25 geschlossen werden können, welche durch das Kabel 26 mit einer an irgendeinem geeigneten Punkt angeordneten Anzeige- oder Aufzeichenvorrich-
tung verbunden sind. Die Federn 27 dienen dazu, das hintere Ende 29 der Stange 30 normal außer Kontakt mit den Klemmen 23 zu halten, wobei die vordere Stirnfläche 31 der Stange normal mit der Teilscheibe 18 in Berührung gehalten wird. Dies ist ein. wichtiges Merkmal der Erfindung, wie weiter unten noch ersichtlich sein wird. Jede Teilscheibe kann mit einer Anzahl dieser Druck1 stücke ausgerüstet sein, die in geeigneter Weise über ihre Oberfläche verteilt werden, so daß, wo auch die Scheibe getroffen wird, mindestens eine der Stangen 30 sicher nach hinten verschoben wird und durch die Klemmen 23 den betreffenden Stromkreis schließt. Auf der Zeichnung ist das Zentrum 13 vollkommen von der mittleren Stange 10 getragen, jedoch kann es auch durch Arme von der Art der Arme 17 mit dem mittleren Rohr 7
ao ähnlich wie die Teilscheibe 20 verbunden sein. Die Stange 10 ist von einer Feder 41 umgeben, die ihr Hinterende 40 normal außer Kontakt mit den Klemmen 11 hält.
In den früheren Ausführungen solcher Scheiben wurde es für wichtig gehalten, die Tragarme 17 aus federndem Stoff zu machen, derart, daß die Teilscheiben ausweichen und sich unter dem Stoß der Kugel nach hinten bewegen konnten; derartige Anordnungen sind beispielsweise aus den älteren amerikanischen Patenten des Erfinders 804712 und 1005008 ersichtlich. Wenn diese Anordnungen auch im allgemeinen zu guten Ergebnissen führen, hat es sich später herausgestellt, daß ein großer Teil der Stoßenergie des Geschosses durch das Biegen der Teile verzehrt wurde, so daß die Kontaktenden der Druckstücke sehr nahe an die Klemmen gebracht werden mußten. Es ergab sich aber, daß bei dieser nahen Anordnung der Kontaktenden gegenüber den Klemmen, ferner in Anbetracht der großen Relativbewegung der angeschlagenen Teilscheiben und den sich daraus ergebenden Erschütterungen des Gestells und der benachbarten Scheibenteile öfters falsche Kontakte geschlossen wurden und infolgedessen die Anzeigen fehlerhaft wurden. Ein Fortschritt zur Verbesserung dieser Nachteile wurde von dem Erfinder selbst durch die in der amerikanischen Patentschrift 1041259 gezeigte Anordnung gemacht, wobei die Stange des Druckstücks normal in Kontakt mit der Teilscheibe gehalten wurde, jedoch waren die Vorteile von starren Teilscheiben an Stelle der nachgiebigen normal in Berührung mit dieser Stange noch nicht erkannt, und deshalb mußte in der zuletzt erwähnten Patentschrift eine Einstellung des Abstandes zwischen den Klemmen und dem Kontaktende der Stange für die verschiedenen Arten von Feuerwaffen vorgesehen werden.
Alle diese Unzuträglichkeiten werden durch die Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt. Zunächst wird, da die radialen Tragarme 17 starr anstatt nachgiebig ausgeführt sind, wenn ein Geschoß eine Teilscheibe trifft, eine auftretende Beanspruchung auf Biegung, ohne irgendwelche nennenswerte Bewegungen hervorzurufen, auf den entsprechenden starren Arm 17 übertragen, der sie auf das mittlere Rohr 17 weitergibt; von hier aus gelangt sie nach der starren Buchse 6, welche die Beanspruchung auf das starre Gestell 2 überträgt; dieses kann infolge seiner besonderen Anordnung und seiner Versteifung durch die Streben 3 und 4 j eder Erschütterung widerstehen. Es ergibt sich hieraus, daß die Stoßenergie des Geschosses nicht dadurch verbraucht wird, daß sie nachgiebige Teile in Bewegung setzt. Andererseits wirkt, da die Enden 31 der Druckstangen 30 in unmittelbarer Berührung mit den Teilscheiben stehen, der Aufschlag des Geschosses als unabgefederter Stoß auf die Stangen, die hierdurch mit einer erheblich größeren Kraft zurückgeschleudert werden, als früher möglich war. Aus diesem Grunde kann der Abstand zwischen den Kontaktenden 29 der Stange und den Klemmen 23 so reichlich gemacht werden, daß er den starken Stößen kräftiger Geschosse angepaßt ist und trotzdem die sichere Wirkung auch geringer Stoßkräfte gestattet. Es werden daher alle Einstellungen der Kontakte gegenüber den Enden der Druckstangen für verschiedene Feuerwaffen überflüssig gemacht. Da weiterhin der ganze Aufbau der Scheibe fest und steif ist, können die Schwingungen oder Erschütterungen des Gestells nie so stark werden, daß hieraus sich eine Fehlanzeige er-
Die Druckstückanordnung für das Zentrum kann, wie gesagt, auch in derselben Weise ausgebildet werden wie die der übrigen Druckstücke, aber es ist vorzuziehen, dem Zentrum 13 und der Stange 10, beiden, eine Rückwärtsbewegung zu gestatten, weil diese Teile so leicht gemacht werden, daß eine derartige Anordnung von Vorteil ist; dies ergibt sich besonders aus der viel kleineren Ausdehnung" des Zentrums gegenüber den Teilscheiben. »» Da die Teilscheiben in verschiedenen Ebenen angeordnet sind, kann es vorkommen, daß abgesprengte Stücke von eine hintere Scheibe treffenden Geschossen die Bahn eines Druckstücks einer vorderen Scheibe verstopfen; um dies zu verhindern, sind Schutzhülsen 50 angeordnet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbstanzeigende Schießscheibe mit . radial um den Mittelpunkt an Tragarmen in verschiedenen achsialen Ebenen ver
    teilten Teilscheiben, die infolge Geschoßaufpralls federnd gegen ihre Rückseite gehaltene Druckstangen zum Schließen eines Anzeigestromkreises rückwärts schleudern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilscheiben (18, 19, 20) elastisch sind, aber starr an starren Tragarmen (17) befestigt sind, die durch starre Verbindungsglieder mit einem starren Gestell starr verbunden sind.
  2. 2. Selbstanzeigende Schießscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Naben (16) der Tragarme (17) auf eine an dem starren Gestell (2) befestigte mittlere Hülse (7) unter Einschaltung von Zwischenstücken (15) aufgesetzt sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009535B (de) * 1954-12-14 1957-05-29 Karl Kohler Zielscheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009535B (de) * 1954-12-14 1957-05-29 Karl Kohler Zielscheibe

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