DE146495C - - Google Patents

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DE146495C
DE146495C DENDAT146495D DE146495DA DE146495C DE 146495 C DE146495 C DE 146495C DE NDAT146495 D DENDAT146495 D DE NDAT146495D DE 146495D A DE146495D A DE 146495DA DE 146495 C DE146495 C DE 146495C
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DE
Germany
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relay
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

ι f. n
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechschaltung für Gruppenanruf und mit gemeinsamer Mikrophonspeisebatterie und hat zur Voraussetzung, daß die zur Speisung der Teilnehmermikrophone über die Leitung entsendete. Stromart mit einer zum Anruf der einen Gruppe dienenden Stromart übereinstimmt. Um hierbei zu vermeiden, daß entsprechend dieser Übereinstimmung der
ίο Stromarten die Entsendung des Mikrophonspeisestromes den Anruf einer Gruppe zur Folge hat, ist gemäß vorliegender Erfindung der Anruf derjenigen Gruppe, deren Aurufstromart mit der Speisestromart übereinstimmt, nur über ein durch den Anruf strom für die andere Gruppe zu erregendes Relais möglich gemacht, so daß dem Anruf der ersteren Gruppe ein Stromstoß der mit der Speisestromart nicht übereinstimmenden Stromart vorangehen muß.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei miteinander verbundene Sprechstellen U11.2 (eine Haupt- und eine Nebenstelle) dargestellt, von denen die Hauptstelle tL über die Linienleitung mit dem Amte in Verbindung steht. Hier ist die Linienleitung über die Verbindungsklinkenleitung V1 V2 und über die beiden Abfrageklinken A:, Ar2 und schließlich über das Anruforgan T1 einerseits über die Batterie b0, andrerseits direkt zur. Erde geführt. Die beiden Abfrageklinken sind verschiedenen Amtsgruppen A1 A2 zugeordnet, und der Teilnehmer ist in der Lage, je nach der Bewegung eines Umschalters m auf der Sprechstelle die eine oder andere Amtsgruppe mittels des Anruforganes T1 anzurufen. Zu diesem Zwecke ist dasselbe in bekannter Weise so ausgebildet, daß je nach der Lage des Umschalters m auf der anrufenden Sprechstelle ein Strom der Batterie b0 über eine oder beide Wickelungen des Anruforganes T1 fließt und hierbei dessen Anker C1 aus seiner Ruhelage zwischen den Kontakten C2 oder C3 an einen dieser beiden Kontakte legt.
Es sei beispielsweise angenommen, die Nebenstelle t, wünsche eine Verbindung mit einem an der Amtsgruppe A1 angeschlossenen Teilnehmer. Zwecks Anrufs dieser Amtsgruppe bringt der betreffende Teilnehmer, nachdem er seinen Fernhörer vom Haken genommen, den Umschalthebel m auf den Kontakt / und stellt dadurch eine Erdverbindung der Station her. Demzufolge kommt ein Stromlauf über die Linienleitung zustande, welcher von dem Pluspol der Batterie b0 ausgehend über die eine Spule des Relais T1, AbfrageklinkenAr2Ar1, KlinkenleitungVj,-Nebenstellenumschalter n, zur Station t2, über den Hakenumschalter, das Mikrophon, den Umschalthebel m zur Erde und über diese zur Batterie b0 führt. Die alleinige Erregung der einen Wickelung des Relais T1 hat das Anlegen des Ankers C1 an Kontakt C3 zur Folge, wodurch ein die Batterie bi b.2 enthaltender Lokalstromkreis geschlossen wird. Von diesen Batterien fließt der Lokalstrom
über den Relaiskontakt C3, die Lampe Z1, das Relais r2 und über die Kontakte Ii1 U2 an den Abfrageklinken zur Batterie b1 b.2 zurück. Die Lampe Z1 wird aufleuchten und der Amtsgruppe A1 den Anruf melden.
Während zwecks Anrufs der einen Gruppe (A1) nur die eine Spule des Relais r1 vom Strom durchflossen wird, wird der Anruf der anderen Gruppe (A2) durch Erregung beider
ίο Relaiswickelungen und die dadurch veränderte Ankerlage des Relais bewirkt. Bevor jedoch der Anruf dieser Gruppe näher erklärt werde, sei zunächst darauf hingewiesen, daß die Batterie b0 nicht nur zur Ermöglichung des selbsttätigen Anrufs, sondern zugleich zur Entsendung eines Mikrophonspeisestromes dient, welcher in gleicher Weise, wie dies der Anrufstrom für die Gruppe A2 bewirken würde, die Erregung beider Relaiswickelungen V1 zur Folge hat. Die Schaltung nach Fig. ι zeigt die beiden Sprechstellen tY und I2 in Sprechverbindung, wobei die Speisung der Mikrophone vom Amt aus durch die Batterie Zj0 erfolgt. Der Speisestrom fließt von dem Pluspol dieser Batterie über die eine Relaiswickelung, Abfrageklinken Ar2Zi1, Klinkenleitung V1, über die Mikrophone der miteinander verbundenen, parallel geschalteten Sprechstellen ij ίο und alsdann über den anderen Zweig der Linienleitung zur Buchsenleitung v.2 und über die zweite Wickelung des Relais i\ zur Batterie bu zurück. Dieser Speisestrom würde also auch, da er die beiden Spulen des Relais T1 durchfließt, einen Anruf, und zwar einen unbeabsichtigten der einen Gruppe (A2) 7A\r Folge haben.
Um dies zu vermeiden, ist in dem die Anruflampe Z2 der Gruppe A2 und die Batterie b1 enthaltenden Lokalstromkreis eine zweite Kontaktstelle C4 C5 vorgesehen, welche für gewöhnlich geöffnet ist, so daß ein Umlegen des Relaisankers C1 auf den Kontakt C2 ohne weiteres kein Aufleuchten der Lampe Z2 zur Folge hat. Hierzu ist vielmehr nötig, daß auch die Kontaktstelle c4 C5 geschlossen werde. Dies geschieht nun durch einen Strom, welcher mit dem zum Anruf der ersteren Gruppe A1 dienenden identisch ist, d. h. dem Anruf der Gruppe A2 muß ein kurzer Stromstoß, wie er zum Anruf der Gruppe A1 erforderlich ist, vorangehen. Zur Entsendung eines solchen Stromstoßes bewegt der Teilnehmer seinen Schalthebel in über den Kontakt ι hinweg auf den Kontakt 2. Der bei der Berührung des Kontaktes 1 zustande kommende kurze Stromstoß über Erde hat dann, wie bereits mit Bezug auf den Anruf der Gruppe A1 erwähnt wurde, die vorübergehende Erregung des Relais r2 und die Anziehung des Ankers C4 zur Folge. Um zu vermeiden, daß nach Aufhören dieses Stromstoßes der Anker C4 in seine Ruhelage wieder zurückgeht, wird durch die einmalige Anziehung des Ankers C4 ein Selbstschluß des Relais r2 herbeigeführt, indem durch Anlegen des Ankers an den Kontakt c6 ein Strom zustande kommt, welcher, von der Batterie b2 ausgehend, über den Relaisanker C4, Kontakt ca, Relais r2 und die Kontakte M1 und Zi2 an den Abfrageklinken zur Batterie b2 zurückfließt. Der Kontakt zwischen C4 und C0 bleibt also auch nach Aufhören des kurzen Stromstoßes bestehen. Fließt dann nach diesem kurzen Stromstoß der Batterie b0 ein Strom, welcher beide Zweige der Linienleitung und beide Relaiswickelungen V1 durchfließt, wie er ja ohne weiteres durch Abheben des Fernhörers auf einer der Teilnehmerstellen zustande kommt, so bewirkt dann dieser Strom, wie bereits erwähnt, das Anlegen des Ankers C1 gegen den Kontakt C2, wodurch die Lampe Z2 durch den von der Batterie bl ausgehenden Strom zum Leuchten gebracht wird. Die Lampe Z1 kommt bei der verhältnismäßig schnellen Bewegung des Umschalters m über Kontakt 1 nur zu einem kurzen Aufleuchten. Beim Einführen des Abfragestöpsels wird der den Selbstschluß des Relais r2 herbeiführende Strom der Batterie Z>2 sowie der Strom der Anrufbatterie Zj0 durch Trennung des Kontaktes Ii1 bezw. Ii2 unterbrochen und die Anker C1 und C4 der Relais r( r2 kehren in ihre Ruhelage zurück. Anstatt des in der Speiseleitung liegenden Anruf relais, dessen Anker je nach der Verzweigung des dasselbe durchfließenden Stromes nach rechts oder links ausschlägt, können auch zwei einzelne Relais vorgesehen werden. Fig. 2 zeigt eine Schaltungsart, bei welcher das Einschalten der Anruflampe Z2 durch den Mikrophonstrom im Gegensatz zu der eben beschriebenen Schaltungsart nicht durch Unterbrechung des Lampenstromkreises der Lampe Z1 vermittels des zweiten Relais r2, sondern durch Kurzschließen dieses Lampen-Stromkreises verhindert wird. Bei Entnahme eines Speisestromes aus der Batterie b0 für die beiden miteinander sprechenden Stationen t1 und f2 befindet sich der RelaisankerC1 wiederum in Kontakt mit C2. Die Lampe Z2 wird aber trotzdem nicht vom Strom durchflossen, weil der Relaisanker C4 des zweiten Relais den betreffenden Lampenstromkreis über c. kurzschließt. Der Widerstand w des Anrufrelaisstromkreises dient dabei zum Schütze der Batterie bx. Die beiden Teilnehmer können also auch in diesem Falle einen Speisestrom aus der gemeinsamen Mikrophonbatterie b0 entnehmen, ohne daß dadurch ein Ruf vermittelt wird. Um die Anruflampe Z2 zum Aufleuchten zu bringen, ist vorerst eine Unterbrechung des Kontaktes c5 C4 notwendig.
21
Kontakt C3 C1
h
Es geschieht dies durch Erregung des Relais r2 vermittels eines aus Batterie bx b2 über Windungen des Relais r2, Lampe I1, k 3 C1 zur Batterie fließenden Stromes, der durch entsprechende Erregung des Anrufrelais T1 zustande kommt. Der Relaisanker C5 wird dadurch unter Aufhebung des Kurzschlusses zur Lampe /2 in Berührung mit C6 gebracht, wobei die Batterie b2 bei
ίο nachfolgender Unterbrechung die weitere Erregung des Relais r2 und so das Festhalten des Ankers übernimmt. Die Unterbrechung dieses Stromkreises erfolgt auch hier durch Öffnen des Kontaktes U1 bezw. U2 beim Einführen des Abfragestöpsels.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fernsprechschaltung für Gruppenanruf und mit gemeinsamer Mikrophon- · speisebatterie, bei welcher die Speisestromart mit der zum Anruf der einen Gruppe erforderlichen Anrufstromart übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anruf dieser Gruppe nur über den Anker eines durch den Anrufstrom für die andere Gruppe zu erregenden Relais (r2) erfolgen kann, so daß dem eigentlichen Anrufstrom dieser Gruppe ein Stromstoß der mit der Speisestromart nicht übereinstimmenden Stromart vorangehen muß.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nur durch den Anrufstrom für die eine Gruppe zu erregende Hülfsrelais (r2) mit einem in der Mikrophonspeiseleitung liegenden Anrufrelais (rj in der Weise zusammenwirkt, daß beim Fließen eines Speisestromes über letzteres das erstere den Anrufstromkreis für die eine Amtsgruppe unterbrochen oder kurzgeschlossen hält, dagegen unter der Wirkung eines kurzen, das Anruf relais (rj durchfließenden und mit der Speisestromart nicht übereinstimmenden Anrufstromstoßes in bekannter Weise ein Selbstschluß des Hülfsrelais (r2) herbeigeführt wird, der unter Aufhebung der erwähnten Unterbrechung bezw. des Kurzschlusses einen Anruf der betreffenden Gruppe auch nach Aufhören des ersten Stromstoßes ermöglicht.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß statt des in der Speiseleitung liegenden Anruf relais (r-J, dessen Anker in bekannter Weise je nach der Verzweigung des dasselbe durchfließenden Stromes nach rechts oder links ausschlägt, zwei einzelne Relais vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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