DE160840C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
-ν
Bei Wirkmaschinen werden die Kettenfäden . vielfach von einem sogenannten Baum den
Nadeln zugeführt, was zur Voraussetzung hat, daß von jeder Nadel dieselbe Menge Garn verarbeitet wird. Bei solchen Maschinen
dagegen, bei welchen letzteres nicht der Fall ist, wo vielmehr durch einen Jacquardapparat
nur gewisse Nadeln in Arbeitsstellung gebracht werden, ist es notwendig, jeder ίο einzelnen Nadel den Kettenfaden von einer
besonderen Spule zuzuführen, damit die Spannung der einzelnen Kettenfäden immer
gleich bleibt. Außerdem ist es unbedingt nötig, beim Verarbeiten von verschiedenen
Garnstärken die Fadenspannung dem betreffenden Garn anzupassen, was bisher durch
. Anhängen von verschiedenen Gewichten an jeden einzelnen Faden erreicht wurde. Bei
einer großen Anzahl von Fäden ist dies ao eine sehr mühevolle und zeitraubende Arbeit.
Um diese Arbeit schneller und sicherer bewerkstelligen zu können, soll die den Gegenstand
vorliegender Erfindung bildende Fadenspannvorrichtung bei Wirkmaschinen zur Anwendung kommen, die nebenbei noch den
Vorzug hat, sehr empfindlich zu sein.
Die Fig. ι, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnungen
zeigen diese Fadenspannvorrichtung in zwei verschiedenen Ausführungsformen im Aufriß.
Der Kettenfaden a, welcher seinen Weg von der Spule b, zwischen der Anschlagfläche
c und dem Schenkel dl des in der ,; Achse χ drehbar gelagerten Winkelhebels d
hindurch, durch das Fadenleitauge e des Schenkels d2 des oben genannten Winkelhebels
und von hier nach der Nadel nimmt, wird zwischen dem Fadenleitauge e und der
Nadel um den Gewichtshebel/ geschlungen; der Gewichtshebel f bewirkt somit durch
seine Schwere die Spannung des Kettenfadens. Ferner verhindert er aber auch ein unnötiges Abwickeln der Spule, da er durch
seine Schwere den auf der Achse χ drehbar gelagerten Winkelhebel so beeinflußt,, daß der
Schenkel d1 desselben gegen die Anschlagfläche c gedrückt wird und somit den Faden
auf dieser Stelle festklemmt.
Bei der Erzeugung von Ware verarbeitet jede einzelne Nadel ihren Faden, infolgedessen
wird derselbe zwischen der Bremsfläche und der Nadel immer kürzer, was zur Folge hat, daß der Gewichtshebel f gehoben
wird, und zwar so weit, bis er mit dem Fadenleitauge e in Berührung kommt. Diese
Berührung des Gewichtshebels f mit dem Schenkel d2 des Winkelhebels unterbricht
nun für einen Augenblick das Festklemmen des Fadens, der Gewichtshebel f dreht sich
infolge seiner Schwere um g und es wickelt sich somit eine Garnmenge von der Spule ab.
Da nun auf einer Maschine verschiedene Garnarten und Stärken verarbeitet werden
sollen, so muß eine Vorrichtung getroffen werden, durch welche man schnell und sicher die Fadenspannung verändern kann.
Dies wird dadurch hervorgerufen, daß das Gewicht des Gewichtshebels ^ vergrößert oder
verringert wird. Dies geschieht, indem der Stab i auf den im Rahmen befestigten
Stiften k in achsialer Richtung verschoben oder indem der Drehpunkt der Gewichtshebel
auf den ebenfalls im Rahmen befestigten Stiften h verlegt wird.
In Fig. 3 der Zeichnungen ist eine andere Ausführungsform gezeigt. Hier wird die
Abwicklung der Spule dadurch verhindert,
ίο daß der an seinem einen Ende im rechten
Winkel abgebogene Schenkel d1 in ein in der Spule eingebohrtes Loch eingreift und so im
allgemeinen eine Drehung der Spule zwecks Fadenabgabe verhindert. Die Fadenspannung
geschieht auch hier durch den Gewichtshebel/. Stößt bei größerem Fadenverbrauch der Gewichtshebel f gegen den Schenkel d'2,
so gibt der andere Schenkel die Spule frei, der Faden kann abgewickelt werden.
Durch die Verschiebung der Achse g oder des Stabes i läßt sich auf einmal die Spannung
von 100 bis 200 Kettenfäden (je nach der Breite des Rahmens) verändern, ohne
daß man genötigt ist, in den Bereich der . 25 Kettenfäden zu kommen, was oft sehr um
ständlich ist und große Störungen nach sich zieht.
Claims (2)
1. Eine Fadenspannvorrichtung für Wirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet,
.daß die Belastung des Fadens durch einen Gewichtshebel ff) erfolgt, dessen
Wirkung ■ durch Verlegung seines Angriffspunkts infolge achsialer Verschiebung
des Gewichtshebels selbst oder durch Verstellung des Fadenleitauges in der Achsenrichtung des Gewichtshebels geändert
werden kann.
2. Eine Fadenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fadenleitauge (e) an dem einen Schenkel eines zweiarmigen Hebels (dl d^)
sitzt, dessen zweiter Schenkel (dl) als Fadenbremse (c i) oder Spulenhalter (Fig. 3)
wirkt, dessen Wirkung aber aufgehoben wird, sobald der die freie Fadenschleife belastende Gewichtshebel infolge Aufarbeitens
der letzteren gegen das Fadenleitauge stößt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160840C true DE160840C (de) |
Family
ID=426769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT160840D Active DE160840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160840C (de) |
-
0
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