DE159307C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE159307C DE159307C DENDAT159307D DE159307DA DE159307C DE 159307 C DE159307 C DE 159307C DE NDAT159307 D DENDAT159307 D DE NDAT159307D DE 159307D A DE159307D A DE 159307DA DE 159307 C DE159307 C DE 159307C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- broom
- shovel
- rubbish
- lever
- sweeping
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 244000007853 Sarothamnus scoparius Species 0.000 claims description 17
- 241001417527 Pempheridae Species 0.000 claims description 8
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 description 10
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 3
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 description 3
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/04—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 159307--KLASSE
^9ö.
A.F.MEYER in BREMEN.
Straßenkehrmaschine mit schwingender Aufladeschaufel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1903 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Straßenkehrmaschine mit selbsttätiger Aufladevorrichtung,
bei welcher die Kehr- und Aufladewerkzeuge in solche Beziehung zueinander gebracht sind, daß der gleiche Kehrvorgang
zustande kommt, wie er sich abspielt, wenn der Kehricht von Hand auf eine Schaufel
gefegt wird. Zu diesem Zweck ist an Stelle der bisher bei Kehrmaschinen mit selbsttätiger
Aufladevorrichtung allgemein verwendeten Walzenbürste eine an sich bekannte Kehrvorrichtung mit schwingenden Kehrbesen
mit einer ebenfalls bekannten schwingenden Aufladeschaufel in solche Verbindung gebracht,
daß, während sich die Aufladeschaufel in den Sammelbehälter entleert, also hochschwingt,
der Besen zurückschwingt und sich für die nächste Kehrbewegung in Bereitschaft bringt.
Bevor der Besen seine hierauf folgende Kehrbewegung beendet hat, ist auch die Aufladeschaufel
wieder in ihrer Anfangslage angekommen, d. h. sie ist niedergeschwungen und gleitet dicht über der Fahrbahn hin, so
daß der vom Besen zusammengefegte Kehricht auf die Schaufel gestrichen werden kann.
Da hierbei vor dem Besen allzugroße Kehrichtansammlungen nicht stattfinden, ist
eine Gefahr, daß sich zu beiden Seiten des Besens dicke Schmutzstreifen auf der Kehrfläche
bilden, nicht vorhanden und, was die Hauptsache ist, es kann Kehricht von dem
Besen nicht wieder auf die gekehrte Fläche zurückgeworfen werden, weil dessen Bezug,
d. h. die Borsten o. dgl., sich nicht in den angesammelten Kehricht hineinschiebt, wie
dies bei Verwendung einer Walzenbürste der Fall wäre, sondern diesen nur vor sich herschiebt
und ferner nach beendeter Kehrbewegung senkrecht vom Kehricht abgehoben
wird.
Da ferner die Aufladeschaufel bei Kehrmaschinen mit Walzenbürste beim. Hochschwingen
sich an dieser vorüber zu bewegen hat, muß sie in größerem Abstande von letzterer
angebracht werden, so daß sich ständig große Kehrichtansammlungen vor der Walze befinden müssen, weil die Aufladeschaufel
nur einen gewissen Überschuß aufzunehmen vermag. Hierbei läßt sich nicht verhüten,
daß beim Hochschwingen der Aufladeschaufel von dieser Kehricht auf die Walzenbürste
niederstürzt und auf die gekehrte Fläche geworfen wird. Außerdem vergrößern die starken Kehrichtansammlungen vor der
Walzenbürste die Gefahr, daß letztere Kehricht nach der gekehrten Fläche zurückwirft
und ebenso sich dicke Kehrichtstreifen zu beiden Seiten der Bürste bilden.
Zum besseren Verständnis der Einrichtung und Wirkungsweise der Kehrmaschine sind
in folgendem auch die bekannten Einrichtungen näher erläutert.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht: -
Fig. ι einen Aufrißschnitt der Kehrmaschine und des Transportwagens,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Schaufelbewegung,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Schaufel im größeren Maßstabe,
Fig. 4 den Grundriß von Fig. 3,
Fig. 5 einen Grundrißschnitt der Maschine, Fig. 6 und 7 Einzeldarstellungen der Kehr- und Aufladevorrichtungen in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Fig. 5 einen Grundrißschnitt der Maschine, Fig. 6 und 7 Einzeldarstellungen der Kehr- und Aufladevorrichtungen in verschiedenen Arbeitsstellungen.
An den seitlichen Wangen des Gestelles ■der Maschine sind die Besenträger α angebracht,
in denen die Besentragachse b schwingbar gelagert ist.
Der Besen c hat die Breite der Maschine und ist als Rahmen gestaltet, welcher mittels
Zugstange d von dem Zahnausschnitt g aus in Schwingbewegung gesetzt wird, wobei er
durch eine besondere Einrichtung einen schnellen Rückgang erhält.
Der Besenrahmen ist am oberen Teil mit dem Ge\vichtsarm /1 versehen und außerdem
gelenkig am Arm i befestigt, welch letzterer mit der Hubstange k in Verbindung steht.
Der Besen c wird beim Kehren durch Wirkung des Zahnausschnittes η nach der
Kehrichtschaufel ρ hinbewegt, welch letztere bei Ankunft des Besens auf den Boden gedrückt
wird, und zwar geschieht dies mittels eines Druckdaumens m, welcher die Feder r
zu überwinden hat und letztere nach dem Vorschwingen des Besens wieder freigibt,
worauf die Kehrichtschaufel ρ in Kippstellung gelangt und den Kehricht nach dem Transportwagen
befördert.
Die Bewegung der Kehrichtschaufel ρ nach dem Transportwagen geschieht von einem
federnden Hebel f aus, der in / schwingbar gelagert ist und am unteren Ende die Schaufei
ρ beweglich hält. Am anderen Ende besitzt der Hebel f ein Segment s, welches bei
der Umdrehung des Laufrades t von dem mit Zahnbogen ν versehenen Rade w mitgenommen
wird und dabei den Hebel f mit der Kehrichtschaufel ^ hoch bewegt, - welch
letztere beim Anschlag des hochgeschwungenen Hebels f an den Wagenkasten vermöge der
ihr innewohnenden lebendigen Kraft sich noch weiter zu bewegen sucht und demzufolge
eine kurze Schwingung um ihre Halteachse ausführt, so daß der Kehricht in weitem Bogen nach dem vorderen Wagenteil
geschleudert wird, worauf die Schwingarme oder Hebel f wieder in die Anfangslage
zurückkehren.
Natürlich kann an Stelle des Zahnbogens ν auch ein einfacher Daumen angebracht werden,
in welchem Falle der Hebelschenkel s gleichfalls ungezahnt auszubilden ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 erfolgt die Bewegung des Hebels / durch Vermittelung
eines zweiarmigen Hebels y, an dessen Armjr1 eine Laufrolle ^ angebracht ist, wäh- ·
rend der Hebelarmj-' den auf der Radwelle χ
sitzenden Hebel / im Schlitzloch u führt.
Die Rolle \ läuft auf einem mit angemessenen Ausschnitten versehenen Radkranz 0
und hält den Hebel / mit den Schaufeln ρ nach unten, der bei Einfallen der Rolle ^ in
einen der Ausschnitte der Feder e in die Höhe gezogen wird und die Schaufel ρ veranlaßt,
den Kehricht in den Wagen zu schleudern.
Die Schaufel ρ ist in bekannter Weise geteilt (Fig. 4), um sich den Unebenheiten der
Straßen tunlichst anpassen zu können.
Bevor jedoch die Schleuderbewegung des Hebels f und der Schaufeln ρ eintreten
kann, muß der Besen erst von den Schaufeln entfernt werden, und zwar wird er durch die
Hubstange k emporgehoben, d. h. der Tragarm i wird hochgetrieben und gleichzeitig
wird der Zahnausschnitt g aus dem Zahnausschnitt η frei, so daß die Zurückschwingung
des Besens durch Wirkung des Gewichtshebels h erfolgen kann.
Der Gewichtshebel h wird so belastet, daß er in der Lage ist, den Kehrbesen sehr rasch
zurückzuschwingen und dieser sich somit wieder auf die Fahrbahn aufsetzen kann, bevor er noch durch den vorwärts gehenden
Wagen über die bereits gekehrte Fläche bewegt wird.
Ebenso hat der die Stange k nach oben verschiebende Daumen eine solche Ausbildung
zu erhalten, daß er unmittelbar nach dem Zurückschwingen des Besens dessen Aufsetzen
auf die Straßenoberfläche zuläßt.
Nach dem Zurückschwingen greifen die Zahnausschnitte g η wieder ineinander und
der Kehrvorgang beginnt aufs neue.
Der Antrieb des Ganzen geschieht von den Rädern t aus, und zwar von beiden Seiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 1o°Straßenkehrmaschine mit schwingender Aufladeschaufel, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kehrmaschine ein an sich bekannter schwingender Kehrbesen derart angebracht ist, daß er beim Hochschwingen der Aufladeschaufel zurückschwingt, sich kurz vor Überschreitung der gekehrten Fläche auf diese aufsetzt und später den Kehricht auf die inzwisehen wieder niedergeschwungene Schaufel streicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159307C true DE159307C (de) |
Family
ID=425399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159307D Active DE159307C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159307C (de) |
-
0
- DE DENDAT159307D patent/DE159307C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE159307C (de) | ||
| AT21361B (de) | Straßenkehrmaschine mit schwingender Aufladeschaufel. | |
| DE873669C (de) | Spielzeugkehrwagen | |
| DE2539496A1 (de) | Kehrsaugmaschine | |
| DE161445C (de) | ||
| AT10557B (de) | Schienenspurreiniger. | |
| DE203614C (de) | ||
| DE273329C (de) | ||
| DE404300C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von gebrauchten Zinkdruckplatten | |
| DE572731C (de) | Grabvorrichtung fuer eine auf dem Gleise fahrbare Maschine zur Erneuerung der Gleisbettung | |
| DE145754C (de) | ||
| DE33998C (de) | Vorrichtung zum Entleeren von Schleudermaschinen während des Betriebes | |
| DE224524C (de) | ||
| DE92950C (de) | ||
| DE862968C (de) | Rasenkehrer | |
| DE894399C (de) | Selbstaufnehmende Kehrmaschine | |
| DE249703C (de) | ||
| DE213826C (de) | ||
| DE128817C (de) | ||
| DE141702C (de) | ||
| DE131698C (de) | ||
| DE1132176B (de) | Fahrbarer Behaelter zum Streuen von Kies, Kunstduenger und aehnlichem Streugut | |
| DE958635C (de) | Einem Loeffelbagger nachgebildetes Spielzeug | |
| DE423411C (de) | Wiesenskarifikator | |
| DE48090C (de) | Kartoffelerntemaschine |