DE158323C - - Google Patents

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DE158323C
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drinking
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/22Drinking vessels or saucers used for table service
    • A47G19/2205Drinking glasses or vessels
    • A47G19/2266Means for facilitating drinking, e.g. for infants or invalids

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Trinkglas mit Einrichtung zum Schütze des Bartes gegen Benetzung mit der Flüssigkeit beim Trinken.
Bartschutzeinrichtungen für Trinkgefäße sind bereits in verschiedenen Ausführungsarten bekannt geworden. Dieselben besitzen jedoch durchweg so erhebliche Mangel, daß sie bisher nur bei den sogenannten Barttassen
ίο in sehr mäßigem Umfange zur Anwendung gelangten, während Trinkgläser mit Bartschutzeinrichtung wegen dieser Mangel fast gar nicht in den Handel gelangten.
So ist z. B. ein Trinkgefäß mit aufzuschraubender Bartschutzvorrichtung bekannt. Diese besteht aus Glas oder Metall und muß, um dicht zu sein, mit einem Gummiringe versehen sein, wodurch die Sauberkeit der ganzen Vorrichtung beeinträchtigt wird. Bei Herstellung der Schutzvorrichtung aus Metall tritt außerdem noch die Gefahr der Grünspanbildung, also Gesundheitsschädlichkeit, hinzu. Ohne eine solche Dichtung würde die Vorrichtung aber tropfen und eine saubere Benutzung ausschließen.
Ferner ist eine auf den Rand eines Trinkgefäßes zu hängende rohrartige Trinkvorrichtung mit Bartschutzeinrichtung bekannt, deren Trinkrohr einen vorspringenden Ansatz hat.
Diese Einrichtung stellt also weniger ein Trinkgefäß mit Bartschutzvorrichtung, sondern vielmehr eine Bartschutzvorrichtung für Trinkgefäße dar, die man beliebig mit sich führen und in jedes Gefäß einhängen kann, bei welchem eine solche Schutzvorrichtung nötig erscheint.
Eine ähnliche Einrichtung kann je nach ihrer Ausführungsform für Trinkgefäße oder für Löffel benutzt werden.
Allen diesen Einrichtungen gegenüber, welche sämtlich aus einer besonderen, mit dem Trinkgefäße oder Löffel erst in Verbindung zu bringenden Vorrichtung bestehen, betrifft die vorliegende Erfindung ein Trinkglas mit Bartschutzvorrichtung aus einem Stück. Flierdurch sind die den bekannten mehrteiligen und nur lose am Gefäße befestigten Bartschutzvorrichtungen anhaftenden Mängel, wie das erforderliche Festhalten derselben beim Gebrauche, die Beweglichkeit der Schutzvorrichtung, vollkommen beseitigt, denn die Mühe des Auf- und Abschraubens, durch welches auch sehr leicht ein Bruch des Glases herbeigeführt wird, ist erspart; auch das Tropfen des Glases ist ausgeschlossen, da eine Verbindung mehrerer Teile nicht vorhanden ist. Während nun aber bei den bekannten Einrichtungen, einschließlich der bekannten Barttasse, das Benetzen des Bartes dadurch verhindert werden soll, daß eine die Öffnung des Gefäßes zum Teil abdeckende glatte Schutzplatte nur eine kleine Trinköffnung enthält und die Platte selbst die Berührung des Bartes mit dem Getränke verhindern soll, wird nach der vorliegenden Erfindung diese Einrichtung nicht benutzt, da sie nicht imstande ist, das Übergleiten des Bartes über die glatte Fläche der Platte und
das Eintauchen desselben in die Flüssigkeit zu verhindern. Um diesen Zweck sicher zu erreichen, ist nun nach der vorliegenden Erfindung folgende, besonders für Trinkgläser, aber auch für andere Trinkgefäße geeignete Einrichtung, welche ein Benetzen des Bartes beim Trinken gänzlich verhindert, ohne daß irgendwelche besondere Achtsamkeit bei der Benutzung solcher Gefäße erforderlich wäre,
ίο getroffen worden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Vorrichtung, beispielweise an einem Becherglase angeordnet, dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι dasselbe in einer Ansicht und Fig. 2 im Schnitte nach Linie A-A (Fig. 1).
Das Glas ist an seinem oberen Rande auf ungefähr ein Drittel seiner Weite durch eine ge\völbte Deckplatte α verschlossen, welche am hinteren Rande aufwärts gebogen ist und am vorderen Rande mit einer entsprechenden Erhöhung des Glasrandes zu einer länglich oval geformten Trinköffnung b ausgebildet ist, die rohrstutzenartig etwas über die Deckplatte hinausragt.
Diese Deckplatte a, welche bei den bekannten Einrichtungen den Zweck hat, das Eintauchen des Bartes in das Getränk zu verhindern, ist hier zur vollkommeneren Erreichung dieses Zweckes nach der Mitte des Glases zu etwas geneigt angeordnet und an ihrem inneren Rande rund oder winkelförmig aufgebogen. Die geneigte Lage der Bartschutzplatte α hat den Zweck, einen Raum zu bilden, in welchen die Oberlippe mit dein Barte beim Trinken sich einlegen kann, ohne durch die Platte gedruckt zu werden, während deren aufgebogener innerer Rand c das Übergleiten des Bartes über den Rand der Platte vollständig und sicher verhindert. Das Ansteigen der Bartschutzplatte nach der Trinköffnung b hin erreicht durch passendes Anlegen der Trinköffnung an die Oberlippe ein sehr bequemes Trinken, verhindert das Eindringen des Bartes in die Trinköffnung und ermöglicht es, die rohrstutzenartige Erhöhung über den Rand des Glases hinaus auf ein Minimum zu beschränken und dieselbe gegebenenfalls , d. h. bei genügender Neigung der Schutzplatte, am äußeren Rande ganz fortfallen zu lassen und nur durch die nach innen geneigte und nach außen aufgebogene Schutzplatte α der Trinköffnung die erforderliche, etwas rohrartige Form zu geben.
Die beschriebene Einrichtung verhindert die Benetzung des Bartes beim Trinken und hierdurch mittelbar ein Beflecken der Kleider durch Abtropfen vom Barte. Sie ist geeignet für jede Art von Trinkgläsern, wie Biergläser jeder Art (Seidel, Tulpen, Becher), Weingläser, Likörgläser usw. und kann auch bei anderen Trinkgefäßen mit Vorteil Verwendung finden.
Durch die Erfindung ist ein Trinkgefäß mit Bartschutzeinrichtung geschaffen, welches als Massenartikel hergestellt werden kann, während alle bisher bekannten, dem gleichen Zwecke dienenden Einrichtungen wegen ihrer schwierigen Herstellung nur ganz vereinzelt in Benutzung genommen wurden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Trinkgefäß mit Bartschutzvorrichtung aus einem Stück, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Teil der Gefäßöffnung abdeckende Schutzplatte an beiden Rändern aufgebogen ist und vorn mit dem Rande des Glases in eine zweckmäßig rohrstutzenartige Trinköffnung ausläuft, welche mit der Glasoberkante abschließt oder etwas darüber hinausragt, während der hintere aufgebogene Rand das Übergleiten des Bartes verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002083517A1 (fr) * 2001-04-18 2002-10-24 Veuve Clicquot Ponsardin - Maison Fondee En 1772 Bec de consommation de boisson, et application a la degustation de champagne

Cited By (3)

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FR2823725A1 (fr) * 2001-04-18 2002-10-25 Veuve Clicquot Ponsardin Maiso Bec de consommation de boisson, et application a la degustation de champagne
US7182216B2 (en) 2001-04-18 2007-02-27 Veuve Clicquot Ponsardin - Maison Fondee En 1772 Drinking-cup for beverage consumption, and use for tasting champagne

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