DE148229C - - Google Patents

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DE148229C
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corset
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • A41F1/04Corset fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung" ist ein Korsettverschluß, dessen einer Teil aus einer Öse besteht, deren'geschlitzter Teil von der Kante der Korsettschlitze abgekröpft ist und dessen anderer Teil eine ebenso gekröpfte Zunge bildet, die nach Einführung von innen in die öse bei flach nebeneinander liegenden Korsettschließteilen hinter die Abkröpfung der Zunge greift, wodurch der Verschluß der
ίο Teile herbeigeführt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht von dem Erfindungsgegenstande mehrere Ausführungsbeispiele, wobei
Fig. ι die Anordnung des Verschlusses an einer Korsettschließe in einer Vorderansicht einer Ausführungsform zeigt.
Fig. 2 und 3 stellen Seitenansichten des Verschlusses in größerem Maßstabe dar, wobei Fig. 2 teilweise geschnitten ist.
Fig. 4 und 5 zeigen andere Ausführungsbeispiele des Erfmdungsgegenstandes.
Auf der Zeichnung -sind mit α und b die bekannten, flach nebeneinander stehenden Korsettschließteile bezeichnet. Die Korsettschließe α ist an ihrer Außenkante mit vorstehenden ösen e versehen, die an dem vorstehendem Teil in einem Viertelkreisbogen abgekröpft sind und deren Schlitze mit der Längskante parallel laufen. Die Korsettschließe b ist dementsprechend mit Zungenplättchen d versehen, deren vorstehende Teile ebenfalls in einem Viertelkreisbogen gekröpft sind. Um die beiden Verschluß teile miteinander zu verbinden, wird die Zunge in der in Fig. 3 dargestellten Lage von innen durch den Schlitz c der Öse e hindurchgesteckt, derart, daß diese bei flach nebeneinander liegenden Korsettschließteilen hinter die Abkröpfungen der Zungen greift, wodurch die Abkröpfungen ein Verschieben der Verschlußteile von- oder gegeneinander verhindern und ein Verschluß der Teile herbeigeführt wird. Das Lösen des Korsettverschlusses erfolgt auf dem umgekehrten Wege wie das Schließen.
Die Abkröpfung kann anstatt in der Form eines Viertelkreisbogens auch, wie die Fig. 4 zeigt, unter scharfen Winkeln erfolgen, oder es kann, wie die Fig. 5 veranschaulicht, die Abkröpfung der Öse in einem Viertelkreisbogen und die der Zungen in einem Halbkreisbogen erfolgen oder in sonst anderen ähnlichen Formen.
Die Befestigung der Schilde und Zungen auf den Korsettschließteilen erfolgt vorzugsweise, wie auf der Zeichnung angenommen, durch Nietung. Die Verbindung kann aber auch auf irgend eine andere geeignete Art erfolgen, z. B. dadurch, daß die Schilde und Zungen mit Lappen versehen sind, die ein Herumbiegen dieser Lappen quer um die Korsettschließteile gestatten.
Eine Korsettschließe kann selbstverständlich noch neben der durch die Ösen und Zungen gebildeten Verschlußart noch mit anderen schon bekannten Verschlüssen versehen sein.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von den schon bekannten-Korsettverschlüssen durch die größtmögliche Festigkeit

Claims (1)

  1. des Verschlusses bei einfacher Bauart. Ein großer Vorteil besteht avich darin, daß die . Leibchen oder Taillen nicht durch vorstehende Haken, Knöpfe oder Stifte beschädigt werden können und daß in flach nebeneinander gelegtem und verschlossenem Zustande der Korsettschließteile diese sich weder gegennoch voneinander bewegen lassen, wodurch ein Klemmen durch diese Teile ausgeschlossen to ist.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Korsettverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß eine gekröpfte Zunge (d) unter stumpfwinkliger Stellung der Korsettschließen von innen in eine ebenfalls gekröpfte Öse (e) eingeführt wird, die bei flach nebeneinander liegenden Korsettschließen hinter die Zungenkröpfung greift und dadurch den Verschluß herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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