DE157752C - - Google Patents

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DE157752C
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signal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, um die Eisenbahnsignale an der Strecke auf dem fahrenden Zuge, für den sie bestimmt sind, kenntlich zu machen, ■ während oder bevor der Zug an dem Streckensignal vorbeifährt. Die Stellung des Streckensignales wird auf dem Zug durch ein grünes oder rotes Licht oder durch ein Glockensignal oder beides angezeigt. Dabei kann mit dem roten Signal eine Registriervorrichtung verbunden werden, die selbsttätig die Zahl der roten Signale aufzeichnet, an denen der Zug vorbeigefahren ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun die besondere Art der von dem Streckensignale aus gestellten Kontakte, von deren Stellung das Ertönen oder Erscheinen des einen oder anderen Zeichens auf dem Zuge abhängig ist.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι schematisch die Anordnung in Verbindung mit einem Signalarm.
Fig. 2 ist eine Unteransicht der auf dem Fahrzeug befindlichen Kontaktvorrichtung.
Fig. 3 ist ein Schnitt hierdurch.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in einer Vorderansicht und in einer Ansicht von oben die mit dem Signalarm verbundene, auf der Strecke befindliche Vorrichtung zum Ein-30. schalten der Kontakte.
Die Einrichtung besteht aus zwei Hauptteilen, von denen der eine auf dem Fahrzeug angebracht ist und der andere sich auf der Strecke befindet und mit dem Signalarm in Verbindung steht.
Der letztere Teil ist auf der Strecke zwischen den Schienen in der Nähe, und zwar zweckmäßig vor dem Signal, angeordnet. Er besteht aus einer senkrechten Stange 1, die zwischen den Schienen 3 in einem Ständer 2 drehbar ist. Etwas unterhalb des oberen Endes der Stange 1 sitzt an dieser eine Querstange 4, während eine andere, rechtwinklig dazu verlaufende Querstange 5 am oberen Ende der senkrechten Stange I angeordnet ist. Die Querstangen 4 und 5 sind mit der Stange 1 fest verbunden. Die Stange 1 kann in dem Ständer 2 um 900 gedreht werden, so daß in der einen Stellung die untere Querstange 4 und in der anderen Stellung die obere kürzere Ouerstange 5 parallel zu den Schienen gerichtet ist.
Die senkrechte Stange 1 ist mit dem Arm 6 des Signalmastes 7 durch einen Draht 8 oder andere geeignete Mittel in der Weise verbunden, daß durch Heben oder Senken des Signalarmes die Stange 1 in der einen oder anderen Richtung um 900 gedreht wird. Eine um die Stange 1 gelegte, an dieser und an einem festen Punkt befestigte Torsionsfeder 9 sucht
die Stange ι in einer solchen Lage zu halten, daß der obere kurze Querarm 5 quer zum Gleise steht.
An dem Fahrzeug ist unten ein Kontaktbrett 10 mit vier gebogenen Blattfedern 13, 13 und 14, 14 angeordnet, die parallel zu den Schienen verlaufen. Die Federn 14 liegen zwischen den außen angeordneten Federn 13. Letztere reichen von dem Kontaktbrett 10 weiter nach unten als die mittleren Federn 14, und zwar ist der Höhenunterschied gleich der senkrechten Entfernung zwischen den Querarmen 4 und 5. Auf der oberen Fläche einer jeden Feder ist, wie Fig. 3 zeigt, ein aufwärts ragender Ansatz 11 befestigt. Über diesem sitzt in einer geeigneten Bohrung des Kontaktbrettes 10 eine Führungsbuchse 15, in deren Bohrung ein Kontaktstift 12 angeordnet ist, der nach unten vorspringt und in dieser Lage durch eine Feder gehalten wird. Der Kontaktstift 12, der an eine Stromleitung angeschlossen ist, hat eine Querbohrung 34.
Über dem Kontaktbrett 10 sitzt vor jedem Kontaktstift 12 ein horizontal verschiebbarer Kontaktstift 16, der durch eine Feder 17 beständig mit dem vorderen Ende gegen den zugehörigen senkrechten Kontaktstift 12 gedrückt wird. Die horizontalen Kontaktstifte 16 tragen am vorderen Ende ein Stück Hartgummi oder anderes Isoliermaterial, so daß durch ihr Anliegen an den Stiften 12 ein Stromschluß nicht hergestellt wird.
Die Kontaktstifte sind in die Stromkreise einer Stromquelle 19 eingeschlossen. Der zu den Kontaktstiften der mittleren Federn 14 gehörende Stromkreis 18 enthält eine rote Lampe 21 und eine Signalglocke 22, während in den zu den Kontaktstiften der äußeren Federn 13 gehörenden Stromkreis 23 eine grüne Lampe 25 und eine Signalglocke 26 eingeschaltet sind. In den Stromkreis 18 der roten Lampe kann außerdem noch eine Registriervorrichtung" von beliebiger geeigneter Konstruktion eingebaut sein, die jeden in dem Stromkreis 18 auftretenden Stromschluß registriert.
Die horizontalen Kontaktstifte 16 sind in geeigneter Weise mit einem Handhebel 27 verbunden, der vom Führerstand aus zu erreichen ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der Signalarm 6 schräg nach oben zeigt, so ist die Stange 1 in einer solchen Lage, daß der obere Arm 5 quer zu den Schienen steht. Wenn jetzt der Zug über die Vorrichtung hinwegführt, so treffen die Federn 14 auf den Querarm 5, drücken sich zusammen und stoßen dabei die zugehörigen Kontaktstifte 12 nach oben, so daß die entsprechenden horizontalen Kontaktstifte 16 unter dem Einfluß der Federn 17 in die Bohrungen 34 der Stifte 12 eintreten. Hierdurch wird der Stromkreis 18 geschlossen, und die rote Lampe 21 leuchtet auf, während gleichzeitig die Glocke 22 ertönt. Der Registrierapparat im Stromkreis 18 verzeichnet den Stromschluß.
Wenn der Signalarm 6 nach unten gelegt wird, so dreht sich die Stange 1 um 900, so daß der untere Querarm 4 rechtwinklig zu den Schienen steht. Gleichzeitig wird die Feder 9 gespannt. Wenn jetzt die Maschine über die Vorrichtung hinwegfährt, treffen die äußeren Federn 13 auf den Arm 4, und es wird der Stromkreis 23 geschlossen, so daß die grüne Lampe 25 aufleuchtet und die Glocke 26 ertönt.
Wie ersichtlich, arbeitet die Einrichtung in gleicher Weise, gleichgültig ob die Maschine vorwärts oder rückwärts fährt, ohne daß ein Umstellen oder dergleichen nötig wäre.
Anstatt die Querarme 4 und 5 und die Federn 13 und 14 in verschiedene Höhen zu legen, können die Arme auch in derselben Höhe stehen, wobei dann der längere Querarm im mittleren Teil nach unten abgekröpft wird, so daß er nur die äußeren Federn berührt, während die inneren frei durch die Kröpfung hindurchgehen. Der andere Arm ist wieder so kurz gehalten, daß er nur die mittleren Federn trifft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung von Streckensignalen auf dem fahrenden Zuge mittels hörbarer oder sichtbarer elektrischer Signale, dadurch gekennzeichnet, daß der eine oder andere von mehreren Signalstromkreisen auf dem Fahrzeug mittels eines zugehörigen Schleiffederpaares (13,13 oder 14,14) dadurch geschlossen wird, daß beim Überfahren des Streckensignales (6, 7) der eine oder der andere von den auf einer durch Seilzug (8) oder dergleichen mit dem Streckensignalarm verbundenen Drehstange (1) angebrachten Kreuzarmen (4, 5) in die Bahn des einen oder des anderen Schleiffederpaares (13,13 oder 14,14) gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.··.
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