DE86300C - - Google Patents

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DE86300C
DE86300C DENDAT86300D DE86300DA DE86300C DE 86300 C DE86300 C DE 86300C DE NDAT86300 D DENDAT86300 D DE NDAT86300D DE 86300D A DE86300D A DE 86300DA DE 86300 C DE86300 C DE 86300C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/40Tie-plates for flat-bottom rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMtV^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau
Patentirt im Deutschen .Reiche vom 16. November 1894 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Unterlagsplatte gehört zu jener Art profilirter Unterlagsplatten, welche eine zur Grundfläche geneigte Schienenauflagefläche besitzen.
■ Gekennzeichnet ist diese Unterlagsplatte dadurch, dafs die Schienen auf der ..geneigten Auflagefläche mittelst einheitlicher Klemmplatten und von oben einführbarer Hakenschrauben befestigt werden können, zu welchem Zwecke an der Unterlagsplatte Lagerebenen für die Klemmplatten, sowie Anscfilufsebenen für die , Köpfe der Hakenschrauben vorgesehen sind, welche unter dem gleichen Winkel wie die Schienenauflagefläche schräg gestellt sind.
Beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Unterlagsplatte mit der auf derselben befestigten Schiene und in Fig. 2 die Draufsicht auf die Unterlagsplatte dar. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine hierbei in Verwendung kommende Zwischenplatte und die Fig. 5 und 6 eine der Klemmplatten in Unter- und Seitenansicht. Die Fig. 7 und 8 stellen eine Hakenschraube zur Befestigung des Schienenfufses. dar.
Zwei weitere Ausführungsformen dieser Unterlagsplatte sind in den Fig. 9, 10, 12 und 13, nach Art wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht.
Die Fig. 11 ist eine Oberansicht der bei ersterer Ausführungsform angewendeten Zwischenplatte, und die Fig. 14 bis 17 sind verschiedene Ansichten einer Klemmplatte für die letztere Ausführungsform. .
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besitzt die beiderseits von den Leisten L begrenzte Schienenauflagefläche a-a der Unterlagsplatte A die erforderliche Neigung gegen die Grundebene α22, mit welcher die Unterlagsplatte auf der Querschwelle aufruht, so dafs das Einschneiden der Schwellen unnöthig wird. An die Leisten L, welche durch einen bis an die Ebene der.. Lagerfläche a-a reichenden, der Breite der Klemmplatte B entsprechenden und durch den Schlitz c getheilten Einschnitt / getrennt: werden, schliefst die Lagerebene b-b für die Klemmplätte an. Diese Ebene liegt etwas tiefer als die Auflagefläche a-a und ist ebenso wie die unterhalb ersterer angeordnete Anschlufsebene c1-^ für den Kopf der.Hakenschraube C zur Fläche a-a parallel gerichtet. - Die in den Einschnitt / hineinreichenden Klemmplatten B, durch welche die Hakenschrauben G hindurchgehen, haben solche Gestalt, dafs ihr auf der Fläche b-b aufliegender Theil von den die letztere begrenzenden, nach oben vorstehenden Rändern m und η umfafst und dadurch eine Drehbewegung, sowie eine seitliche Verschiebung der Klemmplatten verhindert wird.
Die Bolzen der Hakenschrauben C, welche durch die Schlitze c reichen, sind mit Arretiransätzen e2 versehen, deren parallel zur Bolzenachse laufende Kanten, in der Längenrichtung des Hakenkopfes gemessen, einen gegenseitigen Abstand haben, der der Breite des Schlitzes c gleich ist.
Werden demnach die Hakenschrauben C bei festgenagelter Unterlagsplatte von oben in die Schlitze c so weit eingesteckt, dafs ihre Köpfe unterhalb der Anschlufsebene c-c1 zu liegen kommen, und deren Bolzen um 900 gedreht, so dafs der Bolzenkopf die Ränder des Schlitzes c untergreift, so legen sich die Ansätze c2 an die Seitenflächen des Schlitzes c an.
Die Rückdrehung des Bolzens um 900 wird durch die Ansätze d einer Unterlagsplatte D im Verein mit dem unteren, zwischen den
Rändern m η liegenden Klemmplattentheil verhindert, gegen welchen und die Ansätze d die Arretiransätze c2 der Hakenschrauben bei versuchter Rückdrehung sich anlegen.
Die Zwischenplatte D, durch welche die Abnutzung der Unterlagsplatte auf das geringste Mafs beschränkt und jene eier Schiene möglichst gleichartig wird, ist zwischen Schiene und Unterlagsplatte eingelegt; sie ruht auf der Schienenauflagefläche a-a auf und wird an einer : seitlichen Verschiebung dadurch verhindert, dafs ihre Ansätze in die zur Aufnahme der Hakenschrauben C dienenden Schlitze c eingreifen.
Der mittlere Theil der Schienenauflagefläche a-a'ist ausgenommen, so dafs ein Hohlraum E entsteht. Dadurch wird eine Federung des Stuhles und eine bessere Uebertragung und gleichmäfsigere Vertheilung des Druckes auf die an die Schwelle anzunagelnden Seitentheile A1 der Unterlagsplatte erreicht; gleichzeitig wird auch ein elastisches Fahren ermöglicht, wodurch das rollende Material geschont wird.
Durch die Ausnehmung E wird überdies an Material bei Herstellung des Schienenstuhles gespart.
Die in den Fig. 9 bis 11 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich blos durch die geänderte Form der Zwischenplatte D, welche beiderseits mit zwei seitlich vorstehenden Ansätzen dl versehen ist, die den Schlitz c zwischen sich einschliefsen, so dafs dieser verkürzt werden kann, wodurch ein Zurückdrehen des Schraubenbolzens verhindert wird, indem sich die Ansätze c2 an die Wandung des Schlitzes c anlegen.
Beide Ausführungsformen ermöglichen die Auswechselung der Befestigungstheile (Klemmplatten und Hakenschrauben), ohne dafs die Schiene aus ihrer Lage verrückt werden mufs.
Bei der in Fig. 12 bis 17 gezeigten Ausführungsform sind die beiden Randleisten Ä2 der Unterlagsplatte zur Auflagerung der Klemmplatten B benutzt, welch letztere eine dementsprechend abgeänderte Gestalt erhalten.
Diese Anordnung gestattet, die Unterlagsplatte schmäler zu halten, indem die Seitentheile A^ derselben näher gegen einander gerückt werden können, wodurch eine vorteilhaftere Druckübertragung' und zugleich eine Verminderung des Plattengewichtes erzielt wird.
Die aus Eisen, Holz oder Filz hergestellte Zwischenplatte D ist nicht unbedingt erforderlich und kann auch wegbleiben, insbesondere dann, wenn die Unterlagsplatte voll, also ohne den Hohlraum E hergestellt wird.
Werden die Platten als Formgufs erzeugt, so können die unterhalb der Anschlufsebene c1-c1 gelegenen, zur Aufnahme der Hakenschraubenköpfe bestimmten Hohlräume so weit vollgegossen werden, dafs nur der für die Köpfe unbedingt nöthige Raum verbleibt, woj durch eine Verstärkung der Unterlagsplatte erreicht wird.
. Die Leisten L dienen auch zur Aufnahme des durch die Laschen übertragenen Längenschubes der Schienen, wenn die Winkellaschen mittelst in ihren unteren Ansätzen angebrachter Ausschnitte die Leisten L umgreifen.
Die Vortheile, welche durch die beschriebene Plattenconstruction erreicht werden sollen, sind demnach:
Die möglichst gleichmäfsige Druckübertragung auf die Schwellen und infolge dessen die Schonung der letzteren; eine elastische, dauerhafte und sichere Lagerung der Schiene und deren einfache und sichere Befestigung; ferner die geringe Abnutzung der Befestigungstheile, da diese den dynamischen Wirkungen des rollenden Materials möglichst wenig ausgesetzt sind; die geringe Anzahl und möglichste Gleichartigkeit der zur Verwendung kommenden Befestigungstheile,welche mit Ausnahme der Schrauben, ebenso wie die Platte selbst durch den Walzprocefs und bei verhältnifsmäfsig geringem Gewicht billig herzustellen sind. Endlich ermöglichen die beiden erstbeschriebenen Ausführungen das Auswechseln der Befestigungstheile ohne Lageänderung der Schiene.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine profilirte Unterlagsplatte mit zur Grundfläche geneigter Schienenauflagefläche, gekennzeichnet durch beiderseits der in der Mitte ausgenommenen Auflagefläche (a-a) und parallel zur letzteren angeordnete An*· schlufsflächen (b-b und c^c1), von welchen die ■ oberen Flächen (b-b) die in einheitlicher Form herstellbaren Klemmplatten (B) tragen, welche durch Einlegen zwischen die Stufen (mn) und in die Einschnitte (I) zwischen den den Seiten- und Längenschub des Geleises aufnehmenden Leisten (L) gegen Verdrehung und Verschiebung gesichert sind, während die unteren Flächen (cl-cl) die Köpfe der von oben einführbaren Hakenschraube (C) nach deren Verbindung mit den Klemmplatten halten.
  2. 2. In Verbindung mit der unter 1. genannten Unterlagsplatte eine zwischen diese und den Schienenfufs eingelegte Platte (D) mit Ansätzen (d1), welche diese Platte in ihrer Lage festhalten, oder mit Ansätzen (d), welche sowohl die Platte als., auch die I Hakenschrauben feststellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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