DE145308C - - Google Patents
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- DE145308C DE145308C DENDAT145308D DE145308DA DE145308C DE 145308 C DE145308 C DE 145308C DE NDAT145308 D DENDAT145308 D DE NDAT145308D DE 145308D A DE145308D A DE 145308DA DE 145308 C DE145308 C DE 145308C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 16
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/12—Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bis jetzt bestehende Poliermaschinen, welche so eingerichtet sind, daß vermittels zweier
entgegengesetzt umlaufender Schleifwalzen zunächst von einer Schleifwalze ein Stück der
Blechtafel bearbeitet wird, während später das Ende von der anderen Walze poliert wird,
haben den Nachteil, daß auf diesen Maschinen Blechtafeln von großer Länge, wie solche
beispielsweise in Rollen vorkommen, nicht poliert werden können, da durch die entgegengesetzt
umlaufenden Schleifwalzen eine Blechtafel, welche so lang ist, daß sie beim Polieren
von den beiden Schleifwalzen zugleich erfaßt würde, sofort zerknittert werden würde
und andererseits die Baulänge der Maschine durch praktische Rücksichten in gewisse
Grenzen gebannt ist.
Dieser Übelstand ist durch nachfolgend beschriebene Bauart beseitigt. Man kann bei
vorliegender Maschine sowohl kurze Blechtafeln als auch lange Tafeln (in Rollen) bei
einem einzigen Durchgange bearbeiten. Um auch kürzere Blechtafeln von verschiedenen
Längen polieren zu können, ist die Vorkehrung getroffen worden, die Zeitabschnitte
zwischen den Hub- und Senkbewegungen der das Blech gegen die Walzen drückenden Auflagen
ändern zu können.
Der Gegenstand, der Erfindung ist in den Fig. ι bis 3 veranschaulicht.
Die Bauart und Arbeitsweise desselben ist folgende:
Welle 5, welche durch Schnecke und Schneckenrad (nicht gezeichnet) angetrieben
wird, bildet die Hauptantriebswelle. Sollen gleichlange Blechtafeln von kürzerer Ausdehnung
poliert werden, so wird je eine Tafel durch das Walzenpaar ι unter der umlaufenden
.Schleifwalze 2 durchgeführt, wobei sie durch die Druckrolle 3 gegen die Schleifwalze
gepreßt und von letzterer so lange bearbeitet werden, bis sie auf ihrem Vorschub
von dem Walzenpaar 4 erfaßt ist und nur noch ein kleines Stück derselben aus dem
Walzenpaar 1 herausragt. In diesem Zustände
wird die Blechtafel dem Arbeitsbereiche der Schleifwalze 2 dadurch entführt, daß sich die Druckrolle 3 mit ihren Tragarmen
7 um die Welle 5 nach unten bewegt. Dies geschieht dadurch, daß die umlaufende Kurvenscheibe 8 den Hebel 9 um seinen Drehpunkt
10 bewegt, wodurch das Gewicht 29 des Hebels 9, welches die Druckwalze gegen
die Schleifwalze drückt, nach oben gehoben wird, während die andere Seite des Hebels
nach unten schlagen muß. Da diese Seite durch die lenkbare Spindel 11 mit den Tragarmen
7 verbunden ist, müssen sich dieselben auch mit nach unten bewegen und zugleich
mit diesen auch die Förderwalzen 1, welche im übrigen ihren Antrieb von der Welle 5
durch Kettenräder und Kette 6 erhalten. Inzwischen förderten die Walzen 4 das Blech
weiter. Ist der noch unbearbeitete Teil der Blechtafel nahezu unter der Mitte der Schleifwalze.
12 angelangt, so wird der Tisch 13
55
mit dem Walzenpaar 4 dadurch angehoben, daß sich bei entsprechender Stellung der umlaufenden
Kurvenscheibe 14 der Hebel 15 mit seinem Gewicht 30 um den Drehpunkt 16
nach unten bewegt, wodurch die Gegenseite des Hebels 15 nach oben ausschlagen muß.
Da der Hebel 15 mit dem Tisch und den Förderwalzen 4 ebenfalls durch eine lenkbare
Spindel 17 verbunden ist, so muß auch der Tisch mit hoch gehen und das letzte Ende
der Blechtafel kommt dadurch in den Wirkungsbereich der Schleif walze 12 und wird
von dieser fertig bearbeitet. Ist die Tafel fertig poliert, so senkt sich der Tisch wieder;
dieser Zeitpunkt wird ferner auch, wie nachstehend beschrieben werden soll, durch die
nachfolgende Tafel beeinflußt.
Während dieses eben beschriebenen Vorganges nämlich wurde bereits die nächstfolgende
Tafel in die Maschine eingeführt und so weit vorbewegt, daß bei der Senkung des Tisches 13 sich der Anfang derselben
nahezu unter der Mitte der Schleif walze 12 befindet, wobei inzwischen durch ebenfalls
rechtzeitig erfolgtes Heben der Druckwalze 3, d. h. zu dem Zeitpunkt, als der Anfang der
nachfolgenden Tafel nahezu unter der Mitte der Schleifwalze 2 angelangt war, das Blech
gegen die Schleifwalze 2 gedruckt und dadurch poliert wvirde. Es ist jenes der letzte
zulässige Zeitpunkt, bei welchem die Druckwalze 3 hochgehen muß, da sonst die Blechtafel
ein Stück unter der Schleifwalze 2 fortlaufen würde, ohne von der Schleifwalze poliert zu werden, während der früheste Zeitpunkt
für das Heben der Druckwalze dadurch bestimmt wird, daß bei dem Anheben der
Walze 3 das Ende der vorhergehenden Tafel nicht mehr in dem Wirkungsbereich der Schleifwalze 2 weilt, da dann das Blech von
den beiden Schleifwalzen, die unter sich eine entgegengesetzte Umdrehungsrichtung haben,
erfaßt und zerknittert werden würde. Aus demselben Grunde muß auch das Senken des
Tisches 13 so erfolgen, daß die Senkung kurz vorher beginnt, ehe die nachfolgende Tafel
die Mitte der Schleif walze 12 erreicht hat.
Sollen Blechtafeln von einer anderen Länge bearbeitet werden, so wechselt man die Zahnräder
18 und 19, welche mit der Hauptantriebswelle 5 durch Zahnrad 20 in Verbindung
stehen, gegen die Räder 21 und 22 aus, wodurch die Umdrehungen der Kurvenscheiben 8
und 14 und die Zeitabschnitte zwischen den Hub- und Senkbewegungen der Blechauflagen
geändert werden.
Sollen Blechtafeln von unbegrenzter Länge bearbeitet werden, so schaltet man durch Ausrücken
des Rades 18 den Tisch 13 aus seinen Hubbewegungen zunächst aus, und zwar dergestalt,
daß er sich in seiner tiefsten Stellung befindet, während die Druckwalze 3 ihre höchste Stellung einnimmt. Legt man in
diesem Zustande eine Blechtafel ein, so wird dieselbe von der Schleifwalze 2 zunächst so
lange bearbeitet, bis das letzte Ende von den Förderwalzen 1 gerade noch geführt wird;
schaltet man darauf durch Einrücken des Ra-. des 18 die Tischbewegung wieder ein, so erhält
die Maschine ihren gewöhnlichen Gang wieder und die Polierscheibe 12 bearbeitet
alsdann das letzte Stück der Tafel.
Die Förderwalzen 4 werden durch die Zahnräder 23, 24 und 25 mit Hülfe der Gelenkhebel
26 und 27 angetrieben.
Claims (1)
- Pate nt-An s PRU CH:Schleif- und Poliermaschine mit zwei hintereinander liegenden, im entgegengesetzten Sinne sich drehenden Schleifwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die das zu schleifende Blech gegen die Walzen drückenden Unterlagen (3, 13) zum Zweck, Bleche von beliebiger Lange bearbeiten zu können, unabhängig voneinander, zu bestimmten Zeiten den Schleifwalzen (2,12) g'enähert bezw. von diesen entfernt werden, derart, daß die Hubzeiten von mit veränderlichen Übersetzungsverhältnisse η go antreibbaren Kurvenscheiben (8, 14) abgeleitet und vermittels geeignet angeordneter Hebel (9, 15) auf jene Unterlagen übertragen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145308C true DE145308C (de) |
Family
ID=412662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145308D Active DE145308C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145308C (de) |
-
0
- DE DENDAT145308D patent/DE145308C/de active Active
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