DE153500C - - Google Patents

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DE153500C
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locking
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
ΛΙ153500 KLASSE 72/.
Die Erfindung betrifft einen Zeitzünder nach Art des Patentes 141880 und im besonderen eine Abänderung der durch die Ansprüche 2 und 5 jenes Patentes gekenn· zeichneten Ausführungsformen. Bei letzteren erfolgt das Tempieren des Zünders durch unmittelbares Einstellen zweier im Innern des Zünders angeordneter Scheiben, welche je einen Sperring für den auf der Sperrwelle der Zündstiftfeder sitzenden Sperrhebel tragen. Diese Ausführungsformen gestatten das Tempieren des Zünders nur dann, wenn zuvor die das Uhrwerk usw. überdeckende Zünderhaube abgenommen worden ist.
Im Gegensatz hierzu ist der vorliegende Zünder derartig eingerichtet, daß er durch Drehen eines äußeren Zünderteils und eines einzigen durch letzteren einstellbaren Sperrringes tempiert werden kann, wie das bereits für mechanische Zeitzünder anderer Art bekannt ist.
Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, den Sperring" mit dem beim Tempieren des Zünders zu drehenden äußeren Zünderteil derartig zu verbinden, daß einerseits der Sperring, wenn er über die beabsichtigte Stellung hinaus gedreht worden ist, wieder zurückgedreht werden kann, und andererseits ein selbsttätiges Lösen der Verbindung zwischen dem Sperring und dem äußeren Zünderteil ermöglicht ist.
Dieser' Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der beim Ablauf des Uhrwerkes umlaufende Sperring für den auf der Sperrwelle der Zündstiftfeder sitzenden Sperrhebel mit dem beim Tempieren des Zünders zu drehenden äußeren Zünderteil durch eine in beiden Drehrichtungen wirksame und unter der Wirkung der Fliehkraft sich auslösende Kupplung verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt des Zünders,
Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. I, von oben gesehen,
Fig. 3 die Oberansicht einiger Teile des Zünders,
Fig. 4 den Schnitt nach 4-4 der Fig. 1, von oben gesehen;
Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten.
Wie bei dem Zünder des Haupt-Patentes sitzt der Zündstift al an der — bei der vorliegenden Ausführungsform ringförmig ausgebildeten — Feder A (Fig. 1 und 4), welche an der unteren Platte B des Uhrwerkes be-
festigt und im Transportzustande des Zünders gespannt ist. Auch die Sperrwelle C für die Zündstiftfeder ist in derselben Weise wie bei dem Zünder des Haupt-Patentes eingerichtet und trägt an ihrem über die obere Platte D des Uhrwerkes hinausragenden Ende den unter der Wirkung einer Feder c2 stehenden Sperrhebel c1 (Fig. i. und 3), welcher bei gespannter Zündstiftfeder mit seinem nach oben abgebogenen Ende c3 außerhalb des Sperringes E liegt. Letzterer ist mit einer den Durchtritt des Sperrhebelendes cs gestattenden Aussparung e1 versehen und auf einer in der Längsachse des Zünders liegenden Welle F des Uhrwerkes drehbar angeordnet, jedoch mit so viel Reibung, daß er an einer Drehung der Welle F teilnimmt. Die Welle F ist in der Platte D sowie in einem das Laufwerk des Uhrwerkes aufnehmenden Gehäuse G (Fig. 1 und 4) gelagert. Unter dem Sperring E und einer an der Platte D befestigten Brücke H ist auf der Welle F das mit einer federnden Klinke i1 (Fig. 3) in Eingriff stehende Gehäuse J für die B'eder K des Uhrwerkes drehbar angeordnet, deren eines Ende an der Welle F und deren anderes Ende an dem Gehäuse J befestigt ist, so daß, wenn die Welle F beispielsweise in der im Haupt-Patent angegebenen Weise gegen Drehung gesichert ist, die Feder K durch Drehen des Gehäuses J gespannt werden kann. Das Laufwerk besteht aus den Rädern M M1 M2 M3 Mi (Fig. 4), von welchen das Rad M auf der Welle F sitzt und das Rad M4 das Steigrad bildet. Letzteres greift beim Gang des Uhrwerkes an zwei mit Ruhe- und Hebeflächen versehenen Stiften nl der Unruhe N (Fig. 6) an, welche unter Vermittelung einer in der Platte B gelagerten Achse n2 schwingbar angeordnet ist und unter der Wirkung einer an der Achse n2 befestigten Feder na steht. Das freie Ende der Feder ns kann zwischen zwei am Gehäuse G sitzenden Stiften g1 (Fig. 6) spielen.
Der drehbare äußere Zünderteil wird durch die Zünderhaube P (Fig. 1 und 2) gebildet. Diese liegt mit einem ringförmigen Ansatzpl in einer Ringnut q1 des Zünderkörpers Q. und wird durch Schrauben p'2 (Fig. 1), deren inneres Ende in eine Ringnut q'2 des Zünderkörpers eingreift, mit dem Zünderkörper drehbar verbunden. Letzterer ist an der Außenfläche mit einer Skala R (Fig. 2) versehen, an welcher die Zündzeit mit Hilfe einer an der Zünderhaube P vorgesehenen Marke T (Fig. 2) eingestellt werden kann. Die Zünderhaube ist mit dem Sperring E durch eine an der Innenwand der Zünderhaube befestigte, nach innen gekrümmte Feder ps (Fig. I und 2) und durch einen Vorsprung e2 (Fig. 2) des Sperringes E gekuppelt, indem der Vorsprung e2 in einen Schlitz p4 der Feder pä eingreift. Diese Kupplung ist in beiden Drehrichtungen wirksam, so daß der Sperring, wenn er über die beabsichtigte Stellung hinaus gedreht worden ist, wieder zurückgedreht werden kann. Die Spannung der Feder p3 ist so bemessen, daß sie sich unter der Wirkung der bei der Drehung des Geschosses auftretenden Fliehkraft so weit nach außen biegen kann, daß der .Vorsprung e2 des Sperringes bei der durch das Uhrwerk bewirkten Drehung des Sperringes in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2) aus dem Schlitz p4 der Feder ps austreten kann. Außerdem besitzt die Feder p3 eine nach innen vorspringende Nasep5, welche in der Bahn des Vorsprunges e2 liegt und in jeder Lage der Feder ps eine Drehung des Sperringes gegenüber der Zünderhaube in der dem Pfeil χ entgegengesetzten Drehrichtung verhindert.
In der Zünderhaube ist ein mit Spitzen u1 versehener Ring U verschiebbar angeordnet, welcher dazu bestimmt ist, beim Abfeuern des Geschosses unter der Wirkung der Trägheit in die durch die inneren Wände des ringförmigen Ansatzes pl und der Ringnut ^1 gebildete Fuge einzudringen und dadurch nach dem Schuß eine Verstellung der Zünderhaube gegenüber dem Zünderkörper zu verhindern.
Um den Zünder zu tempieren, dreht man die Zünderhaube P so lange, bis die Marke T auf den der gewünschten Zündzeit entsprechenden Teilstrich der Skala R einspielt. An der Drehung der Zünderhaube nimmt der Sperring E teil, so daß sich nach dem Tempieren die Aussparung e1 in der der gewünschten Zündzeit entsprechenden Stellung zu dem Sperrhebelende c3 befindet. Beim Schuß wird die Sicherung für die Welle F des Uhrwerkes ausgelöst, so daß sich letzteres in Gang setzt und den Sperring E mitnimmt, bis nach Ablauf der eingestellten Zündzeit das Sperrhebelende cs durch die Aussparung e1 des Sperringes hindurchtritt und dadurch die Zündstiftfeder ausgelöst wird.

Claims (4)

  1. Patent-An sprüche:
    I. Zeitzünder nach Art des Patentes 141880, welcher durch Drehen eines äußeren Zünderteiles und eines einzigen durch letzteren einstellbaren Sperringes tempiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Ablauf des Uhrwerkes umlaufende Sperring (E) für den auf der Sperrwelle (C) der Zündstiftfeder (A) sitzenden Sperrhebel (c1) mit dem beim Tempieren des Zünders zu drehenden äußeren Zünderteil (P) durch eine in
    beiden Drehrichtungen wirksame und unter der Wirkung der Fliehkraft sich auslösende Kupplung Ά e2) verbunden ist.
  2. 2. Ausführungsform des Zeitzünders riach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen dem Sperring (E) und dem beim Tempieren des Zünders zu drehenden äußeren Zünderteil (P) durch eine an letzterem befestigte Feder (pa) erfolgt, indem diese mit einem Schlitz (p*) über einen Vorsprung (e2) des Sperrringes (E) greift.
  3. 3. Ausführungsform des Zeitzünders nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs feder 3) neben dem Schlitz (p*) mit einer Nase 5) versehen ist, zum Zweck, nach dem Abfeuern des Geschosses die Drehung des Sperringes (E) nur nach einer Richtung zu gestatten.
  4. 4. Ausführungsform des Zeitzünders nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, bei welcher eine Verstellung des beim Tempieren des Zünders zu drehenden äußeren Zünderteiles nach dem Schuß durch eine beim Abfeuern in Wirkung tretende Fest-Stellvorrichtung verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Feststellvorrichtung aus einem mit Spitzen (u1) versehenen Ringe (U) besteht, welcher in dem drehbaren äußeren Zünderteil (P) verschiebbar angeordnet ist und beim Abfeuern . mit seinen Spitzen in die Fuge zwischen letzterem und dem Zünderkörper eintreten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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