DE159690C - - Google Patents

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DE159690C
DE159690C DENDAT159690D DE159690DA DE159690C DE 159690 C DE159690 C DE 159690C DE NDAT159690 D DENDAT159690 D DE NDAT159690D DE 159690D A DE159690D A DE 159690DA DE 159690 C DE159690 C DE 159690C
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liquid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0406Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers with means for carbonating the beverage, or for maintaining its carbonation

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung gashaltiger Flüssigkeiten in der Entnahme entsprechenden Mengen, bei welcher je nach dem Flüssigkeitsstände im Sättigungsbehälter die Zuleitungen für die Flüssigkeit und das Gas selbsttätig geöffnet und geschlossen werden, wobei die Regelung des von einer Umsteuerungsvorrichtung· gleichzeitig beeinflußten Gas- und
ίο Flüssigkeitshahnes durch ein Umstellventil erreicht wird. Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt. Gegenüber diesen bekannten
■ Anordnungen besteht das wesentliche der vorliegenden Vorrichtung darin, daß der Hebel des Umstellhahnes durch eine Stange und ein nachgiebiges, flach gebogenes, aus dem Sättiger austretendes Rohr mit einer Gewichtskugel in der Weise in Verbindung steht, daß in dem Augenblicke, wo das Wasser in dem Sättiger über eine festgesetzte Höhe steigt, die Flüssigkeit in der Gewichtskugel zunimmt, die letztere herabsinkt und dabei mittels einer Stange die Umstellung des Hahnes bewirkt, welcher die Unischaltevorrichtung in Tätigkeit setzt, durch die das Ventil für die Wasser- und Gaszuführung geschlossen wird. Fällt dagegen die Flüssigkeit im Sättiger, so nimmt auch die Flüssigkeit in der Kugel ab, so daß die letztere sich hebt und die Zurückstellung des Hahnes bewirkt, wobei die Umschaltevorrichtung die genannten Ventile wieder öffnet.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Gesamtansicht, während
Fig. 2 bis 5 Einzelheiten erläutern.
Das zur Eerzeugung des Getränkes dienende Wasser wird von einer Druckquelle durch die Leitung 1 der Pumpe 2 zugeführt, die es vermittels einer Leitung 3 nach der Verbrauchsstelle fördert. Ein Teil des geförderten Wassers wird durch eine Zweigleitung 4 nach einem mit einem Filterstoff versehenen Behälter 5 abgeleitet, welcher in ein Kühlgefäß 6 eingesetzt ist. Das dem Behälter 5 zugeführte Wasser wird durch das Saugrohr 7 nach der Pumpe 2 und durch das Rohr 8, welches mit einem Rückschlagventil 9 und einem Druckregler 10 (Fig. 2) versehen ist, nach dem Sättiger 11 geleitet. Das Ende der Zuleitung 8 trägt eine in das Innere des Sättigers 11 hineinragende Brause 12.
Zum Wiederfüllen des Sättigers 11 nach erfolgter Entnahme von kohlensaurem Wasser sind folgende Einrichtungen getroffen. Mit dem oberen Räume . des Behälters 11 ist durch ein biegsames Rohr 16 mit Ventil 17 eine Hohlkugel oder ein sonst geeigneter, geschlossener Behälter 13 verbunden, der vermittels einer biegsamen, flachen Röhre 14 (Fig. 4) mit dem unteren Teile des Sättigers in Verbindung steht. An das Rohr 14 ist eine Stange 21 angelenkt, die mit dem Ende des Hebels 22 verbunden ist, durch den der in Fig. 5 in größerem Maßstäbe dargestellte Vierweghahn 23 gesteuert wird. Dieser Vierweghahn 23 ist durch die Rohre 28 und 29 mit der eigentlichen Umschaltevorrichtung für das Pumpenventil 34 verbunden und besitzt einerseits einen Einlaß 26 für das aus dem Rohr 24
zugeführte Druckwasser, welches Rohr von dem Hauptrohr ι sich abzweigt, andererseits ein Auslaßrohr 90, durch welches das verbrauchte Wasser nach außen abfließt. Die eigentliche Umschaltevorrichtung" für das Pumpenventil 34 besteht aus einem Zylindergehäuse 25, welches durch die Wand e in zwei Räume geteilt ist, nämlich einen Schieberraum ^- und einen Zylinderraum 27, welche Räume durch die Kanäle d und / miteinander verbunden sind. In dem Zyliiiderraum bewegt sich ein Kolben 32, welcher durch eine Kolbenstange 31 mit dem Hebel 33 des Pumpen ventiles 34 verbunden ist. In dem Schieber-■ 15 raum ^ bewegt sich ein Schieber v, welcher durch das aus den Rohren 28 bezw. 29 austretende Druckwasser beeinflußt wird, und dessen mittlerer Raum χ beständig mit einer Bohrung c des Gehäuses in Verbindung steht.
Diese Bohrung c ist durch ein Zweigrohr mit der Nebenleitung 24 verbunden. Es kann also in jeder Stellung des Schiebers ν Wasser nach dem Räume χ gelangen. Die äußeren Räume 3/ und s des Schiebers können abwechselnd mit den Kanälen g und h des Gehäuses in Verbindung treten, wobei diese Kanäle durch die Rohre I und in mit der Abflußleitung 90 (Fig. 1) verbunden sind. Diese Kanäle g und h werden bei der Bewegung" des Schiebers ν durch die inneren Schieberquerwände . abwechselnd verdeckt.
Das in dem Sättiger 11 befindliche, unter Gasdruck stehende Wasser ist bestrebt, die Leitung 14 zu strecken und hält so die Kugel 13, wenn dieselbe leer ist, in angehobener Stellung. Wenn sich dagegen die Kugel 13 beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels im Sättiger 11 mit Wasser füllt, während die Pumpe in Tätigkeit ist, so wird die Wirkung des Druckes in dem gebogenen Rohr 14 durch das Gewicht des Wassers überwunden, so daß die Kugel niedersinkt und dadurch die Stange 21 abwärts bewegt, durch welche der Hahn 23 mittels des Hebels 22 gesteuert wird. Hierdurch wird der Hahn 23 in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegt. Es strömt somit das aus dem Hauptrohr ι kommende und nach dem Nebenrohre 24 gelangende Druckwasser durch den Auslaß 26, die Öffnung des Hahnkükens des Hahnes 23, Rohr 29 nach dem unteren Teile des Schieberraumes j und bewegt den Schieber ν in dem Gehäuse nach oben, wobei das oberhalb des Schiebers υ befindliche Wasser durch das Rohr 28 und die zweite Kükenöffnung des Hahnes 23 nach dem Auslaßroh'r 90 entweicht. Gleichzeitig wird jedoch auch Druckwasser durch den Abzweig des Nebenrohres 24 und die Öffnung c nach dem mittleren Schieberraum χ geführt, strömt hier durch die Öffnung d über den Kolben 32 und drückt den letzteren nebst Stange 31 nach unten, wobei der daran befestigte Hebel 33 den die Wasserzuführung regelnden Hahn 34 schließt", während die unterhalb des Kolbens 32 befindliche Flüssigkeit durch den Kanal f und den freigelegten Kanal g sowie die Leitung m (Fig. 1) nach dem Auslaßrohr 90 abströmt.
Ist die Kugel zu wenig mit Flüssigkeit belastet, so hebt sie die Stange 21 und dreht damit den Hebel 22 in die mit b bezeichnete Lage, wobei der Umstellhahn 23 derart gedreht wird, daß die Druckleitung 24 bezw. der Auslaß 26 mit dem Rohre 28 in Verbindung kommt, so daß der Schieber ν nach unten bewegt wird, während die unterhalb des Schiebers im Schieberraum befindliche Flüssigkeit durch Rohr 29 und die zweite Hahnkükenöffnung" nach Rohr 90 entweicht. Die durch die Öffnung c der Nebenleitung von 24 eintretende Druckflüssigkeit gelangt unter den Kolben und bewegt denselben in die Höhe, wobei der damit verbundene, die Wasserzuführung· zur Pumpe regelnde Hahn 34 geöffnet wird, während das über dem Kolben befindliche Druckwasser durch den Kanal d und die freigelegte Öffnung h sowie das Rohr ι (Fig. 1) durch das Rohr 90 nach außen gelangt.
Die durch den Deckel des \^entilgehäuses 25 go hindurchgefühlte Kolbenstange 31 ist gleichzeitig an einen Hebel 35 angelenkt, der den Hahn 36 einer nach dem Kohlensäurebehälter 38 führenden Leitung 37 steuert. Das aus dem Behälter 38 austretende Gas strömt durch die Leitung 37 nach einer in die Wasserbrause 12 hineinragenden Düse 41, so daß es gegen das ausströmende Wasser trifft und gemeinsam mit diesem durch die Löcher der Brause 12 hindurchgepreßt wird, deren Sieb eine innige Mischung" und Sättigung des Wassers mit dem Gas bewirkt. Die trinkbare Flüssigkeit gelangt unter dem im Vorratsbehälter herrschenden Druck durch das am Boden des Sättigers 11 befindliche T-Stück nach der Leitung 46, die mit einem Ventil 47 versehen ist. Aus dieser Leitung strömt das gashaltige Wasser durch ein in der Regel offenes Federventil 48 in das Meß- oder Abgabegefäß 49. Zwecks Entnahme von Flüssigkeit aus dem Apparat wird mittels eines Griffhebels 50 eine mit dem Auslaßventil 52 durch einen Hebel 53 verbundene Stange 51 niedergezogen. Dadurch wird das Ventil 52 geöffnet, so daß die Flüssigkeit durch das Rohr 54 austritt, während zugleich das Ventil 48 durch die Wirkung seiner Feder geschlossen wird, um während des Ablassens der abgemessenen Flüssigkeitsmenge ein weiteres Nachströmen aus dem Vorratsbehälter 11 zu verhindern. Bei Freigäbe des Handgriffes 50 wird die Stange 51 durch eine Feder oder dergl. wieder angehoben
und auf diese Weise das Auslaßventil 52 des Meßgefäßes 49 geschlossen und das Einlaßventil 48 durch einen Ansatz 67 des Handgriffes 50 geöffnet.
5

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung gashaltiger Flüssigkeiten in der Entnahme entsprechenden Mengen, bei welcher je nach dem Flüssigkeitsstande im Sättigungsbehälter die Zuleitungen für die Flüssigkeit und das Gas selbsttätig geöffnet bezw. geschlossen werden, und die Regelung des von einer Umsteuerungsvorrichtung gleichzeitig beeinflußten Gas- und Flüssigkeit'shahnes durch ein Umstellventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel des Umstellhahnes (23) durch eine Stange (21) und ein nachgiebiges, flach gebogenes, aus dem Sättiger (11) austretendes Rohr mit einer Gewichtskugel (13) in der Weise in Verbindung steht, daß bei Steigen des Wassers im Sättiger (11) über eine festgesetzte Höhe die Flüssigkeit in der Gewichtskugel (13) zunimmt, letztere dadurch herabsinkt und hierbei durch die Stange (21) die Umstellung des Hahnes (23) bewirkt, so daß durch die Bewegung des Kolbens (32) der Umschaltevorrichtung (25) das Ventil (34) für die Wasserzuführung zur Pumpe und das Ventil (36) der Gasleitung (37) geschlossen werden, während beim Fallen des Wassers im Sättiger auch die Flüssigkeit in der Kugel abnimmt, so daß die letztere sich hebt und die Zurückstellung des Hahnes bewirkt, wobei die Umschaltevorrichtung die Ventile (34, 36) für die Wasser- und Gaszuführung wieder öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in Der reichsüruCkere!.
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