DE159476C - - Google Patents

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DE159476C
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coupling
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abutment blocks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

iicjt tec ocMWHwmi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Eisenbahnwagenkupplungen, Mittelbufferkupplungen bekannter Art, die im Fahrzeug in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert sind, so daß sie eine vordere und eine hintere Endstellung einnehmen können. In der vorderen Endstellung ist dann eine Verbindung der Mittelbufferkupplung mit der eines anderen Fahrzeuges möglieh, während ein Zurückschieben der Kupplung in die hintere Endstellung vorgenommen wird, wenn während der Übergangszeit das die Mittelbufferkupplung tragende Fahrzeug mit einem Wagen verbunden werden muß, der nur mit der bisher gebräuchlichen Kupplung ausgerüstet ist. Der Gegenstand der Erfindung ist im besonderen eine Vorrichtung, welche gestattet, der Kupplung statt zweier drei verschiedene Stellungen zu geben, nämlich
I. eine äußere, welche angewendet wird, wenn die beiden zu kuppelnden Wagen, mit einer selbsttätigen Kupplung ausgerüstet sind, aber noch die bei der älteren Kupplungsart üblichen Seitenbuffer besitzen, 2. eine mittlere, die zur Anwendung kommt, sobald das ganze Betriebsmaterial mit selbsttätigen Kupplungen ausgestattet ist und die Seitenbuffer in Wegfall gekommen sind, und 3. eine innere Stellung, welche dann benutzt wird, wenn der eine Wagen mit einer selbsttätigen und der andere mit der älteren Schraubengelenkkupplung und Seitenbuffern versehen ist. In jeder dieser Stellungen kann die Kupplung mittels Widerlagsklötzen festgestellt und leicht gelöst werden.
Fig. ι ist eine Oberansicht der Vorrichtung, welche die Kupplung in der mittleren Stellung zeigt, bei entfernter oberer'Widerlagerplatte.
Fig. 2 ist eine Unteransicht.
Fig. 3 ist eine Oberansicht, bei der die Verbindung zwischen Kupplung und Wagenrahmen gelöst ist.
Fig. 4 ist eine Stirnansicht.
Die Kupplung nebst der elastischen Zug- und Stoßvorrichtung wird von Widerlagerplatten g getragen, die den Schaft α und die vorderen Enden des Bügels b umgreifen und an ihren Enden g'2 durch Bolzen miteinander fest verbunden sind. Die Enden g'2 greifen in Ausschnitte h l von Widerlagerklötzen h des Wagenrahmens, und zwar sind entsprechend den drei Stellungen der Kupplung im Wagenrahmen drei Paar Ausschnitte /11 angeordnet. Die Widerlagerklötze sind auf Wellen i gelagert, deren rückwärtige Enden durch Löcher in den rückwärtigen Enden der Klötze h greifen und in einem Querträger c des Wagenrahmens ruhen. Die vorderen Enden der Klötze sind mit Schlitzen versehen, durch welche flache Teile i' der Welle i greifen, die durch Öffnungen i2 des Vorderbalkens d des Rahmens nach außen treten.
An die Öffnungen i2 schließen sich in dem Balken Schlitze an, die nach abwärts verlaufen, derart, daß nach Drehung der Klötze h in die Arbeitsstellung mittels der Welle i die flachen Teile i2 in den Schlitzen gesenkt und so die Klötze h in der normalen Stellung gesperrt werden. Die vorderen Enden der Wellen i sind durch Abbiegen unter einem rechten Winkel als Handgriffe oder Kurbeln
ίο ausgebildet, mit deren Hilfe die Wellen gedreht werden.
Wenn die Kupplung aus der einen Stellung in eine andere gebracht werden soll, so werden die Wellen i zuerst aus der gesperrten Lage ausgehoben und die Klötze h nach auswärts gedreht. Sodann wird die ganze Kupplung samt Widerlagerplatten g so im Gestell verschoben, daß die Plattenenden g'2 dem entsprechenden Paare von Ausschnitten der Widerlagerklötze gegenüberstehen. Schließlich werden die Klötze in die Gebrauchslage zurückgedreht, so daß sie die Widerlagerplatten ergreifen und festhalten, und die Wellen i werden wieder in die Sperrstellung nach unten bewegt. Um die Widerlagerklötze während der Drehung zu führen, sind an dem Vorderbalken des Rahmens Bolzen h2 angeordnet, welche in entsprechende Nuten der vorderen Klotzenden greifen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    .1. In der Längsrichtung verschiebbare, selbsttätige Wagenkupplung', dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung nebst der elastischen Zug- und Stoßvorrichtung in drei verschiedenen Stellungen mittels Widerlagerklötze h feststellbar ist, welche zu beiden Seiten der Kupplung derart im Wagengestell drehbar und feststellbar anr geordnet sind, daß sie in der einen Stellung die die Kupplung und die Zug- und Stoßvorrichtung tragenden Widerlagerplatten (g) festlegen, während sie in der anderen Stellung eine Längsverschiebung der Widerlagerplatten (g) zwecks Änderung des Abstandes des Kuppelkopfes vom Wagenende (Kupplungslänge) zulassen.
  2. 2. Ausführungsform der Wagenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerklötze (h) auf Wellen (i) gelagert sind, die, im Wagenrahmen drehbar und an einem Ende mit abgeflachten Teilen versehen, nach Drehung der Widerlagerklötze in die Gebrauchslage in entsprechende, nach abwärts verlaufende Sperrschlitze versenkt werden können und hierdurch die Widerlagerklötze gegen Drehung sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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