DE150288C - - Google Patents

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DE150288C
DE150288C DENDAT150288D DE150288DA DE150288C DE 150288 C DE150288 C DE 150288C DE NDAT150288 D DENDAT150288 D DE NDAT150288D DE 150288D A DE150288D A DE 150288DA DE 150288 C DE150288 C DE 150288C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Fernsprechschaltungen mit selbsttätigem Anruf und Schlußzeichen bedingen ausnahmslos die Verwendung von dreikontaktigen Stöpseln und damit eine verhältnismäßig große Komplikation der Apparatur. Durch die englische Patentschrift 18031 aus dem Jahre 1900 ist nun ein System bekannt gemacht worden, welches ausschließlich zweikontaktige Stöpsel verwendet, und die Verbindung zweier Teilnehmer untereinander ermöglicht, die an dasselbe Amt angeschlossen sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vervollständigung der dort beschriebenen Einrichtungen, durch welche auch die Verbindung zweier Teilnehmer ermöglicht wird, welche an zwei verschiedene, im wesentlichen nach dem oben genannten Patent eingerichtete Ämter angeschlossen sind.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Schaltung nach vorliegender Erfindung dar und es sind, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, alle zum Verständnis nicht wesentlichen Einzelheiten weggelassen.
Die Bezugsbuchstaben A, B, C und D bezeichnen nach der Reihe den Anschluß des rufenden Teilnehmers, das rufende Amt,·, das gerufene Amt und den Anschluß des gerufenen Teilnehmers. Durch Punktierung der Verbindungen zwischen diesen einzelnen Gruppen ist angedeutet, daß längere Leitungen dazwischen liegen.
Werden zunächst die Schaltungspruppen A, D und B ins Auge gefaßt, so ergeben sich folgende Beziehungen. Die Einrichtung B dient dem Verkehr der Teilnehmer des rufenden Amtes untereinander und eine gleiche Einrichtung ist daher auch im Amte C vorhanden zu denken, welche dem Verkehr der Teilnehmer dieses Amtes untereinander dient. Andererseits ist auch auf dem Amte B die für das Amt C gezeichnete Einrichtung wiederholt zu denken, um den Verkehr der Teilnehmer D mit den Teilnehmern A zu vermitteln.
Die Eigentümlichkeit, der Schaltung C, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, besteht in der Anordnung von vier Relais r7, r8, r9 und r11, welche selbsttätig durch Signallampen den Ruf im gerufenen Amt und den Beginn und die Beendigung des Gesprächs in beiden Ämtern anzeigen.
Zunächst sei der Vorgang bei einem Gespräch in kurzen Zügen angedeutet:
Wenn der Teilnehmer bei A seinen Hörer vom Haken nimmt, so erglüht im Amt B die Lampe S. Die Beamtin fragt ab und nachdem sie. erfahren hat, daß ein Teilnehmer des Amtes C verlangt wird, prüft sie zunächst die Verbindungsleitung. Hat sie mehrere Leitungen zur Verfügung, so fährt sie mit Prüfen fort, bis sie eine Leitung gefunden hat, die frei ist. Es sei beispiels-
weise die gezeichnete Leitung 35, 36 frei. Sie steckt den Stöpsel P2 in die zugehörige Klinke, worauf die Lampe Ss in ihrem und die Lampe S5 im gerufenen Amt C erglühen. Die gerufene Beamtin in C verbindet ihren Hörer mit der Leitung und fragt ab, und nachdem sie die Nummer des verlangten Teilnehmers erfahren hat, prüft sie ihrerseits dessen Leitung, und nachdem sie frei gefunden worden ist, steckt sie den Stöpsel P3 in die zugehörige Klinke. Hierauf erlischt die Lampe S5 und die Lampe S4 erglüht, wodurch ihr angezeigt wird, daß die Verbindung hergestellt ist. Sobald der Teilnehmer D seinen Hörer vom Haken nimmt, erlöschen auch die Lampen S4 im gerufenen Amt und S3 im rufenden Amt und das Gespräch geht vor sich. Wenn es beendet ist, hängen beide Teilnehmer ihre Hörer wieder auf. Das Anhängen des Hörer bei A macht sich im Amt B durch Aufleuchten der Lampe S2 und das des Hörers bei D durch Aufleuchten der Lampe S3 bemerkbar und dies bildet für die Beamtin des Amtes B das Schlußzeichen. Sie zieht die Stöpsel P und P2 aus den Klinken. Sobald dies geschehen ist, erlöschen die Lampen S2 und S3 und die Lampe S5 im gerufenen Amt erglüht von neuem und dies bildet das Schlußzeichen für die Beamtin im Amte C. Nachdem dieselbe ebenfalls den Stöpsel P3 herausgezogen hat, erlischt auch die Lampe 55 und der Anfangszustand ist.wieder hergestellt.
> Diese Vorgänge kommen folgendermaßen zustande:
Wenn der Teilnehmer bei A seinen Hörer vom Haken nimmt, wird ein Stromkreis geschlossen, welcher von der zentralen Batterie B1 ausgehend über Ruf leitung 13, Relais R2, Anker 11 des Relais R, Leitung 3, Drosselspule 9, Hörerhaken, Mikrophon 4, Leitung 2, Anker 10 des Relais R und Leitung 12 zur Erde verläuft. Das Relais R2 wird also erregt und legt die Lampe S an Erde, wodurch die Lampe von der zentralen Batterie B1 zum Aufleuchten gebracht wird. Die Beamtin schaltet ihren Hörer 30 ein, dessen Verbindungen nur angedeutet sind, steckt den Stöpsel P in die Klinke / und nimmt den Auftrag entgegen. Durch die Stöpselung von P wird gleichzeitig das Relais R von B1 über 17, r3, s, j2, R, Erde erregt und schaltet das Relais R2 und damit die Ruf leitung 13 aus. Außerdem wird auch das Relais r3 erregt und schaltet die Lampe S2 an Erde; sie kommt aber nicht zum Erglühen, weil sie durch das gleichzeitig über die Teilnehmerleitungen 2, 3 und die Anker 10, 11 des Relais R von der Batterie B1 erregte Relais r2 zunächst noch von Erde getrennt gehalten wird.
Die Beamtin des Amtes B prüft nun zunächst die zum Amte C führenden Verbindungsleitungen in der gewöhnlichen Weise, und nachdem sie beispielsweise festgestellt hat, daß die Leitung 35, 36 frei ist, steckt sie den Stöpsel P2 in die zugehörige Klinke J3 der betreffenden Leitung und schließt dadurch einen Stromkreis von der Batterie B1 über Leitung 17, Relais r5, Stöpselleitung s2 durch den Stöpsel P2, die Klinke J3 und über die Spule 34 zur Erde. Der Anker des Relais r5 wird angezogen und die Lampe S3 durch die Leitung 21 an Erde gelegt, so daß sie erglüht.
Außerdem wird aber durch die Stöpselung ein zweiter Stromkreis geschlossen, welcher von der Batterie B1 aus zunächst ebenso verläuft, wie der erste, aber in der Klinke J3 abzweigt und nun über die Leitung 36 zum Amt C übergeht, dort die erste Hälfte tv2 der Primärwickelung eines Transformators W, die Wickelung des Relais r7 und die zweite Hälfte w1 der Primärwickelung des Transformators durchläuft und durch die Leitung 35 zunächst zum rufenden Amt zurückkehrt, dort in die Stöpselleitüng t2 eintritt und durch die Wickelung des Relais r4 und Leitung 18 zur Batterie B1 zurückkehrt.
Würde das Relais r4 durch diesen Strom genügend erregt, um seinen Anker anzuziehen , so würde es die Lampe S3 wieder von Erde abschalten; aber die Widerstandsverhältnisse dieses Stromkreises sind so gewählt, daß die Stromstärke nicht genügt, um das Relais r* zum Ansprechen zu bringen. Dies ist erst dann möglich, wenn das Relais r8 seinen Anker anzieht und dadurch r7 kurzschließt.
Durch die Erregung des Relais r7 auf dem gerufenen Amt wird ein Stromkreis hergestellt, welcher von der Batterie B2 ausgehend über den Anker des Relais r7, die Lampe S5, den Verbindungspunkt 54, die Leitung 53, Anker 51 des Relais r9 zur Erde verläuft. Dadurch erglüht die Lampe S5. Dies ist das Zeichen für die gerufene Beamtin, daß ein Teilnehmer ihres Amtes verlangt wird. Sie verbindet ihren Hörer mit den Leitungen t3 und s3, und nachdem sie die Nummer des gewünschten Teilnehmers erfahren und dessen Leitung geprüft und frei gefunden hat, steckt sie den Stöpsel P3 in eine der betreffenden Klinken J.
Dadurch wird ein Stromkreis hergestellt, welcher von der Batterie B2 ausgehend über Leitungen 40 und 41, Relais r9, Schnurleitung s3, die Hülse j2 der Teilnehmerklinke J und das Relais R zur Erde verläuft. Die Erregung des Relais R bewirkt zunächst die Abschaltung des Teilnehmers D von seiner Rufleitung und verbindet die
Schnurleitung ts durch den Anker 42 des Relais r(J mit der sekundären Wickelung des Transformators W, so daß jetzt der Sprechstromkreis hergestellt ist.
Der zweite Anker 51 des Relais r9 schließt einen Stromkreis von der Batterie B2 über Leitungen 40, 52, 53, Verbindungspunkt 54, Lampe S4, Leitung 55 und den Anker des Relais r11 zur Erde, wodurch Lampe S4 erglüht. Die Lampe S" wird dagegen durch die Erregung des Relais r° von der Erde getrennt und kurzgeschlossen, nämlich durch die Leitungen 40, 52, Anker 51 des Relais r°, Leitung 53 und den angezogenen Anker des Relais r7. Die Lampe S5 erlischt also, zum Zeichen, daß die Sprechverbindung hergestellt ist.
Nimmt nun der gerufene Teilnehmer D seinen Hörer von dem Haken ab, so verbindet er seine Leitungen 2 und 3 miteinander und stellt dadurch über den Klinken- und Stöpselkontakt j, die Schnurleitung if3, Anker 42 und die Wickelung des Relais rs eine dritte Verbindung von der Batterie B2 zur Erde her, deren Strom über Leitung 40,41, Relais r°, Stöpselleitung s3 nach Leitung 3 fließt.
Durch die Erregung des Relais r8 erhält Relais r11 Strom vom Verbindungspunkt 54 über Leitung 56 und Anker 57 zur Erde.
Es wird also die Lampe S4 ausgeschaltet, und an ihrem Erlöschen erkennt die gerufene Beamtin, daß das Gespräch begonnen hat.
Der Anker 2,7 des Relais r8 schließt außerdem das Relais r7 kurz und dadurch wird einerseits dem Relais r4 im rufenden Amt B jetzt Strom genug zugeführt, um es zu erregen und die Lampe S3 von Erde abzuschalten; an ihrem Erlöschen erkennt die Beamtin des Amtes B, daß das Gespräch begonnen hat. Das Relais r11 wird durch die Leitung 58 unmittelbar an Erde gelegt und es kann also auch, wenn der Teilnehmer D seinen Hörer wieder anhängt, trotzdem seinen Anker nicht eher loslassen und die Lampe Si wieder an Erde legen, bis durch das Ausziehen des Stöpsels P3 das Relais rö stromlos gemacht worden ist.
Durch das Kurzschließen des Relais r7 wird die Lampe 5δ zwar wieder mit der Leitung 59 verbunden, aber sie erglüht doch nicht, weil durch die Erregung des Relais r8 die Leitung 59 von Erde abgeschaltet ist.
Nachdem das Gespräch beendet ist, hängen beide Teilnehmer ihre Hörer wieder an. Durch das Anhängen des Hörers bei A wird das Relais r2 stromlos, weil der Stromkreis B1, ij, r3, s, P, J, 11, 3, 9, 3, Hörerhaken 2, 4, 2, 10, /, P,t, r2, 16, B1 durch den Hörerhaken eröffnet wird, so daß die Lampe S'2 an Erde gelegt wird und erglüht, bis der Stöpsel P herausgezogen ist. r3 bleibt erregt durch den Stromkreis B1, 17, r3, s, P, J, R, Erde, B\
Durch das Anhängen des Hörers bei D wird das Relais r8 stromlos, weil der zuvor erwähnte, von Batterie B2 über die Teilnehmerstelle D fließende Strom durch den Hörerhaken bei D ebenfalls unterbrochen wird, und da das Relais r8 den Kurzschluß zwischen den Klemmen des Relais r7 aufhebt, wird dieses wieder in den Stromkreis des Relais r4 eingeschaltet und dadurch der Strom in dem letzteren Relais so weit geschwächt, daß es seinen Anker abfallen läßt und dadurch die Lampe S3 wieder an Erde legt und zum Glühen bringt. Das Relais r7 zieht seinen .Anker wieder an, nachdem der Kurzschluß bei r8 aufgehoben worden ist, und schließt die Lampe S5 wieder kurz, bis die Beamtin bei B, dem Schlußzeichen gehorchend, den Stöpsel P'2 herausgezogen hat. Dadurch wird das Relais r7 stromlos und nun erhält auch die Beamtin bei C das Schlußzeichen, indem die Lampe 55 durch den Anker 51 des Relais r9 an die Batterie B2 und durch den Anker des Relais r7, Leitung 59 und Anker 57 des Relais r° an Erde gelegt ist. Der das Erglühen der Lampe S5 bewirkende Strom hat also folgenden Verlauf: Erde, B'2, 40, 51, 53, 54, S5, Anker des Relais r7, 59, 57, Erde.
Durch Ausziehen des Stöpsels P3 werden endlich auch die Relais r° und r11 stromlos und nun ist der Anfangszustand wieder hergestellt.
Es ist noch nachzuholen, auf welche Weise die Prüfung der Anschlußleitung des gerufenen Teilnehmers stattfindet. Zu diesem Zweck berührt die gerufene Beamtin mit der Spitze des Stöpsels P3 die Hülse /. Ist die Leitung besetzt, so ist eine von den Vielfachklinken bereits mit einer zugehörigen Batterie B2 in Verbindung und es wird also bei der Berührung zwischen P3 und/2 ein Stromkreis hergestellt, welcher von der Hülse der Klinke J über die Spitze des Stöpsels P3, die Schnurleitung ts, Anker 42, Leitung 43 und Wickelung des Relais r10 zur Erde gelangt. Das Relais r10 wird also seinen Anker anziehen und dadurch die Primärwickelung eines Transformators 44 mit Erde verbinden, deren anderes Ende an die Batterie B2 angeschlossen ist. In die Sekundärwickelung des Transformators 44 ist der Hörer des Beamten eingeschaltet. Es wird also in seinem Hörer ein Knacken erzeugt, wenn l die geprüfte Leitung besetzt ist. Damit hierbei keine hörbare Stromschwankung in den Leitungen entsteht, welche den Teilnehmern zum Sprechen dienen, ist das Relais r10 mit besonders hohem Widerstand und hoher Selbstinduktion aus-
,gestattet, so daß nur ein langsames Anwachsen des Stromes darin stattfinden kann. Der Einfachheit der Darstellung halber ist im vorstehenden angenommen worden, daß die Verbindungsleitungen 35, 36 zwischen, den beiden Ämtern B und C auch für den Verkehr zwischen den Beamten benutzt werden sollen. Um dies zu ermöglichen, ist der Kondensator c im angerufenen Amt C vor-
gesehen, welcher den Übergang der Sprechströme zwischen den beiden Hälften n>1 und jj^2 der Primärspule des Transformators W vermittelt. Bei praktischen Ausführungen wird es sich in der Regel lohnen, für diesen Zweck eine besondere Dienstleitung vorzusehen, welche mit dem Hörer der Beamtin bei C dauernd verbunden ist und welche durch einen Schlüssel an den Sprechkreis der Beamtin bei B nach Bedarf ausgeschaltet werden kann. In diesem Fall kann der Kondensator zwischen den beiden Primärwickelungen w1 und iv1 des Transformators W fehlen, da er für die Übertragung der Sprechströme zwischen den Teilnehmern bedeutungslos ist. Er ist daher in der Zeichnung nur punktiert eingezeichnet.
Die Beamtin des rufenden Amtes braucht alsdann auch nicht zu prüfen, bevor sie die Verbindung stöpselt, sondern sie gibt einfach dem gerufenen Amt die Nummer des gewünschten Teilnehmers auf und die gerufene Beamtin sagt ihr, welche von den Verbindungsleitungen für die Verbindung zu wählen sind.
Die Vorgänge bei einem Gespräch verlaufen also folgendermaßen:
1. Abheben des Hörers bei A: Relais R2 erregt, Lampe 5 erglüht.
2. Einstecken des Abfragestöpsels P: Relais r2 und r3 erregt. Abfragen.
3. Einstecken des Abfragestöpsels P2 in Klinke J2: r5 und r7 ziehen ihre Anker an (nicht aber r4). Lampen Ss und S5 erglühen.
4. Prüfen der Klinken von D auf Besetztsein: Ist eine der Klinken besetzt, so zieht r10 seinen Anker an und schließt dadurch jS2 über 44 und Erde.
5. Einstecken des Stöpsels P3: R und r° ziehen ihre Anker an, S5 erlischt, S4 erglüht.
6. D hebt seinen Hörer ab: r8 zieht
seinen Anker an, dadurch wird 1. r11 erregt, Lampe S4 erlischt; 2. r7 wird kurzgeschlossen, dadurch zieht r4 seinen Anker an, Lampe S3 erlischt. .
7. A hängt seinen Hörer an: r2 wird * stromlos, 52 erglüht.
8. D hängt seinen Hörer an: r8 wird stromlos, dadurch wird Kurzschluß r7 aufgehoben, Anker von r4 fällt ab, Lampe S3 erglüht.
9. Stöpsel P und P2 werden herausgezogen: r7 wird stromlos, S5 erglüht.
10. Stöpsel P3 wird herausgezogen: r° und r11 werden auch stromlos, S5 erlischt und der Anfangszustand wird wieder hergestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fernsprechschaltung zur Verbindung' zweier Teilnehmer, die an verschiedene, mit Zweikontaktklinken und Zentralmikrophonbatterie eingerichtete Ämter angeschlossen sind, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von vier im gerufenen Amt befindlichen Relais (r1, r8, r11 und r9), von denen das erste (r1) in Reihe mit einem geerdeten Relais Λ), das die Kontroll- und Schlußlampe (S3) im rufenden Amt beherrscht, in den Stöpselzweig (s2, t'2) der die beiden Ämter verbindenden Leitung (35, 36) zwischen den Spulen (w1 und xp'2) eines Transformators (W) eingeschaltet ist und nur dann das Ansprechen des Relais (rl) und dadurch das Erlöschen der Lampe ^S3/ zuläßt, wenn nach hergestellter Verbindung der beiden-Teilnehmer infolge Abhebens des Hörers durch den gerufenen Teilnehmer (D) das zweite Relais (ra) das erste (r1) kurzschließt, wodurch gleichzeitig das dritte Relais (r11) erregt wird und durch Unterbrechen des Stromkreises der Signallampe (Si) im gerufenen Amt den Beginn des Gespräches anzeigt, während das vierte Relais (r9) die Kontroll- und Schlußlampen (Si und S5) im gerufenen Amte in der Weise beherrscht, daß bei Herstellung der Verbindung zwischen den Ämtern B und C die Lampe (Ss), bei der Verbindung von C mit dem Teilnehmer (D) die Lampe (S*) erglüht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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