DE238524C - - Google Patents

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DE238524C
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trigger
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ball
axis
trigger device
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/08Safety arrangements, e.g. safeties for inhibiting firing in a specified direction, e.g. at a friendly person or at a protected area
    • F41A17/10Firing mechanisms with elevation stop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Abzugvorrichtungen für ; Feuerwaffen bekannt, bei denen zur Verhinderung des Abfeuerns bei unrichtiger Höhenlage gegenüber einer mittels einer Drehachse einstellbaren Kugelrollbahn ein mit einem Ausschnitt für die Kugel versehener Sperrkörper der Höhe nach relativ verschiebbar ist, so daß nur bei richtiger Höhenlage die Kugel in ihren Ausschnitt eintreten kann, wodurch das
ίο Abfeuern möglich wird.
Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art besteht die Erfindung nun darin, daß die Kugelrollbahn gegenüber dem Sperrkörper verschiebbar ist und durch einen vom Abzug beeinflußten Drehhebel verschoben wird.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 der lotrechte Schnitt durch die Abzugvorrichtung einer Feuerwaffe, nach i-i der Fig. 4 in Richtung des Pfeiles gesehen, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 eine Außenansicht auf den Schaft der Waffe, Fig. 4 eine Hinteransicht, Fig. 5 eine Ansicht bei jener Stellung der Teile, bei der der Hahn unwirksam bleibt, Fig. 6 ein wagerechter Schnitt durch eine Einzelheit und Fig. 7 der Aufriß einer geänderten Ausführungsform.
Der Abzug 10 wird in der üblichen Weise von einem Bügel 11 umgeben. Bei 13 ist zwischen zwei auf dem Abzugbügelblech 15 befestigten Platten 14 ein Hebel 12 drehbar aufgehängt; er besitzt einen nach hinten sich erstreckenden Arm 16 und einen nach unten reichenden Arm 17, der mit der Hinterfläche des Abzuges 10 in Berührung steht. Solange der Drehhebel 12 sich auf seiner Achse frei bewegen kann, läßt sich der Abzug 10 in der gebräuchlichen Weise losdrücken.
In den Platten 14 ist eine Welle 18 mit ihren Endzapfen gelagert. Auf dem einen Wellenende sitzt ein Zahnsektor 19, mittels dessen die Welle eingestellt oder auch in unveränderlicher Lage festgehalten werden kann. Die Vorrichtung zum Verstellen dieses Zahnsektors enthält einen Zahntrieb 20, welcher auf der eine runde Handhabe 22 tragenden Welle 21 sitzt. Von dieser Handhabe reicht nur ein kleines Segment aus dem Waffenschaft nach unten heraus, um das Einstellen der Sicherung zu ermöglichen. Die Handhabe 22 bildet einen mit Skala versehenen Anzeiger, und zwar erstrecken sich die Skalenstriche von dem der Grundstellung entsprechenden Nullpunkt ab nach entgegengesetzten Seiten. Der Nullstrich möge die Neigung angeben, bei welcher die Waffe gewohnlich abgefeuert werden soll; die übrigen Striche würden dann einen gewissen Steigungsoder Neigungswinkel angeben.
Auf der Welle 18 ist mittels einer Stellschraube 24 ein Sperrkörper 23 befestigt, der bei der gezeichneten Ausführung an der Vorder- und an der Hinterkante mit je einer Führungsnut 23x und an der Unterseite mit einer Lücke 23" versehen ist. Damit die Einrichtung sich auf engem Raum unterbringen läßt, kann die Lücke 23s sich bis in die Welle 18 hinein erstrecken (Fig. 1).
Auf der oberen Kante des Armes 16 ruht für gewöhnlich eine Kugelrollbahn 25, die mit ihren beiden parallelen Schenkeln 25 * längs
der Führungsnuten 231 lotrecht emporgleitet, wenn der Drehhebel 12 sich um seine Achse dreht. Der Aufwärtsbewegung der Kugelrollbahn 25 widersteht eine schwache Feder 26, welche von der Stellschraube 24 auf dem Sperrkörper 23 festgehalten wird und mit ihren Enden über die oberen Enden der Schenkel 25 1 greift.. Zwischen den Schenkeln 25x der Kugelrollbahn ist ein der Einwirkung der Schwerkraft unterliegender Rollkörper 27 auf der ein wenig ausgehöhlten Bodenfläche der Kugelrollbahn frei beweglich. In der Lotrichtung gemessen ist der Abstand zwischen dem Boden der Kugelrollbahn und der Unterfläche des Sperr körpers 23 nur wenig größer als der Durchmesser des Rollkörpers. Wenn die Kugelrollbahn 25 wagerecht liegt, nimmt die auf ihr rollende Kugel ihre Mittellage ein (Fig. 1), bei welcher der Abzug ohne Hindernis losgedrückt werden kann, indem die Kugel in die Lücke 23* emporgehoben wird. Nach dem Loslassen des Abzuges werden sämtliche Teile der Sicherung von der Feder 26 in ihre Grundstellung zurückgebracht.
Wird die Waffe schräg nach oben angehoben oder nach unten geneigt, so liegt die Kugelrollbahn 25 nicht mehr wagerecht, und die Kugel bewegt sich nach dem einen oder dem anderen Ende der Bahn (Fig. 5). Wird dann der Versuch gemacht, den Abzug loszudrücken, so stößt die Kugel gegen die Unterfläche des Sperrkörpers 23; dadurch wird das Anheben der Kugelrollbahh 25 und damit das Verstellen des Drehhebels 12 verhindert.
Um das Einstellen der Sicherung zu ermöglichen, ist der Arm 16 nach einem Kreiszylinder gekrümmt, dessen Achse mit der Mittellinie der Welle 18 zusammenfällt. Wird der Hemmkörper so weit herumgedreht, daß die Kugelrollbahn 25 die mit gestrichelten Linien in Fig. 1 gezeichnete Lage einnimmt, so büßt die Sicherung ihre Wirksamkeit ein, so daß nunmehr dem Drücker freie Bewegung möglich ist.
Der Drehhebel 12 oder der Arm i6, auf welchem die Kugelrollbahn 25 gleitet, kann auch mit einer Lücke 121 versehen sein, in welche ein unterer Fortsatz der Kugelrollbahn sich einlegt, wenn diese beim Einstellen weit genüg herumgedreht ist. Eine solche Sperrung gewährt daher dem Abzug nebst dem Drehhebel 12 für alle Lagen des Waffenlaufes freie Beweglichkeit.

Claims (3)

55 Patent-Ansprüche:
1. Abzugvorrichtung für Feuerwaffen, welche das Abfeuern nur in der richtigen Höhenlage gestattet und bei welcher ein unter der Schwerkraft sich verstellender Rollkörper zwischen zwei gegeneinander der Höhe nach verstellbaren und gemeinsam um eine Achse drehbaren Anschlagkörpern sich befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Anschlagkörper (25), der die Rollbahn für die Kugel (27) bildet, durch einen vom Abzug beeinflußten Drehhebel verschoben wird.
2. Abzugvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Anschlagkörper (23) mit seiner Querachse (18) zusammen vermittels eines Zahnräderwerkes (19, 20, 21) durch ein außen befindliches Anzeige- und Einstellrad (22) gedreht werden kann, wobei die Kugelrollbahn (25) mitgenommen wird, deren untere Fläche ebenso wie die sich gegen sie legende obere Fläche des Drehhebels (12) nach einer zur Querachse (18) konzenirischen Kreiszylinderfläche gekrümmt ist.
3. Abzug vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehhebel (12) an seiner zur Achse (18) konzentrischen Fläche mit einer Lücke (121) versehen ist, in welche sich ein Ansatz der Kugelrollbahn (25) einlegen kann, so daß dem Abzug nebst dem Drehhebel für alle Gewehrlagen freie Beweglichkeit gewährt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT238524D 1910-02-22 Active DE238524C (de)

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GB191004431T 1910-02-22

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ITBS20010050A1 (it) * 2001-06-22 2002-12-22 Beretta Armi Spa Sicura meccanica perfezionata per armi da fuoco leggere quali fucili semiautomatici

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Publication number Publication date
FR413005A (fr) 1910-07-29
CH52921A (fr) 1912-01-02
GB191004431A (en) 1910-09-29

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