DE153239C - - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Handnagelvorrichtung, bei welcher in bekannter Weise die Ausgabe der Nägel selbsttätig erfolgt, wie auch die Auffangvorrichtung selbsttätig wirkt.
Zweck der Erfindung ist, eine Reihe von Nägeln nahe aneinander teilweise einzutreiben, was bislang bei den bekannt gewordenen Nagelvorrichtungen nicht möglich war. Bei ίο letzteren war auch der Übelstand vorhanden, daß sich die Nägel in der Abteilvorrichtung leicht verstopften, oder der Nagel fiel an derselben, ohne abgesondert zu werden, vorbei, bevor der Abteiler sich über den Treiberkanal schwingen konnte, um den Nagel aufzuhalten.
Ferner war es nicht möglich, dicht neben einem Nagel, der zur Hälfte eingeschlagen war, einen anderen zu setzen, ohne den ersten mit zu treffen, und denselben so tief einzuschlagen, daß er nicht mehr entfernt werden konnte.
Diese Übelstände werden durch vorliegende Erfindung beseitigt, die in beiliegender Zeichnung dargestellt ist; in dieser ist
Fig. ι die Seitenansicht des Werkzeuges.
Fig. 2 bis 4 sind Mittelquerschnitt- und Teilansichten desselben, die Teile in verschiedenen Stellungen zeigend.
Fig. 5 ist ein Durchschnitt von X-X der Fig. 3 und_
Fig. 6 die untere Ansicht des Hammers.
Am Teil 1 der Zange ist der Hammer 2 und der Treiber 6 befestigt, während der durch eine Feder gespannte Gleitblock 4 im Hammer 2 gleitet. Der Nagelbehälter 3 ist am Teil 1 befestigt. Ist der Behälter mit Nägeln gefüllt und wird das Werkzeug hin und her geschwungen, so werden die Nägel durch Platte 23 gesammelt und zwischen den Laufplatten 24 (Fig. 2) auf die Stützplatte 27 zurückgeführt, welche an der Lauf plattendecke 25 befestigt ist.
Die Nägel werden einer nach dem andern durch die Platten 27 geführt und in den Treiberkanal 7 durch den um einen Stift drehbar befestigten, gleichfalls durch die Schüttelbewegung des ganzen Werkzeugs bewegten Abteiler 28 fallen gelassen.
Die durch die Platten 27 gebildete enge Nagelstütze bewirkt, daß die Nägel nicht umfallen und sich in dem Abteiler verfangen können, besonders wenn sie mit den Laufplatten 24 zusammen arbeiten, welche unter dem Abteiler liegen und verhindern, daß die Spitzen der Nägel durch den Abteiler seitwärts geschwungen werden. Wenn der Nagel durch den Kanal 11 in den Gleitblock 4 fällt, so gleitet er an dem Ende des Treibers 6 vorbei und bleibt zwischen Hebel 13 und der angrenzenden Wand des Treiberkanals liegen (s. Fig. 3). Hebel 13 wird durch Feder 21 nahe an diese Wand gehalten, aber nicht gegen dieselbe gedrückt, da der federnde Stift 19 auf den Boden der Öffnung 20 drückt (s. Fig. 5). Hebel 13 ist mit einer Ausbiegung 17 versehen und dreht sich um Stift 15, welcher durch Schlitz 16 führt, so
daß er frei in eine schräg aufwärts gerichtete Bewegung gleiten und um Stift 15 schwingen kann (Fig. 4). Hebel 13 g'leitet gleichzeitig' mit dem Nagel in den Treiberkanal und hält ihn darin zurück, wodurch der Nagel unter dem Treiber 6 festgehalten wird, bis dieser ihn eintreibt und dabei den Gleitblock 4 nach innen schiebt. Der Treiber 6, der Kanal 11 und der Hebel 13 sind in dem schmalen hinteren Ausläufer 40 des Hammerkörpers angeordnet, wodurch es möglich gemacht ist, eine Reihe von Nägeln teilweise und nahe beieinander einzuschlagen, ohne den vorher eingeschlagenen Nagel mit zu treffen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Eine Handnagelvorrichtung mit selbsttätiger Ausgabe der Nägel und selbsttätiger Auffangvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangvorrichtung aus einem einzigen Hebel (13) besteht, welchem sowohl eine schwingende Bewegung unter dem Einfluß einer Feder (21) quer durch den Treiberkanal, \vie eine schräg aufwärts gerichtete Bewegung erteilt wird, so daß bei einer Bewegung des Werkzeuges der Hebel gleichzeitig mit dem Nagel in dem Treiberkanal aufwärts gleitet und den Nagel mittels einer Ausbiegung (17) aufhält.
  2. 2. Eine Handnagelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintreibmechanismus in einem Teile, des Gleitblockes (4) derart angebracht ist, daß der Nagel nahe an dem Rande des Hammerkörpers eingetrieben wird, zu dem Zweck, eine Reihe von Nägeln nahe aneinander teilweise eintreiben zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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