DE162129C - - Google Patents
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- DE162129C DE162129C DENDAT162129D DE162129DA DE162129C DE 162129 C DE162129 C DE 162129C DE NDAT162129 D DENDAT162129 D DE NDAT162129D DE 162129D A DE162129D A DE 162129DA DE 162129 C DE162129 C DE 162129C
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- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F23/00—Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
- G09F23/02—Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes the advertising matter being displayed by the operation of the article
-
- G—PHYSICS
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- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach vorliegender Erfindung wird eine Scheibe oder Platte, auf welcher sich Ankündigungen
befinden, gedreht, sobald auf einen Tisch ein Druck ausgeübt wird.
Bei dem Tische macht man einzelne Teile seiner Platte durchsichtig, und die Scheibe mit den Ankündigungen dreht sich absatz\veise unter der Tischplatte, so daß die Ankündigungen nacheinander unter den durchsichtigen
Bei dem Tische macht man einzelne Teile seiner Platte durchsichtig, und die Scheibe mit den Ankündigungen dreht sich absatz\veise unter der Tischplatte, so daß die Ankündigungen nacheinander unter den durchsichtigen
ίο Teilen der Tischplatte erscheinen.
In der Zeichnung ist Fig. ι ein Schnitt nach der Linie A-A (Fig. 2) und Fig. 2 eine Draufsicht
mit fortgelassener Tischplatte und Scheibe. Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt nach der Linie B-B (Fig. 1). Fig. 4 und 4a
zeigen die Vorrichtung zur Erzielung einer schrittweise erfolgenden Bewegung der Scheibe
in vergrößertem Maßstabe und in verschiedenen Stellungen. Fig. 5 veranschaulicht eine
andere Anordnung der Gewichte, und Fig. 6 zeigt in größerem Maßstabe eine Einzelheit.
Der Tisch 1 ruht auf Stäben 2, deren innere
Enden von Ständern t. getragen werden. Diese
sind an einer Fußplatte 4 befestigt, an deren Unterseite sich der Kolben 5 des mit Glyzerin
gefüllten Zylinders 6 befindet. . Die an den Stäben 2 befindlichen Zapfen 7 treten durch
Bohrungen 8 der wagerechten Arme 9 an den Hauptstützen 10. Die Aufwärtsbewegung des
Tisches wird durch Bunde oder-Haken 11 an
den Zapfen 7 begrenzt. Die Scheibe 12 wird getragen von radialen Stäben. Diese ruhen
auf einer in der Fußplatte 4 drehbaren Welle 13, auf welche eine Hülse 14 aufgeschoben ist,
die ein Kronrad 15 trägt, das in einen Stift 16 an der Welle 13 eingreift; auf der Hülse 14
ist außen ein Schraubengewinde angebracht. An den Hauptstützen 10 ist ein hohles Gegengewicht
17 auf- und abwärts verschiebbar, das an den Enden der Hebel 18 befestigt ist.
Letztere sind bei 19 an den Armen 9 drehbar, und ihre anderen Enden liegen mittels Rollen
20 an der Unterseite der Stäbe 2 an, so daß, wenn der Tisch herabgedrückt wird, das Gewicht
17 gehoben wird. Auf der Hülse 14 ist ein zweites Gewicht 21 angebracht, welches mit
d^m Schraubengewinde an der Außenseite der
Hülse in Eingriff steht und Ansätze 22 besitzt, welche auf dem Gewicht 17 bei der Aufwärtsbewegung
desselben aufruhen, so daß das Gewicht 21 gleichfalls gehoben wird.
Wird ein Druck auf den Tisch ausgeübt, so drückt die Unterseite der Stangen 2 die Enden
der Hebel 18 nieder, wodurch das Gewicht 17
gehoben und gleichzeitig das Gewicht 21 davon Da in der Ruhelage zwi-
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mitgenommen wird.
sehen dem oberen Ende der Hülse 14 und dem
mittleren Befestigungsstücke der Stäbe 2 ein kleiner Zwischenraum vorhanden ist, wird im
ersten Teil der-Bewegung die Hülse 14 von
Gewicht 21 mitgenommen, bis das obere Ende der Hülse gegen dieses Befestigungsstück
stößt. Dadurch wird aber das Krön rad 15 am
unteren Ende der Hülse 14 so weit gehoben, daß es außer Eingriff mit dem Stift 16 der
Welle 13 tritt, so daß bei der weiteren Aufwärtsbewegung
des Gewichtes 21, durch welche die Hülse 14 in einer Richtung gedreht wird,
die Welle 13 und somit auch die Scheibe 12
nicht gedreht wird. Wenn der Druck auf den Tisch aufhört und das Gewicht 17 infolgedessen,
den Tisch hebend, sinkt, beginnt auch das Gewicht 21 zu sinken, wobei es zunächst
die Hülse 14 mitnimmt, bis das Kronrad 15 mit dem Stift 16 wieder in Eingriff tritt und
so die Hülse mit der Welle gekuppelt wird. Beim weiteren Sinken des Gewichtes wird die
Hülse und damit auch die Welle 13 samt dem Tisch in der zur vorerwähnten entgegengesetzten
Richtung gedreht.
Der Kolben im Zylinder 6, welcher Glyzerin enthält, verhindert eine zu rasche Bewegung.
Die Drehbewegung wird durch folgende Einrichtung absatzweise erreicht. Auf der
Unterseite des die Scheibe 12 tragenden Rahmens sitzen Nasen 23, und unterhalb dieses
Rahmens ist im Gestell ein Blasebalg angebracht, dessen um eine wagerechte Achse
drehbare Platte 29 durch eine Stange 28 mit einem im Gestell eingelenkten Hebel 25 verbunden
ist, welcher Hebel durch eine Aveitere Stange 26 mit einem im Gestell gelagerten
Arm 27 verbunden ist. Das Gewicht der Platte 29 des Blasebalges ist so bemessen, daß sie
sich bei der Ruhestellung der Vorrichtung" um ihre wagerechte Achse dreht, um sich von der
festen Platte 30 des Balges zu entfernen und gegenüber derselben die aus Fig. 4 a ersichtliche
Stellung einzunehmen.
Wird nun die Tischplatte niedergedrückt und damit das Gewicht 17 sowie das Gewicht
21 gehoben, so bleibt die Scheibe 12, wie vorstehend
angegeben, in Ruhe, beim nachfolgenden Herabsinken des GeAvichtes 21 wird aber
die Scheibe 12 in einer Richtung (nach Fig. 4 und 4 a in der Richtung der Bewegung der
Uhrzeiger) gedreht, wobei eine der Nasen 23 gegen den Arm 21J trifft und diesen Arm sowie
auch den Hebel 25 unter Zusammenpressung des Balges in die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung
bringt. Bei der Fortsetzung der Drehung der Scheibe 12 gleitet die betrachtete Nase 23
vom Arm 27 ab, wodurch der Hebel 25 und die Platte 29 des Balges freigegeben wird, und
geht auch über eine im Gestell angeordnete Sperrklinke 32 weg-, welche hierauf emporschnellt
und die Rückdrehung der Nase 23 verhindert. Die Platte 29 geht dann in die
Stellung Fig. 4a zurück; doch geschieht dies, da ein Ventil 31 (Fig. 1) im Balg den Eintritt
von Luft in denselben verzögert, so langsam, daß die betrachtete Nase 23 gegen den Ansatz
24 am Hebel 25 trifft, bevor der letztere die Stellung Fig. 4 a erreicht hat. Diese Nase
wird somit durch den Ansatz 24 auch an einer Weiterdrehung in der Richtung der Uhrzeigerbewegung
gehindert, so daß die Scheibe 12 vollkommen festgestellt ist. Hat dann die
Platte 29 des Balges im weiteren Verlaufe ihrer Rückbewegung die Stellung Fig. 4 a erreicht,
so ist der Ansatz 24 des Hebels. 25 von der betrachteten Nase abgeglitten, wie Fig. 4 a zeigt, und das vorstehend beschriebene
Spiel kann sich wiederholen.
Fig. 5 zeigt eine Einrichtung, um das Ge-Avicht 21 freizugeben und herabsinken zu
lassen, wenn auch das Gewicht 17 nicht herabgeht. Das Gewicht 21 ist nämlich statt mit
festen Ansätzen 22 mit drehbaren Klinken 33 ausgestattet, welche in der Ruhelage durch ihr
Eigengewicht oder Federn nach außen gedreht gehalten werden. Wird das Gewicht 17 gehoben,
so stößt es gegen diese Klinken und hebt so das Gewicht 21. Ist dieses in die obere Endstellung
gelangt, so treffen die Klinken 33 gegen im Gestell feste Anschläge 34 und werden hierdurch
nach einwärts gedreht, treten außer Eingriff mit dem Gewicht 17, und das Gewicht 21
kann dann samt den Klinken in die mittlere Bohrung des Gewichtes 17 herabsinken, wobei
die Klinken längs der . Innenwand des Ge-Avichtes 17 hingleiten, selbst wenn letzteres
etwa durch Niederhalten des Tisches hochgehalten bleiben sollte.
Sinkt das Gewicht 17 so weit herab, daß die Klinken 33 über den oberen Rand desselben
gelangen, so schwingen diese wieder nach außen und treten in Eingriff mit diesem Ge- go
wicht.
Die vorstehend beschriebenen Einrichtungen sind nur als Ausführungsbeispiele aufzufassen,
und die Erfindung ist auf Einzelheiten des Mechanismus nicht beschränkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung an Tischplatten zum Vorführen von Ankündigungen, bei welcher unter der Tischplatte eine Scheibe mit Ankündigungen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte durch Energie gedreht wird, die durch auf die Tischplatte ausgeübten Druck auf gespeichert wird, welche Energie in der Weise beherrscht wird, daß di-e Scheibe sich . schrittweise dreht, bis die Energie auf- * gebraucht ist und die Platte mittlerweile stillsteht. ' noHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162129C true DE162129C (de) |
Family
ID=427948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162129D Active DE162129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162129C (de) |
-
0
- DE DENDAT162129D patent/DE162129C/de active Active
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