DE137872C - - Google Patents

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DE137872C
DE137872C DE1900137872D DE137872DD DE137872C DE 137872 C DE137872 C DE 137872C DE 1900137872 D DE1900137872 D DE 1900137872D DE 137872D D DE137872D D DE 137872DD DE 137872 C DE137872 C DE 137872C
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coupling
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shaft
gear
ring
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DE1900137872D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/02Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or kind of clutch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES;
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 137872 KLASSE 63 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1900 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, bei welcher ein ausdehnbarer Ring durch sich gegen ihn anlegende Kupplungsglieder dadurch mit dem darüber befindlichen Zahnrad oder dergl. in Eingriff gebracht werden kann, dafs die Kupplungsglieder mehr oder weniger schräg gestellt werden. Nach vorliegender Erfindung treten nun die unteren Enden der Kupplungsglieder durch Oeffnungen der zu kuppelnden Welle in letztere ein und legen sich hier gegen einen Kegel, durch dessen Verschiebung die gröisere oder kleinere Schrägstellung der Kupplungsglieder bewirkt wird. Auiser dem äufserst geringen Raumbedürfnifs gewährt die neue Anordnung den Vortheil einer genauen und geräuschlosen Einstellung der Kupplungsglieder und eignet sich deshalb besonders für Selbstfahrer.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Endansicht des neuen Wendegetriebes und Fig. 2 ein Grundrifs. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A, und Fig. 4 nach der Linie B-B der Fig. 1 in der Richtung der entsprechenden Pfeile gesehen. Fig. 5 bis 21 stellen später erläuterte Einzelheiten dar.
An der Grundplatte α sind die senkrechten Ständer b und c angeordnet und mit den Kugellagern d und e zur Aufnahme der eine geeignete Riemscheibe g tragenden Antriebswelle / versehen.
Auf die Antriebswelle / ist ein Zahnrad h aufgekeilt, das mit einem breiteren Zahnrad i in Eingriff kommt. Letzteres läuft in einem Kugellager / der Hülse k, welche auf der in den Rahmentheilen m und η gelagerten Ouerstange / aufgesetzt ist.
In den vorspringenden Theilen 0 der Ständer b und c ist die hohle Welle p in Kugellagern 3/ gelagert und überträgt die Kraft mittelst des Zahnrades q auf eine geeignete Vorrichtung, ein Zahnrad oder dergl. (Fig. 4, 6 und 7). Die hohle Welle p ist zu weiter unten erläutertem Zwecke mit einem Keilschlitz r, sowie einer Reihe kurzer Schlitze s (Fig. 4, 7 und 18) versehen. Um die hohle Welle p ist eine Hülse mit einer Reihe von Oeffnungen u und einem Flansch ν gelegt, welch letzterer durch weiter unten beschriebene, mit Schraubengewinde versehene Hülsen 23,24 seitlich ■ gegen das Zahnrad q gepreist wird. An ihrem anderen Ende legt sich die Hülse t gegen einen Ring oder eine Unterlagsscheibe χ (Fig. 2 und 4), welche das Ende der Welle p umgiebt und zwischen dem Ende der Hülse und der inneren Seite eines der Gestelltheile 0 angeordnet ist. Die Hülse t ist mit der Welle p, um sich mit ihr zu drehen, durch einen Keil s verbunden, welcher in den Schlitz r des Schaftes p eintritt und eine Warze oder einen Ansatz 2 trägt (Fig. 21), welcher in einen Längsschlitz 3 in der hohlen Welle 8 eintritt (Fig. 4 und 8). Schrauben 5 gehen durch die Hülse t und treten in den Keil (Fig. 4 und 18).
Verbindungs- bezw. Kupplungsstangen 6 und 7 mit an beiden Enden befindlichen gehärteten Kugeln greifen durch die Schlitze ί der Welle p, während die kugelförmigen Enden durch die Durchlochungen u in der Hülse t hindurchtreten (Fig. 4, 15 und 18).
In die hohle Welle p ist eine seitlich verschiebbare Hülse 8 (Fig. 8) mit Löchern 9 zur Aufnahme der kugelförmigen Enden der Stan-
gen 6 und 7, sowie mit einem bereits erwähnten Schlitz 3 eingesetzt. In der Hülse 8 ist eine Stange 10 vorgesehen, welche zu einem weiter unten angegebenen Zwecke konische Hülsen 12 und 13 trägt, gegen welche die Kugeln der Kupplungsstangen sich anlegen.
An ihrem einen Ende trägt die Hülse 8 eine kleine Durchbohrung 14 mit Innengewinde, während sie an ihrem anderen Ende zur Aufnahme der mit Aufsen- und Innengewinde versehenen Hülse 16 offen ist. In diese wird ein Rohr 17 mit erweitertem und mit Innengewinde versehenem Ende eingesetzt, in welch letzterem ein Schlitz 19 zum Einsetzen eines Schraubenziehers oder eines anderen geeigneten Werkzeuges angeordnet ist. - An seinem anderen Ende stöfst das Rohr 17 gegen den Kegel 13, so dais durch Einstellen des Rohres und Einwärtsschieben des Kegels die gegen letzteren anliegenden Kupplungsglieder 7 derart eingestellt werden können, dais sie sich mehr oder weniger fest gegen den ausdehnbaren Ring 32 anlegen und letzteren mehr oder weniger nach aufsen drücken.
An dem einen Ende der Stange 10 (Fig. 4, IO und 20) ist ein Einschnitt 20 zum Einsetzen eines Schraubenziehers vorgesehen, während das andere Ende erweitert und mit Auf sengewinde 21 versehen ist, um die Stange in die Hülse 8 einschrauben zu können. Da der Kegel 12 auf die Stange 10 aufgesetzt ist, so kann er durch Drehen der Stange gegen die Kupplungsglieder 6 eingestellt werden. Zum Feststellen des Rohres 17 und der Stange 10 und gleichzeitig zum Schliefsen ' des Rohres wird ein Zapfen 22 mit glattem Ende in das Rohr 17 eingeschraubt (Fig. 4 und 20). Soll die Stange 10 und das Rohr 17 zu dem angegebenen Zwecke eingestellt werden, dann wird ■ der Schraubenbolzen 22 entfernt, um nach geschehener Einstellung wieder eingeschraubt zu werden.
Zur Sicherung der unteren Theile des Kugellagers in ihrer Lage auf der hohlen Welle p werden 'kurze, mit einem Flansch versehene Hülsen 23 und 24 in die äufseren Enden 25 und 26 dieser Welle eingeschraubt, wie in Fig. 4 gezeigt.
Die übrigen Theile der Lager sind in geeigneter Weise mit dem Maschinenrahmen verbunden.
Um die Hülse t zwischen dem Flansch ν .und dem Ring χ sind ausdehnbare Kupplungsringe 31, 32 vorgesehen, von denen jeder aus einem Metallring, vorteilhaft Stahl, besteht und mit einer Reihe von Sätzen von schlüssellochartigen Schlitzen versehen ist (Fig. 12 und 13). Zwei der Schlitze'33 und 28 jedes Satzes sind von der einen Seite des Ringes aus in letzteren eingeschnitten und reichen mit ihren vergröfserten Enden nahe bis an die gegenüberliegende Seite des Ringes; der dritte dazwischen liegende Schlitz ist von der gegenüberliegenden Seite der Ringe eingeschnitten. Zwischen jedem Satze von Schlitzen ist an der inneren Seite des Ringes ein geeignetes Lager 35 zur Aufnahme der Kugeln der Kuppl'ungsglieder 6 und 7 vorgesehen. Zur Verbindung der ausdehnbaren Ringe 31 und 32 mit der Hülse t wird eine Schraube 36 durch die erweiterten Enden der Schlitze 34 hmdurchgesteckt, deren vorderes Ende, wie in Fig. 18 gezeigt, in die Hülse t eingreift. Zur Schmierung der einzelnen Theile werden in die Schlitze 33, 28 und 24 filzartige, mit geeignetem Schmiermaterial getränkte Packungen 37 eingesezt (Fig. 4 und 18).
Auf die Hülse t ist zwischen den ausdehnbaren Ringen 31 und 32 eine Zwischenlagsscheibe 38 aus gehärtetem Stoff, vortheilhaft vulkanisirter Faser, eingesetzt. Zwischen den Seitenflächen der Ringe, dem Flansch v, Ring χ und den später beschriebenen Zahnrädern 41 und 42 sind ebenfalls flache Ringe 39, 29 von ähnlichem harten Stoffe eingesetzt. Diese Ringe bezw. Scheiben dienen nicht allein dazu, die Kupplungsringe 31, 32 in ihrer Lage auf der Hülse t zu halten, sondern gleichzeitig als Reibflächen, gegen welche sich die Kupplungsringe, sowie die Zahnräder 41, 42 bei ihrer . Drehung anlegen.
Uebcr die ausdehnbaren Kupplungsringe 31, 32 sind Reibungs- bezw. Bremsbänder 40 gelegt, von denen jedes aus einem flachen Streifen gehärteter Faser besteht (Fig. 5), "der an der einen Seite einen Zapfen 55 und an der anderen Seite einen Einschnitt 56 zur Aufnahme des Zapfens trägt (Fig. 5). Die Zahnräder 41, 42, von denen das eine mit dem Zahnrad h und das andere mit dem breiten Zahnrad i in Eingriff kommt, sind für gewöhnlich lose auf den Bändern 40 aufgesetzt. Das eine dieser Zahnräder treibt, "wenn es mit seiner Welle gekuppelt ist, diese in dem einen Drehsinne, während das andere Zahnrad, wenn gekuppelt, die Welle in entgegengesetztem Drehsinne antreibt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die Spitzen der kegelförmigen Hülsen .12 und 13 einander entgegen gerichtet, so dafs je nach der Verschiebung der Hülse 8 in der einen oder anderen Richtung entweder die Kupplungsglieder 6 oder 7 in eine senkrechtere Lage zur Kupplung der Welle p mit dem entsprechenden Zahnrade 41 oder 42 gebracht werden, während die anderen Kupplungsglieder eine noch schrägere Lage annehmen und deshalb vollkommen aufser Eingriff kommen. Die hohle Welle p wird je nachdem, welche von den Kupplungsgliedern 6 und 7 senkrecht gestellt wurden, in dem einen oder dem anderen Drehsinne angetrieben. Nach Fig. 4 befinden sich die Kupp-
lungsglieder in ihrer mittleren, unthätigen Lage, bei welcher sich die Zahnräder 41 und 42 lose auf den Bändern 40 drehen können.
. Auf das eine Ende der hohlen Welle oder Hülse 8 sind die Schalenhälften 43 eines Kugellagers aufgesetzt und werden durch den Flansch 16 (Fig. 20) in ihrer Lage gehalten. Die anderen Hälften 44 des Kugellagers umgiebt ein Haltering 45 mit gegen einander geneigten Innenflächen bezw. V-förmigem Querschnitt, der aus den beiden Theilen 57, 58 besteht, von denen der erstere' in den letzteren eingeschraubt wird (Fig. 17 und 20). In dem Theile 58 des Halteringes sind mit Gewinde versehene Lager 46 (Fig. 16) zur Aufnahme von Stutzen oder Zapfen 47 vorgesehen, welche von dem gabel- oder j.ochförmigen Ende eines bei 49 drehbar mit dem Maschinengestell verbundenen Hebels 48 getragen wird (Fig. 4). An seinem unteren Ende trägt der Hebel 48 einen Stutzen oder Zapfen 50 (Fig. 1 und 4), welcher in den Schlitz 57 einer an dem vorderen Ende der Welle 53 angeordneten Schlitzrolle 52 eingreift. Die Welle 53 kann mittelst des Handhebels 54 zur Einstellung des Zapfens
50 in dem Schlitz 51 gedreht werden. Der Schlitz hat zur Feststellung des Hebels in den verschiedenen Lagen einen unthätigen Theil 59 (Fig. 19), die beiden wirksamen Theile 60 und 61, sowie ferner zwei unthätige Theile 62.
Beim Arbeitsgange des Wendegetriebes wird die der Welle / mittelst Riemscheibe g mitgetheilte Kraft durch das Zahnrad h auf das Zahnrad 41 und das breite Zahnrad i übertragen, welch letzteres, wie oben angegeben, beständig mit dem Zahnrad 42 in Eingriff steht. . .
I In Fig. 4 sind der Hebel 54 und der Schlitz
51 in unthätiger Stellung gezeigt, wobei die von dem Hebel getragene Rolle sich in dem' mittleren Theil 59 des Schlitzes befindet. Soll nun die Welle ρ in der durch einen Pfeil auf dem Zahnrad 41 in Fig. 2 angegebenen Drehrichtung angetrieben werden, dann wird der Hebel 54 derart umgelegt, dafs das untere Ende des Hebels 48 durch die Drehung der Rolle 52 in dem Schlitz 51 nach links und das obere Ende des Hebels nach rechts geführt wird. Es wird infolge dessen die Hülse 8 in der hohlen Welle p derart verschoben, dafs die Kupplungsglieder 6 eine senkrechtere Lage einnehmen und den Kupplungsring 31 und das Band 40 aus einander und fest gegen die innere Fläche des Zahnrades 41 pressen, so dafs letzteres gekuppelt wird.
Soll die Drehrichtung der Welle p umgekehrt- werden, so wird die Hülse 8 durch eine entgegengesetzte Drehung des Hebels 54 nach links verschoben, so dais die Kupplungsglieder 6 aufser Eingriff kommen, während die Glieder 7 senkrecht gestellt werden und dadurch den zugehörigen Kupplungsring 32 aus einander treiben und das Band 40 gegen die innere Seite des Zahnrades 42 pressen, so dafs letzteres eingeschaltet und dadurch die Bewegung umgekehrt wird.
Soll die Geschwindigkeit der angetriebenen Welle vermindert werden, so wird der Hebel 54 nur theilweise umgelegt und die Hülse 8 nur um einen geringen Betrag verschoben, so dafs der Druck der betreffenden Kupplungsglieder gegen die ausdehnbaren Ringe sowie Reibungsbänder vermindert und dadurch die Geschwindigkeit des entsprechenden Zahnrades verlangsamt wird.
Durch Einstellung der Kegelhülsen 12 und 13 gegen die Kupplungsglieder 6 und 7 kann der Druck zwischen den Zahnrädern 41,42 und den Ringen 31, 32 in den weitesten Grenzen und änfserst genau geregelt werden. Dadurch, dafs alle Kupplungstheile innerhalb der Antriebsräder verlegt werden, welche nur den gewöhnlichen, durch ihren Durchmesser bedingten Raum einnehmen, ergiebt sich eine beträchtliche, besonders bei Selbstfahrzeugen wichtige Raumersparnifs.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Kupplung für Selbstfahrer und dergl. mit schräg gestellten einstellbaren Kupplungsgliedern, die sich in bekannter Weise an ihrem einen Ende gegen einen ausdehnbaren Kupplungsring anlegen und mit ihrem anderen Ende durch Oeffnungen in eine Hohlwelle eintreten, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stützpunkt der schräg gestellten Kupplungsglieder auf dem Stellgestänge (8) durch in dem Stellgestänge verschiebbare und feststellbare Kegel (12 und 13) entsprechend der Länge der Kupplungsglieder eingestellt werden kann..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. öfcbiiucKT in der rEichsdruCkerei.
DE1900137872D 1900-11-14 1900-11-14 Expired DE137872C (de)

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