DE401460C - Fuer Ziel- und Schiessuebungen mit Schusswaffen bestimmte Vorrichtung - Google Patents

Fuer Ziel- und Schiessuebungen mit Schusswaffen bestimmte Vorrichtung

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DE401460C
DE401460C DEA37188D DEA0037188D DE401460C DE 401460 C DE401460 C DE 401460C DE A37188 D DEA37188 D DE A37188D DE A0037188 D DEA0037188 D DE A0037188D DE 401460 C DE401460 C DE 401460C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Für Ziel- und Schießübungen mit Schußwaffen bestimmte Vorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Übungsschießen mit Gewehren und anderen Schußwaffenbestimmte Vorrichtung, bei welcher eine Zielscheibe von einem Scheibenhalter getragen wird, welcher gegen eine feste Unterlage abstützt und während des Zielens die Schwingungen des Gewehrs auf eine mit dem Scheibenhalter verbundene Anzeigevorrichtung überträgt.
  • Eine Grundbedingung dafür, daß mit einer Vorrichtung dieser Art ein >` bungsschießen ausgeführt werden kann in einer '.'eise, welche gewöhnlichem Schießen mit scharfer Munition möglichst vollständig entspricht, ist, daß die Zielscheibe, worauf gezielt wird, gleich stillstehend oder praktisch gleich stillstehend bleibt wie die Zielscheibe einer gewöhnlichen Schießbahn. Dieses konnte mit den früheren, mit der Waffe verbundenen Übungsapparaten nicht erreicht werden.
  • `Fenn man auch bei diesen Vorrichtungen vielleicht das Teilnehmen der Zielscheibe an den auf und nieder und seitwärts erfolgenden Schwingungen der Waffe befriedigend verhindern konnte, so hat man jedenfalls nicht verhindern können, daß die Scheibe hin und her schwingt, wenn das Gewehr während des Zielens um seine Längsachse oder um die Visierlinie gedreht wird. Die Zielscheibe hat mit anderen `Torten stets in größerem oder geringerem Maße um die genannte Achse oder Linie gependelt, wenn das Gewehr um dieselbe während des Zielens gedreht worden ist, und damit ist auch die Illusion des Zielens wie auf eine feste Scheibe zerstört worden.
  • Gemäß der Erfindung ist diesem Pendeln vollständig vorgebeugt, dadurch, daß die Verbindungspunkte zwischen der Zielscheibe und der Waffe, zwischen dem Markierorgan und der Waffe und zwischen der Zielscheibe und dem Markierorgan auf ein und derselben geraden Linie, nämlich der Visierlinie der @Ä-affe, liegen.
  • Selbstverständlich muß diese Anordnung zur Folge haben, daß dieZielscheibe,falls das Gewehr um die Visierlinie gedreht wird, nicht zum Schwingen oder Pendeln gebracht werden kann. Höchstens könnte die Scheibe sich um ihren :@'ittelpunkt drehen, was jedoch weniger bedeuten würde, aber auch diese Möglichkeit ist dadurch ausgeschlossen, daß die Verbindung zwischen der Zielscheibe und der Waffe eine solche ist daß sie eine Bewegung nach allen Richtungen zwischen der Scheibe und der Waffe gestattet, wie unten näher beschrieben werden soll.
  • Damit die Einzelteile der Vorrichtung im Verhältnis zueinander leicht beweglich werden, ist es, insbesondere hinsichtlich der Verbindung des Markierorgans mit der Waffe, von M ichtigkeit, daß dieselbe möglichst einfach wird ohne reibungserzeugende, bewegungsübertragende Verbindungsteile. Deshalb liegt auch nach der Erfindung, wie oben angegeben worden ist, der Verbindungspunkt zwischen dem Markierorgan und der M affe auf der Visierlinie.
  • Der Scheibenhalter hat zweckmäßig zwei Stützpunkte, die gleichzeitig gegen die feste Unterlage anliegen, auf der derApparat während des Schießens abstützt. Durch diese Anordnung ist Sicherheit dafür gewährt, daß die Zielscheibe nicht seitlich schwingen, d. h. keine geneigte Stellung einnehmen kann, falls das Gewehr gedreht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i zeigt im Längsschnitt den am Gewehrlaufe befestigten Apparat. Abb. 2 zeigt den Apparat in Draufsicht und Abb. 3 denselben in der Richtung des Pfeiles a (Abb. i) längs dem Gewehrlaufe geschaut sowie im senkrechten Schnitt nach der Linie a-b (Abb. i). Abb. .I ist ein senkrechter Schnitt nach derselben Linie a-b in der Richtung des Pfeiles e (Abb. i) gesehen. Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie d-e in der Richtung der an dieser Linie gezeigten Pfeile gesehen. Abb. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie f- in der Pfeilrichtung gesehen. Abb. 7 zeigt die Gelenkvorrichtung der Anzeigenadel in größerem Maßstabe. Abb. 8 zeigt das Korn und die Zielscheibe. Abb. q ist eine Ganzansicht des Gewehrs mit daran befestigtem Apparat.
  • Der Rahmen des Apparates besteht in der Hauptsache aus einer auf den Lauf i des Gewehrs geschobenen Hülse 2, die mittels zweier Stangen 3 mit dem den Ständer ,9 tragenden Querstück -1 fest verbunden ist. hie Hülse 2 kann an dem Lauf mittels zweier Schrauben (Abb. .I) befestigt werden, welche mit Ansätzen gegen die Seiten des Korne: -7 anliegen, während die Schraubenenden hinter das Korn fassen und die Verschiebung des Apparates von dem Laufe verhindern.
  • hie Anzeigevorrichtung besteht aus einem Zeiger 8, dessen Schwingungspunkt auf der Visierlinie i3 liegt. Als Lager für den Zeiger dient eine Scheibe 9 (Abb. 7), die von zwei von der Hülse 2 aufragenden Schenkeln io gehalten wild, welche um die Scheibe 9 mittels der Schraube ii (Abb. a) festgeklemmt werden können. I:ie Scheibe ist in den Schenkeln io eingelassen und hat eine Öffnung, durch die der Zeiger 8 geführt ist. Die Öffnung ist an der einen Seite der Scheibe derart versenkt, daß deren Kante eine verhältnismäßig scharfe Schneide bildet, wodurch eine möglichst große Bewegungsfreiheit für die Schwingung des Zeigers geschaffen wird. Um die Längsverschiebung des Zeigers zu verhindern, ist er mit den kegelförmigen Körpern 1'a -versehen. Der Abstand zwischen diesen und die Größe der Öffnung sind derart angepaßt, da.ß der Zeiger sich in der Öffnung ohne Drängen und Biegen bewegt.
  • Der Scheibenhalter, der die Zielscheibe 1.4 trägt, bildet einen Bügel i5, dessen Schenkel mit Stützrollen 16 versehen sind, welche bei der Anwendung des Apparates gegen eine feste Unterlage 17 stützen. her obere "feil des Bügels 15 dient als eine Befestigung für die Zielscheibe 14., deren untere Kante mit Einschnitten i91 versehen ist, welche auf in den Bügel eingeschraubte Schrauben i9 niedergeschoben werden können, die beim Anziehen die Scheibe 1.4 festhalten. Diese Scheibe ist zweckmäßig derart ausgeführt, daß sie die Illusion einer Schießmauer mit einer Mehrzahl Scheiben mit vor denselben befindlichen Feldern und einer dahinterliegenden Blindung gegen eine Felsenwand oder einen Wald gibt, alles in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen Anordnung eines im Freien befindlichen Schießplatzes.
  • Von dem abgestützten Bügel 15 stehen zwei Stangen 2o vor, die an den Vorderenden mit dem Querstück 21 fest verbunden sind. Dieses Querstück hat eine Öffnung 22, in welche ein v an dem Ständer ,9 vorstehender Haken 23 eingeführt werden kann. l;ie Öffnung des Querstücks 2i ist so geräumig, daß das Querstück nach dem Aufschieben desselben auf den Haken 23 in allen Richtungen frei schwingen kann. Der dabei entstehende Schwingungspunkt liegt auf der ausgezogenen Visierlinie.
  • Die Bewegungen des Gewehrs während des Zielens sollen mit der allergrößten Genauigkeit auf den Zeiger 8 übertragen werden. Dies wird dadurch herbeigeführt, daß das Hinterende des Zeigers einen Zapfen 24. bildet, welcher in das an dem Bügel 15 vorgeseheneZapfenlager 25 lose einragt. Dieses Zapfenlager erweitert sich nach unten (Abb. 3), und wenn das Querstück 21 auf den Haken 23 aufgeschoben worden ist und der Bügel 15 mit den Stangen 2o herabgedrückt wird, so wird der Zeigerzapfen 24 aufgefangen und in das Zapfenlager 25 geführt. Das Zapfenlager 25 ist in einer Scheibe 26 vorgesehen, die im wesentlichen in derselben Weise -wie die Scheibe 9 ausgeführt ist.
  • Bei den Bewegungen des Gewehrs während des Zielens wird der Zapfen 24 von den Bewegungen der Scheibe 9 beeinflußt, und die Nadelspitze 27 des Zeigers spielt in Übereinstimmung damit, d. h. entsprechend den Schwingungen des Gewehrs gegenüber einer vor der Nadelspitze angeordneten Markierscheibe 28. Tie @ Markierscheibe ist in einen Rahmen 29 niedergeschoben, welcher von dem Querstück 3o getragen wird, welches auf den mit der Hülse 2 fest verbundenen Stangen 3 hin und her verschiebbar ist. Zwischen dem Querstück 3o und der Hülse 2 sind auf die Stangen 3 Schraubfedern 21 aufgeschoben, die das Querstück beeinflussen, so daß sich dasselbe gegen das mit den Stangen fest verbundene Querstück 4. anlehnt. Von den Federn 3i wird also die Markierscheibe außer Berührung mit der Nadelspitze 27 gehalten. rie Größe der Scheibe und die inneren Abmessungen des Rahmens 29 sind derart angepaßt, daß der Zeiger während des Schwingens die ganze Fläche der Scheibe bestreicht. Fs ist dabei von Bedeutung, daß die Nadelspitze nicht auf die Innenseite des Rahmens 29 auftrifft, teils um nicht die Zeigerbewegungen zu beeinträchtigen und teils um einer Deformierung der Nadelspitze vorzubeugen. An den Schenkeln io ist daher ein Teil 32 (Abb. 4) befestigt, in welchem eine rechteckige Öffnung 33 vorgesehen ist, die mit den inneren Abmessungen des Rahmens 29 gleichgestaltet ist. Die Größe der Öffnung 33 ist derart bemessen, daß wenn der Zeigerzapfen 24 gegen irgendwelche der Kanten der Öffnung 33 schlägt, die Schwingung des Zeigers derart begrenzt wird, daß die Spitze 27 unmittelbar neben der entsprechenden inneren Kante des Rahmens 29 gehemmt wird, ohne dieselbe zu berühren.
  • Damit die Nadelspitze 27 die Markierscheibe 28 durchdringen und den Treffer bei der Schußabgabe anzeigen kann, ist der die Scheibe 28 tragende Rahmen 29 mit der Abzugvorrichtung des Gewehrs so verbunden, daß der Rahmen beim Abziehen um so viel vorwärtsgeschnellt wird, daß die Spitze die Scheibe durchdringt, worauf sie gleich schnell in die Ausgangslage zurückspringt. I: ie Vorrichtung zur Herbeiführung dieser Tätigkeit ist die folgende. Im Querstück 4 ist die Schraube 35 eingeschraubt, um die der eine Arm eines `@ in kelhebels schwingbar ist, dessen anderer Arm 34 eine schräge Lage vor der Mündung des Gewehrs einnimmt. Im QuerstüCk 30 ist die Schraube 48 eingeschraubt, die in einer im M inkelhebel befindlichen schrägen Nut 49 gleitet. In der Bohrung 36 des Gewehrlaufes 35 sind eine Anzahl Stangen 37 eingelegt, welche einander an den Enden stützen. Die dem Schlagstift des Gewehrs am nächsten liegende Stange hat eine das Patronenlager ausfüllende Muffe 38, und die übrigen Stangen sind mit in den Lauf passenden, die Stangen führenden Muffen 39 versehen. I'ie vorderste Stange 40 ist mit ihrem Vorderende in der Hülse 2 verschiebbar und w=ird von einer auf die Stange aufgeschobenen Schraubfeder 41 nach hinten gedrückt, deren eines Ende gegen die Hülse 2 und das andere gegen eine auf der Stange 40 befindliche, zur Bohrung 36 passende Muffe 42 anliegt. Per außerhalb der Hülse 2 befindliche "feil der Stange .Po trägt einen Puffer 43. `renn die Stange 40 ausgeschoben wird, trifft der Puffer den Frebelarm 34 und schwingt den Hebel aus, wobei dieser mit seiner Nut 49 die Schraube 48 derart beeinflußt, daß das Querstück 3o und dadurch die Markierscheibe 28 vorn gegen die Spitze des Zeigers 8 geführt werden kann, so daß dieser die Scheibe durchdringt.
  • @i enn das Zielen zu erfolgen hat, wird der Schlagstift gespannt. Die auf die Stange 40 aufgeschobene Feder 41 schiebt die Stange 40 und damit sämtliche Stangen 37 nach hinten, so daß die in dem Patronenlager befindliche Muffe ;8 in der Hauptsache dieselbe Lage wie eine in das Patronenlager eingeführte gewöhnliche Patrone einnimmt. Wenn ein Schuß abgegeben wird, schnellt der Schlagstift nach vorn und trifft die Muffe 38, wobei sämtliche Stangen 37 und die Stange 40 vorwärtsgeschleudert werden. Der Puffer 43 trifft den Hebelarm 34 und dreht den Hebel, so daß derselbe in bereits beschriebener Weise das Querstück 3o nebst der Zielscheibe 2S gegen die 'Nadelspitze des Zeigers 8 schnellt, wobei dieselbe die Scheibe durchdringt. Der Rahmen mit der Markierscheibe geht dann nach vorn schnell zurück durch die Beeinflussung der Federn 31.
  • `Ä ie aus der Zeichnung ersichtlich, befindet sich die Zielscheibe 14 hinter dem gewöhnlichen Korn 7 des Gewehrs, welches Korn also beim Zielen nicht benutzt werden kann. Aus diesem Grunde ist für Zielübungen ein zusätzliches Korn 44. (Abb. 8) angeordnet. Dieses Korn ist in einem Eiigel 45 auf und nieder verschraubbar, und die Schenkel desselben ragen zu beiden Seiten des Gewehrlaufs nach unten und gehen durch ein unter demselben befindliches Querstück 46 hindurch, gegen welches auf die Schenkel aufgeschraubte Muttern 47 anliegen. Die Schießlage des Gewehrs bei Zielübungen wird leicht durch Verschraubung des Kornes 4.4 auf und nieder im Bügel 45 ermittelt.

Claims (13)

  1. P ATENT-ANSPRÜCHE: 1. Für Ziel- und Schießübungen mit Schußwaffe bestimmte Vorrichtung, deren Markierorgan beweglich verbunden ist sowohl mit der `l affe als auch mit einer mit dieser gleichfalls beweglich verbundenen Zielscheibe, welche während der Übung eine feste Stütze außerhalb der Waffe hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungspunkte zwischen der Zielscheibe und der Pfaffe (Öffnung 22), zwischen dem Markierorgan und der Waffe (Lagerauge 9) und zwischen der Zielscheibe und dem Markierorgan (Zapfenlager 25) auf ein und derselben geraden Linie (nämlich der. Visierlinie der Waffe) liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß der Scheibenhalter (15) wenigstens zwei zu beiden Seiten der Vertikalebene durch die Visierlinie (i3) angebrachte Stützpunkte (16) 'hat, welche bestimmt sind, während -des Zielens gleichzeitig gegen eine feste--Unterlage (17) zu stützen.
  3. 3. Ausführungsform der in den Ansprüchen i und 2 angegebenen Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenhalter (15) aus einem den Gewehrlauf (i) von oben umschließenden Bügel besteht, dessen Schenkel zu beiden Seiten des Laufes (i), zweckmäßig mittels an demselben angeordneter Stützrollen (16), sich gegen eine feste Unterlage (17) stützen können, und welcher Bügel (15) im passenden Abstande von den Stützpunkten durch ein geeignetes Universalgelenk (21, 23) mit einem Ständer (5) des Apparates lenkbar v,Ärbunden ist, der seinerseits mit dem Gewehrlauf (i) fest verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Visierscheibe (14) tragende Scheibenhalter (15) hinter dem Korn (7) des Gewehrs gelegen und mit nach vorn gerichteten Haltern (20) fest verbunden ist, deren Querstück (21) durch eine in demselben vorgesehene Öffnung (22) auf einen am Ständer (5) befindlichen Haken (23) aufgeschoben ist, welcher Haken in der Öffnung (22) in solcher Weise beweglich ist, daß die lenkbare Verbindung zwischen dem Bügel (15) und dem Ständer (5) den Charakter eines Universalgelenks erhält.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück zwischen dem Gewehrlauf und dem Scheibenhalter aus einer auf die Gewehrmündung (i) aufschiebbaren Hülse (2) besteht, von welcher nach vorn gerichtete Stangen (3) ausragen, welche ein Querstück (4.) mit einem Ständer (5) tragen, der mit einem Haken (23) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Hülse (2) ragender Teil (io) mittels einer Lagerplatte (9) die Schwingungen des Gewehrlaufes auf das Markierorgan oder den Zeiger (8) überträgt und daß der den Schwingungspunkt des Zeigers bildende, zweckmäßig zapfenähnliche Teil (24) in dem die Zielscheibe (14) tragenden Bügel (15) bewegbar gelagert ist, so daß der in eine Spitze (27) auslaufende Teil des Zeigers (8) während des Schwingens eine vor demselben befindliche Markierscheibe (28) bestreicht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig aus einer runden Stange gebildete Zeiger (8), durch eine kegelförmige Öffnung der am Teile (io) befestigten Lagerplatte (9) geführt ist, deren Rand eine verhältnismäßig scharfe Schneide bildet, um die freie Bewegung des Zeigers (8) zu erleichtern. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle für den Zeiger (8) in dem die Zielscheibe (14) tragenden Scheibenhalter (15) aus einer in dem genannten Halter angeordneten Platte (26) mit kegelförmiger Durchbohrung besteht, deren Rand eine sich gegen den Zeigerteil (24) stützende, verhältnismäßig scharfe Schneide bildet, 9.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (8) zu beiden Seiten der an ihn angreifenden Platte (9) mit Anschwellungen (i2) versehen ist, welche zweckmäßig als mit den Spitzen_ gegeneinandergerichtete kegelförmige Körper ausgestaltet sind, welche die Längsverschiebung des Zeigers (8) verhindern. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei dem die vor der Zeigerspitze befindliche Markierscheibe von einem Rahmen getragen wird, der gegen die Zeigerspitze in bekannter Weise vorwärts verschiebbar ist, so daß die Zeigerspitze die Scheibe durchdringen kann, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Scheibenhalter (29) ein Winkelhebel verbunden ist, dessen einer Arm mit dem Querstück (4) drehbar verbunden ist, während der zweite Hebelarm (34) sich im Wege eines von dem Schlagstift des Gewehrs beeinflußten, aus dem Laufe vorwärts verschiebbaren Teils (43) befindet, welcher bei der Vorwärtsbewegung an dem Hebelarm (34) derart entlangstreicht, daß der Winkelhebel gedreht wird und den Scheibenhalter mit der Scheibe (28) gegen die Zeigerspizte (27) unter Überwindung der Federn (31) führt. ii.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung (36) des Gewehrs eine Anzahl hintereinanderliegende und einander mit den Enden stützende Stangen (37, 40) vorgesehen sind, welche von an denselben befindlichen, zur Bohrung (36) passenden Muffen (39, 42) geführt werden, wobei das Hinterende der letzten Stange (37) eine Muffe (38) besitzt, welche zum Patronenlager des Gewehrs paßt, so daß dieselbe von dem Schlagstift vorgetrieben werden kann, während das durch die Kappe (2) vorstehende Ende der vordersten Stange (40) den Kegel (43) trägt, wobei auf die letztgenannte Stange (4o) eine Schraubfeder (4i) aufgeschoben ist, welche, sich gegen die Kappe (2) stützend, sämtliche Stangen rückwärts gegen den Schlagstift schiebt. iz.
  12. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Apparates am Gewehrlauf (x) aus zwei durch die Hülse (2) von beiden Seiten eingeschraubten Schrauben (6) besteht, welche mit den nach innen gerichteten Spitzen hinter die Rückseite des gewöhnlichen Korns (7) am Gewehre greifen, während an den Schrauben (6) vorgesehene Ansätze gegen die Seiten des Korns (7) anliegen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein am Gewehre zu befestigendes einstellbares Hilfskorn (44).
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