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Vorrichtung zum Herstellen von gleich weit entfernten Einpressungen in den parallelen Kanten einer Werkstückstange, für eine mit Stanz- und Schneidwerkzeugen versehene Maschine zum
Kaltpressen von Sechskantmuttern.
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der in einem Flansch 3 a eines Halters 3 sitzt. Am Halter 3 ist mittels eines Zapfens 4 ein Arm 5 angelenkt.
Dieser ist mittels eines Zapfens 8 mit einem Arm 9 verbunden, der mittels eines Zapfens 10 am oberen Werkzeug 11 angelenkt ist, welches in der Längsrichtung des Halters 3 bewegt werden kann. Das untere Werkzeug 12 ist an dem unteren Ende des Halters 3 befestigt und wird mit diesem gemeinsam bewegt.
Gegenüber den Werkzeugen 11, 12 ist eine Öffnung 13 vorgesehen, durch welche die absatzweise in der Richtung des Pfeiles in Fig. 3 vorgeschobene Werkstückstange 17 hindurchgeführt wird. Am Arm 5 ist ferner mittels eines Bolzens 7 eine Stange 6 angelenkt, die durch nicht dargestellte Einrichtungen hinund herbewegt wird. Die obere Stellung des Armes 6 ist durch eine im Rahmen 1 gelagerte Stellschraube 16 begrenzt, gegen die sich die Fläche 5a des Armes 5 anlegt (Fig. 4).
Der Halter 3 ist so angeordnet, dass er in gewissem Ausmass seitlich, d. h. in der Längsrichtung der Stange 17 bewegt werden kann, um das Fliessen des Werkstoffes während des Pressens zu gestatten.
Dieses Fliessen ist, da das bereits mit Einpressungen versehene Ende der Stange 17 in der Mutternstanzund Schneidmaschine befestigt ist, nur nach dem freien Stangen ende hin, d. h. entgegen der Vorschubrichtung der Stange 17 möglich. Die seitliche Bewegung des Halters 3 (Fig. 3) wird bei der dargestellten Ausführungsform dadurch möglich gemacht, dass ihm das erforderliche Spiel im Rahmen 1 gegeben wird, wobei die Bewegung entgegen einem unter Wirkung einer Feder 18 stehenden Zapfen 15 stattfindet.
Der Zapfen 15 stützt sich gegen eine Seite des Halters und hält diesen für gewöhnlich gegen eine Anschlag- schraube 14 gedrückt, die an der entgegengesetzten Seite im Rahmen 1 angeordnet ist. Auf diese Weise macht das untere Ende des Halters mit den Werkzeugen 11, 12 eine seitliche Bewegung mit dem fliessenden Werkstoff beim Pressen, wobei der ganze Halter eine Schwingbewegung um den Zapfen 2 ausführt.
Diese seitliche Bewegung kann jedoch auch in anderer Weise als in der dargestellten Art ausgeführt werden.
Es kann der Halter 3 oder ein anderer Teil, der die Werkzeuge trägt, z. B. so angeordnet sein, dass er keine Schwingbewegung, sondern eine geradlinige zur Vorschubrichtung der Werkstückstange parallele Bewe- gtmg ausführen kann.
Die Fig. 7 und 8 zeigen das Zusammenarbeiten der Vorrichtung mit der Mutternstanz- und Schneid- maschine, wobei von dieser bloss der Halter 22 der Schneidwerkzeuge sichtbar ist. Die Platte 20, die durch Bolzen 21 an dem Halter 22 befestigt ist, dient als Führung für das Lochwerkzeug.
Die Stange 17 wird durch die Öffnung 13 eingeführt und absatzweise vorgeschoben. Während sie stillsteht, wird die Stange 6 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1 bewegt, wodurch die Arme 5 und 9 als Kniehebel wirken und der Arm 5 den Halter 3 samt dem an ihm befestigten unteren Werkzeug 12 nach aufwärts stösst. Gleichzeitig presst der Arm 9 das obere Werkzeug 11 nach unten. Die Werkzeuge 11 und 12 werden hiedurch gegen die oberen und unteren Kanten der Stange 17 gepresst und die Zähne 11 a und 12a der Werkzeuge erzeugen einander gegenüberliegende Einpressungen in der Stange 17. Der Werkstoff fliesst hiebei nach rechts (in Fig. 3 und 7) und der Halter 3 nimmt an dieser Bewegung teil. Um ein Fliessen in der Querrichtung der Stange während des Pressens zu verhindern, sind die Werkzeuge mit Seitenteilen 19 (Fig. 5 und 6) versehen.
Wenn die Einpressungen hergestellt werden, wird ein Ende der Werkstückstange (in Fig. 3 das
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sich nach dem Pressen wieder auseinander bewegt haben (Fig. 4), bewegt die Feder. M den Halter 3 wieder gegen die Schraube 4 hin.
Es ist möglich, zur Erhöhung der Presskraft für beide Werkzeuge unabhängige Hebelübersetzungen vorzusehen, in welchem Falle auch das untere Werkzeug im Halter beweglich gelagert sein kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. VorriehtungzumHerstellen vongleich weitvoneinander entferntenEinpressungenin den parallelen Kanten einer Werkstückstange, für eine mit Stanz-und Schneidwerkzeugen versehene Maschine zum
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gelagert ist, dass der Halter mit den Werkzeugen in der Richtung des beim Pressen bewirkten Fliessens des Werkstoffes nach dem einen Ende der mit ihrem andern Ende in den Stanz-und Sehneidwerkzeugen festgehaltenen Werkstüekstange (17) und beim Entfernen der Werkzeuge (11, 12) voneinander selbsttätig in die Ruhelage zurück bewegt wird.