DE15988C - Neuerung an Dampf-Wasser-Heizkörpern - Google Patents

Neuerung an Dampf-Wasser-Heizkörpern

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DE15988C
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Germany
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radiators
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DENDAT15988D
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Original Assignee
W. BRÜCKNER in Wien
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters
    • F24H3/006Air heaters using fluid fuel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
WILHELM BRÜCKNER in WIEN. Neuerung an Dampf-Wasser-Heizkörpern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. December 1880 ab.
Der Heizkörper besteht aus einem schmiedeisernen oder aus irgend einem Metall hergestellten Cylinder mit zwei Böden und mit durchgehenden, hinreichend weiten und ohne künstliches Dichtmaterial eingezogenen schmiedeisernen Röhren, im Innern des Ofens befindet sich das Wärme abgebende Medium (Dampf oder Wasser). Der äufsere Mantel und die inneren Rohrwandungen repräsentiren die Heizfläche, Fig. 1.
Der Heizkörper ruht auf einem Sockel, der mit einer eigenartig gestalteten Drehklappe armirt sein kann, welche, unter Rücksichtnahme auf die geeigneten Luftkanaldispositionen, gestattet, mittelst Circulation der Zimmerluft durch die inneren Rohre oder mittelst zugefiihrter fricher Luft zu arbeiten. Diese Sockelklappe bewirkt in jeder Endstellung die Abdichtung mitellst Gewichtsschlufs.
In einer anderweitigen Ausführung versehe ich diesen Ofen noch mit einem äufseren Mantel, Fig. 2, im übrigen ist die Construction vollkommen gleich.
Am oberen Ende des Ofens befindet sich ein verlängerter Ofen- bezw. Mantelaufsatz und in demselben, also oberhalb des Heizkörpers, jedoch unterhalb des Kapitals eine Regulirklappe, ein Schmetterlingsschieber oder dergleichen mit zwei Endstellungen, so dafs der Luftaustritt ganz offen, beliebig regulirt oder ganz geschlossen sein kann, wodurch jeder gewünschte Grad der Wärmeabgabe ohne Effectverlust auf einfachste Weise erreicht werden soll. Zwischen dieser Regulirklappe und dem Heizkörper befindet sich das Einlafsventil, unten am Boden des Heizkörpers das Ablafsrohr mit Zubehör. Für gewisse Zwecke ist unter dem Schmetterlingsschieber ein seitlicher Stutzen angebracht, der geöffnet oder abgesperrt werden kann und dazu dient, die warme Luft beliebig weiter zu leiten, z. B. in einen Abzugsventilationsschlauch, wodurch eine sehr schnelle Temperaturausgleichung erzielt und eventuell der Ventilationseffect gesteigert werden kann.
In obiger Herstellung, mit den nöthigen Luftventilen und sonstigem Zubehör versehen, bringe ich die Heizkörper für Dampf- und Wasserheizungen zur Anwendung.
Für Dampfwasserheizungen versehe ich die Heizkörper mit einem inneren, beliebig grofs zu wählenden Wasserraum, der von den äufseren Wandungen des Ofens und einem zweiten inneren cylindrischen Mantel begrenzt wird, wodurch der Vortheil einer milderen äufseren Wasserheizfläche erreicht wird. Dieser Mantel ist mit einem Ueberlaufrohr Ä versehen, welches vom untersten Theil des Wasserraumes ausgeht, so dafs sowohl Dampf- als Wasserheizfläche nach dem Gegenstromprincip arbeiten und stets das kälteste Wasser zuerst abfliefsen lassen.
Endlich läfst sich in dem dann erweiterten Ueberlaufrohr noch ein automatisches Ventil anbringen, welches sich bei bestimmten, inner-
halb gewisser Grenzen zu regulirenden, tieferen Temperaturen automatisch öffnet und den ganzen Wasserinhalt ausfliefsen läfst, während es sich bei höheren Temperaturen selbstthätig wieder achliefst. Dieses automatische Ventil kann auch durch ein mit der Hand zu bewegendes äufseres Ventil ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dampf-Wasser-Heizkörpern mit innerem Ueberlaufrohr in letzterem die Anbringung des Ventiles v, welches sich infolge der verschiedenen Ausdehnung der Stange ί und des Ständers b selbstthätig bei niedriger Temperatur öffnet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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