DE500705C - Entwaesserungsvorrichtung, insbesondere fuer Kohlen u. dgl. - Google Patents
Entwaesserungsvorrichtung, insbesondere fuer Kohlen u. dgl.Info
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- DE500705C DE500705C DEW70508D DEW0070508D DE500705C DE 500705 C DE500705 C DE 500705C DE W70508 D DEW70508 D DE W70508D DE W0070508 D DEW0070508 D DE W0070508D DE 500705 C DE500705 C DE 500705C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/02—Casings; Lids
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Entwässerungsvorrichtung, insbesondere für Kohlen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Entwässerungsvorrichtung, insbesondere für Kohlen.
- Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art führt ein Fülltrichter das Trockengut einer Verteilungsplatte zu, die auf einer senkrechlen Welle angebracht ist, die zu einem irn wesentlichen kegelförmigen Sieb gleichachsig liegt, das ebenfalls, mit seinem breiteren Ende nach unten, auf der Welle angebracht ist. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung beruht auf dem Grundsatz, daß, wenn ein nasses Gut zunächst so verteilt wird, däß die feuchten oder nassen Teilchen oder Bruchstücke so weit als möglich voneinander gct-rennt und die getrennten Teilchen dann mit einer genügend hohen Geschwindigkeit gegen .ein Sieb geschleudert «-erden, die an dem Gut anhaftende Flüssigkeit durch das Sieb hindurchgeht. Die Wirkung der Vorrichtung beruht nicht auf der Wirkung der Fliehkraft auf eine Masse des Guts, wie bei den üblichen Schleudertrocknern; und die Flüssigkeit wird nahezu augenblicklich aus dein Gut entfernt. Durch Umdrehung der Welle wird (las auf die umlaufende Platte fallende Gut in Teilchen verteilt, und diese Teilchen werden durch Fliehkraftwirkung gegen das kegelförmige Sieb geschleudert, wodurch die an den Teilchen anhaftende Flüssigkeit durch das Sieb hindurchgeht. Das Sieb kann aus einer Reihe kegelstumpfföriniger Siebe bestehen, die stufenförmig zueinander angeordnet sind, so daß der Anprall des Guts während seines Hindurchganges durch die Maschine wiederholt wird. Am Boden des Siebes wird das Gut gegen die Wandung eines feststehenden Trichters geworfen, in dein es sich ansammelt.
- Infolge des verhältnismäßig heftigen Austritts des Wassers durch die Geschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit abgeschieden wird, haben sich Schwierigkeiten ergeben, weil das Wasser die Neigung hat, durch den Zwischenraum zwischen dem umlaufenden Sieb und dem feststehenden Trichter in letzteren hinein, durchzutreten. so daß dort das Gut wieder angefeuchtet werden würde. Infolgedessen hatte man es als nötig angesehen, den erforderlichen Zwischenraum als gewundenen Durchgang auszubilden, um einen Eintritt von Spritzwasser in den Trichter zu verhindern.
- Es hat sich indessen ergeben, daß besonders bei der Behandlung gewisser Arten von hohle eine Neigung zur Schlammansammlung in dem gewundenen Durchgang besteht, und infolge des Zusammenbackens dieses Schlammes beim Stillstand der Maschine zeigen sich Schwierigkeiten, wenn man die Maschine wieder in Gang setzen will.
- Gemäß der Erfinirl@ung wer den ,dies.e Schwierigkeiten überwunden und die bauliche Ausführung durch eine besondere Form des Abschlußringes vereinfacht, bei welchem der notwendige Zwischenraum zwischen der unteren Kante eines von dem umlaufenden Sieb nach unten gerichteten: Ringes und der ober en Kante des Trichters oder eines von dem Trichter getragenen, nach oben gerichteten Ringes liegt. Auf diese Weise enthält der Zwischenraum keinen gewundenen Durchgang, und die beiden Kanten können so nahe aneinanderliegen, daß eine Ansammlung von Schlamm praktisch unmöglich wird.
- Eine derartige Ausbildung des zwischen dem festen und dem beweglichen Umfangsteil einer Entwässerungsvorrichtung notwendigen Zwischenraumes hat aber nicht nur den Vorteil, daß jeder ein Festsetzen von Kohlenschlamm u. dgl. begünstigende, gewundene Verlauf des offenen Spaltes vermieden wird. Vielmehr wird dadurch auch noch die Möglichkeit außerordentlich verringert, daß Spritzwasser von außen her durch den Spalt hindurchtritt. Vor allem wird solchem Wasser keine Gelegenheit gegeben, sich vor dem Spalt anzusammeln, wie es bei einer bekannten Entwässerungsvorrichtung der Fall ist, ob deren Drehachse nun waagerecht oder senkrecht ist. In letzterem Fall endigt der nach unten gerichtete Ring bei der bekannten Vorrichtung mit seiner Unterl..ante nicht, wie gemäß der Erfindung, über dem ortsfesten Teil, sondern daneben und läßt somit geradezu einen Abtropfspalt offen, der zudem in dem bekannten Fall einen gewundenen Verlauf nimmt.
- In der Zeichnung zeigt Fig. i beispielsweise einen schematischen senkrechten Schnitt durch eine Entwässerungsvorrichtung mit Abschlußring gemäß der Erfindung und Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch diesen Ring.
- Der untere Ring a des umlaufenden Siebes b trägt einen nach abwärts gerichteten Ring c, und cfer feststehende Ring d, an dein der Trichter e befestigt ist, trägt einen nach oben gerichteten Ring f von gleichem Durchmesser wie der Ring c. Der Zwischenraum zwischen den Ringen c und f kann sehr klein sein, so daß der Eintritt von Spritzwasser von dem Gehäuse g in den Trichter nicht wahrscheinlich ist. Zur besonderen Sicherung kann aber, der Ring c, wie angegeben, iir einem gewissen kleinen Abstand von der Außenkante des Ringes a angeordnet werden, so daß der Zwischenraum gegen Spritzwasser aus dein Gehäuse geschützt ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Entwässerungsvorrichtung, insbesondere für Kohlen u. ,g1., bei der ein Fülltrichter das Aufgabegut einer auf einer senkrechten, zu einem im wesentlichen kegelförmigen, mit dem breiteren Ende nach abwärts gerichteten Sieb g e ichachsigen, drehbaren Welle angebrachten Verteilungsplatte -zuführt und bei der das entwässerte Gut einem feststehenden Sammeltrichter unterhalb des Siebes zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem umlaufenden Sieb ein nach unten gerichteter, radial schmaler Ring angebracht ist, dessen untere Kante dicht am oberen Rande des Trichters oder an einem von diesem getragenen ähnlichen Ring liegt, so daß zwischen dein festen und dem sich drehenden Teil der Vorrichtung ein Zwischenraum gebildet wird, der vollständig frei von Krümmungen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nach unten gerichtete, an dem unteren Ringe (a) des Siebes befestigte Ring (c) von dessen Außenkante so weit entfernt ist, daß der Zwischenraum zwischen dem nach unten gerichteten Ring und dem Trichter oder dem an letzterem angeordneten Ring gegen Spritzwasser aus dem das umlaufende Sieb umgebenden Gehäuse möglichst geschützt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB500705X | 1925-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500705C true DE500705C (de) | 1930-06-24 |
Family
ID=10454532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW70508D Expired DE500705C (de) | 1925-08-28 | 1925-09-22 | Entwaesserungsvorrichtung, insbesondere fuer Kohlen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500705C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108150B (de) * | 1957-07-09 | 1961-05-31 | Const Guinard | Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge |
| DE1212000B (de) * | 1962-06-06 | 1966-03-03 | Siteg Siebtech Gmbh | Konische Schleudertrommel mit ringfoermigen Waschzonen |
-
1925
- 1925-09-22 DE DEW70508D patent/DE500705C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108150B (de) * | 1957-07-09 | 1961-05-31 | Const Guinard | Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge |
| DE1212000B (de) * | 1962-06-06 | 1966-03-03 | Siteg Siebtech Gmbh | Konische Schleudertrommel mit ringfoermigen Waschzonen |
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