DE1589C - Verbesserte Maschine zum Behauen gebrannter Kacheln - Google Patents

Verbesserte Maschine zum Behauen gebrannter Kacheln

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DE1589C
DE1589C DE1589DA DE1589DA DE1589C DE 1589 C DE1589 C DE 1589C DE 1589D A DE1589D A DE 1589DA DE 1589D A DE1589D A DE 1589DA DE 1589 C DE1589 C DE 1589C
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carving
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chisel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

1877.
Klasse 80.
KARL KOLLE in NIEDERSCHÖNHAUSEN. Verbesserte Maschine zum Behauen gebrannter Kacheln.
Zusatz-Patent zu No. 730 vom 21. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1877 ab. Längste Dauer: 15. Juni 1892.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine zum Behauen der gebrannten Kacheln verrichtet diese Arbeit schnell und so sicher, dafs ein Ausspringen der Glasur und sonstige Fehler, wie sie bei der Handarbeit vorkommen, unmöglich werden.
Sie ist auf beiliegender Zeichnung in
Fig. ι im Schnitt A B,
Fig. 2 im Schnitt CD,
Fig. 3 im Grundrifs
dargestellt.
Das Gestell A ist auf zwei Säulen α der Grundplatte B befestigt, und zwar so, dafs eine Kachel b durch Anziehen der Flügelmutter c zwischen beide festgespannt werden kann.
In einer Prismaführung des genannten Gestells A schiebt sich ein Gehäuse D, in welchem der Mechanismus zum Behauen der Kachel und gleichzeitig der Vorschub des Gehäuses D angebracht ist.
Die Welle d wird mit einer Handkurbel e umgetrieben und trägt aufgekeilt zwei mehrhübige Curvenscheiben i i', welche den Hebel m ml bewegen.
Der Hebel m ist drehbar auf dem Zapfen η befestigt, und trägt vorn eingespannt einen Meifsel 0, welcher bestimmt ist, die Kachel zu behauen. Der Hebel m wird von der Scheibe i abwechselnd mit seinem Meifsel 0 von der Kachel hochgehoben und wieder gesenkt, und zwar heben die Erhöhungen der genannten Scheibe i denselben, und die Feder / drückt ihn wieder herab.
Der als Hammer wirkende Hebel ml wird von der Scheibe 21 bewegt; er dreht sich um den Bolzen χ und schlägt mit dem eingesetzten Stahlbolzen r mit kurzem kräftigen Schlag auf den vorhin beschriebenen Meifsel 0.
Eine Feder /' bewirkt diesen kurzen Schlag, indem sie sich gegen einen daumenähnlichen Fortsatz des Hebels mx legt.
Auf der Welle d ist aufserdem ein Zahnrad q befestigt, welches den Vorschub des ganzen Gehäuses D bewirkt.
Das Rad q dreht nämlich das kleine Gegenrad q', dessen Welle s mit einem excentrischen Zapfen sl versehen ist.
Auf diesem Zapfen s' ist drehbar eine Sperrklinke u angebracht, welche in die am Gestell A angebrachte Zahnstange ν eingreift. Sie fafst bei einer Umdrehung des Rades qi, also bei jedem Excenterhube um einen Zahn weiter, so dafs das Gehäuse D in Intervallen von rechts nach links geschoben wird.
Das Zurücktransportiren des Gehäuses D geschieht durch das Zahnrad w, dessen Welle w' mittelst der Handkurbel y bewegt wird.
Das Arbeiten der Maschine geschieht wie folgt:
Der Meifsel 0 legt sich zuerst auf die zu behauende Kachel b; hierauf schlägt durch weitere Drehung der Kurbel e der Hammerhebel m1 auf den Meifsel und sprengt oder spaltet die Fläche sauber gerade.
Nun hebt sich der Meifselhebel m mit Meifsel o, ebenso der Hammer mx hoch, und während dieser Zeit zieht die Sperrklinke u das ganze Gehäuse D um etwas weiter.
Während des nun eintretenden Stillstandes des Gehäuses D setzt sich zuerst der Meifsel 0 wieder auf die Kachel, der Hammer schlägt darauf u. s. w.
Es ahmt also diese Maschine die Handarbeit vollkommen nach; zuerst das Aufsetzen des Meifsels, das Daraufschlagen und nachherige Weiterrücken, und verbindet mit diesen Eigenschaften ein so genaues Ebenen der Kanten der Kacheln, wie es bei der Handarbeit und nachherigem Schleifen derselben nicht möglich ist.

Claims (4)

Patent-An sp rüche:
1. Die Anwendung zweier, um etwas gegeneinander versetzten Curvenscheiben i il, zum Bewegen von zwei Hebeln mm1, von welchen der eine als Meifselhalter, der andere als Hammer wirkt.
2. Die eigenthümliche Verschiebung des Gehäuses D durch Excenter s1, Sperrkegel ?.' und Zahnstange v.
3. Den Rücktransport des Gehäuses D durch ein gesondertes Vorgelege w.
4. Die Combination der unter 1., 2. und 3. genannten Neuerungen untereinander.
Alles zum Zweck wie beschrieben und gezeigt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1589DA 1877-10-15 1877-10-15 Verbesserte Maschine zum Behauen gebrannter Kacheln Expired - Lifetime DE1589C (de)

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DE1589T 1877-10-15

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