DE162575C - - Google Patents

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DE162575C
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water
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trough
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/02Producing natural ice, i.e. without refrigeration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
/I.
Durch das Hauptpatent 148170 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Natureis geschützt, bei welcher das Wasser in heizbaren Trögen entsprechend vorgekühlt wird und durch an diesen angebrachte Ablaufstutzen in mit Auslaufschnäbeln versehene flache Pfannen gelangt, an welche sich strahlenförmig nach abwärts geneigte Rinnen anschließen, an deren Enden die Leiter für die herniederrieselnde Flüssigkeit befestigt sind. Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß das Bewegen der Abschlußorgane der Trogabläufe vom oberen Teil des Gerüstes aus erfolgen muß, was sehr umständlich ist, und daß ferner bei großer Kälte trotz der Heizung das über den Hahnwirbeln der Auslaufstutzen stehende Wasser des öfteren gefriert und die Heizgase die Reinheit des erzeugten Eises beeinträchtigen.
Demgegenüber bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur Erzeugung von Natureis, welcher die angeführten Übelstände nicht anhaften. Bei dieser Vorrichtung entfällt die Heizung und das Wasser wird in offenen Trögen vorgekühlt, um durch in die Tröge eingesetzte Rohrstutzen auf die bekannten Pfannen zu gelangen. Diese Rohrstutzen sind am oberen Ende durch Deckel oder dergl. verschlossen, die mittels einer Hebelanordnung leicht vom gewöhnlichen Stand des Bedienungsmannes entgegen der Wirkung eines Gegengewichtes oder einer Feder geöffnet werden können. Durch die Anordnung des Verschlusses der Ablaufstutzen an ihrem oberen Ende ist ein Verbleiben von Wasser in den Ablaufstutzen nach Abstellung der Vorrichtung und somit ein Einfrieren der Stutzen-ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der verbesserten Vorrichtung dar- gestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 Seiten- bezw. Vorderansicht, Fig. 3 Oberansicht der vorderen Hälfte derselben und
Fig. 4 eine Einzelheit.
Auf einem entsprechend hohen, mit Laufböden versehenen Holzgerüst sind in geeigneten Abständen mehrere (in der Zeichnung zwei) gleichgerichtete Blechtröge α gelagert, in welche das zu gefrierende Wasser durch Pumpen, Hydranten oder dergl. mittels der Steigrohre b, von denen jedes mit einem Absperrhahn c und einem Ablaßhahn d versehen ist, befördert wird. Jeder Trag α hat in geeigneten Abständen Ablauf stutzen e, zweckmäßig von halbrundem Querschnitte, eingesetzt, welche oben durch um Scharniere aufklappbare Deckel/ geschlossen sind. An den Deckeln f sind Zugstangen g fest angeordnet, die untereinander durch die Stange h verbunden sind. Die Zugstangen der Abläufe an den Trogenden sind zu Winkelhebeln i und j ausgebildet, von denen der erstere durch Anziehen eines mit ihm verbundenen
Handgriffes ^ nach abwärts gedreht wird, wodurch sich die Deckel der Abläufe eines Troges öffnen, während sie durch das am Hebel j angeordnete Gegengewicht k geschlossen werden. Unterhalb jedes Auslaufstutzens ist an Bändern / die flache, mit Auslaufschnäbeln versehene Pfanne m angeordnet, an welche sich strahlenförmig eine den Auslaufschnäbeln entsprechende Anzahl
ίο von Rinnen η anschließt, an deren Enden die Leiter o, welche aus Schilfseilen, Hanfschnüren oder dergl. bestehen können, angebracht sind. Damit das an den Schnüren herabrieselnde Wasser an denselben besser haftet, werden die Schnüre zweckmäßig nicht am Auslaufende der Rinnen, sondern vor diesen in den Rinnen η befestigt (Fig. 4), so daß sie am Auslaufende der Rinnen schon mit Wasser gesättigt sind. An den Rinnenenden sind trichterförmige Fangschirme ρ vorgesehen, durch welche das Wasser auf die Leiter 0 geführt wird. Um die Vereinigung der an den Leitern gebildeten Eissäulen zu Blöcken zu beschleunigen, kann zwischen den Leitern z. B. ein Segner'sches Reaktionsrad q angeordnet werden.
Zum selbsttätigen Abschluß des Wasserzulaufes bei gefüllten Trögen ist an der Mündung des Zuleitungsrohres b ein Schwimmerventil r vorgesehen. Sollte bei größerer Kälte das Wasser in den Trögen gefrieren, so kann man über dem Ablaßhahn d um das Steigrohr einen abnehmbaren Trichter s anbringen, der mit Glut gefüllt wird, welche das zufließende Wasser zwecks Auftauens der Tröge erwärmt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Natureis nach Patent 148170, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß der an den einzelnen Vorkühltrögen vorgesehenen Ablaufstutzen (e) durch am oberen Ende der Stutzen angeordnete Klappen, Deckel oder dergl. erfolgt, zum Zwecke, ein Verbleiben von Wasser in den Stutzen nach Schließen der Klappen oder dergl. und somit ein Einfrieren der Stutzen zu verhindern.
2. Vorrichtung zur Erzeugung von Natureis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußorgane sämtlicher Ablaufstutzen eines Troges durch Gestänge miteinander verbunden sind und durch einen Hebel gemeinsam bewegt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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