DE206347C - - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/56—Special arrangements for supporting rail ends
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Description
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KAISERLICHES
Gegenstand der Erfindung ist ein Schienenstoß auf einer Breitschwelle für Eisenbahnen.
Es ist zwar bereits ein Schienenstoß auf Breitschwellen bekannt geworden, bei dem
beide Schienenenden des Stoßes mit kurzen freischwebenden Überständen über die Auflagerplatten
auf einer durchgehenden ebenen Platte einer Breitschwelle verlegt sind, auch die Drehung der Schwelle bei exzentrischer
ίο Belastung des einen Schienen auf lagers dadurch
vermieden wird, daß die Schwelle breiter als ■ das Dreifache des Abstandes der Auflager gemacht
ist. Dieser Ausführung haftet aber noch der Mangel an, daß, weil der Druck auf die Bettung unterhalb der Schwelle ein ungleichmäßiger
ist und beim Überrollen der Lasten über die beiden Auflagerstellen der Schienen bald an der einen, bald an der
anderen Außenkante der Breitschwelle ein Maximum wird, die scharfen, lotrecht gerichteten
Außenkanten am stärksten in die Bettung eingedrückt werden und letztere an dieser
meist beanspruchten Stelle zerstören. Ferner läßt der Umstand, daß beide Schienenenden,
wenn auch bereits mit ungleichen Längen, freischwebend gelagert sind, die beim gewöhnlichen
schwebenden, auf zwei Nebenschwellen gelagerten Stoß unangenehm empfundene Stufenbildung beim Übergang des Rades über
die Stoßlücke zu. In diesen Punkten noch Verbesserurigen eintreten zu lassen, ist der
Zweck der Erfindung.
Fig. ι stellt den Schienenstoß dar für
Gleise, die in beiden Richtungen befahren werden müssen, also für eingleisige Bahnen;
Fig. 2 desgleichen für Gleise, die im regelmäßigen Betriebe nur in einer Richtung befahren
werden, also für zweigleisige Bahnen;
Fig. 3 a und 3 b sind graphische Darstellungen des Drucks der Schwellen auf die
Bettung.
Um den ersten Mangel zu beheben, d. h. um den größten Druck auf eine größere
Fläche zu verteilen, sind die Außenkanten der Schwelle als Stützplatten fi (Fig. 1 und 2) von
solcher Breite ausgebildet, daß sie mindestens der Unterfläche einer dem gleicheu Zweck
dienenden Holzschwelle gleichkommen. Hierdurch wird, bei gleichzeitiger Berücksichtigung
des schon anderweitig bekannten Verhältnisses zwischen der Exzentrizität der Laststellung
und der Schwellenbreite, die besonders bei den eisernen Schwellen beobachtete, unerwünschte
Bewegung um die Längsachse aufgehoben, indem die Bildung von Hohlräumen unter den scharfen, zum Aufstützen wenig
geeigneten Außenkanten der üblichen Schwellen vermieden · wird. Der Holzschwelle gegenüber
besitzt aber die hier vorgeschlagene eiserne. Breitschwelle den Vorteil, daß die Schwerpunkte
der Druckfigurabschnitte weiter auseinander liegen, als bei der Druckfigur der Holzschwelle, während die Verdichtung der
Bettung durch Stopfung und Zuglast unter den Stützplatten der eisernen Schwelle ebenso
rasch von statten geht, wie unter der Lager- / fläche der Holzschwelle. Das außerdem in
den Hohlraum der eisernen Breitschwelle ein-, gestopfte Material besitzt die gleiche Festigkeit
wie bei den gewöhnlichen eisernen Koffer-
schwellen, trägt also in geringerem Grade mit.
Um das Einbringen des Stopfmaterials in den Hohlraum zwischen der Mittelrippe m
und den Seitenwänden s, s (Fig. ι und 2) zu fördern, sind die Stützplatten ft nach innen
zu schwach ansteigend hergestellt, so daß beim Stopfen der Steinschlag oder Grobkies
leichter in den Hohlraum gleitet. Zu gleichem Zweck ist zwischen Platte p und Seitenwand
s jede scharfe Kante durch Ausrundung der Ecke vermieden und der Seitenwand s keine lotrechte, sondern eine mäßig ansteigende
Neigung gegeben. Die neben den Auflagerstellen der Schienenenden befindliche Mittelrippe
m verhindert ferner ein zu weites Wandern des Stopfmaterials und läßt bei ihrer
scharfen, in die Bettung einschneidenden Form die Bildung eines festen Sattels, um welchen
die Schwelle kippend sich drehen könnte, nicht zu. Die Unterseite der Mittelplatte der
Schwelle zwischen der Mittelrippe m und den Seitenwänden s, s endlich ist gewölbeartig ausgebildet,
wobeidie vorgenannten Querschnittsteile m und s, s als Widerlager dienen, Die
über den Stützplatten ft, ft liegende Bettung wirkt als Belastung der Schwelle nützlich.
In den Fig. 3 a und 3 b ist der Druck der Breitschwelle auf die Bettung, welcher von
der im Abstand α der Auflagerplatten vom Mittelpunkt der Schwelle wirkenden Last P
ausgeht, graphisch dargestellt, und zwar in Fig. 3 a unter der Annahme, daß Stützplatten,
Seitenflächen und Deckplatte gleich fest unterstopft und zum Tragen befähigt seien, in
Fig. 3 b dagegen unter der Annahme, daß nur die Stützplatten die Last auf die Bettung zu
übertragen hätten. . Die Wirklichkeit wird zwischen beiden Fällen liegen. Unter allen
Umständen ist aber in der ganzen Schwellenbreite eine Druckübertragung gewährleistet,
und ein Abheben einer Schwellenkante von der Bettung, d. h. eine Bewegung derselben,
ausgeschlossen.
Die andere, nur bei den in einer Richtung befahrenen Gleisen anzuwendende Verbesserung
des Schienenstoßes besteht darin, daß an Stelle der in Fig. 1 dargestellten beiden freischwebenden Schienenenden von der Länge a
die in Fig. 2 gezeichnete Anordnung tritt, gemaß welcher das abgebende Schienenende
überhaupt nicht mehr freischwebt, sondern bis an die Stoßlücke völlig fest gelagert ist, wogegen
das aufnehmende Schienenende seine schwebende Lagerung behält. Bei ordnungsmäßiger
Befestigung der Schienen auf der ein Ganzes bildenden Breitschwelle kann nunmehr
die Lauffläche des abgebenden Schienenendes niemals infolge elastischer Durchbiegung unter
die Lauffläche des aufnehmenden Schienenendes hinabsinken. Es wird also der .Stoß
vermieden, den die Räder erleiden, wenn. sie von einer Schiene auf die andere, nur um
einen unmerklichen Bruchteil eines Millimeters höher stehende Schiene hinüberrollen müssen,
ein Stoß, welcher nicht nur von den Reisenden unangenehm empfunden wird, sondern auch
eine rasche Abnutzung von Gleis und Betriebsmittel herbeiführt. Diese Vereinigung des
festen und schwebenden Schienenstoßes auf einer Breitschwelle ist bisher unbekannt.
Claims (2)
1. Schienenstoß auf einer mit Mittelrippe versehenen Breitschwelle mit durchgehender
ebener Auflagerfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenkanten der Schwelle als breite, schwachansteigende Stützplatten ausgebildet sind.
2. Schienenstoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die rollende
Last abgebende Schienenende fest, das die Last aufnehmende Schienenende schwebend
gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206347C true DE206347C (de) |
Family
ID=468520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206347D Active DE206347C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206347C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2500500A1 (fr) * | 1981-02-20 | 1982-08-27 | Kloeckner Werke Ag | Traverse en acier pour superstructures ferroviaires |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2500500A1 (fr) * | 1981-02-20 | 1982-08-27 | Kloeckner Werke Ag | Traverse en acier pour superstructures ferroviaires |
| DE3106262C1 (de) * | 1981-02-20 | 1982-09-30 | Klöckner-Werke AG, 4100 Duisburg | Stahlschwelle für den Eisenbahnoberbau |
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