DE143643C - - Google Patents

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DE143643C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
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    • G10F5/06Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Notenbandrolle bekannter Art, mittels welcher eine selbsttätige Ausgleichung von Breitenänderungen bei Notenbändern für mechanische Spielvorrichtungen ermöglicht werden soll. Bei dieser Rolle, welche, wie die unter 127910 geschützte, innerhalb der Notenbandbreite geteilt ist, wird das Notenband nur an einem der in gleitender Verbindung miteinander stehenden Teile der Notenbandrolle befestigt, so daß bei etwaiger Ausdehnung des Bandes in der Breitenrichtung dieses keinen Widerstand an der Rolle findet und beim Druck auf die Rollenflantsche diese Flantsche nebst den sie tragenden Rollenteilen nach außen schiebt.
Behufs bequemer Ausführung der Rolle empfiehlt es sich, die Rollenteile so miteinander zu verbinden, daß sie zwar innerhalb gewisser Grenzen gegeneinander verschoben werden können, daß sie sich jedoch nicht ohne weiteres völlig voneinander trennen können.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung als zweiteilige Notenbandrolle veranschaulicht.
Die Rolle A besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen A2 As, von denen jeder mit einem Flantsch α und einem Lagerzapfen a1 versehen ist. Die Flantschen α legen sich gegen die Endkanten des Notenbandes und sichern ein gerades Aufwinden desselben. Der Teil A% der Rolle besitzt zweckmäßig eine größere Länge als der Teil A3 und trägt einen Lagerzapfen a1, der so in eine Lagerhülse ii4, welche das Ende der in einem Träger D gelagerten Antriebswelle C bildet, eingesetzt ist, daß er mitgenommen wird, wenn die Welle C in Umdrehung versetzt wird.
Das Notenband B ist, wie beim Patent 12791 o, über beide Teile der Rolle gewunden; sein Ende ist an dem Teil A^ festgeklebt oder in anderer Weise mit ihm verbunden. Der Teil A3 sitzt jedoch vollkommen lose in dem Notenband, so daß er in der Längsrichtung beweglich ist und nach einer Seite verschoben werden kann, wenn das Notenband sich ausdehnt.
Um zu verhindern, daß der Teil A3 aus dem aufgewundenen Notenband.herausfällt, ist eine Platte E aus Metall oder anderem Material vorgesehen (vergl. Fig. 3), welche in Einschnitte e in den Enden der beiden Rollenteile eingesetzt ist und darin durch Zapfen e1, welche durch Öffnungen e2 der Platte E hindurchgehen, festgehalten wird. Die Öffnungen e haben einen größeren Durchmesser als die Zapfen e1, damit der Teil A3 in der Längsrichtung verschoben werden kann.
Die Platte E hat auch die Funktion einer Kupplung, welche bewirkt, daß der Teil A% mitgenommen wird, wenn der Teil A2 gedreht wird. Ein weiterer Zweck der Platte E besteht darin, daß sie gestattet, daß jeder beliebige Teil der Rolle mit der Hand erfaßt und gedreht werden kann, wenn das Notenband auf der Spule fest aufgewunden werden soll.
Der bewegliche Teil der Rolle ist nach Art des Patents 127910 mit einem verschiebbaren Lager verbunden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Mehrteilige Notenbandrolle für mechanische Spielvorrichtungen mit selbsttätigem Ausgleich der Breitenänderungen des Noten bandes, dadurch gekennzeichnet, daß das Notenband nur an einem der Rollenteile befestigt und der nicht mit dem Notenbande verbundene Teil der Rolle so mit dem anderen Teil oder den anderen Teilen der Rolle gekuppelt ist, daß er sich von diesem bezw. diesen unbeschadet einer begrenzten, freien Verschiebbarkeit innerhalb des aufgewundenen Notenbandes nicht loszulösen vermag.
  2. 2. AusfUhrungsform der Notenbandrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des von dem Notenbande freien Teiles der Rolle mit dem anderen oder den anderen Rollenteilen durch eine Platte (E) bewirkt ist, die mit ihren Enden in Einschnitte der zu verbindenden Roüenabschnitte hineinragt und in diesen mit Öffnungen versehen ist, durch die in denRollenabschnitten sitzende Stifte (e1) hindurchgehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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