DE148223C - - Google Patents

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DE148223C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/30Skates with special blades
    • A63C1/36Skates with special blades with several blades

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung soll einen Schlittschuh schaffen, der sowohl zum Kunstlauf wie auch zum Schnell- und Streckenlauf zweckmäßig zu verwenden ist.
Die Fig. ι und 2 der Zeichnung stellen
. den Schlittschuh in seiner anfänglichen Gestalt als Kunstlaufschlittschuh dar. Wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich, besteht die Laufschiene dieses Schlittschuhs nicht, wie
ίο bisher gebräuchlich, aus einem Stück, sondern aus zwei mit einem Zwischenraum parallel zusammengenieteten dünnen Laufschienen k k. Die Niete, mit versenktem Kopf geschlagen, dienen gleichzeitig zur Aufrechterhaltung des Abstandes zwischen den beiden Laufschienen (s. n, Fig. 2 und 3). Die für den Kunstlauf erforderlichen scharfen Laufkanten werden dadurch erreicht, daß die beiden Laufschienen an der Lauffläche schräg nach innen abgeschliffen werden (s. Fig. 2). Die Befestigung des Schlittschuhs am Fuße ist in der Zeichnung nur durch Riemen gedacht; es lassen sich bei dem Schlittschuh aber auch die meisten übrigen gebräuchlichen Befestigungsvorrichtungen ohne Schwierigkeit anwenden.
Die Umwandlung des vorbeschriebenen Schlittschuhs für Kunstlauf in einen solchen für Schnell- und Streckenlauf geschieht auf folgende Weise:
Jedem Schlittschuh wird eine für Schnell- und Streckenlauf geeignete Laufschiene S besonders beigegeben, welche die in Fig. 5 dargestellte Form hat. Diese Laufschiene wird mit dem an der Spitze befindlichen Schlitze \ zwischen den beiden Laufschienen k an die Niete α gehängt (s. Stellung S1, Fig· 5) und dann wie die Klinge eines Taschenmessers in die Stellung S'2 gebracht.
In dieser Stellung umfassen die Ausklinkungen im oberen Teile der Laufschiene S genau die sämtlichen Niete n, so daß ein weiteres Eindrücken der Laufschiene oder eine Verschiebung in der Längsrichtung ausgeschlossen ist, während ein seitliches Verschieben durch die eng anschließenden zusammengenieteten Kunstlaufschienen k verhindert wird.
In dieser Stellung deckt sich auch der Schlitz r in der eingesetzten Laufschiene genau mit den Schlitzen ο in der Kunstlaufschiene. Es wird nun die Schraubenmutter m des Schraubenbolzens b, dessen quadratischer Querschnitt genau der Schlitzhöhe angepaßt ist, etwas gelockert, der Bolzen aus der Stellung "der Fig. 1 in die Stellung der Fig. 4 geschoben und dann die Schraubenmutter m wieder fest angezogen.
Die Schnell- und Streckenlaufschiene ist nunmehr durchaus sicher und zuverlässig am Schlittschuh befestigt. Die ganze .Umwandlung des Schlittschuhs für Kunstlauf in einen solchen für Schnell- und Streckenlauf oder umgekehrt läßt sich, wie aus dem vorgesagten ersichtlich, von jeder Person in kürzester Zeit bewerkstelligen.
Der für Schnell- und Streckenlauf fertig gestellte Schlittschuh ist in den Fig. 3 und 4
dargestellt, während Fig. 5 die Schnell- und Streckenlaufschiene in den verschiedenen Stellungen während des Einhängens zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für Kunst- und Streckenlauf einrichtbarer Schlittschuh, dadurch gekennzeichnet, daß das fest mit der Fußplatte verbundene Kunstlaufeisen aus zwei parallelen Platten (k k) besteht, deren Abstand durch Niete (α η η) so aufrecht erhalten wird, daß über den einen Niet (a) ein Streckenlaufeisen mit einem zu diesem Zwecke darin vorgesehenen Schlitze (\) gehakt und taschenmesserklingenartig zwischen die Platten (k k) geklappt werden kann, wobei sich die Niete (n n) in entsprechende Ausklinkungen der Schiene ■ (S) legen, um ihre Längsverschiebung zu hindern, während ein durch Schlitze (0) der Platten (k k) und einen offenen Winkelschlitz (r) des Eisens (S) greifender Schraubenbolzen (b) mit Mutter (m) dieses gegen Drehung sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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