DE162437C - - Google Patents
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- DE162437C DE162437C DENDAT162437D DE162437DA DE162437C DE 162437 C DE162437 C DE 162437C DE NDAT162437 D DENDAT162437 D DE NDAT162437D DE 162437D A DE162437D A DE 162437DA DE 162437 C DE162437 C DE 162437C
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- DE
- Germany
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- flat pieces
- clamp
- bicycle
- flap
- areas
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/14—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63/.
C. AD. HEINE in HAMBURG.
Sicherheitsschloß für Fahrräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1903 ab.
Das neue Sicherheitsschloß für Fahrräder besteht aus einer Schelle a, zwei- scharnierartig
mit der Schelle verbundenen Flachstücken oder Klappen bl b'2 und einem Sperrwerk,
durch welches die Flachstücke derart mit dem Fahrrad und miteinander verschlossen
werden können, daß letztere in ihrer Sperrlage die Radfelge und' in ihrer
Freilage einen Gestellteil umfassen und der
ίο Wechsel beider Lagen durch Drehen der Flachstücke in der Weise erfolgt, daß die
Sperrlage durch je eine der hierfür besonders ausgezeichneten Breitflächen der Flachstücke
kenntlich gemacht wird, während in der Freilage die nicht ausgezeichneten Breitflächen
nach außen treten. Das Sperrwerk kann beispielsweise aus einem Schließbolzen c, welcher drehbar an der einen
Klappe befestigt ist, und einem an der anderen Klappe sitzenden Schließwerk d bestehen,
an welches der Bolzen mittels eines Schlüssels d1 angeschlossen werden kann.
Die Abmessungen und Lagen der einzelnen Teile des Klappenschlosses zueinander sind so
bemessen, daß, wenn die Schelle α am Fahrradgestell, und zwar zweckmäßig am oberen
Ende des unteren Stützrohres e befestigt ist, die beiden gegeneinander gelegten Klappen
b1 b2 zu beiden Seiten des einen Laufrades
liegen und der Bolzen c zwischen den Radspeichen hindurch am Schließwerk d angeschlossen
werden kann (Fig. 2). Hierdurch ist zunächst das Fahrrad gesperrt, d. h. es kann nicht fortgefahren werden, und ferner
sind die äußerlich sichtbaren, ziemlich breiten Klappenflächen derart in auffälliger Weise gezeichnet,
beispielsweise mit-einer roten Farbe versehen, daß diese Zeichnung den dafür
verständigten Personen, also namentlich den Polizeibeamten des öffentlichen Verkehrs, anzeigt,
das Fahrrad ist gegen unbefugte Fortnahme gesperrt. Würde alsdann jemand das
Fahrrad fortzuschaffen versuchen, so würde er in den Verdacht des Diebstahls kommen
und an der Entwendung des Fahrrades gehindert werden.
Soll diese Sperrung und Deckung des Fahrrades aufgehoben werden, so wird der
Verschluß c d gelöst, die Klappen b1 b% werden
nach den anderen Seiten herumgelegt und wieder gegeneinander sowie zweckmäßig auch an ein Gestellrohr (das Scheitelrohr f)
mittels des Sperrwerkes c d geschlossen, wobei der Schließzapfen c auf die andere Seite
seiner Trageklappe bl durch einen Schlitz
der Klappe hindurchgedreht wird. Hierbei verdecken sich die nach innen gekehrten,
besonders gezeichneten Flächen der Klappen gegenseitig, deren andere jetzt sichtbare
Flächen unauffällig erscheinen und zweckmäßig mit derselben Lackfarbe, welche das
Fahrrad hat, versehen sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein mittels Schelle am Fahrradgestell befestigtes Sicherheitsschloß für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus zwei derart gelenkig an der Schelle angeordneten und miteinander verschließbaren Flachstücken besteht, daßletztere in der Sperrlage die Radfelge, in der Freilage einen Gestellteil umfassen und der Wechsel beider Lagen durch Drehen der Flachstücke in der Weise erfolgt, daß die Sperrlage durch je eine der hierfür besonders ausgezeichneten ■ Breitflächen der Flachstücke kenntlich gemacht wird, während in der Freilage die nicht ausgezeichneten Breitflächen nach außen treten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162437C true DE162437C (de) |
Family
ID=428234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162437D Active DE162437C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4945739A (en) * | 1989-06-01 | 1990-08-07 | Prindle Carl E | Bicycle lock |
-
0
- DE DENDAT162437D patent/DE162437C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4945739A (en) * | 1989-06-01 | 1990-08-07 | Prindle Carl E | Bicycle lock |
| WO1990015212A3 (en) * | 1989-06-01 | 1991-01-24 | Prindle Carl E | Bicycle lock |
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