DE883272C - Selbsttaetige Wasserversorgungsanlage mit selbsttaetiger Luftfoerderung zwecks Ergaenzung des Luftvolumens im Druckkessel - Google Patents

Selbsttaetige Wasserversorgungsanlage mit selbsttaetiger Luftfoerderung zwecks Ergaenzung des Luftvolumens im Druckkessel

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DE883272C
DE883272C DES23140A DES0023140A DE883272C DE 883272 C DE883272 C DE 883272C DE S23140 A DES23140 A DE S23140A DE S0023140 A DES0023140 A DE S0023140A DE 883272 C DE883272 C DE 883272C
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DE
Germany
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air
outlet
float
boiler
automatic
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Expired
Application number
DES23140A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wilke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B5/00Use of pumping plants or installations; Layouts thereof
    • E03B5/02Use of pumping plants or installations; Layouts thereof arranged in buildings
    • E03B5/025Use of pumping plants or installations; Layouts thereof arranged in buildings with surface tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Selbsttätige Wasserversorgungsanlage mit selbsttätiger Luftförderung zwecks Ergänzung des Luftvolumens im Druckkessel Bekanntlich ist es bei selbsttätigen Wasserversorgungsanlagen mit Druckkessel erforderlich, für eine Ergänzung der teilweise durch kleine Undichtheiten entweichenden oder sich im Wasser lösenden und somit laufend verlorengehenden Luftmenge zu sorgen. Es ist beispielsweise bekannt, zwecks zusätzlicher Luftförderung am Saugstutzen der Pumpe ein Luftschnüffelventil vorzusehen, was allerdings die Anwendung einer Pumpe mit Luftf8rdereigenschaften voraussetzt. Ferner kann man bei Verwendung von Pumpen ohne Luftfördereigenschaften besondere Luftpumpen anordnen, die von Zeit zu Zeit Luft in den Kessel pressen. Es sind auch schon andere Maßnahmen vorgeschlagen worden, z. $. Anwendung von Belüfterkesseln oder von Tauchpumpen ohne Rückschlagventil in Verbindung mit einem Belüftungsventil in der Steigrohrleitung, um eine hinreichend große Luftförderung zu gewährleisten.
  • Im Patent 856578 ist ferner vorgeschlagen, den Druckkessel mit einer Schwimmereinrichtung zum Steuern eines Auslaßorgans für überschüssige Luft in Abhängigkeit vom Wasserstand in Verbindung mit einem diesem Auslaßorgan nachgeschalteten, ein übermäßiges Absinken des Luftdruckes verhindernden Absperrorgan auszurüsten. Die Wirkung ist die, daß beim Sinken des Wasserspiegels unter einen bestimmten Pegel das schwimmergesteuerte Auslaß:organ so viel- Luft ausläßt, daß der' Druckschalter anspricht und den Pumpenantrieb einschaltet, worauf das nachgeschaltete Absperrorgan, das entweder, wie-beim Ausführungsbeispiel des Patentes 856 578, druckabhängig oder in Abhängigkeit vom Einschaltzustand des Druckschalters bzw. der Pumpe gesteuert sein kann, anspricht und ein weiteres Absinken des Luftdruckes, das unerwünscht wäre, verhütet. Dadurch wird erreicht, daß beim selben Wasserstand im Kessel in denselben Grenzen immer der gleiche Luftdruck eingestellt ist, vorausgesetzt, daß dafür gesorgt ist, daß die Luftpumpe etwas mehr Luft in den Kessel fördert, als infolge von Undichtheiten und Lösung der Luft in Wasser verlorengeht.
  • Die Erfindung bringt nun eine weitere Verbesserung, die darin besteht, daß zwecks bestmöglicher Kesselausnutzung unmittelbar oberhalb des Anschlusses der Verbraucherleitung am Druckkessel noch ein besonderer Schwimmer zum Steuern eines Auslaßorgans für überschüssige Luft in Abhängigkeit vom. Unterschreiten des niedrigsten zulässigen Wasserspiegels bei erhöhter Wasserentnahme vorgesehen ist.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • i ist der Wasserkessel, der von der Tauchpumpe ohne Rückschlagventil 2 über eine. Steigrohrleitung 3 mit Belüftungsventil 4 und Rückschlagventil 5 am Kessel mit Wasser und mit Luft aufgefüllt wird. Da die Tauchpumpe kein Rückschlagventil hat, entleert sich die Steigrohrleitung durch die Pumpe und saugt dabei durch das Ventil 4 Luft an. Diese wird durch den beim Einschalten der Pumpe hochsteigenden Wasserkolben in den Kessel gedrückt. Es ist also für reichliche Luftzufuhr gesorgt. 6 ist der Druckschalter für den Pumpenantrieb (letzterer und die elektrischen Verbindungsleitungen sind hier nicht dargestellt).
  • Sinkt der Wasserstand unter den Pegel 7, so öffnet ein im Kessel eingebauter Schwimmer 8 ein Auslaßorgan (Tauchschwim-merventil i i) für überschüssige Luft, die durch eine Schlauch- oder Rohrleitung 9 über ein Absperrorgan roi am Druckschalter ins Freie entweicht. Dadurch sinkt der Luftdruck, und der Druckschalter 6 spricht an und schaltet die Pumpe ein. Das Absperrorgan io, das entweder unmittelbar vom Druckschalter oder elektromagnetisch von dem durch den Druckschalter eingeschalteten Strom oder druckabhängig beim Unterschreiten des Einschaltdruckes des Druckschalters zum Ansprechen gebracht wird, schließt nun. sogleich den Luftauslaß, so daß. der Wasserspiegel im Kessel in engen Grenzen annähernd derselbe bleibt.
  • Fällt bei Verbrauchsspitzen der Wasserstand im Kessel weiter ab, so- läuft die Pumpe zwar bei offenem- Tauchschwimmerventil i i, aber bei geschlossenem Absperrorgan io, also ohne Luft- bzw. Druckverlust. Wenn der Ausschaltdruck der Pumpe durch Füllen des Kessels wieder erreicht ist, wird das- Absperrorgan io wieder geöffnet. Das Tauchschwimmerventil i i - hat sich dann aber bereits wieder geschlossen.
  • Wird nun aber eine besonders große Wassermenge entnommen, so daß. trotz ständigen Arbeitens der Pumpe 2 der Wasserstand immer weitersinkt, so besteht unter Umständen die Gefahr, daß Luft in die Verbraucherleitung 12 eintritt. Um dies zu verhüten und trotzdem das Volumen des Druckkessels möglichst weitgehend für die Deckung von Verbrauchsspitzen ausnutzen zu können, ist erfindungsgemäß unmittelbar oberhalb des Anschlusses der Verbraucherleitung i2 noch ein besonderer Schwimmer 18 zum Steuern eines Auslaßorgans 21 für überschüssige Luft in Abhängigkeit vom Unterschreiten des niedrigsten zulässigen Wasserspiegels vorgesehen. Unterschreitet nämlich nunmehr der Wasserstand den Pegel 17, so öffnet der Schwimmer i8 ein Auslaßorgan (Tauchschwimmerventil 21), so daß Luft entweicht. Hierdurch kann auf jeden Fall das Eindringen von Luft in die Verbraucherleitung 12 vermieden werden. Bei gehemmtem Luftaustritt, z. B. über eine Kapillarröhre, bleibt bis zum Schließen des Auslaßorgans infolge des ansteigenden Wasserstandes ein höherer Druck erhalten, so daß der Zustand höchstmöglicher Kesselausnutzung wieder frühzeitiger erreicht wird.
  • Nach der weiteren Erfindung sind Schwimmer 8 bzw. 18 und Auslaßorgan i i bzw. 21 zu einer baulichen Einheit vereinigt. Die Baueinheit von Schwimmer undAuslaßorgan wird in beiden Fällen von einem in eine Öffnung in der Kesselwand einsetzbaren Rohr 15 bzw. 25 getragen, das als Luftauslaß dient. Die beiden beim Ausführungsbeispiel verwendeten, in der Kesseldecke bzw. im Kesselboden eingesetzten Baueinheiten von Schwimmer und Auslaßorgan (Tauchschwimmerventil) sind in Fig. 2 und .3 für sich dargestellt. 8 bzw. i8 ist der Schwimmer, der zweckmäßig nach Bedarf aus einem oder mehreren gleichartigen Glasballons zusammengebaut sein kann. i i bzw. 21 ist ein in einem Führungszylinder 30 geführter Ventilkegel. Der Führungszylinder enthält zugleich den Ventilsitz und ist in ein gerades oder gebogenes Rohr 31, welches zugleich als Luftauslaß dient, eingeschraubt. Mit dem dem Kesselinnern zugewandten Ende des Rohres 31 ist jeweils der Ventilsitz und die Führung des Ventilkegels und des daran befestigten Schwimmers verbunden. In jedem Falle ist das Tauchschwimmerventil bzw. sein rohrförmiger Träger so gestaltet, daß es durch das bei den üblichen Druckkesseln normaler Ausbildung vorgesehene Handloch 33 (Fig. i) in den Kessel eingeführt und in einer ohnehin an diesem vorgesehenen Öffnung, z. B. im Gewinde für den Wasserablaß im Kesselboden oder im Gewinde für den Luftablaß in der Kesseldecke, befestigt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Wasserversorgungsanlage mit selbsttätiger Luftförderung zwecks Ergänzung des Luftvolumens im Druckkessel, mit einem Schwimmer zum Steuern eines Auslaßorgans für überschüssige Luft in Abhängigkeit vom Wasserstand und einem diesem Auslaßorgan nachgeschalteten, ein übermäßiges Absinken des Luftdruckes verhindernden Absperrorgan nach Patent 856 578, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks bestmöglicher Kesselausnutzung unmittelbar oberhalb des Anschlusses der Verbraucherleitung am Druckkessel noch ein besonderer Schwimmer zum Steuern eines Auslaßorgans für überschüssige Luft in Abhängigkeit vom Unterschreiten des niedrigsten zulässigen Wasserspiegels bei erhöhter Wasserentnahme vorgesehen ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch z. dadurch gekennzeichnet, daD der Luftaustritt über das Auslaßorgan beispielsweise durch eine Kapillarröhre gehemmt ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß Schwimmer und Auslaßorgan zu einer baulichen Einheit vereinigt sind. q..
  4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit von Schwimmer und Auslaßorgan von einem in eine Öffnung der Kesselwand einsetzbaren Rohr getragen wird, das als Luftauslaß dient und mit dessen dem Kesselinnern zugewandten Ende der Ventilsitz und die Führung des Ventilkegels und des daran befestigten Schwimmers verbunden ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 3 und 4., gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung der Baueinheit von Schwimmer und Auslaßorgan bzw. ihres rohrförmigen Trägers, daß sie durch das bei den üblichen Druckkesseln normaler Ausbildung vorgesehene Handloch in den Kessel eingeführt und in einer ohnehin an diesem vorgesehenen Öffnung, z. B. im Gewinde für den Wasserablaß im Kesselboden oder im Gewinde für den Luftablaß in der Kesseldecke, befestigt werden kann.
DES23140A 1951-05-16 1951-05-16 Selbsttaetige Wasserversorgungsanlage mit selbsttaetiger Luftfoerderung zwecks Ergaenzung des Luftvolumens im Druckkessel Expired DE883272C (de)

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