DE159807C - - Google Patents

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DE159807C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 159807 KLASSE 20 c.
JOHANN EIBENSTEINER in WIEN.
Transportgefäß für Seilbahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1904 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Transportgefäß für Seilbahnen, welches in der Weise ausgebildet ist, daß es sich beim Auffahren auf das Seil mit diesem selbsttätig kuppelt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines solchen Transportgefäßes dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι ein Gefäß für einen Seiltrieb, bei dem das Tragseil gleichzeitig als Zugseil dient, in
ίο einem Längsschnitt nach A-A der Fig. 2, und Fig. 2 dasselbe in Seitenansicht, während Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie B-B der Fig. 4 und Fig. 4 eine Seitenansicht eines Transportgefäßes für eine Anlage mit besonderem Trag- und Zugseil darstellt.
Das Gefäß α ist der ganzen Länge nach durch einen konischen Einschnitt in zwei gleiche Hälften geteilt, wodurch ein W-förmiger Querschnitt entsteht, der es ermöglicht, den Aufhängepunkt derart in das Gefäß selbst zu verlegen, daß die Last zum größten Teil unterhalb des Auflageseiles ruht.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Transportgefäß dient zur Beförderung von Lasten geringeren Gewichtes, wobei das Tragseil gleichzeitig als Zugseil dienen kann. Zu diesem Zwecke sind in der konischen Ausnehmung des Gefäßes an den Seitenwandungen b Klemmbacken c angebracht, die in kurzen Schlitzen d auf- und abwärts geführt werden. Das Transportgefäß kann in der dargestellten Ausführung mit Rädern fest verbunden sein, um es gleich nach Verlassen des Seiles auf Schienen weiterbefördern zu können.
Ruht das Gefäß auf den Rädern, so sitzen die Klemmbacken c infolge ihres Eigengewichtes am unteren Ende der Schlitze d auf. Wird der Wagen gegen das schräg gespannte, endlose Seil herangeschoben, so werden die Backenpaare nacheinander vom Seil gefaßt, gehoben und klemmen sich vermöge der Verengung des Einschnittes am Seil fest. Diese Klemmung, welche infolge der beweglichen Backen keine plötzliche, sondern das Seil schonende, allmähliche ist, wird durch die im Gefäße befindliche Last wirksam unterstützt und nur aufgehoben, wenn der Wagen am Ende seiner Bahn auf feststehende Schienen aufläuft und dabei vom Seile abgehoben wird.
Eine ähnliche Ausführungsform ist in Fig. 3 und 4 für Anlagen mit Trag- und Zugseil dargestellt. In dem das Gefäß teilenden Einschnitt sind eine oder mehrere Rollen e angeordnet, welche auf dem Tragseil /laufen, das seinerseits wieder durch Ständer g unter-, stützt wird. Unterhalb der Rollen und ebenfalls im Einschnitte ist ein Arm h mit Klemmbacken i angebracht, in welchen das Zugseil j eingeklemmt wird.
An der Ladestation wird das Transportgefäß durch das Zugseil von seinem Wagengestell selbsttätig abgehoben und an der Entladestation von einem bereit stehenden Wagengestell unter selbsttätiger Abhebung vom Seil aufgenommen; auch kann es mittels seiner Rollen auf ein einschieniges Traggerüst auflaufen, um auf diesem weiterbefördert zu werden. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Transportgefäß für Seilbahnen, gekennzeichnet durch zwei nach oben keilförmig zusammenlaufende mittlere Trennungswände, welche mit den Außenwänden einen W-förmigen Querschnitt bilden und an ihren einander gegenüberliegenden Seiten derart mit Klemmbacken ausgestattet sind, daß beim Aufsetzen des Wagens auf das Seil dieses eingeklemmt und der Wagen mitgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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