DE142133C - - Google Patents

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DE142133C
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drums
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/12Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schleifen mittels Sandpapier, welche alle Anforderungen bezüglich der Einstellbarkeit auf verschiedene dicke Arbeitsstücke erfüllt, so daß auch Werkstücke von ungleichmäßiger Dicke bearbeitet werden können, ohne daß die Gleichmäßigkeit der Arbeit darunter leidet.
Die Arbeitsweise der Maschine beruht im allgemeinen darauf, daß das Werkstück mittels eines über einen Tisch bewegten endlosen Förderbandes unter Schleiftrommeln geführt wird, wobei Mittel vorgesehen sind, das Werkstück auf dem Förderband und ferner auch den Tisch auf seinen Stützen nachgiebig zu lagern. Es kann ferner der Tisch sowohl im ganzen höher und tiefer gestellt als auch in seiner Neigung verändert werden, ebenso können auch die Trommeln im ganzen höher und tiefer gestellt, und jede einzelne Trommel kann in ihrer Neigung verändert werden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht einer nach der vorliegenden Erfindung gebauten Maschine, Fig. 2 die Ansicht von der anderen Seite, Fig. 3 ein Längsschnitt und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A-A von Fig. ι.
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstabe die Vofrichtung zur Einstellung der Sandpapiertrommeln; ■. ; , .
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie B-B , von Fig. 5, .. .
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie C-C von Fig. 6,
Fig. 8 veranschaulicht einen Teil der Fördervorrichtung, und
Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung zur Einstellung des Tisches.
ι ist das Gestell der Maschine und 2 der senkrecht verstellbare Träger für den Tisch. 3 ist die Fördervorrichtung, und 4 sind die Sandpapiertrommeln. Auf der Hauptantriebswelle 5 sitzt das Antriebsrad 5 a und die Scheibe 6. Auf einer Welle 7 sitzt die Scheibe 8 (Fig. 2). Von der Scheibe 6 auf die Scheibe 8 führt ein Riemen 9, welcher über eine lose Scheibe 10 geht, die in einem auf der Welle 7 drehbaren Arm 11 sitzt. Auf der Achse der Scheibe 10 sitzt ein Hebel ioa, welcher mit einer Verzahnung in einen Bügel 12 des Rahmengestelles eingehakt werden kann. Durch die Verstellung dieses Hebels wird demnach die Spannung des Riemens 9 geregelt.
Auf der Welle 7 sitzt ein Zahnrad 13, welches mit einem Zahnrad 14 auf einer Welle 15 in Eingriff steht (Fig. 1 und 2). Auf dieser Welle 15 sitzen ferner zwei Kettenräder 16 und 16' (Fig. 3 und 4), während auf einer an dem anderen Ende der Maschine gelagerten Welle 17 die zwei Kettenräder 18 und 18' sitzen. Über die Kettenräder 16 und 18 bezw. 16' und 18' gehen die Glieder 20 der endlosen Förderkette 3. Diese Glieder werden auf folgende Weise durch die Kettenräder geführt und weiter befördert. An jedem Ende
eines jeden Gliedes und von jeder Seitenkante desselben vorspringend befinden sich zwei Augen 200 (Fig. 3 und 4). Durch diese Augen geht an jeder Seite ein Bolzen 191, und zwar durch vier Augen je zweier benachbarter Glieder, so daß also auf diese Weise die Glieder kettenartig zu einer endlosen Reihe miteinander verbunden sind. Die Zapfen 191 tragen ferner Rollen 19, welche in die Kettenräder 16 und 18 bezw. 16' und 18' eingreifen. Auf diese Weise können die Kettenräder die Förderkette fortbewegen.
Längs über den Fördertisch erstreckt sich eine Leiste 22, welche zur Führung und Stützung der Förderkette in der Mitte dient. Um für letztere noch eine weitere Führung zu schaffen, und ein glattes Auflaufen des Fördertisches auf die Führung 22 zu sichern, sitzt auf jedem Zapfen 191 noch eine weitere Rolle 192 (Fig. 4), welche sich außerhalb des Bereiches der Kettenräder befindet. Unterhalb der Oberfläche der Führung 22 sind seitliche Führungen 220 (Fig. 3) angebracht, die sich in der Längsrichtung erstrecken und an jedem Ende über die Achsen der Kettenräder so herumgebogen sind, daß die Rollen 192, wenn sie um die Kettenräder 18 und 18' aufwärtsgehen, auf die Führungen 220 auflaufen und dadurch die Fördervorrichtung so weit anheben, daß sie in der Mitte sicher auf die Führung 22 gelangt. Ebenso wird durch die Rollen 192, nachdem auf der anderen Seite die Fördervorrichtung die Führung 22 verlassen hat, noch beim Herabgehen um die Kettenräder 16, 16' eine gute Führung auf den Schienen 220 erzielt.
Die besondere Bauart der Förderkette ist aus Fig. 8 ersichtlich. Jedes Kettenglied 20 trägt auf der Außenseite eine durchlochte
Platte 23. Die Durchbrechungen sin3 verjüngt und enthalten keilförmige Gummikissen 24, welche von der Rückseite her in die Durchbohrungen hineingesteckt werden, bevor die Platte 23 auf dem Kettenglied 20 befestigt wird. Letzteres erfolgt beispielsweise durch Schrauben 25. Die Gummikissen 24 sind zweckmäßig in gegeneinander versetzten Reihen angeordnet und die Schrauben 25 zwischen diese Reihen verlegt.
Die Vorrichtung zum Heben und Senken des Tisches 2 ist folgende:
Senkrechte Spindeln 40, 44, 45 und 47 (Fig. i, 2 und 3) können durch ein Zahnradgetriebe sämtlich in einer Richtung gleichzeitig gedreht werden. Die Spindeln gehen mit ihrem Schraubengewinde durch eine Mutter 49 (Fig. 9), welche mittels eines Armes 50 an der betreffenden Ecke mit dem Tisch verbunden ist. Beim Einrücken einer Zwischenkuppelung erhalten die Schraubenspindeln eine solche Drehung, daß der Arbeitstisch aufwärtsgehoben wird, während das Einrücken einer anderen Kuppelung ein Senken des Tisches zur Folge hat. Auf diese Weise werden alle vier Ecken des Tisches gleichzeitig und gleichmäßig gehoben und gesenkt.
Um jede der vier Ecken des Arbeitstisches für sich und unabhängig von den anderen zu verstellen, besitzt die Mutter 49, wie aus Fig. 4 und 9 hervorgeht, einen Ansatz 51, während der zur Befestigung an dem Tisch dienende Arm 50 eine Büchse 52 trägt, in welche der Ansatz 51 hineinragt. Die Mutter 49 ist mittels Schraubenbolzen 53 an der Buchse 52 befestigt. In dem Inneren der letzteren liegt eine Schraubenfeder 54, welche sich einerseits auf den Boden der Buchse und andererseits gegen den Vorsprung 5 1 stützt. Die Schraubenspindel, beispielsweise 40, geht durch eine obere Öffnung der Buchse 52 hindurch. Indem man die Schrauben 53 löst, drückt die Feder 54, die Buchse 52 und somit die damit verbundene Ecke des Arbeitstisches nach oben. Zieht man dagegen die Schraube 53 fester an, so wird dadurch die Tischecke gesenkt.
Die Einrichtung, um die Sandpapiertrommeln einzustellen, ist aus den Fig.. 5 bis 7 ersichtlich. Auf jeder Seite des Gestelles der Maschine liegen für jede Trommel Zapfen 55 und 55' (s. auch Fig. 2 und 4), auf welchen die Arme 56 bezw. 56' drehbar sind (Fig. 1, 5 und 6). Diese Arme besitzen Lager für die Trommelzapfen 57 und nehmen an ihrem äußeren Ende eine Welle 59 auf. Dieselbe ist auf der einen Seite der Maschine in dem Arm 56', auf der anderen in der Büchse 58 gelagert, mit der der gegenüberliegende Arm 56 versehen ist. Auf der Welle 59 sitzt nahe an jedem Ende ein Exzenter.60, welches in einem Block 61 läuft, der auf dem Gestell der Maschine aufruht, und in Führungen 62 wagerecht beweglich ist. Auf dem Ende der Welle 59, welches in der Büchse 58 liegt, sitzt ein Schneckenrad 59^, welches mit einer Schnecke 63 in Eingriff steht. Um eine der Trommeln zu heben oder zu senken, wird die Schnecke 63 gedreht, wodurch auch die Welle 59 in Umdrehung versetzt wird. Infolge der exzentrischen Lagerung der Welle in den Blöcken 61, die sich zwar seitlich, aber nicht senkrecht bewegen können, wird die Welle 59 infolge ihrer Drehung gehoben oder gesenkt, so daß also auch die Arme 56 und 56' und die auf denselben gelagerte Trommel sich heben oder senken. Die Zapfen 55 und 55' sind ebenfalls exzentrisch (Fig. 5), so daß durch Drehen des einen oder anderen das betreffende Ende der Trommel unabhängig von dem anderen gehoben oder gesenkt werden kann. Im allgemeinen werden durch Drehen der Zapfen 55
und 55' zunächst die beiden Trommelenden auf gleiche Höhe gebracht, worauf durch Drehen der Schnecke 63 die ganze Trommel gleichmäßig in die richtige Lage gehoben oder gesenkt wird.
Zum Antrieb der Trommeln dienen die Scheiben 91 (Fig. 2 und 4), welche auf den Trommelzapfen 57 sitzen, sowie die losen Scheiben 92, welche auf den Zapfen 55' an-
to gebracht sind. Der zum Antrieb dieser Scheiben dienende Riemen geht über die erste Scheibe 91, dann nach abwärts über die erste Scheibe 92, dann wieder aufwärts über die folgende Scheibe 91 usf., bis er von der letzten Scheibe 91 (Fig. 2) über die in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebsriemscheibe läuft.
Es ist ersichtlich, daß infolge der Gummikissen 24 auf dem Förderband und der Federn 54, welche an die Arme 50 des Tisches angreifen, der Träger in der Weise nachgiebig gemacht ist, daß die Gummikissen bei geringen Unregelmäßigkeiten in der Dicke des Werkstückes oder bei geringen Schwankungen des Druckes nachgeben, während die Federn bei größeren Unregelmäßigkeiten in der Dicke und größeren Drucküberschreitungen in Wirkung treten. Diese Art der nachgiebigen Unterstützung des Werkstückes gestattet die Anwendung eines beträchtlichen Druckes von Seiten der Sandpapiertrommeln auf das Werkstück, ohne daß dadurch die Erzielung einer großen Glätte des Werkstückes beeinträchtigt würde. Zugleich wird dadurch der auf das Werkstück ausgeübte Zug im Sinne der Förderrichtung verstärkt, und es ist unnötig, den Tisch oder die Trommeln wegen geringer Abweichungen in der Dicke der Werkstücke oder zum Ausgleich der Abnutzung zu verstellen. Die Möglichkeit, den Tisch zu heben und zu senken und einseitig zu neigen, gestattet in gleicher Weise die Bearbeitung eines Werkstückes, dessen Dicke nicht überall gleich ist, oder von mehreren Werkstücken verschiedener Dicke nebeneinander.
Die Verstellbarkeit der Trommeln bewirkt ferner eine durchaus gleichmäßige Bearbeitung des Werkstückes sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung und gestattet außerdem, die Trommel mit verschiedenem Druck auf das Werkstück wirken zu lassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Maschine zum Schleifen mittels einer Anzahl mit Sandpapier überzogener Trommein, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Trommeln (4) über einem federnd gelagerten Tisch (2) ein mit nachgiebigen Kissen (24) besetztes Förderband (3) hindurchgeführt wird, zum Zwecke, das von dem Förderband durch die Maschine geführte Werkstück stets ohne Rücksicht auf die Dicke desselben der Einwirkung der Trommeln zu unterwerfen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (4) infolge ihrer Lagerung in den um die Zapfen (55 und 55') drehbaren Armen (56 und 56') sowohl im ganzen vermittels der Schrauben (63), Schneckenräder (59a) und Wellen (59) mit Exzentern (60) ihrer Höhenlage nach als auch in ihrer Neigung, durch Drehen der exzentrischen Zapfen (55 und 55'), verstellt werden können, um den von den Trommein ausgehenden Druck auf das Werkstück regeln sowie Werkstücke von ungleichmäßiger Dicke schleifen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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