DE159663C - - Google Patents

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DE159663C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/08Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet
    • H01H51/082Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet using rotating ratchet mechanism
    • H01H51/086Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet using rotating ratchet mechanism with radial ratchet elements

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Umkehrung des Stromes in Stromkreisen, die auf beliebige Art abwechselnd geöffnet oder geschlossen werden. Eine derartige Umkehr der Stromrichtung ist zum Beispiel bei magneto-elektrischen und anderen Apparaten erforderlich, um dauernde Magnetisierung des Eisenkerns zu verhindern. Das Wesen der Erfindung
ίο besteht darin, den Polwechsel durch ein Schaltwerk selbsttätig dann zu bewirken, wenn der Stromkreis unterbrochen ist. Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in der Ansicht und in Fig. 2 schematisch angenommen , durch die gleichzeitig mehrere getrennte Stromkreise in ihrer Richtung umgekehrt werden können. Die Vorrichtung zur Bewegung des Polwechslers ist ein Elektromagnet h, der in einem Stromkreis g, i liegt. Dieser Stromkreis wird beispielsweise von dem Zeiger einer elektrischen Uhr oder Schaltvorrichtung in bestimmten Zeitabständen geöffnet und geschlossen. Der Elektromagnet h wirkt auf einen Anker u, der unter der Einwirkung einer ihn bei Stromunterbrechung vom Elektromagneten entfernenden Zugfeder steht. Der Anker trägt an dem einen Ende eine Schaltklinke ν, welche im Eingriff mit den Schaltzähnen w der Schaltscheibe b letztere dreht, sobald der Anker sich von dem Elektromagneten entfernt. Durch Drehung der Scheibe b um einen Zahn erfolgt die Umkehr der Stromrichtung mit Hilfe der auf der Unterseite von b angeordneten Kontakte c, welche bei der schrittweisen Drehung der Scheibe b mit entsprechend gestellten Kontakten d, d', e, e' der feststehenden Unterlage α in Berührung kommen, wobei die entsprechenden Kontakte der feststehenden Unterlage α überbrückt werden, und der Strom im umgekehrten Sinne durch die Vorrichtung gesendet wird. Beim Anziehen des Ankers u dagegen gleitet die Klinke ν über die Schaltzähne hinweg, so daß beim Anziehen des Ankers u die Stromrichtung unverändert bleibt. Die Kontakte d, e und d', ef gehören zwei getrennten Stromkreisen an. So wird, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, durch die Kontakte d, e der an die Klemmen III, IV, durch die Kontakte d', e' der an die Kontakte V-VIII angeschlossene Stromkreis umgekehrt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird beim Verfolgen der Stromläufe klar:
Angenommen, der an die Klemmen III, IV angeschlossene Stromkreis ist geschlossen, dann fließt der Strom von ,Klemme IV zum Kontakt d über die Schaltbrücke c zum Kontakt e durch Leitung g in den Elektromagneten h, sodann durch Leitung i zu dem unteren Kontaktsegment e und über die be treffende Schaltbrücke c zu dem mittleren Kontaktsegment d und von hier zur Klemme III. Wird nun an den Kontakten III, IV beispielsweise durch ein Uhrwerk der Strom unterbrochen, dann wird auch der Elektro-
magnet stromlos, er läßt seinen Anker los, der die Schaltscheibe b so dreht, daß die Schaltbrücken c, welche die Lage i-i innehalten, die Lage 2-2 einnehmen. Wird der Stromkreis bei III, IV wieder geschlossen, so fließt der Strom von Klemme IV über das obere Kontaktsegment d zu dem mit ihm verbundenen unteren Kontaktsegment d über c nach e und Leitung i zum Elektromagneten h, sodann durch g, e und das mittlere Kontaktsegment d zur Klemme III. Wie ersichtlich, fließt jetzt der Strom in dem Elektromagneten h in umgekehrter Richtung wie vorher. Hierdurch wird ein dauernd gutes Arbeiten der Schaltvorrichtung und der von ihr betriebenen Vorrichtungen gewährleistet. Gleichzeitig ist auch die Stromrichtung in den Leitungen o,p, die einem andern Stromkreis angehören, geändert worden. Die An-Ordnung ist so zu denken, daß an die Klemmen VII, VIII die Stromquelle angeschlossen ist, während an die Klemmen V, VI die Vorrichtung angelegt ist, die von Strom wechselnder Richtung" durchflossen werden soll. Um auch für diesen Fall das Umschalten bei unterbrochenem Stromkreis zu bewirken, ist eine Unterbrechungsvorrichtung m, η vorgesehen, welche an dem Anker 11 in der Weise angeordnet ist, daß bei Beginn der Schaltbewegung eine Trennung der Kontakte m, η erfolgt.
Die Vorrichtung kann selbstverständlich überall da Anwendung finden, wo einem elektrischen Impuls sofort ein Impuls entgegengesetzter Richtung nachgesendet werden soll; beispielsweise könnte dieselbe auch Anwendung finden, um auf diese Weise Ladungserscheinungen bei Kabeln zu verhüten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zur Umkehrung des Stromes in Stromkreisen, die auf beliebige Art abwechselnd geöffnet und geschlossen werden, gekennzeichnet durch einen im Hauptstromkreis angeordneten Elektromagneten (h), welcher bei Öffnung des Stromes seinen unter Federwirkung stehenden Anker (u) zur Drehung des Polwechslers mittels einer Schaltklinke freigibt, während bei Stromschließung und dadurch bewirktem Anzug der Schaltklinke der Polwechsler unbeeinflußt bleibt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 zur gleichzeitigen Umkehrung" des Stromes in einem zweiten (oder mehreren) Stromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (u) bei Beginn der Umschaltung eine in dem zweiten Stromkreis liegende Unterbrechungsstelle (m, n) öffnet, zum Zwecke, die Umkehrung des Stromes auch in diesem Stromkreise im stromlosen Zustande zu bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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