DE1416632U - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1416632U DE1416632U DENDAT1416632D DE1416632DU DE1416632U DE 1416632 U DE1416632 U DE 1416632U DE NDAT1416632 D DENDAT1416632 D DE NDAT1416632D DE 1416632D U DE1416632D U DE 1416632DU DE 1416632 U DE1416632 U DE 1416632U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch according
- time switch
- rocker arm
- housing
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Landscapes
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
-
Karl Öhreneder in Wien. -------------------- Zeit ch alter. bestehend aus einem in einem Gehäuse eingebauten oder gekuppelten Laufwerk, Uhrwerk, Elektcomotw Synchronmotor od. dgl., welches durch EinstellungDie Neuerung betrifft einen Zeitachalter, die Einschaltung oder Ausschaltung bzw. beide besorgt, und ist darin gelegen, dass die Wahl der Sohaltzeit durch Drehen eines Gehäuseringes erfolgt.t von Kontakt und Gegenkonakt zu vorbestimmten Zeiten - Die Schaltuhr nach der Neuerung ist insbesondere zum selbsttätigen Ein-und Ausschalten von Radioanlagen und anderen elektrischen Apparaten, wie sie in Haushalten verwendet werden, z. B. von elektrischen Heizkissen oder Kochgeräten, bestimmt und wird damgemäss in der Regel von Laien bedient. Es ist dahe ? bei der Konstruktion des Apparates grosser Wert auf einfache und übersichtliche Bedienung und auf einen robusten Aufbau gelegt worden. Insbesondere die @@ neue Anordnung eines drehbaren Gehäuseringes zur Ein-
blatt, sodass man während der Drehung des Ringes die in gleichem Sinn vor sich gehende Einstellungsänderung am Zifferblatt verfolgen kann. 9112stellung der Sohaltzeiten ist eine grosso Erleichterung bei der Bedienung. Der grosse Stellring ist mit der o Hand leicht zu fassen und liegt konzentrisch zum Ziffer- und ? ig. 2 teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht.Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Neu- ... erang in einer beispielsweise ! ! Ausführungsform dar-* gestellt. Bs zeigt Fig. 1 die Schaltuhr in Stirnansicht - Fig.3 ist eine Draufsicht bei abgenommenem Zifferblatt, Fig. 4 stellt einen teilweisen Schnitt durch den Zeitschalter in vergrössertem Masstab dar. Fig. 5 zeigt bei einer zweiten Ausführungaform den die Kontakteinriohtung betätigenden Teil des Werkes in Draufsicht, Fig. 6 ist eine Draufsicht auf das Werk bei abgenommenem Zifferblatt und Fig. 7 ein teilweiser Längsschnitt.
- Das Uhrgehäuse besteht aus dem Unterteil 1, welches das Uhrwerk und den Schaltmechanismus enthält, und dem als Gehäusering ausgebildeten Oberteil 2, der auf dem Unterteil verdrehbar ist und zum Einstellen der Schaltzeit dienen soll. Innerhalb der durch ein Sohauglas 3 abgedeckten Ringöffnung liegt das Zifferblatt 4.
- Der rein äusssre Vorgang beim Einstellen einer bestimmten Sohaltzeit erfolgt so, dass durch Drehen des Stellringes eine Marke 5 an dessen Innenseite, die im Bereich des Zifferblattea liegt, auf die gewünschte Zeit gestellt wird. Durch Niederdrücken eines Knopfes 6 wird mittels eines Stellorganes der Einschaltzeitpunkt fixiert.
- Der Schalter selbst ist auf einer Scheibe 7 montiert, die auf der Achse 8 des Stundenzeigers sitzt. Er besteht aus zwei Lamellenpaaren 9y denen der Strom durch Schleifringe an der Unterseite der Scheibe 7 a zugeführt wird. Die Lamellen jedes Paares federn gegeneinander und tragen an ihren freien Enden Kontakte. Die Kontakte bestehen zweckmäßig aus zwei doppelkonusartig gegeheinander gerlchteten Kontaktstdoken 10 aus Edelmetall, zwi-
eingeschoben ist. Das Messer ist um eine Achse 11 schwingbar, die auf einem Ausleger 12 der Scheibe 7 sitzt und wird durch eine Feder 13 zwischen die Kontakte gedrückt. Schwingt das Messer entgegen der Wirkung der Feder in der Richtung des Pfeiles 14 aus, so können die Kontaktstüoke 10 zusammenfedern und den Stromkreis sohliessen. Dieses Ausschwingen des Messers soll nun, selbsttätig von der Uhr gesteuert, zu einer vorbestimmbaren Zeit erfolgen. Zu diesem Zweck ist kit dem Messer ein nach aussen ragender Anschlag 15 verbunden, der sich ebenso wie der ganze Schalter mit dem Stundenzeiger mitdreht und bei der in Fig. 3 dargestellten Lage des Messers seine äusserste Lage einnimmt. Wird nun in die Bahn dieses Anschlages ein Gegenansohlag 16 gebracht, so weicht der als Hebelarm ausgebildete Anschlag 15, wenn er an seinem Gegenanschlag vorbeigeführt wird, aus und schwenkt dabeidas Schaltmesser in der Richtung des Pfeiles 14, sodass es zwischen den Kontakten hervorgezogen wird und sich der Kontakt infolge des Federdruokes der Lamellen sohliesst. Das Aussohwingen dos Trennmessers erfolgt entgegen der Wirkung der Feder 13, sodass diese dabei gespannt wird. Gleitet nun der Hebelarm 15 (Fig. 4) vori seinem Gegenanaohlqg ab, so schiebt sich das Trennmesser 45 unter der Wirkung der Feder zwi-... sehen welche bei geöffnetem Stromkreis ein die beiden Konusteile voneinander isolierendes Trennmesser 45 sehen die Kontakte und lässt zufolge seiner mosserartig außgeblldeten, ausgebildeten, die Keatohtw aad IttORt erfolge aoiaew » aaermtilei die Kontakte momentan trennen- den Vorderkante keinen Lichtbogen entstehen. schaltung. Soll dieser Zeitpunkt mit Intervallen von fünf zu fünf Minuten gewählt werden können, so benötigt man pro Stunde zwölf, also. für eine volle Umdrehung des Stundenrades 144 Gegenansohläge, die wahlweise in die Bahn des Anschlages 15 gebracht werden können. Das Einrücken des gewünschten Gegenanschlages soll durch ein Stellorgan am Gehäusering 2 erfolgen. Dar Stellorgan besteht aus einer mit einem Knopf 6 versehenen Druckstange 17, die durch die Ringwand in das Gehäuseinnere ragt und auf einen an der Wand schwenkbar gelagerten einarmigen Hebel 18 wirkt. Bei Druck auf den Knopf 6 wird der Hebel 18 entgegen einer Rückführfeder 19 in dao Gehäuseinnere geschwenkt. Dabei trifft sein Ende auf den Kopf eines im Gehäuseunterteil gelagerten Schwinghebel 20 und drückt diesen gleichfalls ins Gehäuseinnere. Der Fuss des Schwinghebels, der von der lagerachse 27 durchsetzt ist, enthält eine Kerbe 21, in welche in der Bereitsohaftslaße des Schwinghebels eine Ausbiegung 22 einer Feder 23 einspringt."" Die relative Lage des Gegenansohlages 16 zum Zifferblatt der Uhr bestimmt den Zeitpunkt der Ein- - Wird aber dar Schwinghebel durch Drücken auf den Knopf 6 aus der Bereitschaftalage in das Gehäuseinnere geschwenkt, so gelangt die Ausbiegung 22 aus der Kerbe 23 heraus und k@mmt auf den vollen Teil 24 des Fusses zu liegen. Dabei wird auch der die Ausbiegung enthaltende Teil der Feder in das Gehäuseinnere gedrückt. Das freie Ende der Feder ist zu einer Zunge verlängert, welche den Gegenanschlag 16 für den Ansohlagsarm 15 des Trennmessers bildet. Durch die Betätigung das Schwinghebels 20 wird mit der Feder 23 der Gegenanschlag 16 in das Gehäuseinnere und in die Bahn
schlag 15 und Gegenanschlag aneinander vorbeigestrichen, so muss der Schwinghebel wieder selbsttätig in die Bereitschaftslage rüokgestellt werden. Diesem Zwecke dient ein federnder Anschlag 25, der am Ausleger 12 der Scheibe 7 sitzt und unmittelbar rückstellend auf den ausgeschwenkten Schwinghebel 20 wirkt. Selbstverständlich ist jedem der 144 Anschläge 16 ein besonderer Schwinghebel zugeordnet.des Anschlages 15 gedrückt und derart in der bereits beschriebenen Weise der Schalter betätigt. Sind An" - Beim Stellen der Uhrzeiger auf die richtige Zeit
drehen der Zeiger an seinem Gegenanschlag 16 vorbei kann, ohne dabei das Trennmesser zu betätigen. Er besteht zweckmässig aus einer Pendelklinke, deren Bewegungsmöglichkeit in einer Richtung durch einen Stift 40 begrenzt ist, die jedoch in der anderen Richtung entgegen der Wirkung einer Rüokftihrfeder 41 auesohwingen kann. Wird nun die Klinke im Uhrzeigersinn. am Gegenansohlag 16 vorbeibewegt, so liegtkommt es oft vor, dass die Zeiger in entgegengesetztem \ Drehsinn bewegt werden. Der Anaohlagsaym 15 des Trenn- messers ist daher so auszuführen, dass er bei einem Rüok- Abgleiten das Trennmesser mitnimmt. Wird die Klinke jedoch am Anschlag in entgegengesetzter Richtung vorbeigedreht, so weicht sie unter Spannen der Rüokführfeder 41 aus. Die Schwinghebel können somit auch beim Rückwärtsdrehen der Zeiger in die Bereitschaftulage gedreht werden. Der federnde Anschlag 25 ist mit zwei symmetrischen Anlauffläohen ausgestattet, von denen immer die der jeweiligen Drehriohtung entsprechend zur Wirkung gelangt.sie am Stift 40 an und ist starr gehalten, sodass sie beim - Mittels dieses Anschlages können beliebig viele, in der Anschlagzstellung befindliche Schwinghebel durch eine einmalige volle Umdrehung des Stundenzeiger in die Bereitschaftsstellung zurückgeführt werden.
- Da derartige Schaltuhren in Massenfabrikation hergestellt werden, so muas der Zusammenbau äusserst einfach sei, dabei aber trotzdem hohe Präzision gewährleisten.
- Um diesen Anforderungen zu entsprechen, werden in einen ringförmigen Absatz des Gehäuseunterteiles radial liegende Schlitze 26 eingepreßt, welche die Fussenden der Schwinghebel aufnehmen. Als Drehachse für die Sohwinghebel dient ein Drahtring 27, auf welchen die Hebel 20 aufgefädelt werden. Die Rippen 28, zwischen welchen die Schlitze ausgenommen sind, besitzen an ihrem oberen Rand Nuten 29, die in ihrer Gesamtheit eine zum Gehäuse konzentrische Nutenreihe bilden, in die der Drahtring 27 eingelegt wird und in der er durch Befestigungsklammern gehalten wird.
- Die Pedern 23, die oben den Anschlag 16 tragen, sind gleichfalls in den Schlitzen 26 untergebracht und stützen sich mit einem Ende an einem in das Gehäuse ejugelegten Ring 30 ab, der die Sohlitzmündungen an der inneren Mantelfläche des Rippenkörpers abdeckt. Die Federn 23 können auoh an einem gemeinsaMen, ringförmigen Träger sitzen, mit dem sie aus einem einzigen Stück hergestellt sind Der Gehäuseunterteil mit dem Rippenkörper wird zwookmässig in einem Stück aus Isoliermaterial gepreset, wodurch einerseits ein Berührungsschutz gegeben und anderseits ein gleichmässiges präzises Erzeugnis gewährleistet wird.
- Die Enden der Schwinghebel 20 sind in radialen Schlitzen 31 einer Ringplatte 32 geführt, die in eine Nut 33 der oberen Stirnfläche des Gehäuseunterteiles eingesetzt ist. Die freie Innenfläche des Ringes tat durch das Zifferblatt 4 ausgefüllt. Der Kopf der Schwinghebel 20 besitzt gegen das Gehäuseinnere zu gerichtete Fortsätze 35, mit welchen er, wenn er aus der Bereitsohaftslage ausgeschwungen wird, das Zifferblatt übergreift, sodass er in ausgeschwungener Lage von aussen am Zifferblatt sichtbar ist und man kontrollieren kann, welche Sohaltzeiten eingestellt sind.
- Die Schwinghebel 20 müssen sich in ihren Schlitzen leicht bewegen kennen und besitzen deshalb etwas Spiel.
- Dieses Spiel macht jedoch das Aufsetzen der Ringplatte 32 schwierig, da die Schwinghebel dann nicht alle gleichzeitig mit den entsprechenden Schlitzen der Ringplatte koinzidieren. Um dem zu begegnen, sind in den oberen Rand des Gehäuseunterteiles Kerben eingepresst, welche die Schwinghebel in der Bereitschaftslage zentrieren.
- Will man nun mittels der Schaltuhr z. B. einen Radioapparat zu einer bestimmten Zeit einschalten, sostellt man die Marke 5 des Stellringes 2 auf die gewünschte Stelle des zifferblatts und drückt dabei den Knopf 6, welcher den der jeweiligen Stellung entsprechenden Schwinghebel 20 ausschwenkt. Der Fortsatz 35 des ausgeschwenkten Hebels wird über dem Zifferblatt sichtbar. Erleichtert kann die genauer Einstellung dadurch werden, dass in die äussere Mantelfläche des Gihäuseunterteiles den Schwinghebeln entsprechende Rasten 36 eingepresst sind, in die eine an- der Stellringinnenfläohe sitzende Peder 37 einspringt.
- Die Feder wird durch einen Winkel 42 gehalten, der mit einem Schenkel in eine Nut 43 an der Aussenseite des Gehäuseuntertiles eingreift und ein Abziehen des Gehäuseringes verhindert.
- Zu der Mittels des Stellringes eingestellten Zeit wird nun der Apparat eingeschaltet. Ist lediglich ein einziger Schwinghebel ausgeschwenkt worden, so schaltet sich der Apparat selbsttätig wieder ab, nachdem die Klinke 15 an ihrem Vegenansohlag 16 vorbeigestrichen ist. Er bleibt somit bloße etwa fünf Minuten eingeschaltet. Will man jedoch, dass sich der Apparat erst zu einem späteren Zeitpunkt selbsttätig wieder ausschaltet, so muss man mittels des Stellringe sämtliche Schwinghebel ausschwingen, die zwischen den dem Einschaltzeitpunkt und dem Aussohaltzeitpunkt entsprechenden Stellen des Zifferblattes liegen.
- Hat man einmal einen falschen Sohwinghebel ausgeschwenkt, so muss man die Möglichkeit besitzen, diesen rüokzuholen. Zu diesem Zwecke ist auf der Achse des einartigen hebels 18 ein Winkelhebel 44 gelagert, der mit einem Schenkel oben auf dem Hebel 18 aufliegt und mit dem anderen in das Gehäuseinnere ragt. Wird nun die Stange 17 am Knopf 6 aus dem Gehäuse gezogen, so dreht der Hebel 18 auch den Winkelhebel 44 und dessen in das Gehäuseinnerc ragender Schenkel drückt den Schwinghebel 20 wieder in
kann in verschiedener Weise erfolgen. So wird z. B. oft die Uhr mit unmittelbar im Gehäuse sit@anden Steckern ausgestatte und unmittelbar an die Steckdose angesteckt, während das vom Apparat kommende Kabel an einen Steokkontakte der Uhr angeschlossen wird. Man kann aber auch den Apparat in der üblichen Weise mittels eines Kabels an den Steckkontakt anschliessen und die Uhr mit dem Halbteil eines Steckkontaktes auaatatten, dessen Gegenhalbteil unmittelbar am zu schaltenden Apparat sitzt.seine Bereitsohaftsamstellung zurück. Die Zusammensohaltung von Uhr, Apparat und Netz - Bei zweipoliger Schaltuhr muss der Steckkontakt vierpolig sein, da er sowohl die Zu-als auch die Ableitung des Stromes zu besorgen hat.
- Der Apparat nach der Neuerung, eignet sich vorteilhaft zur Schaltung von Radioapparaten, Heizkissen, Kochgeräten. Man kann mit dem Apparat jedoch auch ein optisches oder akustisches Alarmsignal schalten, das entweder permanent oder intermittierend ein M3rkeignal abgibt. Unter Zwischenschaltung eines Relais können selbstverständlich auch Anlagen mit grösaeren Stromstärken z. B.
- Krdtanlagen geschaltet werden.
- Bei der beschriebenen Ausführungsform bewirkt Jeder eingerückte Schwinghebel einen Kontaktsohluss auf eine durch die Anzahl der vorhandenen Schwinghebel bestimmte Zeit. Sind bei einem Werk mit zwölfstündiger Umlaufdauer 144 Schwinghebel vorgesehen, so sohlicsat jeder eingerückte Schwinghebel den Sohalterkontakt auf die Dauer von 5 Minuten. Wilim man daher bei einem solchen Werk eine kontinuierliche Sohaltdauer von einer Stunde erzielen, so
wird die Anzahl der für jede beliebige Schaltdauer einzurückenden Schwinghebel dadurch auf zwei reduziert, dass die Kontakteinrichtung durch jeden eingerückten Schwinghebel der Reihe nach in den dem vorhergehenden entgegengesetzten schaltzustand überführt wird. eie dementsprechende Ausführung ist beispielsweise in den Fig. 5 bis 7 dargestellt.muss man zwölf Schwinghebel einrücken. Gemäß der Neuerung - Zum Antrieb der Kontaktvorrichtung dient das Federwerk 46, welches über ein Zahnradvorgelege eine Scheibe 47 antreibt, die einen Arretierstift 48 trägt. Durch einen am Arretierstift anliegenden Schwinghebel 49 wird die Scheibe am Ablaufen gehindert. Der Schwinghebel wird durch eine Feder 50 gegen eine unrunde Scheibe 51 gedrückt, welche auf der Achse eines Rades des Vorgeleges für die Scheibe 47 sitzt. Die unrunde Scheibe ist alls einer Kreisscheibe durch Abschneiden von zwei Segmenten entstanden und besitzt demgemäss zwei Stellen mit kleinerem Abstand von der Drehachse, als der Radius des stehengebliebenen Kreisumfanges. Im Ruhezustand liegt der Hebel 49 an einem garaden Abschnitt der Scheibe an. Wird der Hebel abgehoben, so gibt er den Arretierstift 48 frei und die Scheibe 47 wird vom Foderwerk über das Zahnradvorgelege etwas gedreht, so lange, bis das Ende des Hebels 49 an einem zweiten Stift 65 der Scheibe 47 zur Anlage kommt, welcher etwas weiter von der Drehachse entfernt ist, als der Stift 48.
- Durch diesen Stift arretiert der Hebel 49 die Vorrichtung so lange, bis sein Betätigungsorgan vom Schwinghebel 20 bzw. von dem durch den Schwinghebel betätigten Anschlag abgeglitten ist. In diesem Augenblick kann das Hebelende gegen die Mitte der Scheibe 47 zu einschwingen, wodurch die Arretierung aufgehoben und die Scheibe 47 in Rotation versetzt wird. Dabei dreht sich auch die Scheibe 51 und der Hebel 49 gelangt an dem kreisförmig gekrümmten Teil des Scheibenumfanges zur Anlage, wobei sein mit der Scheibe 47 zusammenwirkendes Ende radial auswärts bewegt und aus der Bahn der Stifte 48 und 65 gebracht wird.
- Erst wenn der Hobel am zweiten geraden Abschnitt der Scheibe zur Anlage kommt, sinkt er wieder in die Ausgangsstellung zurück und gelangt mit seinem Ende in die Bahn des Arretierstiftes 48, sodass die Rotation nunmehr zum Stillstand kommt. Die Scheibe 51, welche bei dem ganzen Vorgang nur eine halbe Drehung ausführt, dient zur Durchführung des Sohaltvorganges. Zu diesem Zweck trägt die Scheibe einen halbkreisförmigen Wulst 52, an welchen ein Winkelhebel 53 mittels einer weder 54 angedrückt wird. Das freie Hebelende trägt ein isolierendes Schaltmesser 55, welches mit den Kontakten 56 zusammenwirkt. Liegt der Winkelhebel am Wulst 52 an, so befindet sich das Trennmesser 55 ausserhalb der Kontakte und diese sind somit geschlossen ; wird aber durch einen Schwinghebel 20 die Arretierung des Werkes gelöst, so dreht sich die Scheibe 51 und damit der Wulst 52 um 1800, der Winkelhebel gleitet vom Wulst abs und schiebt unter Wirkung der Feder 54 das Trennmesser zwischen die Kontakte 56, sodass diese unterbrochen werden. Der nächste eingerückte Schwinghebel 20, welcher die Vorrichtung auslöst, bewirkt abermals eine Drehung der unrunden Scheibe um 180°, sodass unter Spannen der Feder 54 der Winkelhebel wieder auf den Wulst aufgleitet, das Trennmesser aus den Kontakten herauszieht und die Kontakte sohliesst. Es führt somit jeder eingerückte Schwinghebel 20 die Einrichtung in den dem vorherigen entgegengesetzten Sohaltzustand über. Waren die Kontakte offen, so bewirkt der eingerückte Schwinghebel Kontaktschluss, der nächste Schwinghebel bewirkt wieder eine Unterbrechung u. s.
- Es ist somit für eine Einschaltdauer von einer Stunde, z. B. zwischen 11 und 12 Uhr bless notwendig, den Schwinghebel der der Zeit um 11 Uhr und den Hebel, welcher der Zeit um 12 Uhr entspricht, einzurücken, damit der Kontakt eine Stunde lange geschlossen bleibt.
- Um die eingerückten Schwinghebel auf den Auslösehebel 49 ztW Wirkung gelangen zu lassen, iet auf der Achse des Stundenrades lose ein Zackenrad 57 gelagert, welches über einen Zapfen 58 mit dem Auslösehebel gekuppelt ist. Wird das Zaokenrad in Pfeilriohtung etwas gedreht, so wird der Auslösehebel betätigt und damit der Kontakt geschaltet. Mit der Achse des S undenrades ist oin Arm 59 fest verbunden, welcher einen Winkelhebel 60 trägt, der mit einem Ende in den Bereich der eingerückten Schwinghebel 20 ragt. Wird der Hebel 60 von der Stundenradaohse an einem eingerückten Schwinghebel 20 vorbeigedreht, so wird er so weit ausgeschwungen, dass er mit seinem anderen Ende in eine Lücke des Zaokenrades eingreift, dieses mitnimmt und dadurch in der beschriebenen Weise den Schaltvorgang auslöst. Naturgemäss muss dabei jedem Sohwinghebel eine Lücke des Zackenrades entsprechen. Es sind daher bei 144 Schwinghebeln auch 144 Zacken anzuordnen.
- Das Rückstellen der eingerückten Schwinghebel 20 erfolgt selbsttätig durch den Winkelhebel 60. Dabei ist zu beachten, das der Widerstand der Sohwinghebel 20 gegegen das Rückstellen grösser ist, als der Widerstand des Zaokenrades beim Auslösen der Schaltvorriwhtung.
- Oft ist es auch vorteilhaft, während der Durchführung des Schaltvorganges ein akustisches Signal ertönen zu lassen. Zu diesem Zwecke wird durch ein auf der Achse der Scheibe 47 sitzendes Rad 61 ein aus dem Klöppel 62 und der Glocke 63 bestehendes Läutewerk betätigt. Eine so ausgestattet Schaltuhr lässt sich auch ohne dass sie an eine Stromquelle angeschlossen ist, z. B. alsWeckerverwenden.
- Der jeweilige Schaltzustand ist in einem Fenster des Zifferblatts erkennbar und zwar durch eine auf das Trennmesser aufgesetzte und mit diesem mitbewegte Marke 64.
- Erscheint diese in dem dazu bestimmten Penster des Zifferblattes, so bedeutet dies, dass die Sohalterkontakte geschlossen sind.
- Das Zifferblatt selbst ist vorteilhaft unabhängig vom Ring 32 ausgeführt der die Radialschlitzführungen 31 für die Schwinghebel 20 enthält, sodass man das Uhrwerk mit Zifferblatt für sich demontieren kann, ohne gleichzeitig auch den Führungsring abnehmen zu müssen, dessen Montage langwierig ist, da erst alle Schwinghebel in die zugehörigen Schlitze eingeführt werden müssen.
Claims (1)
- S c h u t z - A n s p r ü c h e :
1. Zeitsohalter, bestehenaus einem in einem Gehäuse eingebauten Laufwerk, Uhrwerk, Elektromotor, Synohronmotor od. dgl., welches durch Einstellung von Kontakt und Gegenkontakt zu vorbestimmten Zeiten die Einschaltung oder Ausschaltung bzw. beides besorgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Wahl der Schaltzeit durch Drehen eines Gehäuseringes erfolgt.=========== : =============== ; == 2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Gehäusering durch den abdeckenden Gehäuserandteil (2) gebildet wird, der sich auf dem Gehtluseunterteil drehen läßt. eine Stellvorrichtung auf im Gehäuseunterteil sohwingbar gelagerte, den Kontakt beeinflussende Hebel (20) einstellbar ist."W 3. Zeitschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass durch Drehung des Gehäuseringes (2) 4. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuersohwinghebel (2C) in radial liegenden Schlitzen (26) des Gehäuseunterteiles (1) gelagert sind.5. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine in den Gehäuseunterteil eingelegte Ringscheibe (32), welche radiale Schlitze (31) besitzt, in denen die Schalthebel (20) geführt sind.6. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rippenkörper, der zwischen je zwei Rippen (28) den Schlitz (26) für den dazwischen gelagerten Schalthebel (20) bildet, aus einem einzigen Stück d, ixoh Pressen von Kunstharz hergestellt wird.7. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Gehäuseunterteiles Kerben enthält, welche die Schwinghebel (20) in der Bereitsohaftestellung zentrieren.8. Zeitaohalte nach Anspruch l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen für die Sohwinghebel durch einen Drahtring (27) gebildet wird, auf dem die Lamellen (20) aufgefädelt sind.9. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse von einem Stellorgan (6,17) durohragt wird, und auf die gewünschte Stelle der Uhr gebracht wird, entsprechend der Zeit, zu welcher die Schaltung erfolgen soll, sodass nach Betätigung des Stellorganes der gewünschte Schwinghebel (20) nach innen geschwenktist. 10. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinghebel (20) durch eine Feder (23) in der ausgerückten und in der eingerückten Endstellung fostgehalben sind.11. Zeitschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dase die Feststellfeder (23) mit einer Ausbiegung in den beiden Endlagen der Schwinghebel (20) entsprechende Rasten (21) einspringt.12. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stundenrad des Uhrwerks eine koachsial im Gehäuse liegende Scheibe (7) mitnimmt, auf welcher ein federnder Anschlag (45) vorgesehen ist, der beim Auf treffen auf den Schwinghebel (20) einen Kontakt betätigt.13. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellfeder (23) einen Anschlag (16) besitzt, auf welchen ein auf der vom Stundenrad gedrehten Scheibe (7) sitzender Gegenansohlag (15) wirkt, der den Kontakt herstellt.14. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass alle Feststellfedern (23) an einem gemeinsamen, ringförmigen Träger sitzen, mit dem sie aus einem einzigen Stück, z. B. durch Ausstanzen hergestellt sind, 15. Zaatschalter nach Anspruch 1,12 ur. d 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich mit der Scheibe (7) ein nach der Kontakteohlieasung zur Wirkung gelangender Anschlag (25) mitbewegt, der den eingeschalteten Schwinghebel (20) in die Ausgangslage zurückdrüokt und durch welchen, auch bei Rückwärtsdrahen\ beliebig viele in Ansohlagatellung befindliche Hebel (20) durch eine volle Umdrehung des Stundenzeiger in die Bereitschaftsstellung zurüokzuführan sind.16. Zeitsohalter nach Anspruch 12,13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktanschlag (15) und der Rückführanschalg (25) federnd ausgebildet sind.17. Zeitsohalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktansohlag aus einer Pendelklinke (15) besteht, die bei einer Drehung der Zeiger entgegen dem Uhrzeigersinn dem gegenanschlag (16) ohne Betätigung des Sohaltmessers (45) ausweicht.18. Zeitechalterin nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der vom Stundenrad bewegten Scheibe (7) sitzenden Sohaltkontakte aus zwei doppelkonusartig gegeneinander gerichteten Kontaktstücken (10) bestehen, zwischen welche ein die beiden Konusteile voneinander isolierendes Sohaltmessar (45) eingeschoben wird, das sich durch die Konusform der Kontaktstüoke (10) zentriert und das eine sohneidenartige Vorderkante besitzt, zum Zwecke, eine rasche Kontakttrennung und Funkenlöszhung zu bewirken.19. Zeitschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der am Drohring (2) angeordnete Stellknopf (6) auch dazu benützbar ist, um einen falsch eingestellten Schalthebel (20) rückzustellen.20. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils eingeschaltete Schwinghebel (20) in den Sichtbereich des Zifferblattes gelangt.21. Zeiteohalter nach Anspruch 5 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Zifferblatt den Innenkreis des Ringe (32) mit den Führungssohlitzen (31) für die Schwinghebel (20) ausfüllt.22. Zeitschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die als Schleifringe ausgebildeten Stromzuführungen für den Schalter an der Rückseite der vom Stundenrad gedrehten Platte sitzen.23. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass in die äussere Mantelfläche des Gehäuseunterteiles den Schwinghebeln entsprechende Rasten (36) eingepresst sind, in welche eine an der Stellringinnenfläche sitzende federnde Feststellvorrichtung (37) einspringt.24. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung durch jeden eingeschalteten Sohwinghebel (20) der Reihe nach in den dem vorhergehenden entgegengesetzten Schaltzustand überführt wird.25. Zeitschalter nach Anspruch 1 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung unter der Wirkung einer Antriebsvorrichtung, zweokmässig eines Federwerkeo, steht, dessen Arretierung durch jeden eingerückten Schwinghebel der Reihe nach gelöst und für die Durchführung eines Schal tvorganges freigegeben wird.26. Zeitschalter nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, das die Arretieivorriohtung mit einem konzentisch zu den Schwinghebeln (20) liegenden Zaokenrad gekuppelt ist, dessen Zaokenzahl der Anzahl der Schwinghebel entspricht und in dessen Zacken ein vom Stundenrad gedrehtes und beim Vorbeistreiohen an einem Sohwinghebel betätigtes Gestänge eingreift.27. Zeitschalter nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan des Schalterkontaktes ein Anzeigeorgan für den Sohaltzustand steuert.28. Zeitsohaltar nach Anspruch 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass während des Ablaufes des Schaltvorganges ein akustisches Signal abgegeben wird.29. Zeitsohalter nach Anspruch 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Signal vtm Antrieb der Kontaktvorriohtung betätigt wird.30. Zeitsohalter nach Anspruch 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die eingerückten Schwinghebel (20) durch das das Zaokenrad betätigende Gestänge rüokgestellt werden.31. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass das Zifferblatt und der die Radialsohlitzführungen für die Hebel (20) enthaltende Ring voneinander gesondert ausgeführt sind und jeder Teil für sich unabhängig vom anderen herausnehmbar ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1416632U true DE1416632U (de) |
Family
ID=726732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1416632D Active DE1416632U (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1416632U (de) |
-
0
- DE DENDAT1416632D patent/DE1416632U/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE672680C (de) | Schaltuhr | |
| DE1673828B2 (de) | Stoppuhr | |
| DE1416632U (de) | ||
| DE2118687C3 (de) | Mehrfach wirkender Zeitgeber | |
| AT150790B (de) | Zeitschalter. | |
| CH190815A (de) | Zeitschalter. | |
| DE2803473C2 (de) | Elektrischer Installationstaster | |
| DE711809C (de) | Druckknopfschalter | |
| DE957863C (de) | Schaltuhr für Rundfunkgeräte od. dgl | |
| DE542363C (de) | Regulierbarer Zeitschalter | |
| DE1249125B (de) | Zeitgeber | |
| DE578923C (de) | Elektromagnetisches Zeitrelais | |
| DE555961C (de) | Drehschalter mit selbsttaetiger Abschaltung bei UEberstrom | |
| DE463145C (de) | Elektromagnetischer UEberstromschalter | |
| DE693366C (de) | Gehaeuseumschlossener Zeitschalter | |
| DE931246C (de) | Zeitschalter od. dgl. | |
| DE637757C (de) | Selbstkassierender Rundfunkempfaenger | |
| DE1163425B (de) | Elektrischer Druckknopftaster | |
| DE1950615C3 (de) | Schaltuhr zum automatischen Ein- und Ausschalten von Elektrogeräten | |
| DE659031C (de) | Schaltuhr zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von elektrischen Stromkreisen | |
| DE1042718B (de) | Von einem Uhrwerk angetriebener Zeitschalter | |
| AT152241B (de) | Zeitschalter. | |
| DE705486C (de) | Schaltgeraet zur elektrischen Betaetigung und UEberwachung von Schaltgeraeten mit zwei Betriebsstellungen und selbsttaetiger Ausloesung | |
| DE909708C (de) | Elektrische Radioschaltuhr | |
| DE593972C (de) | Muenzautomat zur selbsttaetigen Ein- und Ausschaltung eines Rundfunkempfaengers |