DE33461C - Geschlossene Heifsluftmaschine - Google Patents

Geschlossene Heifsluftmaschine

Info

Publication number
DE33461C
DE33461C DENDAT33461D DE33461DA DE33461C DE 33461 C DE33461 C DE 33461C DE NDAT33461 D DENDAT33461 D DE NDAT33461D DE 33461D A DE33461D A DE 33461DA DE 33461 C DE33461 C DE 33461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
working
heating
hot air
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33461D
Other languages
English (en)
Original Assignee
GEBR. EIMECKE in Braunschweig, Helmstedterstrafse 43
Publication of DE33461C publication Critical patent/DE33461C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gäskraftmäschinen.
GEBR, EIMECKE in BRAUNSCHWEIG. Geschlossene Heifsluftmaschine.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1884 ab.
In den Ofen sind mehrere Ringmäntel' m centrisch eingesetzt, durch welche Hohlräume mit stillstehenden Luftschichten gebildet werden. Da eine ruhende Luftschicht ein sehr schlechter Wärmeleiter ist und beliebig viele solcher Schichten der Reihe nach Verwendung finden können, so ist die Wärmeausstrahlung hier möglichst herabgezogen. Man \vird zweckmäfsig die erste Schicht η aus feuerfestem Material herstellen und erst hinter dieser die 'einzelnen Ringmäntel m m zur Bildung der beabsichtigten Hohlräume folgen lassen. . Auch wird man diese Hohlräume event, mit schlechten Wärmeleitern ausfüllen können und wird zweckmäfsig bei der ersten Schicht den möglichst schlechtesten Wärmeleiter, wenn auch kostspielig, und in den anderen Schichten die billigeren und besseren Wärmeleiter benutzen.
In Fig. ι ist ein derartig gebauter Ofen für Kohlenfeuerung dargestellt. Der Ofen für Gasbezw. Spiritus- oder. Petroleumheizung wird entsprechend umzuändern sein.
Für den Feuertopf B bezw. den Kühlcylinder G werden achsial angeordnete rippenartige Ansätze· oder Hohlräume an der inneren bezw. äufseren oder an beiden Mantelflächen angeordnet, durch welche einerseits ein gleichmäfsiges Durchtreten der arbeitenden Luftmenge bezw. der Feuergase, andererseits eine Vergröfserung der Heiz- bezw. Kühlfläche, erzielt wird.
Durch diese achsial angeordneten Ansätze E am äufseren Feuertopf B, Fig-, 1 bis -3, sind ringsum Kanäle t von gleichmäfsigem Querschnitt gebildet, durch welche . die Feuerluft auf ihrem Wege nach dem Schornstein treten mufs, so dafs ein gleichmäfsiger Durchtritt der Feuerluft und somit eine gleichmäfsige Erhitzung der ..Feuertopfwandung stattfinden mufs. Diese Wirkung soll durch den mit Oeffnungen ν ν versehenen Vertheilungsring C erhöht werden.
Denselben Zweck verfolgen die im Innern des Feuertopfes achsial angeordneten Hohlräume bezw. rippenförmigen Ansätze, die in vorliegendem Falle, Fig. 1 bis 3, durch eingebohrte Oeffnungen s mit eingesetzten Stäben r hergestellt sind. Durch diese Construction sind äufserst isohmale und im ganzen Durchschnittsquerschnitt vollkommen gleiche Hohlräume .hergestellt, durch welche das arbeitende Luftvolumen streichen und sodann ganz gleichmäfsig erhitzt unten austreten kann. Diese mit entsprechendem Spielraum eingesetzten Stäbe r werden durch entsprechende Vorsprünge, Fig. 2, in der Mitte jeder Oeffnung gehalten. Ueber diesen Stäben r, Fig. 4, befindet sich der Regenerator R, der in ähnlicher Weise construirt sein kann. In der Zeichnung besteht derselbe aus einem gufseisernen, eylindrischen Mantel, Fig. 4, mit achsial angeordneten Rippen.
In gleicher Weise und zu demselben Zweck ist -der Kühlcylinder G, Fig. 1 und 5, construirt. Die äufseren Rippen g dienen zur Vergröfserung der Kühlfläche, die inneren, durch Stifte r1 gebildeten Hohlräume bezwecken die Herstellung von a'ufserst schmalen und möglichst viel Oberfläche darbietenden DuTchtrittsöffnungen und somit ein ganz, gleichmäfsiges Durchtreten und Abkühlen der arbeitenden Luftmenge.
Fig. 6 bis 8 zeigen den Feuertopf B aus Wellblech hergestellt, wie solcher sich vorzugsweise zu Maschinen für kleine Kräfte eignen wird.
In Fig. 8 hat auch der Verdrängerkolben χ am unteren Ende den wellenförmigen Querschnitt, so dafs auch hier, entsprechend der Ausführung in Gufseisen, Fig. r bis 4,· möglichst schmale Durchtrittsquerschnitte für die arbeitende Luftmenge geschaffen sind.
Unter dem Verdrängerkolben x, Fig. 1, ist ein mit Regeneratorröhren ^ versehener Kolben Y angeordnet. Die Röhren % sind mit in einander gesteckten Metallröhren, die durch. Ansätze in gleicher Entfernung von einander gehalten werden, Fig. 9, versehen, so dafs ein Theil der vom Kühlcylinder G kommenden Luft durch diese Röhren treten und sich an der grofsen Oberfläche derselben erhitzen mufs. Unterhalb dieser Röhren ■{' sitzt eine Heizplatte a, an welcher die schon erhitzte Luft lang streicht und hier durch dieselbe in intensivster Weise erhitzt wird.
Um die Luftmenge in der Maschine (im Arbeitscylinder) selbsttätig zu reguliren, d. h. ein ungünstiges Vacuum oder eine ungünstige Compression, was sich durch Luftverluste oder beim Stand der Maschine durch Einsaugen von Luft bilden kann, auszugleichen, ist am Arbeitscylinder ein nach innen und aufsen sich öffnendes Abschlufsorgan d, Fig. 1, angebracht. Durch Einstellung der Federspannung kann das Abschlufsorgan für das höchste oder geringste Mafs des zulässigen Druckes genau eingepafst werden. Werden diese Grenzen in der einen oder anderen Richtung überschritten, so öffnet sich das Saugventil nach innen bezw. das Druckventil nach aufsen.
. Um der Maschine eine vom Regulator beeinflufste Druckregulirung zu geben, ist der Arbeitscylinder mit einem Abschlufsorgan (Hahn e, Ventil u. s. w.) versehen, das vom Regulator geöffnet und geschlossen wird. Hinter diesem Abschlufsorgan ist ebenfalls ein nach aufsen und innen sich öffnender Ventilkasten f angebracht. Wird die Normaltourenzahl der Maschine in der einen oder anderen Richtung überschritten, so wird das Hahnküken e oder ein anderes geeignetes Abschlufsorgan geöffnet. Der aus dem Arbeitscylinder austretende Luftstrom, welcher mehr als atmosphärische Spannung besitzt, hebt das Druckventil des Ventilkastens f und entweicht. Bei der Vacuumperiode öffnet sich das Saugventil und der eintretende Luftstrom gelangt durch das Hahnküken e etc. in den Arbeitscylinder, um die Tourenzahl der Maschine zu vermindern.
Der Verdrängerkolben χ und der Arbeitskolben W sind bei dieser Construction mit der Kurbelwelle M in folgender Weise verbunden.
In den beiden Stehlagem K, Fig. 10 und 11, ist niittelst Schildzapfen der zweiarmige gabelförmige Balancierhebel F gelagert, der einerseits durch Pleuelstange mit der Kurbelachse M, andererseits durch die doppelseitigen Lenkerstangen u und ul mit dem Arbeitskolben W verbunden ist. Auf der durch den Balancier R gesteckten Drehachse U sitzt festgekeilt der gabelförmige Hebel P, Fig. 11, der mit den doppelseitigen Lenkerstangen / und P und diese mit dem Kreuzkopf L der Kolbenstange des Verdrängers χ verbunden sind.
Am Ende der Drehachse U sitzt der Hebel S, der mit dem Hebel N auf der Kurbelachse M durch Lenkerstange' verbunden ist. Hebel N eilt dem Kurbelzapfen Q. der Kurbel-, welle M um ca. 150 bis i8o° vor.

Claims (5)

Patent-Anspruch: Eine geschlossene Heifsluftmaschine, im wesentlichen gekennzeichnet durch nachfolgende Einrichtungen : ,
1. die Anwendung von in den Heizofen centrisch eingesetzten Ringmänteln m zum Zweck der Bildung von Hohlräumen mit stillstehenden Luftschichten, die eventuell durch schlechte Wärmeleiter ausgefüllt werden können;
2. die Anwendung von achsial angeordneten rippenartigen Ansätzen bezw. Hohlräumen an der inneren bezw. äufseren oder an beiden Mantelflächen des Feuertopfes B bezw. des KUhlcylinders G zum combinirten Zweck, einerseits zum gleichmäfsigen Durchtritt der arbeitenden Luftmenge bezw. der Feuergase, andererseits zur Vergröfserung der Heiz- bezw. Kühlfläche;
3. die Combination der Regeneratorröhren ^ mit der unter denselben angeordneten Heizplatte a, zum Zweck, die durchtretenden feinen Luftschichten gegen die stark erhitzte Heizplatte α zu leiten und intensiv zu erhitzen;
4. die Anwendung eines nach aufsen und innen sich öffnenden Abschlufsorganes ' d bezw. f am Arbeitscylinder zum Zweck der selbstthätigen bezw. vom Regulator beeinflufsten Druckregulirung der arbeitenden Luftmenge;
5. die Verbindung des Arbeits- bezw. Verdrängerkolbens W bezw. X mit der Kurbelachse M durch die zweiseitig angeordneten Pleuelstangen u u1 bezw. II1, den gabelförmigen Balancier F bezw. den Doppelhebel P, die Kurbelhebel SN und die zugehörigen Lenkerstangen. . ' ■ .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33461D Geschlossene Heifsluftmaschine Expired - Lifetime DE33461C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33461C true DE33461C (de)

Family

ID=309425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT33461D Expired - Lifetime DE33461C (de) Geschlossene Heifsluftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE33461C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE716175C (de) Raketenmotor
DE33461C (de) Geschlossene Heifsluftmaschine
DE910585C (de) Gasbeheizter Fluessigkeits-Durchlauferhitzer
DE30089C (de) Dampfmaschine mit Dampfüberhitzer
DE57715C (de) Geschlossene Heifsluftmaschine
DE94651C (de)
AT144254B (de) Vorrichtung zum Betrieb von Arbeitszylindern mit verdichteter Luft.
DE13196C (de) Offene Luftmaschine
DE11636C (de) Kalorisches Gebläse
DE30564C (de) Geschlossene Heifsluftmaschine
DE818275C (de) Heissgaskolbenmaschine
AT114324B (de) Zweitaktverpuffungskraftmaschine.
DE149144C (de)
DE185284C (de)
DE647939C (de) Verfahren zum Betriebe eines Waermespeichers und Einrichtungen dafuer
DE637143C (de) Zentralheizungskessel mit einem durch eine verschiebbare, an den Wasserumlauf angeschlossene Hohlwand veraenderlichen Fuellraum
AT26385B (de) Steuerung für Kraftmaschinen mit kreisendem Kolben.
DE595848C (de) Schnellaufender Kompressor mit Doppelkolben
DE28054C (de) Heizofen für dampf- und warmwasserheizung
AT116048B (de) Kühlvorrichtung für Blankglühöfen.
AT23650B (de) Wasserrohrkessel mit Feuerung für flüssiges Brennmaterial.
DE4116383A1 (de) Gliederheizkessel
DE3868C (de) Neuerungen an rotirenden Puddelöfen
DE66577C (de) Feuerluftmaschine
DE1229338B (de) Ein- oder mehrzylindrige Heissgaskolbenmaschine