DE1621834U - Kuevettenbuegel. - Google Patents

Kuevettenbuegel.

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DE1621834U
DE1621834U DE1949G0000071 DEG0000071U DE1621834U DE 1621834 U DE1621834 U DE 1621834U DE 1949G0000071 DE1949G0000071 DE 1949G0000071 DE G0000071 U DEG0000071 U DE G0000071U DE 1621834 U DE1621834 U DE 1621834U
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Germany
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cuvette
press
pressure
cuvet
bar
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DE1949G0000071
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English (en)
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DE904755C (de
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Arnold Gudermann
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Description

  • Küvettenbügel
    Die Erfindung betrifft einen Verschraubungsbügel für Küvetten zur Herstellung von Gebissprothesen aus Kunststoff, der das Einspannen der Küvetten unter dem Druck einer Presse ermöglicht.
  • Zur Herstellung einer Zahnprothese aus Kunststoff wird die in Wachs modellierteeProthese in eine zweiteilige Küvette mit Gips eingebettet. Nach dem Ausbrühen des Wachses und Isolieren der Hohlform wird dieselbe mit plastischer Kunststoffmasse ausgefüllt und unter einer Presse mit langsam steigendem Druck gepresst.
  • Der Pressvorgang ist beendet, wenn die Küvette vollkommen geschlossen ist. Zur Erhärtung des Kunststoffes muss die Küvette nun in einem Wasserbad 35 Min. gekocht werden.
    Um dies zu ermöglichen sind die bisher gebräuchlichen Methoden
    folgende : Nach dem Öffnen der Presse wurde die Küvette Ähnlielq
    in einen Halter (Küvettenbügel) eingespannt. Dieser hielt die
    Küvette ähnlich einer Schraubzwinge weiterhin unter Druck.
  • Bei diesem Vorgang ging der durch die Presse angewandte Druck zum grössten Teil wieder verloren, da immer ein Umspannen aus der Presse in den Bügel erforderlich war und der Druck der Presse
    durch den Bügel night wieder erreicht werden konnte.
    Die Folge waren ungenaue und poröse Prothesenkörper. Um dem in
    der Presse erreichten Druck möglichst nahe zu kommen, mussten
    die Bügel mit grosser Kraftanwendung bedient werden und wurden
    dadurch nach kurzer Zeit durch Bruch unbrauchbar.
    Bine andere, kürzlich entwickelte Methode beruht auf der Verwen-
    dung einer Bügelpresse. Hierbei wurde die Küvette in einer als
    Küvettenhalter gestalteten Presse mit abnehmbarem Hebelarm ge-
    presst und gleichzeitig gekocht. Mit der Bügelpresse konnte jedovh der Druck einer normalen Presse nicht erreicht werden, und ausserdem war die Bügelpresse im Gebrauch unwirtschaftlich, da ausser der Küvette eine grosse Metallmasse erhitzt werden musste.
  • Diese Nachteile werden dadurch beseitigt, daß ein Küvettenbügel verwendet wird, der erfindungsgemäss aus zwei Pressplatten besteht, zwischen denen die Küvette auch beim Pressvorgang angeordnet ist und durch die an zwei gegenüberliegenden Seiten Schraubbolzen hindurch geführt sind, von denen der eine zwecks Anpassung an die Breite der Küvette verstellbar ist.
  • Dieser Küvettenbügel, in dem der Druck der Presse unverändert erhalten bleibt, ist bruchfest und kann mit geringem Material-und Kostenaufwand aus Hartaluminium oder Messing hergestellt werden.
  • Bei Gebrauch wird die Küvette zwischen die Pressplatten geschoben und der verschiebbare Schraubbolzen fest an die Küvette gedrückt.
  • Die Küvette kann nun unter einer Presse, wie sie in jedem Laboratorium vorhanden ist, gepreßt werden.
  • Ist nach dem Pressen die Küvette vollständig geschlossen, werden die Schraubenmuttern mit einem Schlüssel gleichmässig angezogen.
  • Die Presse kann nun wieder geöffnet werden, wobei die Küvette unter dem Druck der Presse verbleibt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Küvettenbügels dargestellt. Zwei Pressplatten a und b werden durch Schraubenbolzen c und d gegeneinander gehalten. Die Köpfe dieser Schraubenbolzen sind in Ausfräsungen der Platte a versenkt damit die Unterseite dieser Platte vollkommen glatt aufliegt.
  • Der Schraubenbolzen d ist seitlich verstellbar, damit bei ver= schiedenen Küvettengrössen die Schraubenbolzen immer dicht an der Küvette liegen. Zwei kleine Schrauben e drücken den Schraubenbolzen d fest an die Küvette, wodurch der Druck von Schraubenkopf und ;-mutter mit voller Wirkung auf die Küvette übertragen wird.
  • Falls der Stempel der Presse nicht zwischen die beiden Muttern der Schraubenbolzen passt, kann zwischen die Schraubenmuttern zum Ausgleich ein Metallstück f auf die obere Pressplatte gelegt werden.

Claims (1)

  1. Schutzanspruch Küvettenbügel, gekennzeichnet durch zwei Pressplatten (a), zwischen denen die Küvette auch beim Pressvorgang angeordnet ist, und durch die an zwei gegenüberliegenden Seiten Schraubenbolzen (c, d) hindurch geführt sind, von denen der eine (d) zwecks Anpassung an die Breite der Küvette verstellbar ist.
DE1949G0000071 1949-10-18 1949-10-18 Kuevettenbuegel. Expired DE1621834U (de)

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