DE157299C - - Google Patents
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- DE157299C DE157299C DENDAT157299D DE157299DA DE157299C DE 157299 C DE157299 C DE 157299C DE NDAT157299 D DENDAT157299 D DE NDAT157299D DE 157299D A DE157299D A DE 157299DA DE 157299 C DE157299 C DE 157299C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/04—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Besonders in der Zuckerindustrie sind verschiedene Ausführungen von Schleudermaschinen
bezw. -Filtern bekannt, welche einen oder mehrere, in letzterem Falle konzentrische
Siebmäntel besitzen, die in Umdrehung versetzt werden und alsdann die Flüssigkeit
herausschleudern, den Zucker dagegen im Innern zurückbehalten.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, Schleuderfilter dieser allgemeinen Art so einzurichten,
daß sie zum Filtrieren von Flüssigkeiten (z. B. Würze) unter getrennter Abscheidung
der groben und der feinen Beimengungen dienen können. Dies wird dadurch
erreicht, daß an der Innenwand des äußeren Siebmantels, den die zu filtrierende Flüssigkeit
zuletzt zu durchdringen hat, durch Einschwemmen losen Filtermaterials, wie z. B.
feinem Seesand, Zellulose o. dgl., eine Filterschicht hergestellt und während des Betriebes
der Maschine von dieser selbsttätig instand gehalten wird, was durch am äußeren Umfang
des inneren Siebmantels angeordnete Schraubengänge an sich bekannter Art geschieht,
die zusammen mit dem inneren Siebmantel mit anderer Geschwindigkeit als der äußere Siebmantel kreisen.
Auf der Zeichnung.ist in einem senkrechten Schnitt eine beispielsweise Ausführungsform
eines solchen Schleuderfilters dargestellt. . Innerhalb des feststehenden Sammelmantels c
befinden sich die beiden konzentrischen Siebmäntel, von denen der innere α schneller als
der äußere b umläuft. Der äußere Siebmantel ist mittels einer von oben in den
inneren Siebmantel hineinreichenden großen, an einer Gußnabe u befestigten Hohlnabe ν
auf der vollen Hauptwelle f der Maschine befestigt, kann aber zur Ermöglichung allseitiger
Reinigung hochgezogen werden. Auf der Innenfläche ist der Siebmantel b mit
einem durchlässigen festen Material ausgekleidet, auf welchem während des Umlaufes
durch Einschwemmen eine Filterschicht aus losem, waschbarem Filtermaterial, ζ. Β. feinem
Seesand oder Zellulose, erzeugt werden kann. Damit das Filtermaterial während des Ganges
der Maschine zusammenhält, besitzt der äußere Siebmantel b unten einen .kegelförmig bis
auf den inneren Durchmesser der eingeschwemmten Filterschicht nach unten verjüngten
Rand.
Der innere Siebmantel α ist mittels eines kräftigen, weit durchbrochenen Bodens auf
einer die volle Welle/ umfassenden Hohlwelle m befestigt, die in zwei Kugellagern k
mit harten Stahlpfannen und Gegenmuttern /, sowie in einem elastisch eingespannten Halslager
r gelagert ist. Am unteren Ende ist auch dieser Siebmantel kegelförmig verengt,
um während des Umlaufes die Ladung an vorzeitigem Herausfallen zu verhindern.
Außen trägt der Siebmantel a die schraubenförmigen Rippen s, welche bis auf die
Innenfläche der am Außenmantel gebildeten, aufgeschwemmten Filterschicht d reichen, so
daß diese Rippen s, welche gegen den Außenmantel b voreilen, die Innenfläche der Filter-
Schicht d stets von oben nach unten in mäßiger Geschwindigkeit wiederholt abstreichen.
Die in der Außentrommel gebildete Filter-Schicht d wird infolge des heftigen Austritts
der ausgeschleuderten Flüssigkeitsmengen unregelmäßigen Veränderungen unterworfen
sein, die jedoch durch Nachlaufen von wenig neuem Filtermaterial mit Schwemmflüssigkeit
ίο (welches in die Hohlnabe ν — bei e, zwischen
den Wänden χ und y — eingeführt wird) und dauerndes Abstreichen der sich
auf der Innenseite der Schicht ablagernden feinen festen Teile während des Ganges sofort
wieder ausgeglichen werden.
Der Ablauf der durch die Schraubengänge s des Innenmantels von der Filterschicht
abgestrichenen geringen, feuchten, aus Filtermaterial, Rückständen und wenig Waschflüssigkeit bestehenden Massen erfolgt
seitlich aus einem Rohrstutzen q am geneigten Bodenring ρ des Sammelmantels c. Die
reine ausgeschleuderte Flüssigkeit, die bei n, zwischen den Wänden χ und w der Hohlnabe
ν eingeführt wird, tritt zusammen mit der Waschflüssigkeit (ζ. Β. angereichertem
Anschwänzwasser, welches bei 0 in die Hohlnabe geleitetet wird) und zusammen mit der
geringen Filtermaterial-Schwemmflüssigkeit
(z. B. gekochtem, reinem Wasser) ununterbrochen duixh den äußeren Schleudermäntel b
und läuft durch den Röhrstutzen /; aus der geneigten Bodenrinne g des Sammelmantels c
in gleichmäßigem Strome ab.
Der Antrieb der Riemenscheiben auf der Hohlwelle und der vollen Welle ist so eingerichtet,
daß man die Umlaufsgeschwindigkeit der Schleudertrommeln und die relative Geschwindigkeit derselben gegeneinander nach
Bedarf verändern kann.
Zur Beobachtung der ausgeschleuderten Flüssigkeit ist durch den Boden des Sammelmantels
c ein oben gegen den Siebmantel b etwas umgebogenes, auf- und abschiebbares
Röhrchen i angebracht, welches außen einen Probierhahn trägt.
Die Schleudermaschine muß natürlich vor Beginn der Benutzung schon im Gange sein
und wird erst wieder ausgerückt, wenn die zu filtrierende Flüssigkeitsmenge (z. B. in
Brauereien der ganze Sud) vollständig in einem ununterbrochenen Zuge ausgeschleudert
ist.
Nach jedesmaligem Ausrücken kann die nach unten herausfallende Filterschicht sofort
durch Einschwimmen neuen Filtermaterials nach dem Einrücken schnell ersetzt werden.
Das Auswaschen gebrauchten Filtermaterials wird außerhalb des Schleuderfilters in einem
besonderen Apparate ausgeführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schleuderfilter mit zwei in gleicher Richtung, aber mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufenden, sich umschließenden Zylindern, von denen der innere auf seiner Außenfläche mit als Streich- und Transportvorrichtung dienenden Schraubengängen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zylinder siebartig durchbrochen sind1 und als Filter benutzt werden, von denen der innere (a) als Grobfilter dient und mit seinen Schraubengängen (s) an der durch Einschwemmen losen Filtermaterials erzeugten Filterschicht des als Feinfilter dienenden äußeren Zylinders (b) entlang streicht, um die Dicke dieser Filterschicht gleich stark zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157299C true DE157299C (de) |
Family
ID=423587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157299D Active DE157299C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157299C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976357C (de) * | 1952-12-12 | 1963-07-18 | Krauss Maffei Ag | Waagerecht gelagerte Vollmantelzentrifuge |
-
0
- DE DENDAT157299D patent/DE157299C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976357C (de) * | 1952-12-12 | 1963-07-18 | Krauss Maffei Ag | Waagerecht gelagerte Vollmantelzentrifuge |
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