DE15648C - Klappjalousie mit eiserner Aufzugvorrichtung und Stellvorrichtung tür die Jalousieklappen - Google Patents

Klappjalousie mit eiserner Aufzugvorrichtung und Stellvorrichtung tür die Jalousieklappen

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Publication number
DE15648C
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DE
Germany
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louvre
flaps
adjusting device
folding
iron
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Active
Application number
DENDAT15648D
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English (en)
Original Assignee
H. PÖTSCHKE in Berlin, Hafenplatz 7
Publication of DE15648C publication Critical patent/DE15648C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/302Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable without ladder-tape, e.g. with lazy-tongs, with screw spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1881 ab.
Fig. ι bis 3 der Zeichnung stellen die Jalousie in Ansicht, Durchschnitt und Grundrifs dar, und zwar Fig. 1 und 2 derart, dafs die obere Hälfte der Jalousieklappen geschlossen, die untere Hälfte derselben geöffnet erscheint. ,
In Fig. 4 bis 10 sind die Details des Aufzuges und der Stellvorrichtung dargestellt.
Fig. 4 zeigt den unteren Theil der heruntergelassenen Jalousie im Durchschnitt mit geöffneten Klappen, Fig. 5 denselben mit geschlossenen Klappen.
Fig. 6 zeigt den unteren Theil des herabgelassenen Aufzuges nach Hinwegnahme der Deckschiene α b, vom Fensterlichten aus gesehen, Fig. 7 denselben nach Hinwegnahme der Deckschiene α d, von aufsen gesehen, mit geöffneten Klappen, Fig. 8 denselben nach Hinwegnahme der Deckschiene b c, von innen gesehen und mit geschlossenen Klappen.
Fig. 9 ist die Darstellung des oberen Theils des hochgezogenen Aufzuges nach Hinwegnahme der Deckschiene α b, vom Fensterlichten aus gesehen.
Fig. 10 ist der Grundrifs des Aufzuges und der Stellvorrichtung mit geöffneten Klappen.
Die Aufzugsconstruction besteht aus zwei an beiden Seiten des Fensters in eisernen Gehäusen A laufenden losen Ketten mit im Winkel gebogenen Gliedern efg. Die senkrechten Schenkel dieser Winkel haben, den obersten ausgenommen, sämmtlich gleiche Länge, die waagrechten Schenkel dagegen vermindern, vom untersten Gliede nach oben schreitend, jedesmal ihre Länge um die Eisenstärke des senkrechten Schenkels am darunterliegenden Gliede, so dafs sämmtliche Glieder, wie in Fig. 9 gezeichnet ist, zusammengeschoben werden können.
Am oberen Ende des senkrechten Schenkels eines jeden Gliedes ist eine Nase' g angebogen, welche beim Herablassen bis zum untersten Ende eines entsprechenden Schlitzes im senkrechten Schenkel des dariiberliegenden Gliedes gleitet und so die einzelnen Glieder in bestimmter Lage und die stäbetragenden Oesen e in gleichen Abständen hält. Aufserdem finden die Glieder mit einer seitlichen Verbreiterung des senkrechten Schenkels abgepafste Stützpunkte auf einem treppenartig ausgeklinkten, an der hinteren Seite c d des Gehäuses angeschraubten starken Eisenblech B.
Ihre Führung erhalten die Glieder efg durch die Jalousiestäbe h h, welche an der Kante η ο am Schlitz der vorderen Deckschiene ab gleiten und durch die Verlängerungen i i dieser Stäbe, welche an der Kante kl, Im des Eisenbleches B gleiten.
Beim Heraufziehen der Jalousie nimmt der unterste Winkel der Reihe nach die sämmtlichen folgenden auf, und ist derselbe zu diesem Zweck etwas stärker construirt und mit einem Laufrad C versehen. An diesem untersten Winkel ist auch die Schnur zum Hochziehen befestigt, welche durch am oberen Ende des Gehäuses und im Innern des Fensters angebrachte Rollen ■ geleitet wird.
In den Oesen e sind auf beiden Seiten des Fensters die klappentragenden Stäbe h h so befestigt, dafs sie sich nicht drehen können. Auf diesen Stäben sind die Klappen, je nach Zweck aus schwächeren oder stärkeren Blech- oder Holzplatten bestehend, mit an der unteren
-Seite angenieteten Kloben befestigt, doch lassen diese Kloben so viel Spielraum, dafs die Klappen bei geöffneter Stellvorrichtung, infolge der gröfseren Breite und demnach gröfseren Schwere des nach innen liegenden Theiles derselben, in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung fallen, in der sie durch die Ausbiegungen p p der Stäbe h h erhalten werden.
Um die Klappen zu schliefsen, ist es nur nöthig, die Stange D, welche durch die gleich langen Hebel E stets parallele Stellungen einnimmt, nach aufsen zu bewegen und durch den Stift F festzustellen. Diese Bewegung kann auch durch einen vom Innern aus zu dirigirenden Hebel bewirkt werden. Ebenso können zwei derartige Schlufsvorrichtungen über einander angeordnet werden, um, wie in Fig. 1 und 2 gezeichnet, die eine Hälfte schliefsen, die andere offen lassen zu können.
Betreffs des Aufzuges wird noch bemerkt, dafs derselbe, anstatt mit einer Schnur, bei schwereren Constructionen auch mit einem Gurt bewirkt werden kann, wobei dann derselbe über die entsprechend construirte Rolle C läuft und mit dem einen Ende oben im Innern des . Gehäuses A befestigt wird.
Die aufgezogene Jalousie wird durch eine Blechgardine verdeckt, doch kann da, wo von dem Fensterlichten nichts verdeckt werden soll, der Sturz aufsen durch eine höhergelegte Eisenbahnschiene ersetzt und anstatt der Blechgardine eine Blende von Eisenblech in Form der Fensterfasche angebracht werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine eiserne Aufzugsvorrichtung, bestehend aus den rechtwinkligen Gliedern efg mit gleich langen verticalen und ungleich langen horizontalen Schenkeln, die sich nach oben in einander schieben lassen, beim Herablassen durch die in einem Schlitz der verticalen Schenkel gleitende Nase g jedes Gliedes festgehalten werden und dadurch die Stäbe h h, welche die Jalousieklappen tragen, in gleichen Abständen halten.
2. Eine Stellvorrichtung, bestehend aus der verticalen Stange, welche durch die gleich langen Hebelarme E E parallel geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15648D Klappjalousie mit eiserner Aufzugvorrichtung und Stellvorrichtung tür die Jalousieklappen Active DE15648C (de)

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DENDAT15648D Active DE15648C (de) Klappjalousie mit eiserner Aufzugvorrichtung und Stellvorrichtung tür die Jalousieklappen

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DE (1) DE15648C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020101346A1 (de) 2020-01-21 2021-07-22 Deutsche Bahn Ag Überwachungseinheit, fahrscheinentwerter und anordnung

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