DE148507C - - Google Patents

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DE148507C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/10—Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren, welches darin besteht, von gegerbten Häuten, die in ihrem natürlichen Zustande mehr oder weniger weich und unebenmäßig sind, eine oder mehrere Lagen von geringerer Dicke als die der ursprünglichen Häute abzuspalten. Solche Spaltleder werden für mannigfache Zwecke und ganz besonders bei der Erzeugung von
ίο Schuhen, ferner zu Sockenfutter, Knopfüberzügen, Ledersäumen, Wagendächern und Futtern verwendet, da nebst einer Ersparnis an Material ein Produkt von erhöhter Gleichmäßigkeit , Weichheit und Geschmeidigkeit „ 15 erzielt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß eine oder beide Seiten einer Haut oder einer abgespaltenen Lage derselben mit einer geeigneten elastischen Hinterlage aus Filz, Kautschuk oder dergl. versehen und die so verstärkte Haut durch die unter Druck stehenden Zuführungswalzen einer Spaltvorrichtung zugeführt wird. Der Druck der Zuführungs-. walzen wirkt hierbei mit den Hinterlagen dahin zusammen, daß das Material der Haut ausgebreitet und gleichmäßiger dem Eingriff des bewegten Messers ausgesetzt wird.
Diese Hinterlagen werden vorzugsweise mit der zu spaltenden Haut nicht verbunden, sondern nur mit dieser zusammengelegt und so der Spaltmaschine zugeführt.
Durch den Druck der Walzen der Spaltmaschine werden die elastischen Hinterlagen in alle Vertiefungen der Haut eingepreßt.
Hierdurch wird der Walzendruck auf die ganze Hautoberfläche ausgeübt und nicht nur, wie dies bei unelastischen Hinterlagen oder bei deren gänzlichem Fehlen der Fall wäre, auf die Erhabenheiten, während die Vertiefungen frei von Druck blieben. Die Elastizität des Hinterlagenstoffes bedingt auch dessen durch den Druck hervorgerufenes »Abfließen« von den Erhabenheiten der Haut gegen deren Vertiefungen hin, wodurch in den Vertiefungen Anhäufungen des Hinterlagenstoffes auftreten, die daselbst den Druck auf der vertieften Stelle erhöhen, so daß der Druck hier beinahe oder auch wirklich gerade so groß wird, wie auf den erhabenen Stellen. Dieses »Abfließen« des Hinterlagenstoffes hat aber auch infolge der Reibung desselben an der Hautoberfläche ein Auseinandertreiben der Erhabenheiten zur Folge, so daß gleichzeitig ein Druckausgleich und ein Ausgleich der Unebenheiten durch die unter Druck stehenden Hinterlagen erreicht wird.
Dadurch ist es möglich, von einer einzelnen Haut eine größere Menge von Lagen und mit größerer Gleichmäßigkeit als je zuvor abzuspalten.
Bisher ergab sich beim Glätten oder Entfernen der Unebenheiten einer Haut (als Entfleischen bekannt) ein beträchtlicher Materialabfall. Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen durch die Verwendung von Hinterlagen' und durch das Spalten der Haut unter geeignetem Drucke, indem das früher beim Fleischen als Abfall verlorene Material geglättet, ausgebreitet und in dem Körper der Haut verteilt wird, so daß dieselbe in gleich-
mäßigerer Dicke der Einwirkung der Schaltvorrichtung dargeboten wird.
Zur Durchführung dieser Erfindung wird eine gegerbte Haut erst vorbereitet, indem die Oberfläche derselben und die unregelmäßigen Seiten einschließlich jener Teile ihres Randes, die hart oder beinig oder gefaltet sind, so daß sie nicht ausgebreitet und glatt gemacht werden können, weggeputzt werden,
ίο dann vor dem Spalten auf einer oder beiden Seiten mit einer Hinterlage, vorzugsweise aus Filz, Kautschuk oder ähnlichem, versehen und hernach die so verstärkte Haut durch eine Spaltmaschine mit unter Druck stehenden Zuführungswalzen geführt.
Wenn die ursprüngliche Haut nach Abspaltung einer Lage noch genügend Dicke besitzt, wird dieser übrigbleibende Teil auf einer oder auf beiden Seiten mit einer ähnliehen Hinterlage versehen und wieder durch die Spaltmaschine geführt usw., bis schließlich die Haut so dünn geworden ist, daß keine vollständige Lage mehr abgespalten werden kann.
Nach der vorliegenden Erfindung kann demnach eine Haut in eine größere Anzahl von Lagen als je zuvor gespalten werden, und so gleichmäßig geschieht diese Zerlegung, daß die Fleisch- und Narbenteile voneinander getrennt und die abgespaltene Oberfläche als Außenfläche verwendet werden kann, während die gegenüberliegende, wenn erwünscht, mit einer Stoffhinterlage versehen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Spaltung von Häuten, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Flächen der Häute vor dem Durchgang durch die Druckwalzen lose oder fest mit einer elastischen Hinterlage aus Stoff oder dergl. versehen werden, zum Zwecke der gleichmäßigen Druckverteilung und der Ausbreitung des Materials zu gleicher Dicke.
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