AT106476B - Schleudermaschine. - Google Patents

Schleudermaschine.

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AT106476B
AT106476B AT106476DA AT106476B AT 106476 B AT106476 B AT 106476B AT 106476D A AT106476D A AT 106476DA AT 106476 B AT106476 B AT 106476B
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AT
Austria
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centrifugal machine
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drum
discharge
liquids
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Viktor Redlich
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Viktor Redlich
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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schleudermaschine.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Auffangschale 13 bei 14 ablaufen kann. Der Ringraum zwischen der Trommel 1 und dem Mantel 2 kann durch im allgemeinen lotrechte Wände 15 in Segmente abgeteilt sein, aus welchen die Abläufe zur feststehenden Auffangschale 13 getrennt erfolgen. Durch diese Unterteilung wird eine relative Drehung der Flüssigkeit zur Trommel verhindert. 



   Die stetige Zuführung des Schleudergutes erfolgt durch eine mit der Geschwindigkeit der Siebtrommel 1 rotierende Vorrichtung zu jenem Teil der Zellentrommel 3, aus dem vorher das feste Gut ausgetragen wurde. Diese Vorrichtung besteht gemäss dem dargestellten Beispiel aus einem zentralen 
 EMI2.1 
 ist und daher mit dieser rotiert. Das Rohr 16 hat Längsschlitze 18 ungefähr von der Höhe der Trommel, und an diese   Längsschlitze   schliessen sich im wesentlichen radiale, schmale und gleich breite Kanäle 19 von der Höhe der Trommel an, die bis zur Zellentrommel 3 führen können. In das Rohr 16 mündet ein feststehendes Zuleitungsrohr 27. 



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende : Es wird angenommen, dass die Trommel 1, 2 und damit die Zuführvorrichtung 16, 19 in der in Fig. 2 angegebenen Pfeilrichtungen mit einer gewissen Geschwindigkeit rotieren und die Drehgeschwindigkeit der Zellentrommel 3 in der gleichen Richtung eine etwas grössere ist. Es findet sodann bei den Schlitzen 5 die Ausstossung des festen Gutes aus dem Gitter der Zellentrommel 3 stetig statt, und die leeren Trommelteile wandern infolge der etwas rascheren Drehung der Trommel 3 in der Pfeilrichtung zu den Kanälen 19, durch die deren Füllung mit Schleudergut unter der Wirkung der Zentrifugalkraft erfolgt.

   Dabei kann das Ende der Kanäle 19 als Abstreifer an der Trommel 3 wirken, oder es können besondere Abstreifer 191 vorgesehen sein, um eine 
 EMI2.2 
 werden ebenso wie das übrige in der Trommel 3 befindliche Schleudergut bei der Rotationsgeschwindigkeit der Trommeln von der Flüssigkeit befreit und dabei allmählich einem zweiten Schlitz 5 zugeführt, bei dem sie ausgetragen werden. 



   Bei Schleudermaschinen kommt oft auch die stetige Zuführung einer oder mehrerer Flüssigkeiten, z. B. bei der Zuckerfabrikation die Zuführung der   Deckflüssigkeit   od. dgl., in Betracht. Diese Zuführung erfolgt durch eine oder mehrere, der Zuführvorrichtung für das Schleudergut ähnliche, nämlich mit der Geschwindigkeit der Siebtrommel rotierende, aber gegen diese Vorrichtung in der Drehrichtung versetzte Vorrichtungen. Bei dem dargestellten Beispiel ist ein das Rohr 16 umgebendes Rohr 20 vorgesehen, das mit dem Rohr 16 und damit mit der Trommel 1, 2 verbunden ist, mit welcher es rotiert.

   Das Rohr 20 hat ein feststehendes Zuleitungsrohr 28, ferner Längsschlitze 21 von der ungefähren Höhe der Trommel 1, 2, und an diese Längsschlitze schliessen sich im wesentlichen radiale, schmale Kanäle 22 von gleicher Höhe an, die zur Zellentrommel 3 führen, aber gegen die Kanäle 19 in der Drehrichtung versetzt sind, so dass zuerst das Schleudergut als solches und sodann erst die   Deckflüssigkeit   den entleerten Zellen in möglichst   gleichmässiger   Schichtdicke zugeführt wird. Entsprechend dieser Versetzung findet dann sowohl das 
 EMI2.3 
 zu werden, wodurch es auch möglich wird, zwei oder mehrere Abläufe im Mantel 2 getrennt aufzufangen und abzuleiten, welchen Zweck die bereits erwähnten Wände 15 dienen, die den Zwischenraum innerhalb der Trommel 1, 2 in Segmente teilen.

   Wird ferner dafür Sorge getragen, dass, wie die Fig. 3 und 4 im lotrechten und horizontalen Schnitt zeigen, das zur Ableitung der-einen Flüssigkeit dienende-Segment des 
 EMI2.4 
 leitet werden, woraus sich eine getrennte und daher ökonomische Aufarbeitung zweier (oder mehrerer) Flüssigkeiten ergibt. 



   Haben die lichten Felder des Gitters der Zellentrommel 3 die Form und Grösse der Zuckerwürfel, dann kann die Schleudermaschine zur Herstellung und Austragung der fertigen, nur noch zu trocknenden Zuckerwürfel dienen. Hiebei ist auf eine möglichst genaue Vollfüllung der Gitterfelder zu achten, was durch eine geeignete Relativgeschwindigkeit der Zellentrommel 3 zum Zuführkanal19, durch eine geeignete Breite des Kanals 19 zur Umfangsdimension der Zelle und durch die Abstreifer   19'erreichtwerden   kann. Um dabei die Zuckerwürfel durch Anschlagen an den feststehenden Mantel 4 infolge der Zentrifugalkraft nicht zu zerschlagen, werden sie beim Abschleudern durch entsprechende   Führungswände   möglichst schonend abgebremst.

   Wie Fig. 5 an einem Beispiel im lotrechten Schnitt durch einen Schlitz 5 zeigt, sind feststehende, rundherum laufende   Führungswände   23 vorgesehen, die in einem Bogen- oder schräg zur horizontalen Austragrichtung verlaufende Kanäle 24 bilden. Wie die Figur zeigt, kann ein solcher Austragkanal für jede horizontale Würfelreihe der Zellentrommel 3 vorgesehen sein. Die Wirkung dieser Kanäle besteht darin, dass die Würfel nicht gegen senkrechte Wände prallen, sondern von ihrer Ausschleuderrichtung möglichst allmählich abgelenkt werden, wodurch deren Geschwindigkeit allmählich abgebremst wird. Die Würfel können in einem gemeinsamen schrägen Ablauf 25 austreten.

   In den Schlitzen 5 der Trommel 1, 2 können horizontale Führungswände 26 angebracht sein, die in der Höhe der horizontalen Gitterwände und des Beginnes der Kanalwände 23 liegen und die Zuckerwürfel   b     (im   Abschleudern leiten. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die   Führungswände   23 können auch in der Austragrichtung, also horizontal verlaufen, wie in
Fig. 5 mit strichpunktierten Linien bei 23'angegeben ist ; in diesem Falle wirkt die Reibung der Würfel an den Wänden bremsend. Die Würfel fallen sodann längs des gemeinsamen Mantels'4'zu Boden, von wo sie ausgetragen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schleudermaschine mit selbsttätiger und stetiger Austragung der Flüssigkeit und des festen
Gutes,   letzteres durch Öffnungen der Trommelmittels einer zu dieser mit Geschwindigkeitsdifferenz   rotieren- den Zellentrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit und das feste Gut hintereinander aus der Zellentrommel   (3)   mit Hilfe einer diese nach aussen abschliessenden Siebtrommel (1) abgeschleudert werden, u. zw. die Flüssigkeit durch die Maschen der Siebtrommel hindurch gegen einen vollwandigen Auffang-und Ableitmantel   (2)   und das feste Gut durch Öffnungen   (5)   der Siebtrommel und des Ableitmantels.

Claims (1)

  1. 2. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführvorrichtung für das Schleudergut aus einem oder mehreren radialen und gleich breiten Kanälen (19) besteht.
    3. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine oder mehrere Zuführvorrichtungen für eine oder mehrere Flüssigkeiten besitzt, die gegen die Zuführvorrichtung für das Schleudergut in der Drehrichtung der Trommeln versetzt sind.
    4. Schleudermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum zwischen der Siebtrommel (1) und dem Ableitmantel (2) durch Wände (15) in Segmente abgeteilt ist, um eine relative Drehung der abgeschleuderten Flüssigkeit zu verhindern oder um eine Trennung mehrerer Flüssigkeiten bei Abschleudern, z. B. der Mutterlauge und der Deckflüssigkeit bei der Zuckerfabrikation, zu bewirken.
    5. Schleudermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableitmäntel (2', 2") dergetrennten Segmente verschiedene Radien haben, so dass die geschleuderten Flüssigkeiten in verschiedene Abläufe (13, 13') gelangen.
    6. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellentrommel ein Gitter mit neben- und übereinanderliegenden Gitterfeldern (Zellen) bildet.
    7. Schleudermaschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterfelder der Zellentrommel (3) die Abmessungen des herzustellenden Fertigproduktes, z. B. der Zuckerwürfel, haben.
    8. Schleudermaschine nach den Ansprüchen 1, 6 und 7, gekennzeichnet durch die Anbringung EMI3.1 Zellentrommel, zur schonenden Abbremsung der Formkörper, z. B. der Zuckerwürfel, beim Abschleudern.
    9. Schleudermasehine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswände (23) schräg oder in einem Bogen zur Austraglichtung der Trommeln verlaufen.
AT106476D 1925-05-19 1925-05-19 Schleudermaschine. AT106476B (de)

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