DE155152C - - Google Patents

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DE155152C
DE155152C DENDAT155152D DE155152DA DE155152C DE 155152 C DE155152 C DE 155152C DE NDAT155152 D DENDAT155152 D DE NDAT155152D DE 155152D A DE155152D A DE 155152DA DE 155152 C DE155152 C DE 155152C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/04Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps
    • B23Q39/042Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Ρ" ι-'· r I '·■·■·■ °
Die vorliegende Erfindung betrifft ein mehrspindeliges Bohr- und Drehwerk, welches nach dem bekannten Verfahren arbeitet, daß eine Anzahl Werkstückhalter und Werkzeuge um eine gemeinschaftliche Mittelachse angeordnet sind, derart, daß jedes der Werkzeuge gleichzeitig mit den anderen an dem ihm gegenüberliegenden Arbeitsstück eine .Teilarbeitung ausführt, wobei durch zeitweises Verschieben der
ίο Arbeitsstucke gegenüber den Werkzeugen die erstercn nach und nach von einem Werkzeug zum anderen geführt werden.
Bei den bekannten Maschinen dieser Gattung ist die wechselseitige Anordnung zwischen den zu bearbeitenden Werkstücken und den jeweiligen gegenüberliegenden Werkzeugen derart, daß die Maschine auf die Bearbeitung kleiner Arbeitsstücke beschränkt ist, sei es durch den Umstand, daß die Werkzeuge sich in den sich
so drehenden Spindeln befinden und die Arbeitsstücke wahrend der Bearbeitung keine Bewegung machen, sei es durch den Umstand, daß die in der Verlängerung der Werkstücke hegenden Hauptwerkzeuge nur in dieser Richtung verschiebbar sind und keine Querbewegungen zum Plandrehen haben. Bei diesen Maschinen sind überdies die Vorschubbeweguinjcn der Werkzeuge ,voneinander-; abhängig in der Weise, daß während des Ganges <ler Maschine die Unterbrechung der Bewegung eines Werkzeuges auch die Unterbrechung der Vorschübe der anderen ^Werkzeuge nötig macht. ' ■','
Demgegenüber kennzeichnet sich die vorliegende ^'faschine dadurch, daß von den sämtlichen in der Verlängerung der die Arbeitsstücke tragenden Drehspindcln vorgesehenen Werkzeugen jedes für sich in einem eigenen Werkzeugschlitten eingespannt ist und ,'.; sowohl bezüglich der Richtung als auch Größe per Zeiteinheit und Dauer unabhängig von den anderen einen Arbeitsvorschub, sei es in der'\ Richtung der Spindel, sei es senkrecht zu dieser Richtung oder in einer aus beiden Richtungen v' zusammengesetzten Resultierenden, ausführt, in der Weise, daß jedes Werkzeug sich selbst .steuert und nach Vollendung der Vorschub- ' bewegung selbsttätig ausschaltet und in seine anfangs innegehabte Stellung zurückkehrt. ·;'' Ebenso ist auch für die Verdrehung des die Drehspindeln tragenden Gestelles ein von dem Gange der Maschine unabhängiges Getriebe ; vorgesehen, welches in zeitlich beliebig und jederzeit verstellbaren Zwischenräumen eine Verdrehung des Drehgestelles bewirkt, jedoch zu jeder Zeit ein- und ausgerückt werden kann, ohne ein Abstellen einer anderen Bewegung zu verursachen. Der für die Selbsttätigkeit der Maschine nötige Zusammenhang zwischen den Vorschüben der Werkzeuge und der durch dieses besondere Getriebe bewirkten Ver- , drehung des Drehgestelles ist dadurch hergestellt, daß diese Verdrehung dazu benutzt ':- wird,: die Vorschubbewegung der Werkzeuge je unmittelbar vor der Vollendung der Austauschbewegung einzunicken, welche Werkzeuge ihrerseits an den neu angekommenen Stücken ihre .Teilbearbeitung ausführen und nach Vollendung derselben, wie oben erwähnt, in die Anfangsstellung zurückkehren und hier
stehen bleiben, bis sie anläßlich des folgenden Austausches neuerdings in Tätigkeit gesetzt werden.
Die Vorteile, welche diese Maschine gegenüber anderen mehrspindeligen Drehbänken, aufweist, bestehen darin, daß infolge der Selbststeuerung der Werkzeuge und der unabhängig wirkenden Verdrehvorrichtung die Einstellung der Werkzeuge ungemein vereinfacht
ίο ist und schnell gemacht werden kann, da dieselben in keiner Weise voneinander abhängig, und die Bewegungen jedes einzelnen Werkzeuges einfach und schnell einzustellen sind. . Die getrennten Werkzeugschlitten sind leicht abnehmbar und kann der eine oder andere für spezielle Zwecke durch einen solchen mit irgend einer Sondereinrichtung ersetzt werden. Man ist dadurch, sowie infolge der großen Beweglichkeit jedes einzelnen Werkzeuges in der
ao Lage, sich in der Auswahl der Reihenfolge der einzelnen Teilbearbeitungen ganz nach dem Arbeitsstück richten zu können und muß nicht auf die Anordnung der Werkzeuge Rücksicht nehmen. Die zweckmäßig vertikal gewählte
as Anordnung der Maschine gestattet große Übersichtlichkeit über die einzelnen Arbeitsstücke und leichte Zugänglichkeit zu jedem einzelnen Werkzeuge.
Nachstehend ist ein derartiges Bohr- und Drehwerk mit beispielsweise acht Drehspindeln beschrieben.
In Fig. ι und 2 ist die Maschine im Vertikalschnitt, sowie in verschiedenen Horizontalschnitten dargestellt. Die Fig. 3 bis 13 enthalten verschiedene Einzelansichten, teilweise in vergrößertem Maßstabe.
Das Bohr- und Drehwerk ist um eine Säule 1 aufgebaut, deren Fuß sich zur Aufnahme der. Lager für die Antriebsvorrichtung sowie zur
4Q Erzielung einer größeren Standfestigkeit erweitert. Auf dieser Säule ist ein Arbeitsspindeltisch 2 mit angegossener langer Mitteltrominel drehbar; dieser Tisch ruht auf einem von der Säule 1 getragenen Ring 3; zwischen Trommel und Ring sind Kugeln zwecks leichter Drehung des Tisches eingelegt. In den Tisch sind in gleichen Abständen unter sich in einem Kreis, dessen Mittelpunkt in die Drehachse des Tisches fällt, acht Arbeitsspindein 4 eingebaut,- zu deren weiterer Führung zwei auf der Trommel des Tisches 2 aufgekeilte Führungsplatten 5 und 6 dienen, welche vermittels Zugschrauben 7 unter sich und mit dem Tisch nahe dem äußeren Umfange in der Weise verbunden sind, daß sie zusammen ein Ganzes bilden. Sämtliche Arbeitsspindeln 4 können nach beiden Richtungen gedreht und außerdem in senkrechter Richtung zum Ge-windeschneiden verschoben werden. Die letztere Bewegung wird selbsttätig eingeschaltet, sobald sich die betreffende Arbeitsspindel 4 unter den. zum Gewindeschneiden bestimmten Werkzeugschlitten befindet.
Die Drehung der Arbeitsspindeln erfolgt von einem Reibungszylinder 8 mit zwei kegelförmigen Antriebsflächen aus, welcher durch ein Kegelrad oder Schraubengetriebe von außen her mit veränderlicher Umlaufszahl an- ' getrieben wird und zur Erreichung eines leichten Ganges auf Kugeln läuft. Der Reibungszylinder gibt die Arbeit an die Reibungsrollen 9 ab. Letztere sitzen auf den Schneckenwellen 10, welche in ihrer Längsrichtung frei verschiebbar gelagert sind und die Drehbewegung durch das Schneckenrad 11 sowie die Zahnräder 12 und 13 auf die betreffende Arbeitsspindel 4 übertragen. Je nachdem die Reibungsrollen 9 an der inneren oder äußeren Reibungskegelfläche des stets in gleicher Richtung sich drehenden Zylinders 8 anliegen, werden die Spindeln 4 in dem einen oder anderen Sinne umgedreht. Die Steigungsrichtung der Schnecke bezw. die Umdrehungsrichtung derselben ist hierbei so gewählt, daß der Rückdruck des Schneckenrades 11 in der Längsrichtung der Schneckenwelle durch letztere direkt auf die Reibungsrolle 9 übertragen wird, welche um so kräftiger gegen den Reibungszylinder 8 angepreßt wird, je größer der Rückdruck ist, oder je größer der durch die Arbeit der Spindel 4 hervorgerufene Widerstand ist.
Die senkrechte Bewegung der Spindel 4 ist zum Gewindeschneiden erforderlich und wird beim Rundgang des Arbeitsstückes nur unter jenem Werkzeugschlitten in Tätigkeit gesetzt, in welchem der Gewindestahl eingespannt ist, der während des ganzen Vorganges des Gewindeschneidens in gleicher Höhe verbleibt. Die Länge der Bewegung der Spindel 4 in senkrechter Richtung ist verstellbar, um dieselbe genau der Länge der zu schneidenden" Gewinde des Arbeitsstückes anpassen zu können; die Begrenzung der senkrechten Bewegung geschieht dadurch, daß an der gewünschten Stelle die Schneckenwelle 10 mit der Reibungsrolle 9 verschoben und letztere an die entgegengesetzte Antriebsfläche des Reibungszylinders 8 gedrückt wird, wodurch die Drehungsrichtung der Spindel 4 umgekehrt und die senkrechte Bewegung in umgekehrter Richtung erfolgt.
Die Arbeitsspindeln 4 sind oben in einer langen Büchse 42 geführt; letztere ist in einem Auge des Tisches 2 in senkrechter Richtung verschiebbar, an einer Drehung jedoch durch einen Schraubenstift 13' (Fig. 2 und 7) verhindert. Der in die Platte 5 reichende Teil der Büchse 42 ist mit Gewinde versehen und wird von der Mutter 43 umgeben, die in dem 12p Tisch 5 gelagert ist und durch ein aufgekeiltes Zahnrad 44 gedreht, aber nicht in senkrechter
Richtung verschoben werden kann. Die Bc^- wegung dieses Zahnrades 44 wird durch eine Reihe von auswechselbaren Zahnrädern 45, 46, 47, 48, 49 und 50 (Fig. 6 und 7) von einem S auf der Spindel 4 sitzenden Zahntrieb 51 aus hervorgerufen. Die Verbindung zwischen den Zahnrädern 44 und 46, sowie 47 und 49 wird erreicht durch auf Scheren 53 sitzende Zwischenräder, welche einen großen Spielraum zum Auswechseln von Rädern mit verschiedenen Zähnezahlen' ergeben, behufs Erzielung verschiedener Gewindesteigungen. Die Übertragung einer Drehbewegung auf die Mutter 43 durch obige Räder 44 bis 50 wird bewirkt oder unterbrochen durch eine Klauenkupplung 54 (Fig. 6), Soll die senkrechte Bewegung eingeschaltet werden, so zieht ein verstellbarer Anschlag 55 (Fig. 1) die Stange 56 (Fig. 8) in clic Höhe und drückt durch übertragung ao mit dem Hebel 57 und Stange 58 den Hebel 59 (Fig. 8) herunter. Dieser Hebel 59 verschiebt die bcAvegliche Hälfte 54 der Klauenkupplung (Fig. 6 und 8) auf die entsprechend gezahnte Nabe des sich stetig, aber lose auf der Welle 52 (Fig. 6) drehenden Zahnrades 50. Die Kupplungsmuffe 54 nimmt durch einen eingelegten ·, Keil die auf die Welle 52 fest aufgekeilte Scheibe 60 mit und dreht so die Welle 52, . welche durch das Zahnrad 49 (Fig. 6 und 8) die Bewegung weitergibt.
Die senkrechte Bewegung und die Umschaltung der Spindeldrehung bezw. die Rückwärtsbewegung der Spindel 4 in ihre ursprüng-■ liehe Lage wird an der gewünschten Stelle' durch einen oder zwei Stifte 61 bewirkt, von denen der eine zur Erreichung einer größeren '·■■■■ oder kleineren senkrechten Bewegung in den ;■ in der Platte 62 (Fig. 6) vorgesehenen Löchern versetzbar ist. Die Platte 62 ist fest mit einem Zahnrad 63 (Fig. 6) verbunden, das sich frei auf dem in der Platte 60 fest eingeschraubten Mitnehmerstift 165 drehen kann. Durch die Drehung der Platte 60 wird das Zahnrad 63 mitgenommen und rollt sich auf dem in einem Auge des Tisches 5 fest und nicht drehbar befestigten Zahnrade 64 ab. Das '■■'··■ Zahnrad 64 hat einen etwas kleineren Durch-'!■■'■■ messer als das Zahnrad 63, und zwar ist der Unterschied der Umfange beider Räder eine 50 bestimmte ganze Zahl mal im Umfange des Rades 64 enthalten. Durch das Abrollen des Rades 63 und 64 beschreiben die auf der Platte 62 aufgesteckten Stifte. 61 Radlinien (Zykloiden) von der in Fig. 7 punktiert ange-. 55 gebenen Form, wobei sich bei jeder ganzen Abwicklung die Spitze der Radlinie um die Größe des Unterschiedes der Umfange von 63 und 64 in der Richtung der Drehung auf 64 'von α nach & usw. verschiebt. Ein kleines Teilstück dieser Radlinie wird zur Umschaltung der Spindeldrehung benutzt, indem, das Endstück eines kleinen, drehbaren Hebels 65 (Fig. 6 und 7) in die von den Stiften 61 beschriebene Radlinie hineinragt und von denselben verschoben wird, sobald sich einer der Stifte 61 auf dem betreffenden Teilstück befindet. Zu Anfang der Bewegung befindet sich der Hebel 65 in der mit c bezeichneten \ Lage (Fig. 6 und 7) und der Anschlagstift in. der Drehrichtung außerhalb des Hebels. Angenommen, es sei nur dieser Stift in das Zahnrad 63 eingesetzt, und die Platte 60 werde durch Einrücken der Kupplung 54 in Drehung versetzt, so bewegt sich der Stift 61 auf der genannten Radlinie, gelangt nach der ersten Umdrehung am Hebel 65 vorbei nach Punkt b, verschiebt sich nach jeder Umdrehung um ein Teilstück weiter, bis er nach so viel Umdrehungen, als das Tcilstück a-b im Umfang.' des kleinen Rädchens 64 enthalten ist, nach Punkt α hinter den Hebel 65 gelangt und denselben aus der Lage c in die punktiert gezeichnete d dreht (Fig. 6 und 7). Diese Verschiebung schaltet die Drehvorrichtung des ganzen Zahnradsatzes um, indem der Hebel 65 in Verbindung mit dem auf der gleichen Drehachse sitzenden Hebel 66 (Fig. 6 und 8) in eine Nabe der Hülse 67 greift und dieser eine kleine Drehbewegung mitteilt. Diese Hülse oder Miuffe 67 ist auf einer Seite zu einem ■ Hebel 67' (Fig. 7) ausgebildet, welcher an der Drehung der Muffe 67 teilnimmt und dadurch während der einen Hälfte der Bewegung eine ill dem um die Achse 68 drehbaren Gehäuse 69 untergebrachte Spiralfeder spannt, welche nach Überschreitung der Totpunktlage die Drehbewegung der Muffe 67 unterstützt und vollendet, wenn infolge der Verschiebung der Reibungsrolle 9 die Drehbewegung der Spindel 4 und somit auch der Platte 60 und des Stiftes 6i unterbrochen wird. Die Muffe oder Hülse 67 ist auf einer Büchse 70 (Fig. 8) aufgekeilt, welche ihre Drehbewegung durch einen Federkeil auf die Stange 58 überträgt. Die Stange 58 trägt an ihrem unteren Ende einen kleinen Hebel 73 (Fig. 8 und 9), welcher infolge der erhaltenen Drehbewegung die Schncckenspindel 10 und mit ihr die Reibungsrolle 9 verschiebt, was die Umkehrung der Drehrichtung der Spindel 4 zur Folge hat. Der Weg von der Lage c nach d, um welchen der Hebel 65 durch den Stift 61 verschoben wird, ist gleich der Verschiebung der Reibungsrolle 9 von einer Antriebsfläche zur anderen.
Auf dem Rad 63 bezw. der Platte 62 sind an der oberen Seite auf der Radlinie in Abständen, welche dem Unterschied der beiden Teilkreise der Räder 63 und 64 entsprechen,' ; Löcher zum Einstecken eines zweiten An- lab schlagstiftes vorgesehen/Durch Einführen des zweiten Stiftes in eines dieser Löcher er-
folgt die Umsteuerung der Drehrichtung· der Spindel 4 nach einer, zwei, drei usw. Umdrehungen der Platte 60.
Dieses Vor- und Rückwärtslaufen der Spindein bezw.· die senkrechte Auf- und Abwärts- ; bewegung der Spindeln wiederholt sich so lange, bis die-Kupplung 54 wieder ausgerückt wird. Das-Arbeitsstück wird also beliebig viel mal gegen den Gewindestahl emporgeführt, ιό welcher vor jedem neuen Emporsteigen etwas tiefer geschaltet wird. Es ist aber auch möglich, die Spindel nur einmal steigen zu lassen, wenn im Werkzeugschlitten ein geeignetes Werkzeug eingespannt ist, welches das Gewinde in einem Schnitt fertigstellt.
Das Ausschalten der Kupplung 54 nach einer beliebigen Anzahl von Auf- und Abwärtsbewegungen der Spindel, und zwar in dem Moment, da die Spindel ihren tiefsten oder den Anfangspunkt erreicht hat, wird erreicht durch einen kleinen, auswechselbaren Kegel 74 (Fig. 8 und 10), welcher fest auf die Stange 58 aufgekeilt ist. Wird diese Stange durch den Anschlag 55 vermittels der Stange 56 und des Hebels 57 niedergedrückt und damit die Kupplung 54 eingeschaltet, so drückt der Kegel 74 eine Blattfeder 75 zurück, die ihrerseits wieder zurückschnappt, sobald der Kegel in der untersten Stellung angelangt ist, und verhindert dadurch, daß sich die Stange 58, der durch das Niederdrücken gespannten Feder 76 folgend, wieder nach oben bewegt. Die Feder 75 wird von einer lose in der Muffe 67 drehbaren Hülse yy gehalten und wird mit dieser gegenüber dem ^ auf der Stange 58 sitzenden Kegel 74 zeitweise verstellt. Diese Verstellung wird durch eine auf dem Hebel 67' der Muffe 67 sitzende Klinke 78 (Fig. 7 und 10) und eine dieser gegenüberliegende feste Klinke 79 bewirkt. In dem Zeitpunkt, wo die senkrechte Bewegung der Spindel 4 eingeschaltet wird, hat die Muffe 67 die in Fig. 7 gezeichnete Stellung. Ist der gewünschte höchste Punkt erreicht, so wird, wie oben beschrieben, die Umschaltung der Drehbewegung durch den Stift 61 bewerkstelligt, welcher durch Hebelübertragung die Muffe 67 mit der Stange 58 und somit auch den Kegel 74 um einen kleinen Bogen dreht. In diesem Falle nimmt die Klinke 78 ebenfalls die lose Hülse yy mit, so daß keine Verstellung zwischen dieser Hülse bezw. der Feder 75 und dem Kegel 74 eintritt. Dagegen tritt eine Verstellung der Feder 75 und des Kegels 74 ein, wenn nach Erreichung des tiefsten Punktes die Umschaltbewegung in entgegengesetztem Sinne stattfindet. Die Hülse yy ist durch die Klinke 79 verhindert, diese Bewegung mitzumachen, wodurch eine Verdrehung zwischen Kegel und Feder eintritt. Im Kegel sind nun, dieser Verschiebung entsprechend, Aussparungen vorgesehen, welche, sobald die Feder über dieselben tritt, gestatten, daß sich der Kegel 74 bezw. die Stange 58, dem Druck der Feder 76 folgend, hebt, so daß die Kupplung 54 ausrückt und die senkrechte Bewegung der Spindel abgestellt wird. Man hat es nun in der Hand, durch Einsetzung von Kegeln 74, deren Einschnitte mehr oder weniger weit voneinander entfernt sind, die Ausschaltung der Vertikalbewegung der Spindel 4 nach 'ihrem ersten, zweiten, dritten usw. vollständigen Auf- und Niedergang zu bewirken.
Der ,Antrieb für die verschiedenen Spindeln, sowie die soeben beschriebene Vorrichtung zur Hervorbringung der senkrechten Bewegung sind für alle Spindeln die gleichen, und jede Spindel bildet für sich eine selbständige Gruppe.
Wie oben erwähnt, erhält der Tisch 2 mit den Spindeln 4 eine zeitweise Drehbewegung, damit die Arbeitsstücke der Reihe nach unter die verschiedenen Werkzeugschlitten geführt \ werden, welche die ihnen zugestellten Arbeiten an dem Werkstück ausführen, bis dasselbe nach vollendetem Rundgang als fertig bearbeitet abgenommen und durch ein neues unbearbeitetes Stück ersetzt wird. -
Die zeitweise Drehung des Tisches 2 um den Abstand zweier Spindeln voneinander wird durch eine besondere Vorrichtung H (Fig. 1 bis 5) ausgeführt, die im wesentlichen aus einer Schnecke 15 mit zugehöriger Antriebsvorrichtung besteht. Diese Schnecke 15 greift ■ in den auf den Tisch 6 fest aufgekeilten Radkranz 16 ein und übermittelt dadurch die beabsichtigte Drehbewegung auf den Tisch. Auf der Schneckenwelle ist an einem Ende eine Scheibe 17 aufgekeilt, welche einen dreieckigen Schlitz 18 besitzt, in den ein Riegel 19 zur Feststellung in bestimmten Lagen eingreift. Die Scheibe 17 ist auf ihrer Stirnseite als Klauenkupplung ausgebildet. Auf einer in der Verlängerung der Schneckenwelle liegenden Antriebswelle 20, welche von der aufgekeilten Riemenscheibe 21 eine stetige Drehbewegung erhält, ist die zweite Kupplungsmuffe 22 in der Längsrichtung frei verschiebbar; sie macht jedoch, durch Federkeil mitgenommen, die Drehbewegung der Welle 20 mit und wird schrittweise zur Erzielung der Weiterschaltung des Tisches 2 gegen die Kupplungsmuffe der Scheibe 17 gedrückt und, sobald der Tisch seine Weiterdrelumg beendigt hat, wieder ausgeschaltet. Die Pause von einer Einschaltung 115' zur anderen kann nach Belieben eingestellt werden und richtet sich ausschließlich nach demjenigen Werkzeugschlitten, welcher zur Ausführung seiner ihm zugedachten Arbeit am meisten Zeit braucht. Zu dieser Arbeitszeit wird diejenige, welche der Tisch braucht, um eine Teildrehung zu machen, addiert,
woraus sich die Länge, der Pause von einer Einschaltung zur anderen ergibt.
Die Einschaltbewegung wird von der Welle 20 abgeleitet. Ein auf dieser Welle aufgekciltes Zahnrad 23 überträgt vermittels eines Zwischenrades 24' die Drehbewegung auf ein auswechselbares Zahnrad 24, welches durch die auf der gleichen Welle sitzende Schnecke ; 25 und das Schneckenrad 26 eine Scheibe 27 to in stetiger langsamer Drehung erhält. Diese Scheibe 27 trägt eine feste Achse 28, auf welcher ein Teilrad 29 frei drehbar ist. Dieses Teilrad 29 steht im Eingriff mit dem innen verzahnten, nicht drehbaren Zahnkranz 30 und rollt auf diesem ab infolge der Drehbewegung der Platte 27 mit der Achse 28, um welche das Teilrad 29 sich dreht. Das Zahnrad 29 ist oben mit einer Anzahl Löcher versehen, welche in einem Kreise gleich weit voneinander ao entfernt liegen. Tn diese Löcher werden Stifte eingesetzt, welche während des Abrollens des Rades 29 Zykloiden beschreiben.
In die Zykloide greift ein auf einer Welle 32 (Fig. 4) sitzender Hebel 33, der, sobald ihn ein Stift 31 trifft, nach außen geschoben wird. Diese Bewegung wird als Drehung auf das Federgehäuse 34 übertragen und spannt die darin enthaltene Feder. Ein mit dem Federgehäuse 34 in Verbindung stehender Hebel 35 überträgt die Drehbewegung auf die Gabel 36, welche ihrerseits die Kupplungshülse 22 auf der Welle 20 verschiebt und mit der Scheibe 17 bezw. der Schneckenwelle in Eingriff bringt, wobei gleichzeitig. durch den Mitnehmer 37 und den Hebel 38 der Kegel 19 aus dem dreieckigen Schlitz 18 der Scheibe 17 entfernt wird und der Hebel 38 in die punktierte Lage (Fig. 1) gelangt. Nachdem in dieser Weise die Verbindung zwischen der dauernd umlaufenden Welle 20 und der Schnecke 15 hergestellt ist, vollzieht sich die Schaltung.
- Die Steigung der Schnecke 15 und die
Zähnezahl des Kranzes 16 sind so gewählt, daß nach einer bestimmten, ganzen Anzahl Umdrehungen die Teildrehung des Tisches vollzogen ist. In diesem Augenblick stößt ein an der Platte 6 (Ftg. 1) angebrachter Anschlag 39 gegen den Hebel 38, dreht durch den Mitnehmer 37 und Hebel 35 die Welle 32, wodurch die Kupplung ausgerückt und die Feder im Gehäuse 34 ΛνϊεόεΓ gespannt wird. Der Anschlag 33 tritt dadurch wieder in die. Zykloidenbahn und verbleibt da, bis ein weiterer Stift 31 die Umschaltbewegung neuerdings einleitet. Mit dem Ausrücken der Kupplung 22 fällt auch gleichzeitig der Riegel 19 wieder in die Öffnung 18 ein und sichert die Schnecke 15 in ihrer Ruhelage. Durch Auswechseln der Zwischenräder 24 und 24' gegen solche mit anderem Durchmesser, sowie ,durch Einsetzen von mehr oder weniger Stiften in das Rad 29 läßt sich die Länge der Pausen nach Belieben regulieren.
Die zur Aufnahme der Werkzeuge vorgesehenen Werkzeugschlitten W (Fig. 1 und 12) sind auf einer Trommel 80, welche an ihrem Umfange nach Art eines Drchbankbeltcs mit Führungen verschen ist, montiert. Es werden nieistcns so viele Werkzeugschlitten benutzt, als die Maschine Spindeln hat. Nimmt jedoch das Aufspannen eines Arbeitsstückes auf eine Drchspindcl, welches nacheinander unter den folgenden Werkzeugschlitten bearbeitet Avcrdcn soll, fast ebenso viel Zeit in Anspruch, als der längste Arbeitsvorgang dauert, so lohnt es sich nicht, den an dieser Stelle über der Drehspindel befindlichen Werkzeugschlitten noch zur Arbeitsleistung zu verwenden, da nach Vollendung des Aufspannens bezw. Abnelimens die Arbeit an den anderen Drehspindeln nahezu vollendet ist, der Arbeitstisch 2 infolgedessen bald gedreht werden muß.
Man läßt in diesem Falle den Werkzeugschlitten fort, schon um bequemer aufspannen /oder abnehmen zu können. Die Schlitten sind alle leicht abnehmbar und können, da gleichartig ausgeführt, untereinander ausgewechselt werden.
Die Trommel 80 ist fest auf die Säule τ aufgekeilt, kann jedoch in senkrechter Riehtung verschoben werden, um die Werkzeugschlitten je nach der Höhe der zu bearbeitenden Arbeitsstücke den Spindeln zu nähern oder von denselben zu entfernen.
Als Werkzeuge können alle bis jetzt für Revolverbänke angewendeten Stähle, Stahlbehälter, Gewindeschneidvorrichtungen, Spiralbohrer usw. gebraucht werden; die Verwendung ist unbegrenzt und für alle Werkzeuge äußerst einfach,- da jedes selbsttätig für sich angestellt wird. Die Werkzeuge sind zwangläufig in senkrechter und wagerechter Richtung verschiebbar. Beide Bewegungen können nacheinander oder nebeneinander ausgeführt und zu einem beliebigen Zeitpunkte, d. h. nach Vollendung der gewünschten Arbeit, unterbrochen werden, worauf das Werkzeug selbsttätig an seine ursprüngliche Stelle zurückgeführt wird.
Zur Aufnahme der Werkzeuge dienen die Spindeln 81, welche in einer Führung in den Schlitten in senkrechter Richtung verschiebbar sind. Dieselben werden durch Bleigewichte 82 (Fig. 11), welche schwerer als die Spindeln sind, so weit gehoben, bis ein auf der Spindel 81 sitzender verstellbarer Anschlagring 83 an den Schlitten 84 anschlägt, so lange keine andere Kraft auf die Spindel einwirkt..
Auf der Spindel 81 ist auf einer Seite eine Zahnstange 85 (Fig. 12) befestigt, welche eine iao Drehbewegung der Spindel verhindert. In diese Zahnstange greift ein Zahntrieb 87, wel-
eher zur gegebenen Zeit durch die Welle 88 und Zahnrad 89 in Drehung versetzt wird und ein Niedergehen der Spindel 81 verursacht. Neben der Welle 88 befindet sich in am Schlit-S ten 84 angegossener Führung eine Welle 90, welche einerseits das zur Aufnahme der Drehbewegung bestimmte Stirnrad 91 trägt, andererseits einen kleinen Zahntrieb 92, welcher sich bei Drehung der Welle 90 auf einem auf die Trommel 80 fest aufgeschraubten Zahnsegment 93 (Fig. ι und 11) abrollt und dadurch dem Schlitten eine Bewegung in wagcrechtcr Richtung erteilt. Sobald diese treibende Kraft aufhört, wird der Werkzeug-
»5 schlitten durch ein Gewicht 94 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt.
Zur Bewegung der Werkzeuge ist in der Mitte der Säule 1 eine senkrechte Welle 95 vorgesehen, welche an ihrem unteren Ende
ao durch Kegelräder von der Hauptspindel aus angetrieben wird. Diese senkrechte Welle 95 trägt am oberen Ende eine Schnecke 96, welche gleichzeitig sämtliche Werkzeugschlitten antreibt. In diese Schnecke greift von jedem Schlitten aus ein Schneckenrad, welches die erhaltene Drehbewegung durch verschiedene Räderübersetzungen auf die Schneckenwelle 97 überträgt. Die Zwischen räder sind auswechselbar und gestatten, größere oder kleinere Geschwindigkeitcn einzuschalten.
Die Schneckenwelle 97 ist in einem um die
Welle 98 drehbaren Gehäuse gelagert und . greift in den Zahnkranz 99 der Trommel 100 ein, welche auf dem Stift 101 lose drehbar ist.
Eine Feder 102 (Fig. 1) hält die Schnecke auf der Schneckenwelle 97 für gewöhnlich außer Eingriff mit dem Schneckenradkranz 99. . Das Einrücken der Schnecke in den Zahnkranz wird durch einen Anschlagstift 103 (Fig. 1) bewirkt, sobald der Tisch mit den Arbeitsspindeln gedreht wird und. ein neues Arbeitsstück unter den betreffenden Werkzeugschlitten tritt.
Der Anschlag 103 hebt durch einen Winkelhebel 103' und die Stange 104 den am Gehäuse der Schneckenwelle 97 angegossenen Hebel 105 (Fig. 11 und 12) und rückt die Schneckenwelle 97 in den Zahnkranz 99 ein. Eine auf der Stange 104 (Fig. 11 und 1) angebrachte Nase gerät hierbei über den durch die Feder 106 stets gegen die Stange 104 gedrückten Hebel 107 (Fig. 1) und verhindert, deß die Feder 102 die Stange 104 wieder anzieht und die Schneckenwelle 97 ausrückt* Ein auf der ■ Trommel 100 beliebig verstellbarer Anschlag 108 (Fig. 1) dient zum Ausrücken des Hebels 107 bezw. der Stange > 104, nachdem das Werkzeug die gewünschte Arbeit ausgeführt hat. Letzteres wird alsdann durch das Gewicht 82 wieder in seine Anfangslage gebracht. Die Vorschubverhältnissc sind
hierbei, so bemessen, daß bei einer einzigen eii
Umdrehung der Trommel ioo die senkrechte eii
und wagerechte Verschiebung der Spindel sit
vollkommen ausgenutzt ist. 65 de
Die Trommel 100 dreht sich lose auf dem 5 pr
Stift 101 (Fig. 11 und 13). Zwei einander uii
gegenüberliegende Stifte 110 und 110' werden , ; St
von der Tromel 100 bei der Drehung mitge- V an
nommen. Diese Stifte sind in der Längs- 70 Be
richtung ein wenig verschiebbar, nicht aber , 10 eir
um ihre Achse drehbar und dienen als ' na<
Träger für zwei auf denselben lose drehbare . , Be
Zahnräder in und 112 (Fig. 11 und 13), . zei
deren NTaben auf den inneren Seiten mit Kupp- 75*;
lungszähnen . versehen sind und die sich auf : ' 15 ric
dem auf dem Stift 101 fest aufgekeilten Zahn- ■* J bei
rade 113 während der Trommeldrehung ab- - sol rollen. · .·■'.'. :■ ;· Tn
Auf den Stiften 110 und 110' befinden sich. 80 Sei
ferner zwei mittels Splint befestigte Kupp- ao wie
lungsscheiben 114. Zwischen diesen Kupp- , " in:
Hingsscheiben 114 und den Rädchen ,112 '■■■ die
und 113 sind, auf den Stiften lose drehbar an- . um
geordnet, die Zahnrädchen 115 und 116 vor- 85 der
gesehen, deren Naben beiderseitig mit Kupp- 25 bis
lungszähnen versehen sind und die ihrerseits ' ~ zur
durch die Längsverschiebung der Stifte no sen
und no' entweder mit den nicht drehbaren sch
Kupplungsscheiben 114 oder den drehbaren 90 den
Zahnrädchen in bezw. 112 in Eingriff ge- . 30 teilt
bracht werden. Stehen die Räder 115 und 116 daß
mit den Kupplungsscheiben 114.111 Eingriff, . ßev
so können sich dieselben nicht um ihre Achse wir
drehen, machen infolgedessen nur die Dreh- 95 pelt
bewegung der Trommel roo mit und über- 35 114
tragen diese Drehbewegung, als Mitnehmer : Rev
arbeitend, auf die Räder 117 und 118. Das abei
Rad 117 ist auf der Nabe des Rädchens 119 Ge8
aufgekeilt und überträgt durch dieses seine 100 indc
Drehung auf das Rad 91, wodurch der 40 m
Werkzeugschlitten auf der Trommel 80 zum ini
Abdrehen des Werkstückes in der wagerechten. « das
Ebene bewegt wird. Das Rad 118 ist auf rollt
einer auf dem Stift 101 lose drehbaren Büchse 105 ·■ -.Jcani
120 aufgekeilt, an deren anderem Ende das 45 97 ;
Rad 121 sitzt, welches die Drehung des Rades . Troi
89 (der Welle 88, Fig. 12, Tv) vermittelt und ; führ dadurch den Niedergang der das AVerkzeug
tragenden Spindel 81 zwecks Abdrehung des no
Werkstückes in der senkrechten Ebene bewirkt. . .
Stehen die Räder 115 und 116 mit den el
Rädern in und 112 in Eingriff, so werden z
dieselben durch das Rad 113 gezwungen, sich 115
auf den Rädern 117 und 118 abzurollen, ohne
an diese eine Drehbewegung abzugeben. Das
Ein- und Ausschalten der Räder 115 und 116
geschieht .durch Verschiebung der Stifte 110
und 11 ü', von denen der eine die senkrechte iao
Bewegung der Spindel, der andere die wagcrechte Verschiebung des Werkzeugschlittens
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einleitet. Die Stifte 110 und ΐτο' λνεπίοη durch eine in einer Aussparung der Trommel 100 sitzende Spiralfeder 122 stets gegen eine auf dem Stift 101 sitzende Steuerscheibe'123 ge-5 preßt, welche zwei verstellbare Steuerringe 124 und 125 trägt, von denen der eine 125 den Stift ho für die senkrechte Bewegung, der andere 124 den Stift 110' für die wagerechte Bewegung steuert. Beide sind vollständig von-
lo einander unabhängig einstellbar und gestatten, nach ,Belieben die senkrechte oder wagerechte . Bewegung, gegebenenfalls auch beide gleichzeitig zusammen, ein- oder auszuschalten. Wie anfangs erwähnt, hat diese Schaltvor-
15 richtung nur die Aufgabe, dem Werkzeug den beim Arbeilen nötigen Vorschub zu erteilen; sobald dieser Weg zurückgelegt ist, wird die Trommel 100 außer Eingriff mit der treibenden Schneckenwelle 97 gesetzt, und infolge der Ge-
20 wichte 82 und 94 wird das Werkzeug wieder in seine Anfangsstellung zurückgedreht. Durch die beschriebene Kupplung der Räder 115 und 116 wird erreicht, daß ein Zurückgehen der Trommel 100 so lange verhindert wird,
25 bis der ganze Arbeitsvorgang beendet ist. Wird zum Beispiel auf eine gewisse Strecke die senkrechte Bewegung des Werkzeuges eingeschaltet, und soll nun am Ende dieser Strecke dem Werkzeug eine wagerechte Bewegung er-
30 teilt werden, so stellt man die Steuerscheiben so, daß an dem Grenzpunkte für die senkrechte Bewegung der Stift ho nach innen gedrückt wird und das Rad in mit dem Rad 115 kuppelt , wobei gleichzeitig die Kupplungsscheibe
35 114 außer Eingriff gesetzt wird; die senkrechte Bewegung wird hiermit unterbrochen, zugleich aber verhindert, daß das Werkzeug infolge des Gegengewichtes S2 in die Höhe gehen kann, indem die zu einem Ganzen verbundenen Räder
40 in und 115 mit dem nicht drehbaren Rade 113
- im Eingriff stehen und infolgedessen auch das Rad 115 sich auf dem Rädchen 118 abrollt und letzteres so lange sich nicht drehen 1 kann, bis die Trommel 100 mit der Schnecke
45 97 außer Eingriff tritt und das Rad 118 die ,Trommel 100 in ihre Anfangslage' zurückführt.
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Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätig arbeitendes mehrspin-
    .·..., deliges Bohr- und Drehwerk mit einer An-
    v : zahl in einem gemeinschaftlichen Drehgestell auf einem Kreise in gleichen Abständen eingebauten Werkstücktragspindein, gekennzeichnet dadurch, daß eine den Drchspindeln entsprechende Anzahl sich selbst steuernder Werkzeugschlitten um die mit dem Drehgestell gemeinschaftliche, zweckmäßig vertikale Säule derart angeordnet sind, daß jedes Werkzeug einzeln und unabhängig von den anderen gegenüber dem sich drehenden Werkstück einen Längs- oder Quervorschub oder beide Vorschübe miteinander ausführt und nach Vollendung der Teilbearbeitung des ihm gegenüberliegenden Arbeitsstückes wieder in seine Anfangsstellung zurückkehrt, wobei das Drehgestell durch eine außerhalb der Maschine mit eigenem Antrieb versehene Sondervorrichtung in beliebig einstellbaren Zeitabschnitten gegenüber den Werkzeugen verdreht wird und diese Verdrehung zum
    Einrücken des Vorschubes der Werkzeuge
    benutzt wird.
  2. 2. Selbsttätig arbeitendes mehrspindeliges Bohr- und Drehwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß jede der drehenden Werkstücktragspindeln einzeln für sich und unabhängig von den anderen zum Gewindeschneiden zwangläufig und sich selbst steuernd in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist, und die Um- , kehrung der Drehrichtung der Spindeln durch zwei umlaufende Anschlagstiftc in beliebigen Zeitabschnitten eingeleitet wird.
  3. 3. Ausführungsform des Antriebes für das mehrspindclige Bohr- und Drehwerk nach Anspruch 1, mit einem Schneckengetriebe mit einer in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerten Schneckenwelle und einem kraftabgebenden Reibungszylinder nebst entsprechend geformten, die Verschiebung der Schneckenwelle begrenzenden Reibflächen, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschiebung der Schneckenwelle in ihrer Längsrichtung die auf derselben sitzende Reibrolle von einer Reibfläche des Reibzylinders zur anderen geführt und dadurch zur Drehrichtung des Getriebes unterbrochen bezw. umgekehrt wird, wobei der Rückdruck der Schnecke zur A^ermeidung von Reibung direkt auf die Reibrolle übertragen wird, die sich ihrerseits gegen den kraftabgebenden Reibzylinder anlegt. : .
    Hierzu 2 Blatt Zeichnur^cti.
    BERLIN. ' CEDIIUCRT IN DER REtCHSDI)UCKEREt.
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FR (2) FR334752A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950525C (de) * 1943-11-23 1956-11-22 Messerschmitt Boelkow Blohm Werkzeugmaschine
DE1133214B (de) * 1952-11-08 1962-07-12 Carl Arnold Dipl Ing Karussellautomat
DE976592C (de) * 1952-08-01 1963-12-05 Bruno Linstedt Senkrechter Mehrstationen-Futterautomat
DE1258707B (de) * 1959-03-04 1968-01-11 Josef Maurer Schalttischmaschine fuer die spanabhebende Bearbeitung von Kleinteilen

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FR334752A (fr) 1903-12-31
FR370274A (fr) 1907-02-02

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